Beiträge von Momo und Lotte

    Ist der Ex-Pflegi denn soweit gesund? Ich meine gelesen zu haben, dass gehäuftes Nuckeln, Decken etc ablecken auch ein Zeichen für Magenschmerzen bzw. Sodbrennen sein kann :???:

    Aaaaaah, DAS ist doch auch mal ein guter Hint. Er hatte nämlich eine Futterumstellung wohl nicht gut vertragen...
    Im Vorfeld war es so, dass dem armen Kerl mehrere Zähne gezogen werden mussten, noch zu Pflegezeiten. Er hatte da eine Entzündung im Wurzelkanal - heißt das so? - die so weit hochgewandert war, dass das Auge suppte. Ziemlich übel. Da er zu Anfang nicht anfassbar war, musste erst mal relativ lange mit Antibiotika vorbehandelt werden, bis der Tierarzttermin mal möglich war. Auch die Antibiose könnte auf den Magen geschlagen haben... wobei das jetzt schon recht lange her ist - 3 Monate oder so?
    Ich hatte ja zunächst an Zahnschmerzen gedacht, als ich von dem Nuckeln hörte, das war aber auch blöd um die Ecke gesponnen.

    flying-paws: Wie sieht denn das Nuckeln im Beuteverhalten aus? Darunter kann ich mir gar nichts vorstellen. Wärst du so lieb, es kurz zu beschreiben? Ggf. wäre das auch denkbar.
    (Und übrigens würde ich so gern mal Bobby sehen... den gib's hier aber nicht irgendwo in der Galerie oder so, oder?)

    Kein Insta, aber ich schmuggel ihn einfach mit in meinen Pfotothread. :applaus:


    Donnerstag ist Vorkontrolle. Wenn da alles stimmt, geht es lohoooos.

    Habe schon eine Leine und Futter gekauft, zwei ungenutzte Körbchen und eine Decke vorbereitet, das Leuchthalsband aufgeladen... ja, irgendwie bin ich startklar. :lachtot:

    kann ich nicht Aufrufen, 'Zugriff verweigert' klingt aber zumindest so, dass ich mich irgendwie ernstgenommen fühle.
    ... GPS-Tracker, alles für die Morosche Möhrchensuppe, ein Bataillon an Küchentüchern, Pheromonsprays, Fleischwurst, Fleischwurst, Fleischwurst und Leberwurst, einen Reisepass, falls alles schlimm wird und man das Land verlassen muss, bis dahin für den Rest der Familie Rotwein und Zartbitterschokolade in ruheverschaffenden Mengen?

    Vielen Dank für eure Erfahrungsberichte, das hilft mir schon mal ein wenig bei der Einschätzung. Erstaunlich, wie verbreitet das wohl ist - ich hatte noch nie einen Hund, der das getan hätte. Bei Katzen kenne ich das Treteln und Saugen, bei Hunden habe ich noch nie davon gehört.
    Der Ex-Pflegi hat das zu Pflegezeiten auch nie getan, es scheint sich recht neu etabliert zu haben, sodass das Herrli nun die Gardinen hochgebunden hat, weil der Hund sonst alles annuckelt.
    Aber es habe wohl keinen Zusammenhang mit Stress oder Aufregung. Hm.
    Ich hatte nur überlegt, ob das sein mag wie Schwanz jagen, Pfoten wund lecken, Schatten jagen oder bei Menschen das beliebte Äquivalent der frühen 90er Jahre: Fingernägel kauen (ich glaube, das ist irgendwie nicht mehr so häufig wie zu meiner Schulzeit, kann das sein? Bestimmt haben die Kinder nun direkt krassere Alternativen.) Beim Nägelkauen ist es ja auch so, dass das richtig übel werden kann, sodass da nur noch so kleine Stumpinägel sind, sich das Nagelbett ständig entzündet uns so...
    Und ich weiß nicht, wie viel Leidensdruck da dahinter steckt - aber ich glaube, dass jede Neurose damit beginnt, dass man einmal irgendwie sein Belohnungszentrum mit Scheiß aktiviert hat - und irgendwann geht's nicht mehr ohne.
    Davor hatte ich einfach undifferenzierte Sorgen. Wenn aber die liebe Hündin von Mehrhund das 13,5 Jahre gemacht hat, ohne dabei neurotisch zu werden, und der Looney es macht, wenn kein Stressor bemerkt wird, kann es ja zumindest potenziell eine liebenswerte Marotte bleiben. Vielleicht. Hoffentlich.

