Ähem... zitieren ist ja schön, aber ganz ehrlich - da bekommt man ja Kopfschmerzen beim Lesen. ![]()
Beiträge von flying-paws
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Idealerweise hat der Welpe bereits beim Züchter begonnen seine Umwelt und fremde Hunde kennenzulernen. Insofern sollte man das sofort weiterhin regelmäßig üben im neuen Zuhause.
Es nützt aber jetzt nichts, das "Aufholen" zu wollen, denn damit würde man das Hundekind überfordern. Ich würde jetzt dafür sorgen, dass alle zwei bis drei Tage ein fremder (aufregender) Ort aufgesucht wird und auch Begegnungen mit souveränen, erwachsenen Hunden stattfinden.
Viele Grüße
Corinna -
Zitat
Wir üben auch immer wieder neue Kommandos, daß neustes ist leg dich hin.
Zu Hause schläft er sehr viel und ist eher ruhig. Richtig aufgedreht ist er nur bei fremden Menschen und anderen Hunden, wobei ich auch da versuche ihn zur Ruhe zu bringen.Anstatt neue Kommandos zu üben, würde ich im Augenblick eher das aufgedrehte Verhalten gegenüber anderen Menschen und Hunden trainieren. Das dürfte ordentlich was fürs Köpfchen sein.
Mit sieben Monaten sollte man einen Hund noch nicht "auslasten". Ich würde eher mal einen Gang zurückschalten und weniger machen. Z.B. Ruhe üben, wenn andere Leute und Hunde da sind.

Das könnte man ja mal mit dem Spielkumpel anfangen. Ab sofort gibt es kein Endlostoben im Garten mehr, sondern ruhig warten, auch wenn der Spielkumpel da ist.
Viele Grüße
Corinna -
Meine Teak ist ein Husky
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Viele Grüße
Corinna -
Deine Überlegungen sind durchaus richtig und bei einer solchen Konstellation muss der Hund auch gewisse Kriterien erfüllen.
Es gibt für fast jede Rasse Organisationen, die mit Pflegestellen arbeiten. Dort kann man die Hunde oft gut einschätzen und es ist ähnlich vorausschaubar, ob der Hund passt, wie bei einem seriösen Züchter. Man findet in den Pflegestellen oft reinrassige Hunde, aber auch Mischlinge.
Viele Grüße
Corinna -
Hier geht es begrifflich etwas durcheinander, denn ein Spiel zeichnet sich dadurch aus, dass es einen ständigen Wechsel gibt... auch zwischen den Verhaltenskreisen.
Ein "Suchspiel" ist also in eigentlich Sinn gar kein Spiel, weil der Hund eine Aufgabe zu erledigen hat, bei der er aus einem anderen Gebiet ein Verhalten zeigt.
Insofern geht es in der Ausgangsfrage gar nicht um Spiel im eigentlichen Sinne.
Daher könnt Ihr meine Ausführungen getrost streichen.
Viele Grüße
Corinna -
Spielen hat für die meisten Hundehalter die Bedeutung, über eine Beute mit dem Hund zu spielen.
Wenn man Hunde untereinander beobachtet, dann gibt es da aber viel mehr Facetten.
Jedes Verhalten, dass in den Funktionskreisen vorkommt, wird ersteinmal spielerisch getestet. In diesem Rahmen hat der Hund die Möglichkeit sich zu trainieren in einem Verhalten, ohne, dass es gleich "ernst" wird.
Das sieht man beim Jagdverhalten, aber auch beim Komfortverhalten, bei Sexualverhalten etc... Es ist elementar im Umgang mit anderen Hunden (und sich selbst), ersteinmal vorsichtig im spielerischen Kontext anzutesten.
Dazu fällt mir die Diskussion über den Deckakt ein, die wir vor Kurzem hatten. Jeder normale Deckakt beginnt mit dem Spiel der beiden untereinander - und das hat seinen Grund.

Genauso wie der Hund ersters Jagdverhalten immer spielerisch zeigt.
Auch erste Unterwerfungen fremder Hunde werden ersteinmal spielerisch geübt.
Die Liste ist endlos... Das Spiel ist das Übungsfeld für junge Lebewesen.
Viele Grüße
Corinna -
Zitat
Streit gibt es nur wenn ich dabei bin oder es um Futter geht.
Das ist der Knackpunkt. Maddox hat keine Rudelführer, sondern eine Ressource, die einem Futternapf gleichzusetzen ist, an seiner Seite.
Zitat
Ich versuche schon, beide genau gerecht gleich zu behandeln, aber so recht scheint das nicht zu helfen.Warum? Sie sind nicht gleich, also sollten sie auch nicht gleich behandelt werden. Du entscheidest wem Du wann welche Zuwendung schenkst und wann nicht. Wieviel das ist, kann den zweien egal sein. Ich würde z.B. Maddox mal schleunigst vermitteln, dass Du nicht sein allzeit verfüg- und bewachbarer persönlicher Kauknochen bist. Er bewacht Deinen Dunstkreis und Du lässt es zu. Das ist im Rudelgefüge eine Frechheit gegenüber dem Chef. Das würde ein echter solcher keine Sekunde zulassen!
ZitatIch weiß ehrlich gesagt nicht genau, wie ich mich in den Situationen der Eifersucht verhalten soll und vor allem wie ich solche Eskalationen vermeide.
Die Eskalationssituationen sind ja nur die Spitze des Eisbergs. Wenn Du da anfangen willst zu handeln, änderst Du nichts an der Grundbeziehung zu Deinen Hunden. Das wird nicht funktionieren.
ZitatUnd ein "Machtwort" hilft ja leider eben nicht! Anschreien bringt Maddox nur noch mehr in Rage, schimpfen oder ein Nein wird einfach ignoriert wenns wirklich kurz vorm eskalieren ist. Ich versuche dann schon immer, Maddox abzulenken und seine Aufmerksamkeit zu bekommen, normalerweise klappt das, aber nicht wenn er wirklich stinkig ist auf Ian.
Er wird für seine Rüpeleien noch mit Aufmerksamkeit bestätigt. Kein Wunder, dass er es zunehmend ausbaut.
ZitatWie gesagt, liegt er zum Beispiel bei mir vor der Couch und Ian geht vorbei, merk ich immer schon wie Maddox sich anspannt und ihn beobachtet, dann beginnt er auch zu knurren und verfolgt jeden Schritt von Ian.
Warum liegt er vor der Couch, wenn er sich dort nicht benehmen kann? Er hat da nichts zu suchen!
Viele Grüße
Corinna -
Sehe ich auch so - er macht typische Bewegungen, um das Futter zu vergraben. Die Kopfbewegung ist das "Zuschaufeln" mit Erde...
Viele Grüße
Corinna -
Das ist ein typisches Unsicherheitsverhalten. Sie weiß nicht, wie sie mit den Begegnungen umgehen soll. Typisch ist dafür, dass die Hund dann in eine Spielaufforderung übergehen (die bei einer Begrüßung fehl am Platz ist) und sich daraus später gerne Angriffsattacken entwickeln, wenn der Hund älter wird.
Ich würde üben, dass sie lernt andere Hunde nicht zu fixieren, sondern immer wieder "Rücksprache" mit Dir hält. Das setzt natürlich voraus, dass Du das vorher in allen anderen erdenklichen Situationen trainierst.
Für andere Hunde ist das Fixieren übrigens häufig sehr unangenehm und es führt nicht selten dazu, dass sich schon eine "miese" Stimmung aufbaut, weil Anfixieren ja ein Drohsignal ist.
Viele Grüße
Corinna