Du bist super und ich es geht mir total ans Herz, wie du dich um deine Hündin sorgst und herumprobierst. Ich kann auch total nachvollziehen, dass du immer mehr Probleme aus eurem Alltag entfernst und dann irgendwann da stehst und feststellst, dass ihr irgendwie bewegungsunfähig geworden seid. Erstmal also: auch wenn's bisher nicht zum Ziel geführt hat - es ist so liebenswert, wie du über sie schreibst.
Für ein Lastenrad sind Hamburgs Straßen und Entfernungen auch nicht unbedingt ausgelegt, oder?
Wäre aber sowieso wieder nur ein Workaround - ich wünsch dir sehr, dass ihr zusammen im Camper unterwegs sein könnt.
Ich finde die Idee, zusammen im Auto zu übernachten super, du musst mal berichten, wie das geklappt hat.
Auch der Rucksack ist m.M.n. eine gute Idee - ich habe eine alte Hündin von mir (Tibet Terrier, auch so 12 kg, taub, blind, bissig) immer in der Bahn in Köln in einem alten Bundeswehrrucksack transportiert, den ich vor dem Bauch getragen habe. Das ging wirklich gut. Ich bin da allerdings einige Male wirklich konsequent nur kurze Strecken und zu unmöglichen Uhrzeiten gefahren, bis das für sie etabliert war.
Meine erste Pflegehündin hatte auch große Schwierigkeiten mit dem Autofahren, ihr hat es höchstens marginal geholfen, wenn mein entspannter Ersthund daneben saß. Sie hat fürchterlich gesabbert und gelitten. Etwas besser wurde es mit Vomex, damit muss man allerdings auch vorsichtig sein. Cerenia hat ihr gar nicht geholfen. Was hattest du probiert?
War das etwas gegen Übelkeit oder zur Beruhigung?
Unsere Lösung waren schlussendlich Ochsenziemer - aber deine wird bei stetigem Erbrechen ja nichts aufnehmen können - und genau, was du getan hast, sehr, sehr kleinschrittig steigern. Aber in der Pflegezeit sind wir trotzdem nicht so weit gekommen, dass wir an einen entspannten Urlaub im Camper hätten denken können.
Du merkst, ich kann dir eigentlich gar nicht helfen und nichts Neues beitragen. Aber ich wünsch euch von Herzen ganz viel Erfolg und würde mich freuen, wenn du weiter berichtest.