Beiträge von Momo und Lotte

    @Helfstyna - okay, sorry, ich bin unklar.
    Nee, weder Durchfall, noch Erbrechen, noch Dauerkläffen. Bei hoher Erregung im Garten rennt sie einfach manisch alle Ecken ab - immer die Katzenrouten. Und dann steht sie eingefroren da und starrt die Balkone an, von denen die Katzen manchmal runterhüpfen.
    Das hatte sich eigentlich spürbar verbessert.

    Ich will natürlich an allererster Stelle, dass meine Hunde keine Katzen schreddern.
    An zweiter Stelle arbeite ich ja gerade an Almas Jagdtrieb und habe gar keine Lust drauf, dass die sich ihren Jagderfolg dann genau da holt, wo sie ohne Leine sein kann.

    An dritter Stelle brauche ich diesen Ort der 'mittleren Erregung', um ihr dort den Dummy unter mittlerer Ablenkung schmackhaft zu machen, damit ich den irgendwann mal draußen einsetzen kann.
    An vierter Stelle würde ich mir für Alma wünschen, dass sie irgendwann auch im Garten einen Ort findet, an dem sie entspannen kann.

    @Helfstyna 
    Ja, es ist ein Gemeinschaftsgarten. Wobei ich glaube, dass die Katze nicht zu unserem Haus gehörte.
    Ich weiß halt nicht, ob es pfiffig ist, jetzt den Garten direkt normal weiter zu nutzen wenn die Erwartungshaltung dort jetzt vermutlich noch mal viel höher für Alma ist. Also, dass ihr Erregungslevel jetzt sofort hochschießt, wenn wir in den Garten gehen - und ob es dann nicht besser wäre, erst mal etwas Abstand zu gewinnen und dann neu mit dem Entspannung-üben-im-Garten zu beginnen.

    Keine Ahnung. Wenn ich das Gefühl habe, dass Orte blöd verknüpft wurden, dann meide ich die im Normalfall erst mal. Nur ist das ja bei Waldabschnitten oder auf irgendwelchen Gassistrecken viel leichter als beim eigenen Garten, den man eben ständig nutzt.

    Ich bin ziemlich fertig mit den Nerven, gerade ist im Garten etwas Schlimmes passiert.

    Ich wollte mit meinen Hündinnen noch mal in den Garten. Sie warten dann an der Gartentür, bis ich mein 'okay' gebe - und das gebe ich immer erst, wenn ich sehe, dass da keine Katzen sind.

    Heute waren da keine Katzen. Es war alles total ruhig. Alma ist wie immer unter Strom im Garten, denn sie erwartet, Katzen irgendwo zu sehen. Genau daran arbeiten wir ja und eigentlich waren wir schon so weit, dass sie, wenn sie eine Katze sieht, zu mir kommt und sich zu mir stellt oder setzt, meist von selbst, manchmal durch Abruf. Das bestätige ich dann. Anfangs wollte sie immer direkt drauf.
    Vor einigen Wochen hat sie auch immer Katzen aus dem Fenster beobachtet, ist mit Sichtlaut ans Fenster gesprungen - auch das haben wir nun im Griff und erst eine neue Handlungskette aufgebaut und diese dann immer weiter umgebaut, sodass sie jetzt, wenn sie eine Katze am Fenster sieht, nur noch kurz fiept, zu mir kommt (dafür wechselt sie auch den Raum), ich sie ruhig lobe (oder manchmal mit Futter belohne) und damit ist das Thema gegessen. Viel niedrigeres Erregungslevel.


    Die Katzen aus der Nachbarschaft haben inzwischen auch gelernt, den Garten zu meiden, wenn die Hündinnen da sind.

