Beiträge von flying-paws

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    Hallo Corinna, ich musste erst gar nicht nach Kiras Pfeife tanzen weil sie auf mich gehört hat und sehr wenig Unsinn gemacht hat.

    Ich zitiere Dich mal:

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    duschen ( nach fünf Minuten gejaule bis ich raus komme )

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    Ich bin währenddessen zum sitzen bleiben verdonnert weil sie mir ansonsten hinterher läuft.

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    Ihr könnt sehen: ich komme zu nichts mehr!!!

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    Mal wieder eine Haarkur, Bügeln ( dauert ja länger ), Fägel lackieren oder einfach mal länger telefonieren ist nicht drin.

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    Sie sucht dannn Aufmerksamkeit, springt mich an und wedelt erwartungsvoll mit dem Schwanz!

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    Und dann kommt der Abend, Kira liegt meistens neben der Cautsch auf Ihrer Decke, wird ab und zu gestreichelt damit sie sich nicht so alleine fühlt, wenn sie in Ihrem Körbchen neben der Heizung liegt gehe ich ab und zu ihr und wir spielen...

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    Kira schaut uns an, kommt rüber, wenn ich sie streicheln will beißt sie bis es blutet, sage ich
    " Aua " versucht sie wieder zu beißen. Wenn ich sie ignoriere schleppt sie allerhand Sachen an ( Nur meine Sachen ) aus der Wohnung, legt sie ins Körbchen und zerbeißt diese, ich nehme sie ihr weg,sie holt sich sie wieder und das immer weiter bis es langweilig wird, dann macht sie meine Blume Kaputt, die ich immer gieße, man kann so oft nein sagen wie man will, hört nicht, im Gegenteil, sie wird immer durchgedrehter und reißt noch mehr an der Pflanze und zum schluß macht sie mir vor die Füsse und schaut mich dabei an.

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    Und es hat genau so wie ich es mache bestens funktioniert!!!

    Bis mein Freund wiederkam, er war aus beruflichen Gründen für ein paar Tage weg und das lies sich nun wirklich nicht verhindern.

    Nein, es hat vorher auch nicht funktioniert. Du hast Dein Leben nach dem Hund gerichtet und bist brav nach der Nase von dem Zwerg getanzt. Daher hattest Du scheinbar Deine Ruhe.

    Ganze ehrlich: Wenn ich in meiner eigenen Wohnung die Dinge nicht mehr tun könnte, die ich tun möchte, wegen eines Hundes... dann schlägt's Dreizehn!

    Dein Leben dreht sich nur noch um den Hund. Und damit können Hunde nicht umgehen, weil das kein normler Umgang mit einem Hund ist.

    Dein Hundekind randaliert, damit es endlich mal Grenzen findet. Und solange die nicht auftauche, wird es schlimmer werden.

    Viele Grüße
    Corinna

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    Wenn sie überfordert wäre wurde sie sich auch mal zurückziehen denke ich aber sie lässt uns ja keine freie Minute!

    Das ist ein Trugschluss! Vielen Hunderassen wurde genau das abgezüchtet, weil man das natürliche Gefühl für körperliche und geistige Grenzen für den Arbeistzweck nicht haben will!

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    Vielleicht kann mir jemand einen Tip zum Tagesablauf eines Welpen geben (Futter, Spazieren u.s.w), vielleicht hast Du recht und wir machen etwas verkehrt!

    Ja, ich denke da liegt das Problem. Euer Welpe ist total überfordert. Eigentilch verbringt ein Welpe in diesem Alter seine Zeit zwischen den Spaziergängen mit Schlafen. Wenn ich das hier so rauslese, dann wird das Hundekind aber dauernd beschäftigt und irgendwann schlägt das um und es ist wie bei kleinen Kindern: Schlafen und beruhigen ist nicht mehr möglich. Es folgt der totale Ausraster.

    Tagesablauf bei 11 Wochen sollte so aussehen:
    Morgens eine viertel Stunde Gassi und abends auch. Das sind die richtigen Spaziergänge, die Du pro Monat um fünf Minuten verlängern kannst.

    Dazwischen nach Bedarf zum Pinkeln/Haufen machen raus. Aber wirklich nur dafür.

    Im Haus kein Spiel mit Menschen, erlaubt ist nur, dass sie selbst sich mit etwas beschäftigt. Sie darf Euch nicht nachlaufen, sich nicht dazwischendrängen und keinen Kontakt einfordern. Falls ihr das nicht hinbekommt, ohne dass sie "pampig" wird, dann bindet sie ersteinmal auf ihrem Platz an oder sperrt einen Bereich ab. Sie braucht Ruhe - ganz viel Ruhe!

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    Wir haben das beste versucht damit sie nicht eifersüchtig wird

    Was denn genau?

    Viele Grüße
    Corinna

    Der Hund zeigt Dir, was Du ihm beigebracht hast.

    Und Du hast ihm offensichtlich noch nicht das beigebracht, was Du bei Deinem Signal erwartest.

    Da kann der Hund nix für =)

    Was tun? Ganz einfach: Das Abrufen so trainieren, dass am Ende das bei raus kommt, was Du Dir vorgestellt hast.

    Meiner Erfahrung nach hören viele Besitzer mittendrin auf, weil sie denken, der Hund hat's verstanden. Dabei ist dem noch längst nicht so. Woher soll der Hund wissen, dass er gleich loslaufen soll und dann auch noch in einem bestimmten Tempo, wenn er es nicht gelernt hat?

    Viele Grüße
    Corinna

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    Alle Hundebabys haben angst rauszugehen, ist ganz normal.

    Sorry, aber das ist absolut nicht normal, sondern immer ein Zeichen von nicht ausreichender Habituation! Da hat schlicht und ergreifend der Züchter seinen Job nicht gemacht.

    Nur, weil die meisten Welpen schon mit Defiziten bei ihren Besitzern landen und man das im Schnitt häufiger sieht als gut vorbereitete Welpen, ist es noch lange nicht als normal zu betrachten.

    Mit vier Monaten steht der Welpe ja nun auch noch vor seiner ersten Angstphase. Das heißt, für jemanden, der sich mit Problemverhalten nicht auskennt, dass es noch schwiergier wird.

    Ich rate auch zu einem Trainer, denn diese Defizite sind nicht mehr rückgängig zu machen. Die meisten wichtigsten Entwicklingsschritte sind vorbei und man kann jetzt nur noch Schadensbegrenzung betreiben. Dazu braucht man aber meist professionelle Hilfe.

    Viele Grüße
    Corinna

    Ich hab das jetzt eher allgemeiner gehalten mit meiner Beschreibung ;)

    Was in Eurem speziellen Fall sein könnte: Durch das Ausrenken ist ein Schwachpunkt entstanden. Nicht selten wandert ab dieser Stelle das Problem durch den Körper und verursacht an anderer Stelle Probleme, weil die eine Stelle entlastet wird und dadurch an anderer Stelle eine Überlastung stattfindet.

    Ich würde auch unbedingt abklären, ob nicht eine OCD vorliegt.