Okay, willkommen im Drama-Land. Hier ist gestern ein Notfall-Pflegi eingezogen. Sie ist spindeldürr, hat richtig üblen Husten und stellt das Leben hier komplett auf den Kopf.
Bei der Abholung war sie sehr anschmiegsam, hat sich direkt neben mir eingerollt und hat geschlafen. Zuhause dann die Vergesellschaftung mit meinen, draußen: erst alles okay, sie knurrte ein bisschen, was ja auch normal ist, dann alles gut, alle zusammen nach hause. Im Haus versuchte sie direkt, sich meine beiden vom Leib zu halten - auch okay, die haben das gut verstanden und ihr ihren Raum (Radius so 1 m) gelassen. Dann erweiterte sich der Radius, aus dem Knurren wurde richtig hartes Fletschen, wenn einer meiner Hunde auch nur das Zimmer betrat (3 Meter Abstand) und ist dabei auf sie zu. Ich habe das nicht laufen lassen, war mir zu heikel.
Inzwischen ist es so, dass ich mit ihr im Schlafzimmer lebe, mein Partner mit unseren beiden im Wohnzimmer - wir wechseln uns ab. Bei einem solchen Wechsel (oder wenn man auf Toilette geht) beginnt sie sofort zu fiepen und steigert sich dabei in Schreien hinein (binnen 10-30 Sekunden) - es hilft dabei nicht, wenn einer von uns dann schnell ablöst. Es muss der Mensch da sein, der die letzte Stunde über da war. Die Wechsel zwischen uns sind also auch nicht einfach.
In Rumänien zeigte sie sich wohl sehr verträglich. Ich weiß allerdings nicht, woher genau diese Information kommt, denn in den zwingern des öffentlichen Shelters sind die Hunde meist allein. Sie war zuvor auf einer privaten Pflegestelle und musste von dort weg. Wegen ihrer verlassenängste? Vielleicht doch wegen Unverträglichkeit? Vielleicht Stille-Post-Syndrom?
Heute in der Tierklinik war sie sehr, sehr lieb. Als Mensch darf man alles mit ihr machen, soll sie nur nicht allein lassen. Sie hat schlimmen Zwingerhusten, durch den Stress, die Kälte und das massive Untergewicht kann ihr Körper dem nichts entgegensetzen.
Gerade könnte ich nur heulen. Es ist alles unfassbar kompliziert. Und ich frage mich, warum ich zugesagt habe. Was sie nun braucht ist unheimlich viel Ruhe. Und da wäre am besten jemand, der immer zuhause ist, keine anderen Tiere hat und sie durchgehend päppeln kann.
Sie tut mir wahnsinnig leid. Aber ich bete einfach nur, dass sich ihre Aggression und ihre Angst etwas legt, wenn der Cortisolspiegel etwas runter geht. Ich hatte so eine Situation mit keinem Pflegi zuvor. Und ich bin fast genau so fertig mit der Welt, wie dieses Häufchen Elend.
Tipps, irgendwer?
Beiträge von Momo und Lotte
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Phonhaus Dankeschön. Ja, da hast du recht, das muss man schon sehr genau beobachten.
Hier ist's glücklicherweise recht harmonisch. Alma bräuchte Bolle sicher nicht, Bolle hätte gern jemanden um sich herum, er hätte sich aber nun gerade Alma nicht ausgesucht. Trotzdem ist es sehr entspannt, ernstes Gemobbe gibt es gar nicht. Alma hat ein mal die Couch vor ihm verteidigt, den Verantwortungsbereich hab ich ihr dann abgenommen und sie ist extrem sensibel, wenn ich eingreife, da braucht es nur sehr wenig.
Bolle lernt gerade abzuwarten, bis sie entschieden hat, dass sie wirklich keine Möhren mag und diese dann freigibt, das funktioniert aber gut ohne mein Zutun. Die meiste Zeit ignorieren sie sich. Sie hat die Tendenz, sich dazwischenzudrängen, wenn ich Bolle beschmuse, aber auch hier reicht ein "eh" und sie trollt sich. Ich glaube, das läuft.
