Beiträge von flying-paws

    Mich irritiert das Bellen, sie bellt einen tagsüber oft an. Trotz Schmerzmittel und Mittel gegen Übelkeit. Ich weiß nicht, was das sein könnte, ob das Schmerzmittel zu schwach dosiert ist etc. Ich kann das gar nicht einordnen.

    Das finde ich auch seltsam. Vielleicht noch eine weitere Baustelle im Kopf, an den Augen, Kopfschmerzen ...?

    Mh, echt knifflig. Wobei Oktober natürlich auch schon wieder drei Monate her ist und bei alten Hunden ja die Kompensationsfähigkeit des Körpers langsam einknickt.

    Warst Du mal in einer Klinik, wo es mehrere Fachärzte gibt, sodass sie sich besprechen könnten?

    Ich kann eigentlich nur raten, niemals den Hund und das Baby zusammen alleine zu lassen, wenn die Möglichkeit besteht, dass der Hund an das Baby rankommt. Egal wie das Training läuft. Es bleibt immer ein Restrisiko.
    Üble Geschichten dazu gibt es genug.

    Das ist mir bewusst. Mir ging es eher darum auch zu hören bei wem es irgendwann umschwankte und der Hund das neue Rudelmitglied als höheres akzeptiert hat?

    Deine Gedankengänge sind falsch. Hier geht es nicht um den Status von Rudelmitgliedern, sondern darum die unterschiedlichen Bedürfnisse unterschiedlich Individuen zu erfüllen und dabei dafür zu sorgen, dass keine Konflikte entstehen. Das wird immer so bleiben.

    Aber es ist ein grosser Unterschied ob ich das Training so aufbaue dass ich weiss der Hund wird's vermutlich nicht schaffen und ich strafe aktiv in dem ich positive Strafe hinzufüge (wie auch immer die aussieht) - oder ob ich sage, ich bau es so auf dass der Hund es bewältigen kann und ich ihn am Ende loben kann.

    Dauert das länger? Sicherlich.

    Ist es umständlicher? Ja, auf jeden Fall.

    Umständlicher finde ich das gar nicht.

    Es ist aber vor allem eins: Nachhaltiger und belastbarer meiner Erfahrung nach.

    Ich trainiere ja auch Arbeitshunde, bei denen ich von der Verhältnismäßigkeit Belohnung und Strafe in etwa gleich einsetze wie im Alltag. Der Schwerpunkt liegt also immer auf dem Belohnen. Und ich achte pingelig darauf vorhersehbar und verständlich zu sein. Das fängt schon damit an, dass ich meine Hunde nicht wortlos mit der Leine von einer Schnupperstelle wegzerren würde. (Irgendwer hat das Beispiel gebracht und ich fand's gut. Da beginnt es schon. Obwohl nein, man ist mittendrin!)

    Ich bekomme keine Hunde, die in meinem Sinne entspannt ihre Aufgabe an den Schafen allein ohne ständige Kommandos bewältigen, wenn ich es ihnen nicht Schritt für Schritt nachhaltig beibringe. Das wirkt anfangs aufwändiger. Aber man hat jahrelange einen Partner, der weiß worum es geht, auf den man sich blind verlassen kann. Ich kann meine Hunde im Stockdunklen schicken mir entlaufene Schafe weit entfernt im wildesten Gelände zurück zu holen und ich kann mich drauf verlassen, dass die das vernünftig tun. Ich kenne nicht viele, die das könnten.