Ach Mist, so blöd, dass du da nun auch in so einer unschönen Lage bist. ![]()
Kann mir vorstellen, dass dir das ganz schön an die Pelle geht.
Vielleicht musst du doch irgendwen ins Boot holen. Gibt's da noch jemanden in der direkten Nachbarschaft, der ggf. den durchdringenden Tonfall trifft, der bei ihr ankommt? Ich würd so gern irgendwie helfen. (Wäre wohl leider keine Hilfe, weil ich dann doch irgendwann unhilfreich asozial werde oder viel zu freundlich bleibe.)
Gibt's vielleicht bei euch irgendwelche professionellen Hundesitter, deren Kontaktdaten man unauffällig übergriffig weiterleiten könnte? Oder irgendwelche Kinder in der Nachbarschaft, denen man da gezielt einen Floh ins Ohr setzen kann?
Ich erinnere mich nur daran, dass ich mit 10 Jahren einen Dobermann gesittet hab, der - heute betrachtet - ganz schlimm gehalten wurde und ständig allein war. Auch über Nacht. Aber als ich den (mir völlig fremden) Mann gefragt hab, ob ich dann auf Clara, so hieß sie, aufpassen soll, wenn er wieder auf Geschäftsreise geht, hat der mir einfach den Schlüssel gegeben. Klar, aus heutiger Sicht war das megaverantwortungslos mir einen pubertierenden Dobermann anzuvertrauen. Aber für Clara war's damals besser so. Und bei deinem Welpen geht's ja mehr um 'Verwahren' irgendwo in der Nachbarschaft bei getriggerten Kindern und verantwortungsbewussten Eltern.
Ja okay, wäre ne fiese Masche. Ich geb's zu.
Beiträge von Momo und Lotte
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... irgendwie muss ja zumindest eine Übergangslösung her. Ich bin jetzt kein Fan von Vet-Amt oder Ordnungsamt - aber es muss doch die Möglichkeit geben, dass er irgendwo in der Nachbarschaft bleiben kann, solang die arbeiten ist? Das bricht mir so das Herz, der arme Knopf.
Super, dass du dich gekümmert hast. Wäre es dir sehr unangenehm, sie noch mal darauf anzusprechen, dass sie sicher gerade eine Corona-Familie findet, die sich noch keinen Corona-Hund geholt hat und den Zwerg während ihrer Abwesenheit sitten könnte? (Mir selbst wäre das vermutlich unangenehm, deshalb würde ich das total verstehen. Aber irgendwas muss doch passieren. Der kriegt doch einen Rappel vor Stress.) -
flying-paws magst du ein bisschen ausführen? Würde mich interessieren. Zu welchem Thema war das Seminar und was hat den Impuls ausgelöst, die Stirn anzufassen?
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Hä? Ist eine Trainerin, da fragt man einfach nach ...
Na, du bist ja ein Haudrauf.
Keine Ahnung, mir ist es halt einfach irgendwie unangenehm. So wie wenn man in einen Autohandel/ein Restaurant/ein Hotel geht, von dem man schon ahnt, dass man mit strafenden Blicken im Rücken möglichst unauffällig von dannen schleicht.
Aber um den Preis soll es in diesem Thread ja auch nicht vorrangig gehen, ich wollte wissen, wer schon mal von ihr gecoacht wurde und wie's war. -
Ja, die macht echt Einzelcoachings - mich hat das auch total gewundert. Ich frag mich auch, was das kosten mag! Die Seminare sind ja schon nichts, was ich aus der Portokasse zahlen würde.
Aber schaut mal, hier steht das: Sie kommt zu einem nach hause und sieht sich da die Situation mal an. LinkDas reizt mich natürlich schon. Ich trau mich aber nicht, nach dem Preis zu fragen.
Wenn ich mir überlege, dass ein Hundecoach hier aus Wuppertal 119 Euro dafür nimmt, dass er sich selbstgedrehte Videos vom Hund und seinem Problem ansieht und dann einen Trainingsplan aufstellt, dann ist bei "UBB" sicher das 5-fache fällig.
