Sind die Läufe normal durchblutet?
Meine Oma hatte durch ihren Diabetes kein Gefühl mehr in den Füßen, später in den Beinen bis zu den Knien, das kam nicht so schleichend, wie ich mir das vorgestellt hätte.
Aber es gibt ja ohnehin verschiedene Ursachen, die eine Durchblutung und Sauerstoffversorgung in den Extremitäten auslösen können, Diabetes wurde ja sicher recht schnell ausgeschlossen.
Magst du mal das Blutbild ihr reinstellen - oder zumindest alles, was am Rande des Referenzbereichs liegt?
Ich bin jetzt kein Profi - aber andere hier.
Beiträge von Momo und Lotte
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Phu, lass mich schauen.
Er hat Onsoir bekommen. So Entzündungshemmer und Schmerzmittel. Es wurde nach einer Woche besser. Jetzt humpelt er z.B gar nicht mehr. Es dauerte aber fast über eine Woche bis es angeschlagen hat.
Wie lange genau gibst du ihm die schon?
Ah schau, das sind ja beides Cox-2-Hemmer, oder?
Gestern bekam er die letzte, also habe ich die 20 Tage lang gegeben. Und ich hab irgendwie damit gerechnet, dass sich da mehr zeigt, dass also zumindest klar wird, dass seine Schlaftablettenhaftigkeit durch Schmerzen im Bewegungsapparat kommt.Bei meiner letzten DSHündin wurde mittels Röntgen eines der beiden Probleme (IPA) im Ellbogengelenkt festgestellt, sie wurde daraufhin operiert. Das zweite Problem sah man leider nicht auf dem Röntgenbild. Da sich nach der OP das Gangbild nur unwesentlich verbessert hatte und sie nach 6 Monaten immer noch humpelte, wurde sie nochmals geröntgt, man sah immer noch nichts, daraufhin wurde ein CT gemacht und dabei wurde festgestellt, dass sie einen FPC hat, sie wurde also nochmal am selben Ellbogen operiert.
Hm... warum geht der behandelnde Tierarzt denn davon aus, einen FPC im Röntgen darstellen zu können? Scheint ja schwierig zu sein.
Magst du mir kurz erzählen, wie das Gangbild aussah und wo sie Muskulatur abgebaut hat und wo sich verhärtete Muskulatur befand?
Denn Humpeln hat Bolle noch nie gezeigt. Er findet Steigungen und Treppen hochgehen blöd. Und Stehen. Bergab und auf Ebenen läuft er gern. Und er knackt beim Laufen, man kann das Knacken aber nicht auslösen, wenn man die Gelenke manuell bewegt. -
Hier wurden zuerst Wach-Röntgenbilder gemacht, da Humpeln. Gab keinen Befund, daher gehts nächste Woche ins CT. Find ich bei so einem komplexen Gelenk sinnvoll...
Edit: Ich würd direkt ein CT machen und nicht Schicht-Röntgen. Ich denke im Röntgen sieht man da ohnehin nicht viel wenns im inneren des Ellbogens ist...
Denk' ich mir auch so. Andererseits ist der Mann ja ein Vollprofi in Bezug auf Schmerzdiagnostik, -behandlung und Orthopädie. Ich komm mir halt blöd vor, dass ich so lang auf den Termin gewartet habe, um eben bei jemandem zu sein, der sich spezialisiert hat - und jetzt stelle ich das schon wieder in Frage.
Vielleicht suche ich ja auch immer nur das Haar in der Suppe und traue einfach niemandem, das ist ja auch irgendwie dumm von mir.
Buh, ich fühle mich so überfordert damit. Zumal ich einfach Schiss davor hab, dass er da in Narkose geht (ich also quasi keine Leckerchen-Möglichkeit habe, ihn in das Gebäude zu locken, er ist der sehr ängstlich) und im Anschluss gesagt wird: "So und so sieht's aus, jetzt ist er schon in Narkose, jetzt machen wir sofort Behandlung X" und ich gar keine Zeit mehr habe, darüber nachzudenken.
Ist es bei eurem Hund durch Schmerzmittel besser geworden mit dem Humpeln? Und was hat er bekommen? Ist doch komisch, dass es hier unter Schmerzmitteln nur minimale Änderungen gibt, oder? -
Landlue Meine Mutter ist Apothekerin und die Leute kommen wegen allem Kleinkram. Klar, es ärgert sie, wenn jemand um 3 Uhr nachts Aspirin haben will und sie deshalb aufstehen muss - aber sie verkauft es. Eben mit Nachtdienstzuschlag.
Völlig okay zum Notdienst zu gehen, wenn man was für's Kind braucht! Da wird niemand schimpfen - und falls doch, werden sie's dir trotzdem verkaufen. -
Jetzt folgt ein langer Text - aber ich weiß nur, dass wir mindestens eine gesundheitliche Baustelle haben - und nicht, wo die ist.