    Und heute dann ein immenser Rückschritt. Alma und ich üben mit dem Dummy, sie ist nicht voll bei der Sache. Sonne schien, ich dachte mir: gut, wie bleiben einfach hier, bis sie wieder etwas ruhiger ist, dann gehen wir wieder rein. In dem Moment springt eine Katze von der Mauer in unseren Garten. Die kleinere Hündin - Elsa - setzt direkt drauf zu, jagt sie durch den Garten, Alma hinterher. Ich sehe nur, dass sie Katze in eine Sackgasse (hinter einen Gartentisch) läuft und beide Hündinnen mit der Schnauze schon an der Katze sind. Ich brülle, werfe den Dummy auf Alma, sie lässt ab - Elsa konnte ich mir schnappen - Katze flieht panisch zurück auf die Mauer und springt an einer anderen Stelle zurück in unseren Garten, direkt Alma vor die Schnauze. Ich lasse Elsa wieder los und renne wieder mit Gebrüll auf Alma zu. Sie hat sie Katze da glaube ich nicht erwischt. Katze flüchtet in den Nachbarsgarten.
    Ich hab die Hündinnen sofort in die Wohnung verfrachtet - Alma hat sehr verdutzt wegen meiner Lautstärke und Körperspannung gehört, Elsa musste ich in die Wohnung bringen.
    Ich hab nach der Katze gesucht, wollte gucken, ob es sie verletzt ist, aber ich finde sie nirgends. Ich hab halt gesehen, dass die Hunde am Gartentisch direkt hinter hier waren. Nase schon im Fell. Ich hab nicht gesehen, ob sie die Katze schon im Fang hatten, das war alles zu unübersichtlich und zu schnell. Alles hat insgesamt nur Sekunden gedauert, vielleicht eine halbe Minute... Es ging so schnell und kam mir trotzdem so ewig vor.

    Die Hündinnen, vor allem Alma, ist immer noch sehr kleinlaut wegen meines panischen Eingriffs. Und ich weiß auch, dass ich jetzt nicht böse auf sie sein sollte, es war einfach meine Schuld, ich hätte nicht allein beide ungesichert mit in den Garten nehmen dürfen. Aber ich bin so sauer und schockiert - auf sie und auf mich und auf Elsa. Und ich mache mir solche Sorgen um die Katze. Und mir ist kotzübel.
    Und gerade hab ich das Gefühl, dass wir es einfach niemals hinkriegen werden.

    Die arme Katze. Und unser Training ist wahrscheinlich jetzt wieder komplett im Eimer und wir starten wieder bei Null.
    Was soll ich denn jetzt machen? Erst mal gar nicht mehr in den Garten? Oder nur noch gesichert in den Garten? Oder versuchen, irgendwie weiter im Garten zu arbeiten?
    :( :

    Mein Tipp ist Trichophyton oder Microsporum, also ein Hautpilz |) Diese Kreisrunden kahlen/wunden Stellen im Gesicht auch an genau diesen (empfindlich, dünnhäutigen, wenig behaatrten) Stellen sind schon sehr, sehr typisch.

    Viel Spaß beim Waschen dann.


    Bin auf die Auflösung gespannt , bitte erzähl was der Arzt gesagt hat.

    Ha, du machst also ein Gewinnspiel daraus? Ist schon recht! Gibt's Gegenstimmen?
    Ich werde am Dienstag um die Mittagszeit feierlich auflösen, je nach Stimmung mit Lamettaregen oder im Sorgen-Suff.

    Ja, hab ich mir schon gedacht. Sie wurde allerdings getestet, alles negativ außer der Dirofilaria.
    Das war im September. Man könnte noch mal nachtesten, hatte ich aber eigentlich erst für April in meinem Terminkalender. Und Leishmaniose ist eben dort nicht sehr verbreitet, während Dirofilaria nahezu alle aus diesem Shelter mitbringen. Auf jeden Fall alle, die ich von dort hier schon in Pflege hatte und etliche, deren Weg ich digital begleite. Leishmaniose habe ich dort noch nicht ein Mal erlebt, dann eher Anaplasmose, Hepatozoonose ... deshalb bin ich bzgl der Leishmanien nicht so alert, habe aber auch schon darüber nachgedacht.

    Danke dir, ... jaja, appelliere ruhig an meine Geduld :roll: In der Tugend wollte ich mich ohnehin üben!

    Milben halte ich für unwahrscheinlich, da sie Advocate bekommt (Herzwurmbehandlung)
    Ein Pilz ist natürlich möglich, aber die Stellen scheinen zumindest keinen Juckreiz auszulösen.
    Und auf Autoimmungeschichten bin ich so gar nicht eingestellt... oh nö, das will ich nicht.

    Ein Hund, den wir letztens getroffen haben, hat eine zunächst als generalisierte Demodikose diagnostizierte Hautkrankheit von der nun gerade doch nicht klar ist, was das eigentlich ist. Die hatten keinen direkten Körperkontakt, aber ich hab bestimmt den anderen Hund mal gestreichelt und bestimmt danach auch mal meine Hündin. Irgendwie schwant mir irgendwas mit Ansteckung. Aber meine anderen haben keine Hautbildveränderungen...

    :( ::???::tropf: