Und es ist wie es immer ist: Kein Welpenkäufer kann sich davon befreien sich selbst zu informieren.
Ich bin übrigens für den VDH und dagegen
Je nach Rasse...
Und es ist wie es immer ist: Kein Welpenkäufer kann sich davon befreien sich selbst zu informieren.
Ich bin übrigens für den VDH und dagegen
Je nach Rasse...
Ich habe es befrüchtet. Das Programm ist viel zu heftig. Er ist daher dauernd aufgepuscht und kann daher nicht mehr runterkommen. Er versucht seinen Stress daher in den Ruhezeiten durch Beschäftigung abzubauen.
Wenn Du jetzt also für noch mehr Beschäfitgung sorgst, dann wird der Teufelskreis kein Ende finden.
Ein neun Monate alter Hund sollte es doch etwas ruhiger haben. Es dauert übrigens eine Woche bis ein gestresster Hund körperlicher wieder einigermaßen im "Normalmaß" läuft. Zwischendurch kein Stresstag mehr natürlich vorausgesetzt.
Ich würde zum Entstressen demnächst zwei Spaziergänge ohne Beschäftigung machen. Einer von einer halben Stunde, den zweiten höchstens eine Dreiviertelstunde. Zwischendurch natürlich nochmal zum Pipimachen rausgehen.
Heißt im Klartext: Den Vormittags- und Mittagsspaziergang würde ich ersatzlos streichen. Toben im Garten würde ich auch weglassen. Eher nur mal öde im Garten rumschnüffeln.
Den Nachmittagsspaziergang würde ich ganz extrem einkürzen und auch da ersteinmal keine Beschäftigung mehr machen.
Viele Grüße
Corinna
ZitatEr hat so gesehen nichts schlimmes erlebt, bis auf,das er nicht geprägt wurde.
Was für den Rest des Lebens ausreichen kann, um niemals einen "normalen" Hund zu bekommen.
Ich will Dir die Hoffnung nicht nehmen, aber ich befürchte, Du hast das Problem mit den Trainingsschritten, die Du bisher gemacht hast erst richtig etabliert. Und nun sind alle wichtigen Prägephasen gelaufen... Das heißt nicht, dass man das nicht trainieren kann. Allerdings möchte ich Deine Erwartungshaltung etwas dämpfen. Es wird eine Dauerbaustelle bleiben.
Dein Hund hatte ganz sicher kein Beschäftigungsdefizit, als er mit dem Verhalten begonnen hat. Eher umgedreht...
Mit schlichtem Verbot wirst Du der Sache auch nicht beikommen, wie Du ja schon bemerkt hast.
Ich denke, hier muss ein Trainer ran, der wirklich weiß wie man mit Leinenaggression umgeht. Ich hoffe, Du findest einen solchen noch. Vielleicht kommen da ja noch ein paar Tipps - Du müsstest dafür aber vielleicht mal grob angeben, wo Du in etwa wohnst.
Viele Grüße
Corinna
ZitatWir gehen im Normalfall viel spazieren. Spielen und arbeiten mit Futterbeutel, trainieren Befehle.
Zähl mal genauer auf - Zeiten, wie oft, wie lange...
Viele Grüße
Corinna
Vom Beschäftigungspotential und der Auslastung sehe ich beim Standard-Golden Retriever und Collie auch nicht sooo die Unterschiede. Nur das Wesen, das ist sehr unterschiedlich.
Collies sind gegen einen Golden Retriever eher Sensibelchen. Wenn man lieber einen feinfühligeren Hund möchte, wäre der Collie geeigneter. Mag man lieber etwas undistanzierte Hunde von der Art her, dann wohl eher der Golden.
Ich würde vorschlagen, ihr schaut Euch die Hunde mal bei Züchtern an und erlebt sie. Dann könnt Ihr das wohl besser einschätzen, wovon hier die Rede ist.
Züchter findet man übrigens hier:
http://www.drc.de
http://www.grc.de
http://www.cfbrh.de
http://www.deutschercollieclub-ev.de
Die Größe der Wohnung spielt bei der Hundehaltung keine Rolle. Du kannst auch in einem Zelt wohnen, wenn der Rest für den Hund stimmt.
Einzig für mich wirklich schlagendes Argument könnte die schon vorhandene Hündin in der Wohnung sein. Wobei eine strenge Erzieherin manchmal auch was für sich hat, finde ich. ![]()
Übrigens: Der Aussie ist kein Border Collie in Light-Version, falls Du das denkst. Es stimmt natürlich, dass er ein Allrounder ist. Aber die meisten Aussies sind meinem Spitz ähnlicher im Verhalten als meinen Border Collies.
Viele Grüße
Corinna
ZitatOb dies Gut oder Schlecht ist haengt davon ab wie man sich fuer diese Rassen einsetzt....indem ich sie als Kamfschmuser abstempele und meine Aufklaerung darauf beschraenke zu verkuenden wie oft ich schon mit einem Pitbull geknutscht habe und keine Narben davon getragen habe dann ist dies keine Aufklaerung.
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Sehe ich genauso. Es ist eine nachvollziehbare Reaktion des Körpers. Ich würde ersteinmal einen Fastentag einlegen und schauen, was passiert...
Viele Grüße
Corinna
Vielleicht solltet ihr es ein bisschen ruhiger angehen...
Klingt nach Stressverhalten. Er macht es bei Dir, weil Du die Bezugsperson bist und es eine Art "Hilferuf" ist. Vielleicht hat er auch schon gelernt, dass er so den Situationen entkommen kann oder man sich ihm zumindest zuwendet und seine "Not" wahrnimmt.
Ich denke, er hat mit irgendwas in seiner Umwelt Probleme (andere Menschen?). Da er einer Rasse angehört, die gemeinhin nicht dazu neigt in aggressive Verhaltensweisen zu fallen, hat er keine Idee mehr was er machen soll und zeigt daher ein solches Übersprungverhalten. Kastration wird da nichts bringen, weil es kein sexuell motiviertes Verhalten ist.
Viele Grüße
Corinna