    Hej,

    Bitte um Berichte und Einschätzungen!
    ein vermittelter Ex-Pflegi nuckelt wohl an allen möglichen Textilien. Decken, Vorhänge, Sofas, Teppiche... Ohne es selbst gesehen zu haben, wurde es mir ähnlich beschrieben, wie in diesem uralt Thread: Hund nuckelt - also wirklich saugen, knuspeln, scheinbar aber ohne sich sehr reinzusteigern und dabei völlig wegzutreten (wer weiß ob das stimmt, der Hund hat nämlich Tendenzen dazu - ich werde mal sehen, ob ich da an ein Video komme) und bisher wurde nicht beobachtet, ob das vermehrt auftritt, wenn er Stresssituationen durchlebt oder durchlebt hat. Oder ob es sonstige Gemeinsamkeiten zwischen den Situationen gibt, in denen das vorkommt.

    Wer von euch kennt das? Machen das welche eurer Hunde? Gibt's Gelegenheitsnuckler und neurotische Dauernuckler?
    Ursachen, Umgang damit, Unterbinden, Alternativen, laissez faire...?

    Berichtet mal, darf gern widersprüchlich sein. Vielleicht finden es manche ja süß und lassen es seit Jahren machen und andere arbeiten an einer Studie zu allem, was man unterbinden sollte, damit alles toll wird. Let me know!

    Ja schööön, dann wird's ja bei euch ernst! Whoo, DarFay - nur noch 5 Tage. Charly finde ich mega. Und für Pepi freu ich mich, dass er nach Wien kommt, denn geh bitte! Wien! Spazieren in der Lobau, ein Snack an der Donauinsel, ein Otterkringer im Türkenschanzpark - ich finde, das klingt ganz gut. Viel Glück dem kleinen Rambo.
    Bist du bei Insta und berichtest da kleinteilig über die Babysteps mit Charly?

    Und Mila, megaaa! Ich freu mich auf Berichte - und drücke sehr die Daumen, dass es keine Flugbeschränkungen geben wird, die eure Fusion behindern. Ich würde dann so gern Berichte hören, Detailgrad: hoch. Hier oder Insta oder am besten beides.

    Hmmm... ich glaube, ich würde von den Videos her Charly nehmen, der wirkt mir am ruhigsten und am entspanntesten, das mag ich ganz gern. Ich hab ein Herz für Schlaftabletten. Er hüpft zwischendurch ein Mal kurz, da frage ich mich, ob er die Bewegung aus Zurückhaltung abbricht oder ob er vielleicht Rückenschmerzen hat - da ich aber einen Hund mit Rücken habe, sehe ich das auch ständig irgendwo, wo's nichts zu sehen gibt - das darf man also nicht ernst nehmen.
    Sonst tendiere ich jetzt fast auch eher zu Pepi als zu Teddy, wegen dem was Lurchers gesagt hat.

    Wie krass, dass diese Frau einfach Leckerchen in die Runde wirft. Da ging mir gerade kurz der Allerwerteste auf Grundeis. :ops:

    ich habe keinen guten Rat für dich und mag auch nicht so ein Mensch sein, der etwas rät, ohne sich gut genug auszukennen, dich, Weasley oder eine Situation gesehen zu haben, möchte dir aber sagen, dass ich deine Berichte hier absolut lesenswert finde und dass sie sicher einigen Menschen helfen werden, die mit ähnlichen Situationen konfrontiert werden.
    Ich verfolge jedenfalls gespannt, wie eure Reise weitergeht, wie ihr das Training anlegt, welche Fortschritte ihr macht. Und für allen Kummer sei mal umarmt, für alles Geschaffte beglückwünscht.

    Hör ruhig auf dein Gefühl. Wenn ich mal nicht darauf gehört habe passte es auch nicht.

    Meine Pflegemaus ist noch 2 Wochen hier , Vertrag ist gestern unterschrieben. Habe ich heute den Hund gleich kaputt gemacht :ugly: Krallen schneiden und Leben getroffen, ich frage mich was so ein 5 kg Hund bluten kann.

    :party: herzlichen Glückwunsch, sofern die beschädigte Ware akzeptiert wird!
    (ab und zu wiegen, wenn es nur noch 4 kg sind, würde ich ein Pflaster drauf kleben. Bin aber keine Tierärztin.)