Könnt ihr mir helfen, sie zu finden?ED/Gangbild
Bolle ist ein etwas zu dicker, mittelgroßer Wolfsspitzmix aus Rumänien, geboren irgendwann zwischen 2012 und 2016. Er zeigte von Anfang an (Ende 2019) kein richtig gutes, federndes, spritziges Gangbild, aber auch nicht desaströs (kein Humpeln, aber langsam und irgendwie tollpatschig und häufig etwas steif im Rücken)
Er wirkt einfach sehr behäbig und schlapp, aber gut gelaunt und man spürt, dass er eigentlich gern auch mal fetzen würde.
Er hechelt sehr viel. Das wird auch immer mehr - unabhängig von den Temperaturen. Er legt sich immer sofort hin. Stehen findet er blöd. Wenn er sitzt, sitzt er schief.
Nachdem zwei Tierärzte nichts feststellen konnten, wurde dann bei einem HD-Röntgen festgestellt, dass die Hüfte nicht ganz sauber ist. Der Tierarzt empfahl dann eine Denervierung (irgendwann, keine Eile). (Vorderläufe und Wirbelsäule okay, Bilder in meiner Galerie)
Ich habe nun fast ein Jahr auf einen Termin bei einem Spezialisten gewartet, der nur Orthopädie macht. Der besah die Röntgenbilder und meinte, dass das keine perfekte Hüfte sei, hat aber - wie auch viele hier im Forum - gesagt, dass sie aber keinesfalls schlimm sei. Erfand das Gangbild auch nicht sehr auffällig. Aber in der Aufregung beim Tierarzt läuft Bolle natürlich auch einfach schneller als sonst.
Nach einer Triggerpointanalyse sagte er, es seien die Ellenbogen (die bisher nicht geröntgt wurden) - Verdacht: fragmentierter Processus coronoideus medialis.
Zunächst sollte ich nun über 20 Tage Previcox geben und schauen, was sich verbessert - vorher bekam Bolle bedarfsweise (aber selten) Rimadyl, wovon der TA nicht viel hält.
Unter Previcox hat sich eigentlich kaum etwas verändert. Er ist drei, vier Mal aufs Sofa gesprungen, was er sonst nicht gemacht hat und ist dann und wann wieder kurze Strecken vor mir gelaufen - aber ein neuer Hund war er jetzt nicht.
Der TA möchte die Ellenbogen nun beim nächsten Termin in mehreren Schichten röntgen.
Finde ich grundsätzlich okay, er wird schon wissen, was er tut - aber macht man nicht bei Ellenbogen eher eine CT?
Er sagte, das wäre bei Bolle nichts Großes, da würde nichts Maximalinvasives anstehen. Bei Rückfragen solle ich eine Mail schreiben.
Tat ich ("was meinen Sie mit 'nicht maximalinvasiv?'") bekam aber keine Antwort.
Vielleicht meint er damit Goldakkupunktur, die führt er durch, sagte aber, dass er das selbst nicht in jedem Falle angeraten fände und das nur ein Werkzeug aus seinem Köfferchen wäre, er würde genauso OPs durchführen oder nur medikamentös begleiten - das wäre eine Fall zu Fall-Entscheidung.
Ich glaube irgendwie nicht so ganz an die Ellenbogen.
Wenn er im Rücken steif und hart ist und an der Hinterhand kaum Muskulatur hat - spricht das nicht eigentlich dagegen? Weil er eigentlich versuchen müsste, vorne zu entlasten und dadurch mehr durch Hinterhandantrieb läuft?
Ich lasse da jetzt die Tage noch mal jemanden aus der Physiotherapie oder Ostheopathie draufgucken. Aber wie haben eure ED-Hunde Symptome gezeigt? Meint ihr, der Verdacht könnte passen?
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KarsivanNoch etwas, das hat nur am Rande damit zu tun. Ich denke gerade über Karsivan nach, es hat meiner alten Hündin geholfen. Und Bolle ist ja möglicherweise auch "alt", das weiß ja niemand (es wurde mir gestern allerdings drei Mal von Fremden gesagt und das tut mir irgendwie weh).
Kann Karsivan sich auch auf Verspannungen und Körpersteifheit gut auswirken?
Bzw., macht es Sinn, darüber nachzudenken?"Es fördert die Durchblutung im Bereich der Mikrozirkulation. Arterielle Durchblutungsstörungen im Bereich der Mikrozirkulation sind mit einer Verschlechterung der Fliesseigenschaften (Blutrheologie) der Erythrozyten verbunden.
In vitro verbessert Propentofyllin die Verformbarkeit experimentell geschädigter roter Blutkörperchen und erhöht dadurch die Fliessrate gealterter und Kalziumgeschädigter Erytrozyten.
