Beiträge von flying-paws

    Bei dem perfekten Arbeitshund muss man quasi gar nichts fördern. Da ist alles im genau richtigen Maß vorhanden, so dass jeder Hundeführer immer alles zur Verfügung hat.

    Das ist das Idealbild.

    Das erreicht man so oder so nie, weil Genetik dafür zu komplex ist. Aber man sollte es anstreben.

    Klar, dass ein Hund beim einen Hundeführer andere Qualitäten zeigt, als beim anderen. Da muss man eben wissen, wie der Hundeführer beeinflusst und was tatsächlich genetisch da ist. Ich finde es daher viel spannender Geschwister in ganz unterschiedlichen Händen geführt zu sehen. Wenn die Hunde da alle bestimmte Dinge zeigen - unter den unterschiedlichen Umständen - dann ist das ein Zeichen für einen starken genetischen Hintergrund.

    Viele Grüße
    Corinna

    Was denkst Du wie Aussies in einer Schäferei oder auf einer Rinderfarm leben würden in dem Alter?

    Zum Arbeiten sind sie zu jung und für Beschäftigungsspielchen nimmt sich ganz sicher keiner Zeit.

    Folglich sind sie darauf selektiert in Ruhe groß zu werden. Ohne Abwechlsung, ohne Tamtam, ohne Dauerbespaßung. Und wenn sie beginnen Unsinn zu machen (Viehzeugs unterlaubt jagen), dann wird das verboten.

    Und darauf wurden sie selektiert.

    Im Verlgeich zu dem Leben, was bei Dir stattfindet ist das also genau das Gegenteil.

    Viele Grüße
    Corinna

    Zitat

    Bei Rüden ist es doch so das sie, wenn sie eine läufige Hündin wittern nicht mehr zu halten bzw abzurufen sind -oder?

    Kann man einen Rüden noch abrufen, wenn eine Person mit Schinken in der Hand vorbeiläuft?

    Oder muss man dann die Nase amputieren, damit er es nicht mehr riecht?

    Du machst mit Deinem 9 Monate alten Hund Sprünge?

    Das würde ich nicht machen. Außerdem würde ich das Programm mal ganz stark runterfahren und beginnen mich mit Anti-Jagd-Training auseinanderzusetzen.

    Ein aufgedrehter Hund neigt eher zum Jagen als ein ruhiger. Und as Programm, was Dein Jungspunt absolvieren muss ist selbst für einen erwachsenen Hund zuviel.

    Viele Grüße
    Corinna

    Hört sich nach einem Yerhaltens"überbleibsel" aus der Welpenzeit an: Der Milchtritt.

    Dabei treten die Welpen ja abwechselnd mit den Vorderpfoten an der Milchleiste, um den Milchfluss anzuregen. Das wohlige Gefühl bei diesem Verhalten nehmen manche Hunde bis ins Erwachsenenalter mit und immitieren die Bewegungen...

    Viele Grüße
    Corinna

    Zitat

    Wieso mir dazu geraten wurde?
    Weil alle beiden getrennt voneinander meinten das er mit seinen 9 Monaten schon eine unglaubliche Dominanz hätte und ein riiiiesiges Egoproblem. Natürlich wird er das nicht durch die Kastration los, aber beide meinten es wäre ein Schritt in die richtige Richtung.

    Es ist schon traurig, dass ein ganz normaler Entwicklungsschritt als Problemverhalten bewertet wird, was dann eine Operation zur Folge hat.

    Wie ich ganz vorne schonmal schrieb: Warum ist es unnormal, wenn Rüden erwachsen werden? Warum lege ich mir einen Rüden zu, wenn ich das Verhalten eines gesunden und erwachsenen Rüden nicht möchte?

    Das ist irgendwie ziemlich krank... Das gehört für mich in die selbe Kategorie wie Ohren und Rute abschneiden, weil es nicht in das persönliche Weltbild passt.

    Viele Grüße
    Corinna