Beiträge von flying-paws

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    Eine Sache hat leider nicht ganz so gut geklappt. Der Tisch war ca. 5 Mal kein Problem, aber dann ist sie bei Draufspringen abgerutscht und hing kurz so doof halb drauf. Wir (Trainerin und ich) haben sie sofort ganz doll gelobt und uns gefreut und alles, aber trotzdem ist erst mal hängen geblieben, dass der Tisch ja doch nicht ohne ist.

    Ist natürlich vom Lernen her genau das Gegenteil: Je mehr Belohnung ich dem Hund gebe, desto wichtiger wird es für den Hund. Ich hätte es einfach ignoriert... Jetzt hast Du dem Missgeschick eine besonders große Gewichtung gegeben.

    Ich würde den Tisch ersteinmal nicht mehr machen und dann ganz locker drangehen: Entweder es funktioniert oder nicht.
    Ansonsten kann man denn ja dann mal flacher machen.

    Viele Grüße
    Corinna

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    Ich finde das ist ganz einfach: Ein guter Hund hat keine Farbe.

    Gezielte Farbzucht (also gezieltes Hinzüchten auf bestimmte Muster, Farben, Farbausprägungen - was auch immer!) finde ich Quatsch. Weil die Farbe EGAL ist.
    Besonders wenn man zur Erlangung dieses Zieles andere, wichtigere Merkmale wie Gesundheit, ein gutes Wesen oder Arbeitseigenschaften vernachlässigt.

    :2thumbs:

    Wenn man auf Arbeitseigenschaften und Gesundheit selektiert, hat man schon genug zu tun... Die Farbe ist dabei völlig sekundär.

    Viele Grüße
    Corinna

    Ich mag keine Rassen... nee, das muss ich anders formulieren...

    Ich habe Mitleid mit allen Rassen, denen man bewusst Krankheiten und Behinderungen anzüchtet.

    Darunter fallen ziemlich viele. Ganz klar stehen vorne auf diesre "Rangliste" die am massivsten körperlich behinderten Hunde wie Möpse, Bulldoggen, Bordeauxdoggen, Boxer, Deutsche Schäferhunde, Doggen, Bernhardiner, Shar Peis, Zwergspitze usw... Also alle, bei denen es ganz konkret zu Erkrankungen kommt und diese als "Eigenschaften" der Rasse billigend in Kauf genommen werden.

    Desweiteren habe ich ein Problem mit der Züchtung auf irgendwelche optischen Merkmale, die den Hund ebenfalls behindern. Zu nennen wären da als Beispiel all die "blinden" Hunde wie Bearded Collie, Briard, Pon etc... Und es braucht mir jetzt keiner zu erzählen, dass das wegen des Arbeitsgebrauchs so wäre. Ein Hütehund, der keine Rundumsicht hat, der wird irgendwann fällig sein bei der Arbeit. Und damit meine ich, dass er am Ende tot ist.

    Viele Grüße
    Corinna

    Am besten ist es, wenn die Besitzerin ihren Hund mehr distanziert, so dass er generell kein Problem damit hat mal ohne sie zu sein.

    Hunde passen sich in der Regel recht schnell im neuen Zuhause an, wenn die Umstände okay sind. Es haben nur die Hunde ein Problem damit, deren Besitzer sie stark abhängig von ihnen gemacht haben.

    Viele Grüße
    Corinna

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    Was viele beim ACD total unterschätzen ist sein Aggressionspotenzial.

    Sehe ich auch so. Und das mal im Verlgeich zum Aussie... dagegen ist der Aussie nix ;) Oder andersherum: Die Tendenz, dass der Cattle Dog sich "Hobbies" im Bereich der Auslebung seines Aggressionsverhaltens sucht, bei nicht passender Haltung, ist sehr groß. Ich würde das in etwa dem Atldeutschen Hütehund gleichsezten, vom Potential her.

    Viele Grüße
    Corinna

    Ich kenne kaum einen Hund, der das auf dem Kopf streicheln gut findet. Jeder meistert es anders. Durch das Gesicht lecken ist auch eine beschwichtigende Geste und ist daher genauso einzuordnen wie, wenn der Hund schnell ein Spielzeug nimmt, um die Stimmung wieder zu entspannen. Manche Hunde heben auch die Pfote, machen die Augen halb zu, schauen weg, lecken sich über die Schnauze oder beginnen herumzutänzeln.

    Viele Grüße
    Corinna

    Die Welpenzeit ist etwas anstrengender, aber man kann sie sich auch anstrengend machen ;)

    Ich gehöre z.B. nicht zu denjenigen, wo der Hund permanent die erste Geige spielt. Zumal im Haus bei mir eh Ruhe zu herrschen hat. Insofern hatte ich im Haus nie sonderlich Probleme mit einem Welpen. Wenn ich andere Dinge zu tun hatte, und die habe ich im Haus fast immer, dann wurde der Welpe solange "eingekerkert" solange ich nicht aufpassen konnte, dass er nix anstellt. Heißt: Ein Raum, eine Box oder einen Auslauf nutzen, in dem der Wauz sich mit sich selbst beschäftigen kann.

    Tiergestützte Therapie mit einem Spitz finde ich okay. Du solltest allerdings drüber nachdenken, ob ein so kleiner Hund dabei nicht untergeht... Spitze sind gerne mal distanziert - das gilt es auch zu bedenken. Andersherum kann genau das ja gut sein für solche Zwecke. Ich habe jemanden, der nutzt seinen Hund für solche Zwecke, damit die "Patienten" lernen Distanz zu wahren usw...

    Hier gibt es übrigens auch immer wieder tolle Spitze :smile: http://www.spitz-nothilfe.de

    Viele Grüße
    Corinna

    Stress ist ein riesen Faktor bei Epilepsie. Du solltest unbedingt eine Verhaltenstherapie machen, wenn normale alltägliche Vorgänge Deinen Hund derart stressen!

    Ich habe bei meiner Teak (bald 10 Jahr alt) trotz anraten durch diverse Tierärzte (wir waren in der TiHo Hannover damals) nie Epi-Medikamente gegeben. Das wäre für mich immer erst die letzte Option gewesen! Ich stattdessen ihres bzw. unser Leben so umgestaltet, dass sie möglichst stressfrei lebt und setze sie stressigen Situationen nur noch in geringeren Maßen aus.
    Beispiel Besucher mit Hund: Während ich bei meinen anderen Hunden auch mal übe, dass fremde Hunde im Haus sind, sofern sie sich mit denen verstehen, mache ich das bei meiner Teak nur, wenn sie gut drauf ist. Sie bekommt dann auch gerne mal mehrstündige Auszeiten in meinem Schlafzimmer, wo sie dann auch schläft.

    Es hört sich für mich ein bisschen so an, als ob Dein Wauz Dich kontrolliert - das ist ein sehr großer Stressfaktor. Daran würde ich dringend arbeiten!

    Viele Grüße
    Corinna

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    Das Phänomen tritt auch nur bei Menschen auf. Hunde würden es niemals bei ihren Artgenossen anwenden, da sie dies total verwirren würde.

    Stimmt so nicht. Allerdings habe ich schon beobachtet, dass es häufiger gegenüber Menschen auftritt. Aber das ist kein Wunder - die meisten Hunde zeigen im Schnitt dem Menschen gegenüber erheblich insgesamt mehr Höflichkeitssignale als gegenüber ihren Artgenossen.