Aber mich hätte es so interessiert, ob jemand das schon mal gemacht hat! Wohnt hier nicht irgendwer in Fulda und kann das mal für uns testen?
Ich bin CumCane schon zugetan - aber, ach! Ich bin doch auch arm und schüchtern!
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Und davon ab... Tico gehört beim TA überprüft. Schilddrüse sicher. Und klares Tagesprogramm, 1-2x Woche gute Nasenarbeit, Ruhetraining und Struktur. Futter? Nichts davon wird erwähnt. Mich regt das auf, dass fast alle dieser Trainingssendungen so eingleisig sind. Lösung: Futterdummy oder selbstsicher am Hund rucken. Das ist so dermassen weit weg von der Realität. Warum macht man das?
Jaaaa, du sprichst mir aus der Seele. Ich hab die Halterin angeschrieben und erst war sie sehr interessiert - aber scheinbar mehr an Zuspruch. Auf (meine wirklich gar nicht übergriffigen!) Ratschläge wie Schilddrüse, Arbeit, Struktur hat sie leider irgendwann nicht mehr reagiert. Sie macht stattdessen jetzt Wasserspritze und "es läuft schon viel besser" - oh Mann ey, ich finde es so traurig, dass da das Gespräch abgebrochen ist. Sie wohnt hier bei mir, meinte, wir würden uns auch aus dem Wald kennen (woran ich mich nicht erinnern kann) - ich hätte ihr gern zumindest ein wenig mit meinem weiß-Gott-nicht-umfangreichen Wissen ein wenig geholfen und ihr zumindest eine Trainerin (Verhaltensbiologin) empfehlen können, die hier in Wuppertal sitzt und recht gut ist.
Und da ich zumindest auch gerade im Jagd-Ersatz zuhause bin, hätte ich ihr zumindest erklären können, was bei uns ganz gut funktioniert.
Blöd gelaufen für alle. :|
Funfact: ihre letzte Antwort war, dass ich mich melden soll, wenn ich mal einen souveränen Pflegi habe, sie überlegt wohl, einen zweiten Hund zu nehmen. Wobei, who knows, vielleicht sucht sie ja auch für ihre Mutter oder so. Aber mir stellten sich unwillkürlich meine borstigsten Nackenhaare. -
Ihr Lieben,
wer hatte denn schon mal ein Einzelcoaching/Gruppencoaching bei UBB selbst? Ich hab dazu gesucht aber nichts gefunden.
Mit welcher Problematik seid ihr 'angetreten'?Wie war die Zusammenarbeit?
Sie kommt ja lieber zu einem nach Hause, oder?
Was habt ihr gezahlt?
Hat euch das explizit geholfen?
Mich würd's einfach mal interessieren.
LG
Momo -
Ach Elsa ist ja niedlich . Ist das denn sicher mit der Lebenserwartung ? Eine Bekannte von mir hat auch eine Hündin übernommen die nur 2 Jahre alt werden sollte, jetzt ist sie 6 oder 7 und pudelgesund und keiner weiss warum

Aber es gibt Leute die solche Hunde suchen und nur ältere Hunde oder Hunde mit Handicap übernehmen. Ich behalte sie gerne im Hinterkopf.
Nee, das ist nur eine Prognose. Das kann auch viel früher vorbei sein oder viel länger gut gehen. Fakt ist, dass ihr herz jetzt schon so vergrößert ist, dass ihr Brustkorb schon verformt ist. Dadurch ist die Schulterpartie verzogen und sie schmeißt die Beine beim Gehen wie Chaplin auseinander.
Ich würde ihr auch total wünschen, dass es länger geht. Gerade merkt man ihr ihre Krankheit gar nicht an. In dem Video sieht man ja das Husten - da hab ich die schlimmen Sequenzen schon nicht reingepackt - inzwischen hustet sie nur noch bei Anstrengung, also vielleicht alle drei Tage ein Mal oder so. Und sonst ist die rotzefrech und wild und süß.