    DarFay :lol: verstehe ich so gut, dass der Begriff "sportliche Leute" abschreckt. Mich auch. :p
    Verfressenheit finde ich bei Pflegis schon extrem vorteilhaft, damit kann man ja gut arbeiten.
    Aber wenn Pepi so ein gemütlicher Knilch ist, klingt das eigentlich auch super - meine persönlichen Vorurteile (die natürlich die unehelichen Kinder meines Bauchgefühls und meiner Erfahrungen sind) sind ja völlig wurscht. Kommt denn deine Sunny besser mit gemütlicheren oder besser mit jüngeren, vielleicht energetischeren Hunden zurecht? Ich glaube, so oder so, bei der Auswahl machst du keinen Fehler. Die sind alle drei toll.
    Ich freue mich auf jeden Fall sehr auf Berichte.

    Ich habe heute für mich langsam und annähernd beschlossen, dass ich wohl zu einem anderen Verein wechseln werde. Ich mag meinen Verein sehr, ich glaube aber, andere brauchen die Pflegestellen dringender. Und in meinem Verein haben's die Hunde eigentlich ziemlich gut.
    Das tut mir jetzt ein bisschen weh, wenn ich das so schreibe. Denn ich hatte zugesagt, eine Hündin zu übernehmen, die da schon seit drei Jahren sitzt, wenn die jetzige vermittelt ist. Eigentlich hätte diese ältere Hündin schon statt Alma kommen sollen. Aber ich hatte da kein gutes Gefühl. Ich hatte irgendwie so eine Vorahnung, dass da etwas schief gehen würde. Nur, weil die auf einem Video gebellt hat. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass sie entweder meinen Partner oder meinen Hund nicht leiden können wird, dass wir keine Verbindung aufbauen oder dass ... ich weiß nicht, einfach etwas absolut nicht passen wird.
    Deshalb habe ich trotz des Abratens des Vereins Alma genommen, bei ihr sagte meine Intuition, dass alles gut werden wird. Ist es auch. Sie ist verhältnismäßig unkompliziert (bis auf ihren Jagdtrieb) und unter den Unsicheren sie Mutigste. Aber dass ich nun die alte Hündin vielleicht niemals nehmen werde, das tut mir schon leid. Ich fühle mich wie eine Verräterin. :|

    Vertrauen gleich 0. Wir haben ihn anfangs fast nur an der Leine gehabt. Haben für ihn gut sichtbar jede Ecke erkundet ob da ein Hund lauert, sind aktiv Bögen gelaufen wenns so war, haben freilaufende Störer verbrüllt, bis es für Sino erkennbar war, wir kümmern uns um seine Belange, er braucht das nicht zu tun. Seitdem entspannt er sich mehr und mehr.

    ... aber dazu habe ich trotzdem noch eine Frage, denn ich finde, dass das in der Theorie immer so einfach klingt. Vielleicht bin ich ja das weichste Weißbrot unter allen Hundehalter*innen aber ich schaffe das nicht immer, andere Hunde zu blocken. Vielleicht 8/10 Begegnungen - und wenn sie gleich aus mehreren Ecken kommen, keine Chance. Jedes Mal denke ich dann: Ja, blöd, das hab ich jetzt nicht gut geregelt. Und wenn ich selbst dann schon das Vertrauen in mich selbst verliere, verliert der Hund es dann nicht erst recht?
    Ist dir das nie passiert, dass du eine Situation nicht in seinem Sinne klären konntest?
    Und wie hoch darf der prozentuale Anteil dMn sein, damit Hund merkt "er*sie regelt das schon"?

    Ich hab z.B. am Wochenende gemerkt, dass meine Pflegehündin meinen Schutz sehr gern annimmt und nach der dritten Hundebegegnung gelernt hat, einfach hinter/neben mir zu gehen und den Kontakt zu vermeiden. Das hat sie für den Rest des Spaziergangs bei allen weiteren 15 (?) Hundebegegnungen gemacht. Und heute hab ich's wieder verkackt, weil da so ein Beagel auf sie zugewetzt ist - und ich auch im Anschluss an die kleine Klopperei, die daraus entstand, einfach falsch reagiert hab. Das könnte der*dem TS ja genau so passieren. Wie schnell ist das Aufgebaute wieder angeknackst?