Durchblutungsstörungen gehen häufig mit einer gesteigerten Aggregation der Blutplättchen einher. In vitro Versuche mit Kaninchen- und Hundeblut ergaben eine Hemmung der experimentell induzierten Thrombozytenaggregation. " (Quelle: https://www.vetpharm.uzh.ch/tak/04000000/00048049.01)
Bolles Blutbild sagt:
Erythrozyten 8,26 (Referenzbereich: 5,9 - 8,5) (Mutmaßung meinerseits: zu wenig Sauerstoff im Blut, vielleicht dadurch langsam?)Hämoglobin 202 (Referenzbereich 142 -202) (stützt die Vermutung)
Hämatokrit 0,64 (Referenzbereich: 0,45 - 0,64) (stützt die Vermutung)
Thrombozyten 162 (110 - 580) (kann ich nicht einordnen, passt aber irgendwie gut zu Karsivan)
Alle anderen Werte sind ziemlich mittig im Referenzbereich)
Macht da Karsivan eurer Meinung nach Sinn? Soll ich es bei TA mal ansprechen?
---------------------------------------Pankreas und T4
Ich wollte auch die Schilddrüsen und Pankreaswerte haben, da Bolle einfach nicht abnimmt und manchmal Magen/Darm-Probleme zeigt, allerdings nichts Dramatisches. Mein Haus-TA findet sie unauffällig.
Pankreas, Alpha-Amylase 380 (Referenzbereich: 311 - 1142)
T4 gesamt: 23.44 (Referenzbereich 19,3 - 57,9)
Ich hörte mal, dass man bei Pankreas und Schilddrüsenwerten im unteren Drittel schon mal genauer hinsehen sollte, er bestritt das.
---------------------------------------Ich liebe meinen Bolle wie verrückt. Und ich weiß einfach, dass irgendwas nicht stimmt. Aber ich finde keinen Ansatzpunkt. Ich war schon bei so vielen Leuten und alle sagen, es sei eigentlich alles okay. Aber ich weiß, dass nicht alles okay ist, dass sich sein Zustand in den letzten 1,5 Jahren verändert hat und er noch langsamer und schlapper geworden ist.
Bitte, helft mir mal brainstormen, damit ich ein paar neue Fährten aufnehmen kann.
Denn wenn ich da jetzt was an den Ellenbogen machen lasse, eigentlich liegt es aber z.B. an einer Durchblutungsstörung - das wäre ja total blöd...
Liebe Grüße
Momo -
Wurli
das tut mir sehr leid. Auch ich wünsche euch eine schmerzfreie verbleibende Zeit und dass ihr es euch so gut wie irgend möglich gehen lasst. -
aber das klingt doch jetzt eher nach CES, oder? Oder glaubst du, Zeus hat sich aufgrund der Schmerzfreiheit/Schmerzminderung überlastet und dadurch einen Schaden verursacht? Oder glaubst du dass das eine direkte Reaktion auf Librela war? Kann ich mir irgendwie nicht so recht vorstellen.
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Jeder einzelne fruchtbare Hund in Rumänien hat da mitgemischt.

Und ein Norbottenspitz, den kenn ich jetzt seit Neustem aus diesem Thread. -
Hej - ich bin nun spät in dieses Thread eingestiegen und habe die letzten 20 Seiten gelesen. Alles schaff' ich nicht. :)
Woher wisst ihr denn, welche Bakterienstämme im Hundedarm so zu finden sein sollten? Habt ihr da eine Liste?
Die meisten Probiotika für Hunde beinhalten ja nur wenige Stämme, häufig sogar nur einen Lactobazillus, der nicht näher angegeben wird.
In Sivomixx, das hier ja von einigen genommen wird, befinden sichS. Thermophilus DSM32245,
L. acidophilus DSM32241,
L. plantarum DSM32244,
L. casei DSM32243,
L. helveticus DSM32242
L. Brevis DSM27961
B. lactis DSM32246
B. lactis DSM32247
Sind das klassische "Hundestämme"? Oder haben eh alle Säugetiere da eine halbwegs ähnliche Besiedelung?
Wenn ich mir die Nature Love Probiona Tabletten ansehe (die viel günstiger sind) sind da zum Teil die gleichen aber auch etliche andere Stämme enthalten:
Lacto AcidophilusLacto Plantarum
Lacto CaseiLacto Crispatus
Lacto Gasseri
Lacto Bulgaricus
Lacto Rhamnosus
Lacto Salivarius
Lacto Paracasei
Lacto Reuteri
Lacto Fermentum
Lacto LactisLacto Jensenii
Bifido Breve
Bifido Longum
Bifido Lactis
Bifido Bifidum
Bifido Infantis
Strepto Thermophilus
Entero Faecium
Inulin... nun interessiert mich natürlich, ob diese Stämme für den Hundedarm gut/schlecht/egal sein könnten.
Stehen Angaben auf die geprüften Stämme bei euch in den Kotprofilen?
Liebe Grüße aus dem Matschhäufchenland -