sehr spannende Diskussion!
Ich versteh also richtig, dass einige hier das Thema Jagd komplett über Abbruch steuern, somit gar nicht riskieren, dass der Hund adrenalinmässig an einen Punkt des Kontrollverlustes kommt?
Der Gedanke kam mir noch gar nicht
. Ich dachte der diplomatische Aufbau über Zusammenarbeit ist alternativlos. Würde aber im Umkehrschluss in unserem Fall meiner Einschätzung nach weitere Jahre Schleppleine mit sich bringen.
Wie gehen Hundetrainer denn mit dem Thema um? Ist das ein ähnlicher Zwiespalt wie der aversive Abbruch bei anderen Themen?
Ja, einige hier machen es so, ganz clean. Aber viele andere hier machen es anders, mit Zusammenarbeit, mit dem Versuch von Kooperation, mit dem Erlauben von Jagdsequenzen (also entweder wie bei dir komplett ausgelagert in Dummyarbeit oder in Jagdsequenzen am Objekt, z.B. "schauen lassen". Manche, die sind aber eher vor 200 Seiten in diesem Thread zu finden, gehen mit dem Hund auch an der Leine der Spur querfeldein nach...)
Hundetrainer*innen gehen sehr unterschiedlich mit dem Thema um. Und da ist auf jeden Fall die Kluft ähnlich groß, wie in anderen Punkten.
Ich gehe da gerade - wie
@Vakuole auch - ein Stück mit Anja Fiedler.
Was richtig für einen selbst und den eigenen Hund ist, ist einfach flexibel.
Wenn mir jetzt jemand (rein hypothetisch) sagen würde, dass es ein Mal heftig knallen muss, danach ist aber happyjoyjoy für immer - ich würd's tun.
Da das aber niemand sagt, ich andere Erfahrungen gemacht hab und ich mich mit der Weichheit ganz gut identifizieren kann, knallt's hier nicht. Zumindest nicht aus didaktischen Gründen. ![]()