Decken eingewickelt auf dem Balkon über Nacht. Es hat genieselt und das fand ich anfangs ganz ganz schlimm und wollte ihn eigentlich in der Wohnung haben. Aber 8h bei 20 Grad... Dann war mir alles zu unsicher.
Danke, dass du deine Erfahrung geteilt hast.
Zum oben geschriebenen, wir können zum Glück auf dem Grundstück meiner Mutter selbst beerdigen. Das ist für uns natürlich ein Segen, oft geht das ja nicht.
Unser letzter Verlust war Elsa, wir haben sie aus der Tierklinik mitgenommen.
Danach haben wir sie mit in die Wohnung genommen und in ihr Körbchen gelegt, Alma und Bolle - und auch wir - haben in der Nacht bei ihrem toten Körper im Wohnzimmer verbracht und so Abschied genommen. Die Hunde haben sie noch beschnüffelt, ich hatte das Gefühl, dass sie verstanden haben, dass sie nicht mehr da ist. Am nächsten Tag haben wir sie dann beerdigt. Auch da sind die Hunde noch mal zum Grab. Ob sie sich verabschiedet haben ist vielleicht zu menschlich gedacht. Aber ich glaube schon, dass sie verstanden haben, dass das Elsa war und sie gleichzeitig nicht mehr ist.
Für uns war das okay, dass ihr Körper nicht gekühlt aufbewahrt wurde.
Ich glaube, alles ist auf seine Weise gut. Der Anblick im Körbchen hat sich natürlich sehr eingebrannt. Er war wichtig für uns aber auch unfassbar schmerzhaft.
Ich habe für mich gemerkt, dass ich sie direkt nach dem Einschläfern tragen konnte, auch zuhause konnte ich sie noch streicheln und mein Gesicht in ihr vergraben. Aber am nächsten Tag fiel es mir unheimlich schwer, sie wieder zu berühren und ins Auto zu tragen…
Das wäre vielleicht anders gewesen, wenn ich nicht neben ihr die Nacht verbracht hätte.