Beiträge von Momo und Lotte

    Der Termin in der TK war heute so hilfreich. Zum einen wurde festgestellt, dass die Ursache allen Übels auf jeden Fall die Herzklappen sind - vorher stocherte man ein wenig im Unklaren, was Ursache, was Auswirkung war.
    Daran kann man nichts machen, die werden nicht mehr besser.
    Ihr Herzschlag ist enorm langsam, EKG-überwacht wurde dann versucht, ob Atropin ihren Herzrhythmus wieder beschleunigen kann, dem war leider nicht so.
    Also bleibt eigentlich nichts zu tun, sie hat aber nicht, wie vorher vermutet, nur noch wenige Wochen, sondern bei gut eingestellter Medikation wahrscheinlich noch 12 - 18 Monate. Ein Herzschrittmacher würde ggf. die Symptome lindern, ihre Lebenszeit aber nicht verlängern und durch ihr erhöhtes Narkoserisiko ist ohnehin fraglich, ob das eine gute Idee wäre.

    Da das Lungenödem, wie im Röntgen festgestellt wurde, weg ist, darf ich ein wenig mit den Diuretika runtergehen und versuchen, die Minimaldosis zu finden. Bei Husten darf ich selbstständig wieder höher dosieren.
    Vetmedin und Cardalis bleiben so, wenn der Körper sich daran gewöhnt hat, kann ich langsam anfangen sie zu belasten um dann zu sehen, ob sie z.B. 3x20 Minuten am Tag laufen schafft. Wenn sie das schafft, vielleicht auch mal etwas mehr, dann passt alles so und sie kann noch ein schönes Jahr haben - ohne OP ...und wie ein ziemlich normaler Hund.

    Auf Herzwürmer wurde nun auch getestet, damit kenne ich mich allerdings ziemlich gut aus und weiß, dass die Behandlungsmethoden gegen Diofilaria ohnehin nicht das sind, was ihr Organismus gut wegstecken würde. Deshalb ist es annähernd egal, ob sie die hat oder nicht. Aber besser es genau zu wissen ist es allemal, dann kann man immer noch überlegen.

    Mich freut das alles sehr, auch wenn es nicht viel ist. Ich kann nun besser einschätzen, wie lange sie noch hat und ich kann jemanden für sie suchen, wenn die Medikamente eingestellt sind und wir so weit sind, dass sie frisst, spazieren geht und vielleicht auch mal spielt. Jemanden, der vielleicht sagt, dass genau sie gut dahin passt, der*die mit sichtbarem Abschied gut umgehen kann und sie einfach betüddelt. Keine Gewaltmärsche, kein Hundesport, kein Stress.
    Irgendwo wird es diesen Menschen geben, bestimmt.

    Ihr Lieben. vielen Dank für eure Antworten! Ich antworte erst mal und erzähle dann in einem weiteren Post, wie's heute in der TK war.

    Versuchsweise würd ich nachts mal nen Eimer mit gekochten Nudeln, Essensresten o. ä. einfach in ihrer Nähe "vergessen".

    Abgesehen vom Gesundheitszustand könnte Futterprägung auch mit rein spielen oder Unsicherheit vor anderen zu fressen.

    Essensreste findet sie leider auch unspannend. Gestern habe ich ihr Hähnchen kurz gekocht, das war dann kurzzeitig der Renner und sie für locker 10 Minuten ein ganz normaler, bettelnder Hund. Heute nachmittag hat sie auch noch die restlichen Stücke gierig genommen - da hab ich Idiotin den Versuch gewagt, es einfach auf einem Teller auf den Boden zu stellen. Jetzt hat sie's wieder stehen lassen. Aber etwas hat sie immerhin genommen. Es muss aber scheinbar aus der Hand kommen und auf den Boden geworfen werden (Marke "ich zähme einen Wolf" im Gewand "ich füttere ein sehr liebesbedürftiges anorektisches Füchschen"), Wasser aus dem Napf ist okay, Futter im Napf scheint ihr zuwider. So komisch. Aber egal, Hühnchen hat nun gut funktioniert, das gebe ich jetzt nicht so schnell auf (zumal nun der halbe Kühlschrank damit voll ist) und probiere es später noch mal. Während ich versuche auszublenden, dass mein Bolle fiepsend vor dem Türgitter nicht fassen kann, dass er das 'freigegebene' Futter nicht haben darf.

