Beiträge von flying-paws

    Ein zusätzlicher wichtiger Punkt wäre für mich, dass ich halbwegs stressfrei Medikamente in den Hund bekomme. Vor allem Schmerzmittel. Dabei auch richtig potente.

    Beispiel: Mein Spitz bekommt derzeit drei, weil es ihm sonst nicht gut geht. Ein Opiat, ein Entzündungshemmer und Librela. (Und natürlich seine Herz- uns Blutdruckmittel.) Und er ist der Beschreibung nach weit entfernt von dem Zustand, den Du bei Gio beschreibst. Wir waren eben eine Stunde Gassi und er frisst normal.

    Wir haben hier einen erwachsenen Menschen, der Jura studiert hat - und bald als Anwalt, Richter oder Staatsanwalt arbeiten möchte - glaubt ihr echt, dass so jemand ein Forum voller wildfremder Menschen braucht, um ein Problem mit einem Welpen zu lösen?

    Also, ich möchte niemandem etwas unterstellen, aber die automatische Schlussfolgern von akademischer Grad auf Lebenstauglichkeit, habe ich mir damals im Studium schon abgewöhnt und bei meinem Job mehr als einmal dafür eine Bestätigung bekommen. |)

    Klassiker ... Ich habe früher häufiger hier im Forum und auch außerhalb Angebot gemacht, Kontakte genutzt, Menschen mobilisiert ... alles für den Arsch. Daher mache ich so etwas nicht mehr. (In einem Fall, der auch hier im Forum war, wurde der Hund schließlich über die Kleinanzeigen verkauft. Da war wohl das Geld verdienen letztendlich doch wichtiger als das Wohl des Hundes. Wobei natürlich nicht jeder Käufer dort ungeeignet ist. Aber, wenn Zeitdruck besteht, vermute ich, dass man da nicht geduldig auf den perfekten Käufer wartet.)

    Ich finde es spannend, dass es z. B. auch hier im Forum immer wieder Beiträge gibt, in denen Besitzer Verhaltensweisen beschreiben, die sehr stark auf Schmerzen hinweisen könnten und der Hinweis darauf entweder komplett ignoriert oder man angepampt wird, schließlich würde man seinen Hund ja wohl kennen.

    Apropos kennen. Vorgestern habe ich gedacht, ich schlage hinten über. Weil meine Hunde mit Zahnbelag im Grunde keine Probleme haben, schaue nicht nicht jeden Tag ins Maul, aber habe das natürlich trotzdem regelmäßig im Pflegeprogramm. Meiner Sheila fehlt auf einer Seite der halbe obere große Backenzahn. Und das sieht nicht aus, als wäre es just eben abgebrochen. Der auf der anderen Seite sieht auch nicht mehr normal aus. Ewig kann das nicht sein, aber vermutlich schon ein paar Tage. Sie frisst völlig normal. Da ich unter anderem meine Schafe verfüttere, hat sie einen Tag vorher voller Begeisterung ihr Frühstück samt Knochen gemampft.

    Dienstag kommt sie dann mal unters Messer ...

    Ich würde das so auch nicht machen und nehme daher in Kauf, dass ich gekündigt werden könnte. Wobei ich bei der Vollversicherung nicht jeden Furz einreiche. Schlicht, weil ich die kleinen Sachen auch einfach vergesse.

    War nur eine Idee für ein Vorgehen, das man auch wählen könnte.

    Ich bin gespannt, ob die Lassie mit diesem Modell langfristig wirtschaftlich arbeiten kann. Ich kann es mir nicht wirklich vorstellen ... aber vielleicht sind sie gerade so populär, dass es über die Masse dann doch klappt.

    Ob uns nun, zum Ende des Versicherungsjahres und in Anbetracht des Alters eine Kündigung erwartet, wird man sehen.

    Das glaube ich persönlich nicht. Wenn die HM jeden rausschmeißen würde, dessen Hund mal was gehabt hat, hätte sie bald keine Kunden mehr.

    Ich gebe übrigens in Kliniken grundsätzlich "nein" an, wenn ich nach einer KV gefragt werde. Bei mir ist ohnehin nur Bones versichert (OP). Da die Kliniken hier aber nicht direkt abrechnen (nachvollziehbar für mich), geht sie der Versicherungsstatus schlichtweg nichts an.

    Wenn nicht direkt abgerechnet werden kann, hat die Frage für mich immer ein "Gschmäckle".

    Tatsächlich hadere ich da es anzugeben. Zum einen verstehe ich, dass die Kliniken damit ein wenig Sicherheit haben, denn die Wahrscheinlichkeit, dass Leute ihre Rechnungen begleichen, deren Tiere versichert sind, ist vermutlich höher. Andererseits habe ich auch die Befürchtung, dass dann Leistungen reingedonnert werden, die es nicht gäbe, wüssten sie es nicht ... Keine Ahnung, ich möchte niemandem etwas unterstellen.


    Noch mal ganz generell zum Thema Angst vor Kündigung:

    Generell könnte man auch so vorgehen, dass man eine Versicherung abschließt und sie nur für den Supergau in der Hinterhand hat. Heißt, alles selbst zahlt, was man wuppen kann. Das würde die Wahrscheinlichkeit gekündigt zu werden evtl. verringern.