Eigentlich muss ich noch mal im Körpersprache-Thread fragen, welche Deutungsmöglichkeiten es dafür gibt, wenn die sich in sehr unterschiedlichen Situationen gegenseitig kurz die Schnauze lecken.
(Allerdings bin ich etwas flau im Magen, da bald ein Notfall vorübergehend hier einziehen muss. Das wird unter Umständen schwierig. Aber irgendwie wird's gehen, zur Not in getrennten Räumen. Aber da werde ich deinen Ratschlag auf's tiefste verinnerlichen!) -
@Helfstyna ich habe wirklich seltsame Bilder im Kopf dank deines Insiders und habe das Gefühl, als wäre das so ein Satz, der ab jetzt für den Rest meines Lebens immer mal wieder in meinem Kopf auftaucht (Er lebt dort nun in Gesellschaft von "Iss auf, dann hat die liebe Seele Ruh!")
Naja, okay, ich werde sie einfach keine Kontaktentscheidungen draußen mehr treffen lassen. Darauf reagiert sie auch wirklich gut. Bei Ansprache guckt sie den potentiellen Kontakt gar nicht erst an, sondern schnuppert nur mal in die Luft, wenn er uns passiert hat.
Das schneller sein, jau, bin ich meistens. Eben meistens. Aber es gibt einfach Situationen, da krieg ich's um's Verrecken nicht hin, da hab ich das Gefühl, Hunde kommen aus allen Ecken, mein Gehirn ist Apfelmus und Bolle hat irgendwo ein Leberwurstbrötchen gefunden. Und dann krieg ich's einfach nicht mehr hin. Aber ich tu mein Bestes und suche einfach vermehrt reizärmere Gegenden auf. -
Intern hätte ich - ich jetzt ganz persönlich - mehr den Daumen drauf. Zumindest am Anfang. Aktuell lasse ich hier bei uns schon etwas lockerer (unter genauer Beobachtung), wenns mal nette Diskussionen um einen Kauknochen gibt (die alte Dame will ihn eh nicht wirklich, sie bewacht ihn eher aus Prinzip und bislang sind beide sehr spaßig/seicht dabei). Aber die ersten 4 Jahre gabs sowas gar nicht, da habe ich sofort dirigiert.
danke dir. :) ...aber das hab ich irgendwie nicht so richtig verstanden. Wo soll ich den Daumen drauf halten? Zuhause? Oder zwischen meinen beiden unterwegs? Oder bei meiner unterwegs?
sorry.
(Also, falls es um die Interaktion zwischen meinen beiden ohne weitere Hunde geht: das läuft ganz gut. Also da gab es erst zwei mal kurzes Geknatsche, das wurde aber schnell geklärt.) -
BettiFromDaBlock : Natürlich ist mein Hund nicht unsympathisch. Das war ja nur das Zitat des heutigen Tages. Ich komme ja mit ihrem Verhalten klar - aber manchmal kümmert's mich, was die Leute mit ihren Beagles und Retrievern da sagen und denken. Weißte? Weil es einerseits die Diskussion null wert ist, ich sie aber im Inneren den halben tag lang führe.
@Helfstyna : Sí, die hat keinen Bock und das ist mir vollkommen recht. Ich bin sehr zufrieden mit meinem Leben, wenn ich nicht ständig mit irgendwelchen Hundemenschen smalltalken muss. Ich kann's trotzdem (s.o.) nicht so ganz interpretieren und frage mich, welche Motivation Alma hat, in die Konfrontation zu gehen wenn ich ihr nicht beistehe. Ich habe das Gefühl, dass es in einigen Situationen gar nicht zu Kontakt gekommen wäre, wenn sie nicht die entscheidenden Schritte gemacht hätte. Und das macht für mich irgendwie keinen Sinn.
Und... das ist es? Einfach nur Kontakt vermeiden, aus die Maus? Nichts weiter? Ich würde ihr nämlich, wenn wie von Betti erwähnt möglich, total gern beibringen, dass wir die ja einfach nur dann abschnappen könnten, wenn die sich nähern und Frauchen sozusagen blutend am Boden liegt.