    Hallo!

    Unser Tierarzt hat uns in der Anfangsphase Nutriplus Gel gegeben. Das ist hochkalorisch und appetitanregend.

    Eventuell wäre das etwas für euch?

    Habe heute direkt in der Tierklinik danach gefragt, die meinten, ich solle einfach erst mal weiter probieren, ich könne das immer noch holen, wenn ich keine Fortschritte sehen würde, gerade ginge es aber auch darum, dass sie lernen soll, zu fressen. Also versuche ich noch ein paar Tage mein Glück - und wenn's nicht kommt, setze ich auf NutriPlus, das ich ihr zur Not mit der Spritze verabreiche.
    Das finde ich eine gute Idee.

    Beim Vetmedin ist es so, dass es ca. zwei Wochen dauern kann bis das "im Lot" ist. Meiner Hündin ging es vor allem die erste Woche ab Gabe ziemlich döselig. Ab zwei Wochen ging es merklich bergauf. Wenn ein Hund eh ungern frisst, könnte ich mir vorstellen, dass er da dann noch pienziger wird. Als die Behandlung begann gab der Spezialist ihr mit viel gutem Willen vielleicht noch ein Jahr. Das war in 2016. Was soll ich sagen: Die Schrulle ist mit 17 Jahren und 3 Monaten immer noch an meiner Seite und dabei nicht unfit. Allerdings hatte ich bisher das Glück, dass sie nach wie vor kein Wasser in der Lunge hat und auch nie hatte. (Was der Spezialist vor vier Jahren schon nicht verstehen konnte, weil das Herz echt gruselig aussieht.)

    Das klingt so hoffnungsvoll. Die TÄ in der Klinik meinte heute auch, ich solle mal noch die Woche abwarten, falls ihre Mäkeligkeit auf das vetmedin zurückzuführen sei, müsste sich das in ca einer Woche geben. Ihre Prognose ist ähnlich wie die deiner Schrulle, 12 - 18 Monate, dann wird's das Herzchen nicht mehr packen.

    Fessen und Verdauung ist anstrengend fürs Herz, Körpergewicht auch.

    Der geringe Hunger resultiert zu großen Teilen vermutlich daher. War bei meinem Katerchen auch so.

    Für die kleine Maus würde ich die letzten Tage einfach nur noch so angenehm wie möglich gestalten und mich auf einen baldigen Abschied einstellen.

    Aber laufen ist auch anstrengend fürs Herz, oder halbherzige Spielaufforderungen, während sie auf dem Rücken liegt - und das tut sie schon in ihren dollen fünf Minuten.
    Wie sich heute herausstellte, sind die letzten Tage vermutlich noch um die 365, das würde ich ihr sehr wünschen.

    Oh Mann Tonic und Pfannkuchen - irgendwie hatte ich gehofft, dass das eine geläufigere Nebenerscheinung ist, die sich irgendwann verflüchtigt.

    der Behandlungsplan sieht jetzt gerade vor:
    1/2 Cardalis (2,5 mg/20 mg, also derzeit 1,25 mg/10mg)
    3/4 Upcard, aufgeteilt auf zwei Gaben (7,5 mg, also 5,6 mg)
    1 Vetmedin, aufgeteilt auf zwei Gaben (5mg)

    wir befinden uns da in einem Einschleichprozess. Bei Vetmedin und UpCard sind wir aber da, wo sie laut TÄ hin sollte, Cardalis soll in 8 Tagen auf 2,5/20mg hochgesetzt sein.

    Morgen haben wir nun doch noch einen Termin in der Tierklinik Stommeln bei Dr. Guy Tater.
    Er will sich noch mal ansehen, ob das alles so passt, er findet, dass die Diagnosen nicht so gut zusammenpassen.

