Beiträge von Momo und Lotte

    Vielleicht kennt jemand diese Hautveränderungen.

    Bei meiner Hündin ist mir vor etwa 5 Tagen aufgefallen, dass sie eine etwas aufgeschrammte Stelle an der Nase hat - für mich war völlig klar, dass das von Mäuseln kommt und einfach ne Schramme war.
    Vor zwei Tagen fiel mir auf, dass da wie ein kleiner Hubbel am Auge war, das war aber so unauffällig, dass ich mich gefragt habe, ob mir das bisher einfach nicht aufgefallen ist.
    Nun wird das Ding am Auge aber größer. Zusätzlich ist mir heute noch so ein Knubbel am Unterkiefer aufgefallen.
    Plötzlich wittere ich einen Zusammenhang, weiß aber nicht, was das sein könnte.

    Habe einige Praxen angerufen und einen Termin bei einer auf Dermatologie spezialisierten Praxis am Dienstag bekommen. Natürlich wüsste ich gern vorher, was das wohl ist. Vielleicht habt ihr ja Vorschläge oder habt etwas in der Art schon mal gesehen.

    Die Stellen sind eher hart und rau. Scheinen nicht schmerzempfindlich zu sein.
    Die Stelle an der Nase scheint, als würde sie abheilen. Also vielleicht auch doch kein Zusammenhang?
    Ich weiß es nicht.

    7575-e61cdd01.png7572-72d729cb.png7573-b7c4899e.png

    7574-74a7d59f.png


    Das hilft Dir zwar nicht weiter, aber warum musst DU mehr in die Vermittlung investieren? Bist Du der Vermittlungsverein?

    (Zahlst Du eigentlich die Medikamente selbst?)

    o.T.

    Nein, Vermittlung ist natürlich deren Job. Aber auf deren Seite tut sich ja nix. Ich zahle die Medikamente zum Glück nicht selbst, das sind 100 Euro im Monat zzgl. der Tierarztbesuche. Ich zahle nur Schnickschnack, Nahrungsergänzung und Spezialfutter. Aber ich hab vom Verein eine sehr bestimmte Aufklärung erhalten, als ich sagte, dass für Elsa explizit nach einem Gnadenplatz gesucht werden müsste. Sie würden halt lieber nur die Vermittlungsgebühr erlassen, dass der Gnadenplatz die Medikamente aber selbst zahlen soll. Als ich sagte, dass wir so jemanden wohl kaum finden könnten und sie dann bei mir ja auch für immer die Medikamente (und Tierarztbesuche) weiter zahlen müssten, wurde mir mitgeteilt, dass man dann, wenn die das wirklich nicht leisten könnten und es nur daran scheitern würde, noch mal "verhandeln" müsse. Ich dagegen denke, dass man ja wohl ein paar Patenschaften für sie locker machen könnte. Und dass einfach niemand auf der Welt Bock hat auf einen sehr süßen Hund, der vielleicht noch ein gutes Jahr hat, bei dem ein schmerzhafter Abschied auf einen zukommt und der nicht durchgehend von der einfachen Sorte ist, zu adoptieren mit der Aussicht, monatlich diese finanzielle Mehrbelastung zu stemmen. :tropf::( :

    Okay, der letzte Beitrag war viel zu lang.
    Ich fasse mal zusammen, was ich bisher so mitgenommen habe:

    - Stärker in die Vermittlung des Pflegis investieren
    - Mehr mit den Hunden separat gehen
    - Stress für das Sensibelchen Alma stärker sehen und vermeiden
    - Wenn nötig, dann eben einfach Management betreiben, damit die Runden auch zu dritt keine Unwucht durch blöde Situationen reinbringen, deshalb jetzt endlich mal diese wirklich für alle reizarme Umgebung finden.

    Ich danke euch!