Die hat jedenfalls keine Ahnung, dass sie krank ist. Aber anfangs dachte ich echt, sie stirbt mir unter den Fingern weg.
Es gibt hier sogar einen Thread zu ihrer Diagnose, falls potentielle Elsa-Menschen sich das in Ruhe durchlesen möchten:
Herz im Endstadium - brauche Rat
Aber wie gesagt, von ich fress nichts/ich schlafe nicht/ich huste nur/ich ersticke ist nichts übrig geblieben. Jetzt ist sie gierig, fröhlich, ruht viel, kann albern sein, maßregelt meine Hunde zwar noch, ist dabei aber viel gemäßigter... Sie ist ein Süßmolch. -
Momo und Lotte Norddeutschland. Also ne ganz andere Ecke als bei Dir.
Das ist der junge Mann: https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/mort…klDpu4I5ssDTuno
Waren das eigentlich bewusste Falschinformationen, die Dir da gegeben wurden? Oder wussten die Leute selber nicht, was mit der Hündin los ist?
Ach Mortis.
Ich liebe ja das Wesen der Bracken (in wildarmen Gebieten). Habe auch noch nie eine kennengelernt, die ein ernstliches Problem mit Artgenossen hatte - bin gespannt, wie der Verein das Verhalten einschätzt. Ich wünsch ihm ein Zuhause auf Sylt.
nee, das war sicher nicht bewusst. Die haben den Hund ja noch zwei Tage vor Abreise kastriert und dabei kein Herz im Endstadium festgestellt. Es war scheinbar einfach nur nicht gut beobachtet. Oder eher gar nicht. War trotzdem blöd, der Herzfehler fiel mir auf, als ich sie zum ersten Mal nur im Arm hatte. Ich verstehe nicht, dass in dem Tierheim die Hunde vor einer Vollnarkose scheinbar nicht mal abgehört werden. Und dass niemandem der Husten aufgefallen ist, der echt durchgehend war. Und ich muss sagen, dass ich schon auch ein wenig enttäuscht davon bin, wie da überhaupt einiges gelaufen ist. Vielleicht ist der Verein einfach zu groß, vielleicht haben die zu viele Schauplätze und sind deshalb alle total überlastet, keine Ahnung. Aber ich werd nach Elsa erst mal keinen Pflegi mehr nehmen und wenn, dann nur von meinem eigentlichen Verein. Bin da emotional etwas runtergerockt, was das angeht, das geht mir sehr an die Nieren. -
Millemaus ...berichte Mal weiter wenn du was hörst. Ist welcher Region ist denn der Hund derzeit? Vielleicht läuft mir ja eine unbesetzte PS in die Arme. Gibt's einen Link zu dem Hund?
Ich hab bisher bei der Vermittlung echt auf Insta geschworen - aber vielleicht geht das eben nur für die eher Unkomplizierten. Bei Elsa hat echt nicht mal mein wasweißichwieoft geteiltes Video nichts gebracht. Gar nichts. Deshalb nehme ich inzwischen davon Abstand, immer wieder zu Insta zu raten. :/
Zur Zeit: Ich muss auch sagen, dass ich nicht unbedingt 'ja' zum Pflegi gesagt hätte, wäre mir nicht gesagt worden, dass die supertoll verträglich mit allem und jedem ist und gesund und bestimmt ganz schnell vermittelt, dass sie nur ganz schnell aus dem Zwinger raus müsste, weil sie da so sehr leidet. Ich hab echt bei einem kleinen, hübschen, verträglichen Hund von drei Jahren nicht damit gerechnet, dass hier so ein kleines, schwerkrankes Monster ankommt, das es nicht gerade schafft, Wogen der Begeisterung bei potentiellen Interessent*innen auszulösen.
Ich bin ganz kurz davor, sämtliche älteren Damen auf der Straße anzusprechen und ihnen Elsa schmackhaft zu machen.
(Das klingt jetzt so böse, ne? Ist echt nicht so gemeint. Ich hab die Kleine echt lieb. Und ich will einfach nur, dass sie es so gut wie möglich hat. Und meine eben auch.)