    Beim Futter ist die Kleine heute extrem mäkelig. Fleischwurst fand sie dann gut. Da dachte ich mir "nur Fleischwurst ist ja auch nix" und hab die mit Kartoffel gemischt. Das fand sie blöd und ist jetzt auch der puren Wurst gegenüber skeptisch, da sie die jetzt mit der gruseligen Kartoffel verbindet. :(

    Also, ich kenne mich mit Allergien nicht aus, das vorab. Aber woher weiß dein TA, dass es - wenn es denn eine allergische Reaktion ist - ausgerechnet auf Milben ist?
    Eine Frau, die ich vom Spaziergang kenne, erzählte letztens, dass ihr Hund in regelmäßigen Abständen juckende Ohren bekam, sich darin eine Verdickung gebildet hat, die wohl auch weh tat, weshalb er immer beim Auftreten ziemlich pissig mit anderen Hunden war.
    Es stellte sich dann über Ausschlussdiät heraus, dass er von den gängigen Fleischsorten kaum eine vertrug. Jetzt kriegt er ein Futter, auf das er nicht reagiert (bei ihm glaube ich Pferd und Kartoffel) und es ist seit dem letzten Sommer Ruhe im Karton, es kam nie wieder.
    Es ist wohl ganz lange keiner auf spezifische Futtermittelallergien gekommen, da er sonst keine Symptome zeigte, nur eben die Ohren, mal das eine, mal das andere, mal beide gleichzeitig.

    Also, vielleicht hilft das alles nicht, aber vielleicht ja auch doch.
    Alles Gute.

    Also, erst mal ist es ja toll, dass der Kleine bei dir Schutz sucht und findet. Er braucht ja nun auch einfach einen verlässlichen Anker. Daher finde ich es auch nicht seltsam, was da gerade passiert.
    Du solltest du auf dein Bauchgefühl hören und schauen, wann du dich bewusst rar machst, um die anderen Familienmitglieder zu relevanten Sozialpartnern zu befördern.
    Bis dahin würde ich es sinnvoll finden, wenn er z.B. sein Futter von denen bekommt, zu denen er auch eine Bildung aufbauen soll. Wenn Futter aufgrund des Stresslevels nicht zieht, kann sich auch die zu befördernder Person mit Leberwurst einschleimen.
    Es könnte auch, wenn er darauf abfährt, so sein, dass er diese Leberwurst-Spezialeinheit nur bekommt, wenn du für ihn nicht ansprechbar bist. Wenn du dich abgewendet hast oder später wenn du den Raum verlassen hast.

    Ich schätze es gerade so ein, dass er ja eben von dir alles bekommt, was er braucht und mit den anderen fremdelt, weil er einfach noch zu gestresst ist mit der neuen Situation - ich finde das nicht ungewöhnlich. Was passiert, wenn du z.B. duschen bist? Wendet er sich dann den anderen zu?

    Versuch mal bei Dr. Kresken in Duisburg (Klinik am Kaiserberg) :winken:

    SO schwierig. Angeraten von meiner TÄ war Dr. Stosic, ebenfalls Kaiserberg - mir ist es eigentlich egal, wenn die halt einfach gut sind. Ich hing gestern in Kaiserberg für insgesamt 3 Stunden (nach 15 Minuten fliegt man raus) in der Warteschleife. Auf Email reagiert leider auch niemand.
    Ach Hennie, es ist alles einfach eine riesengroße Kacke.

    So eine niedliche.

    Ja, ist sie. Und eine - zu Menschen - ganz sanfte. Die wäre, wäre sie gesund, so ein Hund den man im Handumdrehen vermitteln würde.

    Sagt mal, alle die Vetmedin gegeben haben oder geben müssen: ist es möglicherweise so, dass das einfach Fressunlust fördert? Dann könnte es sein, dass sie deshalb erst nachmittags fressen mag, da ist vielleicht der Wirkspiegel schon wieder relativ runter.
    Gerade geht nicht mal Leberwurst. :|