    ich finde doch, dass das oT ist :D egal! Czarek  @Cindychill 
    ... also, ich finde es einerseits gut, hier mal die Gegenseite zu hören, die darin bestärkt, den Pflegi outzusourcen. Auf FB habe ich zu meinem Vermittlungsvideo z.T. sehr bösartige Kommentare dazu erhalten, wie man so verantwortungslos sein könne, einen so kranken Hund abzuschieben. Fühlt sich jetzt für mich irgendwie 'gleichgewichtiger' an.
    Aber viel ändert weder das eine, noch das andere.
    Ja, ich bin etwas stinkig auf die Zusammenarbeit mit dem Verein. Der Verein ist echt groß und trotzdem passiert nicht viel. Die Ehrenamtlerinnen da sind scheinbar alle total überlastet. Und das nervt mich zwar, andererseits denke ich aber auch dass die Summe der Ehrenamtlerinnen das ja auch irgendwie nebenher wuppt und dass ich da jetzt niemanden für verantwortlich machen kann, wie das alles gelaufen ist.
    Nun habe ich aber meine Erfahrungswerte. Und die zeigen mir, dass in Fällen, in denen es schwierig wird, einen Hund unterzubringen (Abgabe aufgrund von unschönen Vorfällen oder ganz allgemein schwierigerer Hunde) für diese Hunde auch einfach mal nichts gefunden wird. Die landen dann bis zur Vermittlung in Pensionen (für die laut Vertrag übrigens die PS, die es nicht mehr schafft, z.T. mit aufkommen muss - was ich haarsträubend finde, das ist aber ein anderes Thema). Elsa kann keinesfalls in eine Pension. Das schafft sie nicht und das will ich auch nicht für sie.
    Es gab zwei Anfragen für sie, jeweils 600km von meinem Wohnort entfernt. Auch das geht für mich nicht, mir ist es wichtig, dass die Leute sie erst richtig kennenlernen können. Ich kann es nicht mit mir vereinbaren, dass sie in ihrem noch verbleibenden Leben noch mehrfach umzieht.
    Und: sie leidet mit Sicherheit am wenigsten unter der Situation hier. Sie lernt die Routinen kennen, lebt ein schönes Hundeleben und lernt langsam, dass Hunde auf der anderen Straßenseite in erster Linie heißen, dass es bei mir was abzusahnen gibt, wenn man nicht ausrastet. Natürlich gibt es ein zuhause, das besser für sie ist.
    Es muss halt jemand sein, der - wie ich - verantwortungsbewusst ist, sich mit Medikamenten auskennt, eine engmaschige Überwachung ihres Zustands garantieren kann und - und das ist das Einzige, was ich nicht leisten kann - am besten keine anderen Hunde oder Katzen hat und mit ihr konsequent an ihrem Artgenossenproblem arbeitet oder in der totalen hundelosen Einöde lebt. Und dann muss dieser Mensch noch ein Auto haben, möglichst nicht total weit entfernt von einer guten Vet-Praxis oder TK leben, das Geld für die Medikamente berappen können und bereit sein, sie erst mal mit all ihren Macken kennenzulernen.
    Das ist halt ein Bunch von Einschränkungen.
    Aber - auch wenn das viele von euch unvernünftig finden - da versuche ich eher, aufzuteilen und nehme den Zusatzstress in Kauf, als dass ich das Mädel in eine ungewisse Zukunft schicke, da bin ich psychisch nicht für gemacht. Das würde mich verfolgen. Da habe ich leider schon mal eine schlechte Entscheidung in meinem Leben vor 16 Jahren getroffen, die ich bis heute bereue.

    Ich werde dem Verein bzw meiner Vermittlerin aber heute noch mal schreiben und sie fragen, ob sie noch Ideen hat, wie wir Elsa noch mal besser promoten können. Oder wie sie mich da etwas entlasten könnten. ( LPaxx - Gassi-Einspringhilfe ist da echt eine gute Anregung!)


    So - back to topic: Ich war gerade alleine mit Alma in einem wildarmen Hundewald. Es lief voll gut. Durchgehend ohne Leine. Und es bestätigte sich, was hier einige vermutet haben! Nach einer perfekten Runde trafen wir einen (sehr netten) Setter (war Alma aber voll egal, dass der nett war), der nicht abgerufen wurde. Dem hat Alma dann gesagt, dass er nun gerne gehen möge. Dadurch wurde ich wieder angespannter und Alma auch, erst danach fing sie wieder mit dem sehr aufgeregten Stöbern an. Also ja, stimmt schon, ihr stetiges Gesuche und Gebuddel könnte eine Coping-Strategie sein.
    Ich hab das dann abgebrochen - und es funktionierte. Sie war dann wieder bei mir und hatte Bock auf Interaktion mit mir, ist nicht hohlgedreht.
    Also, wenn ich das jetzt noch drei Mal so erlebe, nehme ich das als Wahrheit hin und arbeite mehr an Stressvermeidung und fasse sie auch wieder ein bisschen enger. Wahrscheinlich liegt für uns die Wahrheit zwischen Wattebäuschchen und harten Bandagen.

    Ich würde mich zunächst an den Verein wenden und für den Pflegehund eine neue Pflege- oder Endstelle suchen, damit du für deine 2 Hunde genug Kapazitäten frei hast und nicht dauergenervt bist, 3 Hunde zu händeln oder 3x hintereinander Gassi gehen zu müssen. Dass einfach auch deine Grundstimmung besser wird und du dich nicht permanent überlastet fühlst.

    Das wird nix, es findet sich keine passende Endstelle, man sucht die Nadel im Heuhaufen. Ist aber o.T.