Meinen Ersthund (Retrievermanieren) lasse ich übrigens inzwischen gar nicht mehr in den Kontakt, weil Alma sein gutmütiges aber unhöfliches Gehampel als ultimativen Kickstart versteht, andere Hunde wegzuschnappen oder anzupampen. Dabei belassen? -
Es kann einfach sein, dass sie die Option "der Situation aus den Weg gehen" einfach nicht kennt oder in dem Moment nicht abrufen kann. Und dafür braucht sie deine Hilfe, um da rauszufinden bzw gar nicht erst hineinzumüssen.
Es klingt stark nach Unsicherheit und gar keine Lust auf Kontakte.
Meine Hündin hat Panik vor anderen Hunden. Ist allerdings Terriermix und schlecht aufgezogen also kannte sie nur Angriff als Option nach dem Freeze. Und nun Mühe ich mir alles ab, um ihr neue Handlungsoptionen beizubringen. Wichtigster Ansatzpunkt keinerlei doofe Hundekontakte. Heißt zur Not andere Hunde blocken oder meine Hochnehmen.
Das klingt doch schon mal ziemlich ähnlich, zwei Terrieretten ohne gute Kinderstube. Hast du dazu vielleicht hier mal einen Thread eröffnet? Würde ich mich gern mal durchschmökern.
Was mich irritiert, ist, dass ich ihr Verhalten nicht ganz überein bringen kann.
1.) Erstkontakt mit meinem Ersthund in meiner Wohnung: Bow, Schnäuzeln, Beschwichtigen, sanfte Aufforderungen
2.) Späterer Kontakt mit meinem Ersthund: bisschen Maulrangeln, keine gemeinsame "Sprache" gefunden3.) Jetziger Kontakt mit meinem Ersthund: Friedliche Coexistenz, keine große Liebe, kein Spiel, sie ist eher diejenige, die den Ton angibt - er ist weicher
4.) Erstkontakt mit Fremdhunden in den ersten Wochen: Auffordernd, fiepsig, eigentlich nicht fiddelig - aber nicht bossy, sondern irgendwie ganz nett.
5.) Erstkontakt mit freilaufenden Fremdhunden jetzt wie beschrieben, wenn sich ein Windhund erdreistet, auf uns über eine große Wiese zuzurennen, jagt sie den in die Flucht und bremst den weiter entfernt aus. Wenn der dann kleinere Brötchen backt, kommt sie zu uns. Da hab ich schon das Gefühl, dass sie so ein wenig vorgibt "das hier ist meine Wiese und ich entscheide, wer hier wie schnell wohin laufen darf. Und du, schnell auf uns zu: nein."6.) Wenn wir mit anderen Hunden in die gleiche Richtung gehen und die fremden gehen vor uns, nimmt sie keinen Kontakt auf. Sind sie hinter uns, wird sie nervös.
So ganz wird da für mich kein stringentes Bild draus. -
Liebes Forum,
seit Mitte September lebt eine etwa dreijährige Rumänin (PRT-Mix) bei mir.
Und die ist halt jetzt nicht total happyhappyjoyjoy mit fremden Hunden - mMn nichts Wildes - aber halt so, dass einen die anderen Hundebesitzer*innen gelegentlich mit einem Kopfschütteln, einem "das geht gar nicht!" oder "unsympathischer Hund" belegen.
Und das nervt mich weil ich mit meinen anderen Hunden immer so everybody's darling war.
Alma steht nicht auf fremde Hunde, muss sie auch nicht - schön wäre aber eine friedliche Coexistenz.
Wenn ich und mein Partner gemeinsam mit den Hunden gehen, teilen wir bei absehbaren Hundebegegnungen oft auf ("Du machst Alma, ich mach Bolle!") so rufe ich den einen ins Sitz oder ans Bein, er den anderen und wir umschiffen den Fremdhundevollkörperkontakt. Wenn ein anderer Hund frei läuft und auf uns zukommt, blockt einer von uns. Wenn irgendwie alles nicht geht (weil falsche Entscheidung getroffen) kommt es eben zum Kontakt - und das passiert einfach ab und an mal.
Die Situationen laufen standardmäßig wie folgt - wenn sie aus irgendwelchen Gründen nicht geregelt werden - :
- fremder Hund ohne Leine taucht auf, es ist egal ob er auf uns zu geht, schnell oder langsam oder uns frontal gegenüber oder einfach relativ nah seitlich steht.
