Beiträge von flying-paws

    Du musst es machen wie bei einem Welpen: Unter Aufsicht halten und verbieten, wenn er es tun möchte und wenn er allein bleiben muss, ihn irgendwo "parken" wo er nix anstellen kann, was verboten ist.

    Viele Grüße
    Corinna

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    Hallo! :smile:

    Ich frage mich aus aktuellem Anlass, weshalb man bei Hütehunden wie Border,Aussie,Tervuere und Co. immer dieselbe Rutenhaltung findet. Jetzt nicht speziell beim Hüten ..sondern was die Beweggründe waren, solch Rutenhaltung genetisch zu verankern. :???:

    Wenn ihr versteht was ich meine :D

    Ehrlich gesagt versteh ich die Frage nicht. Es gibt bei den genannten Rassen Ruten in allen möglichen Variationen im Alltag.

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    Ja aber woher weiß man welche Art von Training die besten Leistungen zeigt? Vielleicht führt diese Art von Training bei dem einem zum Erfolg, der andere verkümmert aber dadurch?

    Damit wären wir bei den Fähigkeiten des Ausbilders. In der Hüteszene fällt immer wieder auf, dass besonders diejenigen langfristig erfolgreich sind, die verschiedenen Typen Hund gut führen können. Das heißt in erster Linie, dass sie mit den Schwächen umgehen können. So gut, dass sie für einen Anfänger gar nicht mehr zu erkennen sind und diese daher nach diesem "perfekten" Hund suchen. Dabei ist es ein Hund mit Schwachstellen, der einfach super geführt ist.

    Zitat


    Im Prinzip ist es doch dann so, dass ich mir damit die Hunde züchte, die am besten mit meiner Trainingsart zurechtkommen, und nicht die, die die besten Leistungen bringen, oder?

    Jein. Wenn ich mir einen Züchter auswähle, der genauso tickt wie ich beim Training und dort kaufe, dann habe ich den für mich perfekten Hund.

    Man kann die Leistung eines Hundes nie einzeln betrachten, sondern immer nur in der Konstellation mit seinem Menschen!

    Viele Grüße
    Corinna

    Hört sich für mich so an, als ob Pepper ein ordentliches Problem damit hätte Frust zu ertragen und ihn nicht in Form von Angriffe auf den Zweithund auszuleben.

    Ich hatte mal einen Pflegehund, der hat das auch so gemacht.

    Ganz ehrlich: Ich denke Ihr habt da die falsche Hundekonstellation. Die sind vom Alter her zu dicht zusammen und anscheinend vom Verhalten her beide genauso "unsouverän". Dann noch die fehlende Selbstbeherrschung von dem Größeren und Eure Unfähgkeit eingreifen zu können, ohne dass dieser es auslebt am Jüngeren.

    Ich würde über die Abgabe einer der beiden nachdenken...

    Viele Grüße
    Corinna

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    Die Bestätigung kommt, sobald sie sich zu mir umdreht bzw. reagiert (mit dem Clicker oder einem "Super").

    Du bestätigst das Herumdrehen. Also läuft sie eigentlich nur zu Dir, um die Belohnung abzuholen. Und da der Klick diese ja markiert, ist es natürlich egal in welchen Tempo sie das macht. Im Grunde übst Du im Augenblick Sich Herumdrehen und nicht das Kommen.

    Die Übung ist noch nicht fertig geübt, daher macht sie es noch nicht zuverlässig. Die restlichen Schritte fehlen ja noch... Loslaufen, schnelles Loslaufen, Durchlaufen, Ankommen...

    Viele Grüße
    Corinna

    Der Unterschied des erfolgreichen Umgangs Hunde untereinander und Mensch - Hund ist eigentlich ganz simpel: Hunde zeigen immer vorher Signale und reagieren nie willkürlich.

    Das ist auch der Grund, warum manche Trainer so erfolgreich sind: Sie haben ein klares Konzept mit Signalen aufgebaut, so dass der Hund nicht dem undurchschaubaren Verhalten des Menschen ausgeliefert ist. Sie haben eine klare Vorgehensweise, die für den Hund leicht zu begreifen und vor allem immer gleich ist.

    Viele Grüße
    Corinna