    LPaxx Möge die Schlepp immer günstig liegen.
    Ich mein, klar, im Ernstfall würde ich auf die Schlepp treten und den Ruck in Kauf nehmen. Mir würde es aber besser gefallen, das Ganze darüber aufzubauen, dass sie einfach mehr Bock auf Rückruf und die Alternative hat.
    Ich weiß, ich erwähnte, dass sie ein Terrier ist - den kann sie auch nicht leugnen - aber sie ist so zart besaitet. Die lotet auch keine Grenzen aus (bisher). Die kommt dann einfach in Zustände, wo sie selbst keinen Zugriff mehr auf sich hat bzw. es ihr einfach sehr schwer fällt. Aber ein mal, da war sie offline, hatte sie sich festgebuddelt und ein Abruf war dringend nötig, da die "soziale Situation" ;) auf der Wiese ihn erforderte. Sie reagierte null. da warf ich einen Tannenzapfen ca einen Meter neben sie, nicht mal mit Schmackes. Die hat sich so derbe erschrocken, dass sie direkt zu mir rannte und dann auf dem Rest des Spaziergangs einfach sehr schüchtern war. Das tat mir so leid! Würde ich den Tritt auf die Schlepp nutzen, ich glaube, ich würde etwas ähnliches erzeugen.
    Klar, manchmal denke ich mir auch, dass ich, wenn ich wüsste, die müsste sich jetzt eben drei Mal erschrecken und danach wüsste sie, was ich meine, wenn ich ihr sage, dass sie das lassen soll, dass es eben ein okayer Preis wäre für mehr Freiheiten für immer.
    Aber dann denke ich mir eben auch: Kann ja keiner sagen. Kann halt auch sein, dass es nur Stress auslöst und uns beiden nicht gut tut und eben auch gar nicht nachhaltig gegen den Impuls hilft.


    So ganz generell, an alle: Einiges, was hier gesagt wird, lässt sich einfach null miteinander vereinbaren. Das Ding ist: ich finde ALLES total plausibel und kann NULL sagen, was davon richtig oder falsch ist. Sondern nur, dass mir alles sinnvoll erscheint, ich bei allem aber auch die entsprechenden Gefahren sehe.

    Edit: Kannst du das Jagdbedürfnis deines Hundes gezielt mit Jagdersatztraining außerhalb des normalen Gassis befriedigen? Du schreibst ja oben, dass ihr ein Moduswechsel schwer fällt. Also würde ich beides getrennt angehen.

    Ja, ich denke, das ginge schon irgendwie. Aber ich bin jetzt kein Dummy-Arbeit-Pro und Alma apportiert auch nur mittelgern. Überhaupt findet sie alle Objekte erst mal unspannend. Deshalb investiere ich gerade ziemlich viel meiner freundigen Hysterie darauf, den Felldummy (so'n Futter-Dummy, den ich aber kaum noch fülle weil ich merke, dass es ihr um das Fell geht und nicht darum, was darin ist) zu feiern. Den findet sie inzwischen im Haus toll und freut sich, wenn ich ihn hole. Sie zerrt mit mir daran und bringt ihn und sucht ihn, wenn ich ihn verstecke.
    Wir sind gerade so weit, dass der auch im Garten mal interessant sein kann, wenn alles auf Katzen untersucht wurde und wir dann noch länger draußen sind. Dann hat sie da auch mal Lust, mit dem Dummy zu fetzen, (das ist halt null saubere Dummyarbeit, im Garten noch weniger, da muss ich ihr gerade erst mal klar machen, dass das Ding der heilige Gral ist.)
    Dementsprechend fehlen uns einfach auch noch Werkzeuge für gezielte und anspruchsvolle jagdliche Geschichten auf Spaziergängen.

    Meinst du - ich hatte das ja oben zum Thema buddeln-freilauf-todesmut geschrieben - ich soll diese übermütigen laissez-faire experimente, die ja auch keinen Fall richtiges Jagdersatztraining sind, sondern eher ein Okay-mach-dein-Ding, von den Spaziergängen entkoppeln aber trotzdem ermöglichen?

    Der Jagdtrieb ist auch ohne Stress da, aber exzessives Jagen und hohl drehen und völlig unlogisches Reagieren auf Bewegungsreize, das ist oft ausgelöst durch Stress.

    Das war auch mein erster Gedanke, als ich den ersten Beitrag gelesen habe.
    Ich kann mir auch gut vorstellen, dass der Zweithund ein möglicher Auslöser ist. Da würde ich noch einmal sehr genau hinsehen, bevor ich am Jagdtrieb arbeite.

    hm... aber selbst wenn es so ist, was dann tun? Einfach nicht am Jagdtrieb arbeiten bis der Pflegi unwahrscheinlicherweise irgendwann ein Zuhause findet? Oder wie würdest du dann entzerren? (Also klar, getrennt gehen wurde ja jetzt schon oft vorgeschlagen, werde ich so oft wie möglich versuchen zu beherzigen - aber hast du weitere Ratschläge, wie ich da die Spannung rausnehmen kann?)

