Beiträge von flying-paws

    Darf ich mal fragen wie die Diagnose Epilepsie zustande kam?

    Ich kenne ähnliche Anfälle von meinem Ex-Pflegehund. Der hat immer Streckkrämpfe in den Hinterbeinen bekommen und hat Bellattacken gegen Bäume und Büsche gestartet.

    Damals war ich mir nicht sicher, ob er einfach wegen seiner miserablen Aufzucht "blemblem" ist oder was das sein sollte...

    Viele Grüße
    Corinna

    Das hört sich für mich ein bisschen danach an, als ob Du ihn etwas zuviel Beschäftigung bietest.

    Für einen Cocker sollte doch sowas wie Flächensuche oder Spurensuche geradzu ideal sein.

    Wenn er so überdreht ist, würde ich mich darauf konzentrieren - das kann man auch mit kaputtem Rücken machen - und das zwei bis drei Mal die Woche vernünftig trainieren. Dazwischen sollte Ruhezeit sein, inklusvie normalem Gassi, versteht sich. Das sollte für einen sechsjährigen, kranken Hund völlig ausreichen (, weil es für einen gesunden Hund längst ausreichend wäre).

    Viele Grüße
    Corinna

    Das hört sich nach der ersten Angstphase an. Ich würd nicht vor solchen Situationen wegrenne, aber sie jetzt auch nicht gezielt üben, denn das ist auch eine Prägephase für beängstigende Dinge. Das heißt: Je mehr man dran bastelt, desto besser prägt sich der Hund den Stress drumherum ein.

    Ich würde mal zwei bis drei Wochen warten und dann nochmal ganz neutral testen.

    Ich finde übrigens schon, dass ein Welpe lernen sollte Treppen gehen zu können. Läuft er Treppen, die draußen sind?

    Viele Grüße
    Corinna

    Das wär mir zuviel...

    Mit Lisko trainiere ich derzeit einmal wöchentlich Agility und einmal Vorbereitung für BH. Wobei ich das natürlich im Alltag auch noch übe.

    Dummytraining hab ich für ihn ersteinmal auf Eis gelegt - das war zuviel zu dem restlichen Programm, da lief das kleine Spitzenhirn heiß...

    Zeus einmal die Woche Agility. Mehr verkraftet der mental auch nicht.

    Viele Grüße
    Corinna

    Für einen Welpen ist das nicht wenig, denn er verändert im Augenblick quasi täglich seine Wahrnehmung gegenüber der Welt.

    Arbeite an den wenigen Grunderziehungsachen, die Du brauchst: Rückruf, Ruhiges Warten, Abbruchsignal, Reaktion auf den Namen

    Allerdings solltest Du unbedingt üben, neue Situationen und Orte kennenzulerenen. Diese Flexibilität wird Euch den Rest des Lebens begleiten, wenn Du im ersten Lebensjahr vernünftig daran arbeitest.

    Und ich würde unbedingt nach Kontakt zu Althunden suchen, sonst wird es später problematisch...

    Viele Grüße
    Corinna

    Zitat

    Ich mache mitlerweile finde ich schon wirklich wenig mit ihr, eben weil ich will das sie es lernt. Aber ich hab einfach Angst das ich irgendwo auch zu wenig mit ihr mache.

    Sie zeigt doch deutlich, dass sie mit dem, was Du tust überfordert ist. Also ist es zuviel.

    Das Hundchen ist zwarte 12 Wochen alt! Weißt Du, wann man Hütehunde anfängt zu arbeiten normalerweise? Mit 12 Monaten. Und das hat einen guten Grund! Kein Schäfer hat Lust darauf ein Jahr einen unnötigen Fresser zu haben. Aber die wissen, dass der Hund vorher seine Entwicklungsphasen durchlaufen muss. Die lernen in der Zeit Alltagserziehung und sonst nichts. Und sind alles andere als unausgelastet.

    Viele Grüße
    Corinna

    Ist ja logisch - wenn Du Dich bewegst, dann beschäftigst Du sie ja auch viel. Das steigert den Erregungsgrad bzw. Bewegung ist ganz schlicht das Signal für "sich aufregen".

    Ich würde nur noch total "öde" (im Sinne von bei und mit Dir passiert nichts) Spaziergänge machen.

    Sie ist auch so cool und ruhig bei viel Trubel drumherum?

    Ich würde mit einem Hund in dem Alter gar keine (!!!) Beschäftigungssachen machen. Kein Futterbeutel mehr, kein Suche, kein Apportieren.

    Üb lieber das, was Du brauchst: Schnapp Dir das Hundchen, setz Dich auf eine Bank (am besten mit viel Trubel drumherum - Supermarktparkplatz zum Beispiel) und belohn sie, wenn sie sich ruhig verhält.

    Sitz und Platz kannste später üben, wenn die wichtigen Sachen drin sind.

    Viele Grüße
    Corinna

    Zitat

    Von diesem "Nackenstoßen" würde ich auch sofort Abstand halten. hast du denn schonmal versucht statt dessen zu quietschen und zu fiepen wenn sie zwickt?

    Wir sprechen hier von einem Hund, der Sozialisationsdefizite hat. Da kannste Quietschen und Fiepen wie Du möchtest, das wird dem nix sagen ;)