- Es ist egal, ob er hopsend nach Labbiart kommt, neutral, vorsichtig, oder imponierend. Es ist egal, ob groß oder klein.
- Alma geht auf den Hund zu, steif, Rute gerade nach hinten, Ohren meist nach vorn, meist hohe Brust - Nase an Nase-Kontakt - sie schnuppert leicht und vorsichtig.- Geht der andere Hund nun einfach, ist alles vorbei und alles gut.
- Will der andere Hund will sie ebenfalls kontrollieren: Kasalla! Sie jagt ihn sofort deutlichst weg. Dabei macht sie selbst nur einen Satz nach vorn, vielleicht 30 cm und schnappt fauchend in die Luft.
- Weil man ja spätestens dann wieder geistig anwesend ist, ruft man sie ab und sie kommt immer sofort.- Dann sieht man die anderen Hundemenschen, die einen so vorwurfsvoll angucken und schämt sich.
- Wenn der Tagesanfang schon blöd war, kann hier ein kleiner Beziehungsstreit angeschlossen werden, denn nun haben alle den Kaffee auf.

Ganz ehrlich, ich kann gar nicht einschätzen, wie bossy Alma ist oder wie sehr sie einfach nur versucht, Hundekontakt zu kontrollieren, damit nichts für sie Unerwartetes passiert - denn so seltsam das jetzt klingt, sie wirkt manchmal auf mich einfach so unsouverän und unsicher. Es kommt eh auf's Gleiche raus, nämlich auf die Frage:
Warum geht sie dem nicht einfach aus dem Weg?
Habe ich eine Chance, dass das irgendwann besser wird und wie gehe ich da am besten vor, wenn Begegnungen sich plötzlich ereignen?
Wie hoch ist die Gefahr, dass das schlimmer wird (im Moment ist es nicht schlimm, sondern gut händelbar, Kontakt kommt ohnehin selten zustande, da ich ihn meist versuche zu vermeiden)? Sollte ich deshalb eine*n Trainer*in aufsuchen?Liebe Grüße
Momo -
Ach ja, achte unbedingt auf die Geschwindigkeit des Kontaktes. Brauchen sie schon 4 Tage für die Antwort, wird es bei Schwierigkeiten richtig lustig,wenn sich dann ewig keiner meldet.
das ist ein guter Hinweis, da wär ich so glaub ich njivht drauf gekommen. Vor allem weil ich jetzt auch schon auf einigen seiten gelesen habe, dass sie schreiben, dass es auch gut mal einige Tage dauern kam,bis eine Antwort da ist. Aber das wär im Zweifelsfall natürlich nicht ideal.
Darf ich euch ganz konkret fragen, über welche orga ihr das macht?
Und denkt ihr dass es wichtig ist, dass der Verein in der nähe ist?
Hej :)
Also Punkt 1 möchte ich unbedingt widersprechen! Oft dauert eine Antwort bei Erstkontakt lang, vor allem weil man als PS ja auch weniger wichtig für den Verein ist, als "richtige" Anfragen. Aber anschließend tauscht du eh Handynummern aus und ich erreiche meine Vermittlerinnen von Sekunde 1 an zu jeder Tageszeit über die einschlägigen Fernkommunikationsmodelle.
Die Anfragenmails, die an Vereine rausgehen, landen bei einigen Vereinen bei einer einzigen Person, die verteilt die Anfragen dann an die Vermittlerinnen - und da reagieren die natürlich zuerst auf mögliche Adoptanten, um die nicht zu verlieren.
Meiner Erfahrung nach läuft danach alles viel reibungsloser, wenn du erst mal die Person hast, die dann mit dir das Team bildet.Ich bin bei casa cainelui, die relativ lange für Antworten brauchen und eigentlich keine neuen PS suchen, da ich aber erst mal raus bin, kann es auch sein, dass die wieder Zeit haben, eine neue PS zu betreuen.
Dein Wohnumfeld klingt für mich unproblematisch - da kann halt nicht jeder Hund hin, es gäbe aber doch etliche, die das gut verpacken würden! Und unstressiger als im Shelter dürfte es wohl sein. Du brauchst halt einen sehr sozialen Hund ohne nennenswerte Ängste.