    FrekisSchwester Danke dir. Pflegeelsa sollte schon längst weg sein. Eigentlich war sie nur als kurzfristiger Notfallpflegi hier - beschrieben als klein, nett mit allen Hunden, ganz unkompliziert. Ich bekam stattdessen einen artgenossenaggressiven Hund mit schwerem Herzfehler, der ein Vermögen kosten und nicht mehr lange leben wird. Dafür jemanden zu finden wird schwierig. Anfangs dachte ich, dass sie dann bis zum Ende bleiben soll, da es einfach so aussah, als wäre sie zu krank für einen erneuten Umzug. Aber jetzt wirkt sie total fit, spinnt rum und ist ultradreist. Und ich Tröte hab natürlich null in Erziehung investiert weil ich halt dachte "das arme Hascherl" - und jetzt hab ich hier den Salat. Sie reagiert NULL auf Korrekturen, bei denen meine Alma schon innerlich zusammenbricht. Also, wird schwer, jemanden zu finden. Und ich hab das Gefühl, dass der Verein sich da auch mehr ins Zeug legen könnte, jemanden zu finden.
    Aber ja, trotzdem bleibt richtig, was du sagst: Man muss mehr managen und kleinere Brötchen backen. Ich hab nur Sorge, dass Almas Verhalten sich dadurch noch mehr manifestiert.

    @pinkelpinscher haha, also warten bis zum gesetzten Alter kann ich mit Alma nicht, bis dahin wäre ich in engmaschiger psychologischer Behandlung. Aber glücklicherweise bezieht sich ihr Jagdverhalten nicht auf Jogger, Radfahrer, Scooter - immerhin ist ihr Hobby noch auf kleine Tiere beschränkt. Da allerdings mit solcher Passion, dass ich sie zwar animieren kann, irgendwelche Tricks zu machen - dabei gucken ihre Augen aber in zwei unterschiedliche Richtungen weil sie einfach gedanklich null dabei ist.

    LPaxx Ach, du bist ein Herzblatt. Hab ich schon öfter mal bemerkt. Ich würde die versammelte Mannschaft sogar gern auf Ackerstücke und langweilige Wege schleppen, wenn ich irgendetwas langweiliges finden würde. Alma findet alles spannend außer Asphalt.
    Abbruch habe ich anfänglich probiert, das hat mir auch nicht wirklich einen Fuß in die Tür gebracht. Vielleicht hab ich es nicht lang genug durchgezogen. Abbruch nutze ich inzwischen halt nur noch draußen bei Katzensichtung - wobei das kein toller notariell beglaubigter einstudierter Superabbruch ist, sondern eher ein aus tiefster Seele kommendes Geräusch gefolgt von einem Abruf.

    Lagurus Jau, auf Trainersuche bin ich auch immer noch. Anne und ich kommen eher nichts ins Geschäft, glaube ich. Aber ich suche weiter. Hab da noch wen auf meiner Liste.
    Schleppleine: ja, aber nur 15m - ich traue mich nicht, 30m zu handlen.
    Das 'runterfahren' probiere ich, mache da aber irgendwas falsch. Oder sie ist einfach der Typ für's Hohldrehen. Wäre ja schon auch möglich. Aber um solche Dinge herauszufinden, eben genau, wie der Hund tickt, brauche ich echt jemanden, der mit mir zusammen guckt. Ich hab nur alle verschiedenen Positionen im Kopf und mir kommen alle immer plausibel vor.

    naijra ist das sozusagen schlafieren ohne sitzen? :) Wo hast du das probiert, direkt unter großer Ablenkung?

    FrekisSchwester ca 3 Jahre, PRT, kastriert, Auslandstierschutz, gesundheitlich topfit. Anfänglich war die pflegehündin für sie schlimm, glaube ich, die ist echt ne Rotzgöre. Inzwischen sind sie nett miteinander aber keine Freundinnen. Alma würde ihr nicht hinterhertrauern. Elsa bringt schon viel Unruhe hier rein und ich glaube schon, dass Alma davon auch gestresst ist.
    Wir gehen ja meist mit vier Händen und drei Hunden - trotzdem alles viel zu wuselig. Da werden auch ständig die Zuständigkeitsbereiche verschoben ("nimm du mal, ich kann heute nicht mit Alma!" "halt mal, ich muss die kacke aufheben!" "geh mal mit den beiden weiter, Bolle muss hier noch schnüffeln"...) das ist wahrscheinlich auch nicht hilfreich. Tatsächlich hat Almas Leinenführigkeit dadurch auch abgebaut - oder zumindest zeitgleich damit, dass wir nun öfter mal mit allen zusammen gehen können.

    @pinkelpinscher "Mich schleift keiner für ne Ente in die Donau" made my day. Danke.