Beiträge von flying-paws

    Hey,

    ich hoffe, Du hast kein Geld für den Welpe bezahlt...

    Du hast gute Chancen auf einen zeitlebens gestörten Hund. Die Mischung ist schon problembehaftet in sich. Diese Hund sind weder Fisch noch Fleisch...

    Zudem führt eine reizarme Aufzucht dazu, dass sie zu Stereotypien neigen wird (wofür Hütehunde ja an sich schon anfällig sind).

    Und - das Problem, das Du gerade ganz massiv zu spüren bekommst - durch die frühe Abgabe ist eine wichtige Entwicklungsphase vorübergestrichen: Das Lernen von Frust und Grenzen. Dies erlebt ein Welpe immer dann, wenn die Mutterhündin nicht mehr nur "lieb" ist und beginnt Öffnungszeiten für die Milchbar einzuführen oder diese ganz schließt.

    Stell Dich also auf lebenslanges, intensives Training ein.

    Grundplan für solche Welpen: Viel Kontakt zu souveränen Althunden, die Grenzen aufzeigen. Viel Ruhephasen - im Haus grundsätzlich. Keine Apportier-, Wurf- oder ähnlich aufputschende Spiele. Viele Übungen die ruhiges Verhalten fördern. Das Bisschen Konzentrationsfähigkeit, das in diesem Alter vorhanden ist würde ich unbedingt für dazu nutzen Umwelterfahrungen (neue Umgebungen) zu sammeln und Sozialverhalten zu erlernen.

    Viele Grüße
    Corinna

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    Versuche ich ja.

    Aber für sie ist es auch der "natürliche Trieb". Ich werde immer schon schief angeguckt wenn ich ihn zurechtweise... Und ihr das beibringen wird wohl nichts.

    Es ist auch der natürliche Trieb eines Hundes alles Essbare in sich reinzuschlingen, was er bekommen kann. Demnächst darf sie ihm also auf keinen Fall verbieten, wenn er ihr Mittagessen verspeisen möchte. Genauso ist es natürlicher Trieb alles zu markieren. Ich hoffe, sie hat ihn nicht stubenrein gemacht - das stünde dem ja total entgegen!

    Wenn sie es gar nicht hinbekommt, dann würd ich den Knaben anbinden oder aussperren, damit das Mädel zumindest fliehen kann.

    Viele Grüße
    Corinna

    Wenn eine Hündin plötzlich - nach zig Läufigkeiten - so extrem scheinschwanger wird, dann würde ich unbedingt einen Tierarzt aufsuchen. Nicht selten sind solche extremen Reaktionen an eine Erkrankung gekoppelt.

    Viele Grüße
    Corinna

    Zitat

    Meine Hündin Susi (12 J.) hat ein Problem. Wenn sie viel unterwegs war und dann lange ausgeruht hat, kommt sie schwer mit der Hüfte hoch. Die Tierärztin meint, dass es normal ist in dem Alter (wie beim Menschen ja auch, wenn er alt wird).

    Normal? Nunja - was hat sie denn untersucht?

    Zitat

    Sie hat uns geraten "Teufelskralle" zu jedem Fressen zu geben. Ist so ein natürliches Rheumamittel, dass man in jedem Supermarkt kaufen kann, eigentlich für den Menschen. Ob es jetzt direkt hilft, weiß ich nicht, denn es tritt ja allgemein nur gelegentlich auf.

    Teufelskralle ist ein pflanzliches Mittel, dass gegen Entzündungen im Körper wirkt. Aber nur bei Langzeitgabe und wenn Du auch genug Wirkstoff im Medikament hast - daher bitte in der Apotheke kaufen!

    Zitat

    Wie gesagt, tritt es meist auf, wenn sie viel gelaufen ist. Gerade wenn sie einen Tag bei meinen Schwiegereltern war. Mein Schwiegervater geht 3-4 Mal am Tag mit ihr über eine Stunde spazieren. Am nächsten Tag ist es für sie eine riesige Qual mal aufzustehen.

    Stellt sich die Frage, ob man einen kranken Hund 3-4 Stunden durch die Gegens scheuchen sollte. Wie wäre es mit weniger?

    Zitat

    Soll ich versuchen mit ihr so viel wie möglich zu laufen, damit sie in Bewegung bleibt oder sollte ich mich ihr anpassen und, wenn es schlimmer wird, weniger laufen?


    Ich würde abklären lassen, was genau das Problem ist. Wenn eine akute Entzündung vorliegt (was ja bei Arthritis der Fall wäre), dann ist mehr Bewegung natürlich ersteinmal Gift bevor die Entzündung nicht behandelt wurde.

    Ich persönlich würde meinen Hund nicht unter Schmerzen durchs Leben laufen lassen und ihn behandeln.

    Viele Grüße
    Corinna

    Wie schon gesagt: Man sollte dringend nachschauen, ob die Speiseröhre in Ordnung ist, da diese bei dieser Rasse ja eine sehr häufige Erkrankung ist.

    Da Futter ist ziemlich teuer für den schlechten Inhalt... Warum sollte ein Hund sich in erster Linie von Reis ernähren? Das fördert ja die Probleme zusätzlich... Da hilft auch die Werbestrategie von RC nicht weiter.

    Viele Grüße
    Corinna

    "Heilung" eigentlich nicht. Ich habe selbst zwei solche Hunde... mmh, naja, zweieinhalb.

    Der eine schnappt auch nach imaginären Fliegen und schaut immer "in den Himmel" - das sieht dann so aus:

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    Meine Teak hat auch eine Lecksucht davongetragen. Bei ihr ist das gestaffelt: Erst Menschen, wenn da nicht, dann Gegenstände und dann sich selbst... bis zum Wund werden.

    Ich verbiete ihr das Lecken, aber nur, weil es eben kein Ende findet und in Selbstverletzung übergeht.

    Mein Lisko hat nicht ganz soviele Schäden davongetragen - er beginnt seine Rute zu jagen, wenn er gestresst ist und sein Bewegungsradius gering ist (weil er z.b. angebunden ist). Das kann man aber ganz gut unterbrechen.

    Im Grunde kannst Du nur dafür sorgen, dass der Rest des Lebens möglichst enstpannt ist und daher diese Verhaltensweisen weniger auftreten.

    Viele Grüße
    Corinna