Beiträge von flying-paws

    Es gibt Hunde, die reagieren auf Stress mit Durchfall bzw. sind dann anfälliger für Erreger. Vielleicht bereitet ihm der Zweithund zuviel Stress. Oder irgendwas anderes...

    Giardien gibt es praktisch immer und überall. Ein gesunder Organismus kommt damit klar. Ein angekratzter nicht.

    Das "Geleeartige" ist übrigens Schleimhaut. Die wird immer dann abgestoßen, wenn es richtig heftig wird. Vermutlich hat er schon ordentliche Entzündungen im Verdauungstrakt. Da wirst Du wohl um eine medikamentöse Behandlung nicht herumkommen. Zumal das Panacur ja den Verauungstrakt zusätzlich angegriffen hat.

    Zusätzlich solltest Du gut darauf achten, was Du jetzt fütterst. Ich würde ersteinmal Kartoffeln (bzw. Kartoffelbrei), Möhren und Äpfel (am besten braun werden lassen) geben. Vor allem viel Möhre - sie hat eine sehr beruhigende Wirkung auf den Verdauungstrakt.

    Viele Grüße
    Corinna

    staffy: :2thumbs:

    Was bei der Beschreibung vom kompletten Jagdverhalten im Bezug auf unsere Rassehunde noch bedacht werden muss ist, dass natürlich das Jagdverhalten für unsere Zwecke entsprechend geformt wurde.

    Daher stürzt sich ein Jagdterrier auch "blind" auf ein sehr werhaftest Tier (und trägt nicht gerade selten üble Verletzungen davon, die der Mensch ja wieder flicken kann...). Bei anderen Rassen wie dem BC sieht man dagegen, dass er sehr gut taxiert und Verletzungen meidet. Ihm geht es ja auch nichts ums Zupacken, sondern darum, dass Tier (wie Silja schon beschrieb) wieder in Bewegung zu bekommen.

    Manche Hunde zeigen bestimmte Sequenzen des Jagdverhaltens gar nicht, dafür sind viele Sequenzen total "übertrieben" vorhanden.

    Wie auch immer, es gibt so gut wie keinen Rassehund, der ein völlig "intaktes" Jagdverhalten hat wie es in der Natur vorhanden wäre (durch Selektion).

    Allen Gebrauchshunden ist aber eines gemeinsam: Null Gefühl für das Maß der Dinge. Sie jagen mehr als es nötig wäre und hören auch nicht auf, wenn es an die Substanz geht.

    Viele Grüße
    Corinna

    Zitat

    Hallo,

    wieso wird das Hinterherlaufen eigentlich immer als etwas negatives empfunden?

    Ganz einfach: Weil der Hund nie richtig ruhen kann und er immer auf dem Sprung ist. Das ist anstrengend und unnötig. Auch, wenn der Hund das (noch) nicht weiß.

    Außerdem ist es durchaus Kontrolle, wenn er alles beobachtet, was man tut.

    Viele Grüße
    Corinna

    Zitat

    Ja danke für den Tipp, aber verrätst du mir auch, wie ich das am besten üben kann? Er würde niemals ruhig warten wenn sein bester Kumpel da ist.

    Ganz einfach: Hunde anbinden, abwarten und Tee trinken bis sie ruhiger werden und dann ab und an Belohnen. Nicht jede Begegnung muss zur Toberunde werden.

    Wenn man das da noch nichtmal übt, dann ist doch klar, dass es draußen nicht funktioniert.

    Und derzeit geht er noch undistanziert-freundlich auf andere Hunde zu. Das wird sich ändern mit der Pubertät, denn dann spielen irgendwann auch Geschlechter eine Rolle und nicht jeder andere Rüde lässt sich von einem Jungspunt einfach so anmachen.

    Viele Grüße
    Corinna