Im Casa Cainelui können das die Leute sehr gut beurteilen, da die selbst das Tierheim betreiben und ihre Hunde gut kennen.
Natürlich steigen die Hunde trotzdem anders aus dem Trapo, als sie im Shelter waren, grundlegende Geschichten wie Offenheit und Sozialverträglichkeit können da aber sehr gut eingeschätzt werden, denn die arbeiten viel mit den Hunden.
Anders ist es in meinem anderen Verein: Ein Herz für Streuner. Ein toller, sehr großer Verein. Die antworten recht zügig und suchen immer Pflegestellen, betreiben aber kein eigenes Tierheim und haben nicht permanent Helferinnen aus D/AU/CH da. Die Beschreibungen der Hunde sind daher oft ein wenig vage. Die Betreuung über meine Vermittlerin isr dort allerdings auch einfach nur super.
Bei Seelen für Seelchen bin ich abgesprungen, da war irgendwie die Kommunikation unter keinem guten Stern. Sicher macht der Verein gute Arbeit, ich habe aber zwei Monate auf eine Antwort gewartet, wurde einige Male vertröstet und dann war der Hund, um den es ging auf einer anderen PS, das war doof für mich. Dabei hatten wir vorher netten Mailkontakt.
Pro Dog Romania hat ein mMn ziemlich kompliziertes System, die antworten aber recht zügig und kategorisieren die Hunde bereits vor (sehr ängstliche / unsichere/ sehr zugängliche Hunde), ich kenne einige, die für PDR Pflegestelle machen und mit der Betreuung sehr zufrieden sind. Die vermitteln aus unterschiedlichen Sheltern, weshalb die Aussagegenauigkeit über die Hunde vielleicht ein bisschen variiert.
:)
Liebe Grüße
Momo -
Puh, das ist richtig übel für die griechischen Hunde - und wahrscheinlich auch richtig schlimm für viele Adoptanten, die schon sehnlichst warten.
Rumänien fährt scheinbar weiter, zumindest haben meine beiden Vereine bald den nächsten Trapo. Dabei bin ich diesmal aber leider nicht, denn wir haben unsere Alma nun selbst adoptiert. Mein Partner hat plötzlich Herzschwerz bekommen, als es hieß, dass sich in drei Tagen interessierte Menschen bei uns melden wollten, die aber noch gar nichts über sie wussten - sie kannten nur ein paar Bilder, insofern hoffe ich, dass sie das nicht in allzu starke Trauer gestürzt hat.
Für mich war eh klar, dass Alma bleiben darf, wenn mein Partner das möchte. Schon allein weil es gar nicht so einfach gewesen wäre, da die richtigen Menschen zu finden. Ihr extremer Jagdtrieb erfordert wirklich jede freie Gehirnzelle, wenn man unterwegs ist, man muss sie ständig beobachten und sehr häufig korrigieren - allerdings in Engelszungen, bei jeder noch so marginal zu scharfen Korrektur (und nach der 30sten ist man ja vielleicht auch mal genervt oder gestresst), bricht sie zusammen - Rute klemmen, Kopf einziehen und richtig schlimm Angst haben. Jemanden zu finden, der echt konsequent ist und immer gedanklich bei ihr bleibt (wahrscheinlich über einen sehr langen Zeitraum) und dabei immer geduldig und freundlich bleibt, das kommt mir irgendwie schwierig vor. Von uns weiß ich aber, dass wir's können. Also: Herzlichen Willkommen, Alma. :) -
Ich hab da bisher eine 1:3-Quote. Mal musste ich baden, damit hab ich aber 2, 3 Tage gewartet weil die Maus zu gestresst war. Die anderen kamen eher unauffällig müffelnd, das hat sich mit Wälzen im Gras erledigt. :)
Ich glaube irgendwie nicht, dass ich einen frisch eingetroffenen Pflegi direkt baden würde - es gibt in meinem Verein aber durchaus Leute, die das tun. Für mich fühlt es sich irgendwie zu hart an. Ich bin da eher Mrs. Samthandschuh.