Beiträge von Momo und Lotte

    Was ist rechts von den Beiden (rechts von der Draufsicht gesehen)?

    da geht's zum Hausflur (Liegeplätze, Zugang zu den anderen Räumen, Bolle müsste auch irgendwo da gewesen sein, im Flur steht der Schrank mit den Kauartikeln) - aber, das muss ich dazu sagen - Alma will Elsa glaube ich nicht davon abhalten, die Küche zu verlassen. Der Flur ist der Standardaufenthaltsraum in den Abendstunden. Sie gehen da auch ganz unbeeindruckt eng aneinander vorbei, sitzen zusammen im Türrahmen, ... im Flur sein ist jetzt keim Highlight oder so.
    Aber: Es geht nur nach rechts weiter. links ist gar nix. Spülmaschine, Fenster, Wohnung alle.

    @Whiskymara so etwas hatte ich auch mal gefunden, finde es aber gerade nicht wieder

    Zitat


    Heirate jemanden, der zu dir sagt "du schaffst das",
    "ich bin stolz auf dich" und
    "keine Ahnung,
    wo dieser Hund herkommt

    aber er passt hervorragend zu unseren anderen Hunden!"

    ❤️ (versuche ich meinem Freund beizubringen, da bestehen noch Lücken. Ich clickere jetzt immer, wenn ich auf irgendwelchen TS-Seiten bin und was niedliches gefunden habe, was ne Pflegestelle braucht, vielleicht lernt er dann schneller, wie der Hase läuft.)

    Das mit der Schriftlichen Frist ist nur wichtig damit die Orga nicht versuchen kann der TE die Kosten für die Tierheimunterbringung aufzubrummen.

    Oder Stress macht weil sie dem TH den Hind übereignen.

    Wenn sie eine angemessene Frist setzen und sagen bis dann und dann müsst ihr ihn abholen, dann können sie beweisen das die Orga den Hund wissentlich ans Tierheim hat gehen lassen.

    Das sie die Changsen hatten ihn selber zu holen.

    Was meint ihr wehre denn eine angemessene Frist?

    Ich meine, man sollte miteinander sprechen und eine Lösung finden und keine Fristen aufsetzen und anfangen, auf anwältisch zu kommunizieren.

    Überhaupt muss man auch keinen Teufel an die Wand malen, dass sich da alle einnässen wegen eines ungestümen Junghundes. Es soll halt mal n Trainer/ne Trainerin vorbeischauen und helfen.

    Dass die Kosten für eine Pension zum Teil von der Halterin zu tragen sind, ist mir als Passus eines Vertrags übrigens geläufig. Wenn ich meinen derzeitigen Pflegi in eine Pension geben würde, weil ich nicht mehr könnte, müsste ich dafür insgesamt 300 Euro Beteiligung für die Unterbringung leisten. Aber: Das ist das was im Vertrag steht, das würde die Vermittlerin niemals durchsetzen. Die würde mich höchstens fragen, ob ich etwas dazu steuern kann.

    Mein anderer Verein sagt mir vor jedem einzelnen Pflegi "Momo, wenn's mit Bolle nicht klappt, müsste ihr trennen! Wir haben keine Ersatzpflegestelle! Wenn es nicht klappt, wird es dauern, bis wir eine finden. Ist dir das klar?" - Pflegestellen gibt es eben nicht wie Sand am Meer, deshalb werden sie so händeringend gesucht. Die meisten machen's ein mal und behalten dann den ersten. ;)


    Egal. Reden, reden, reden, sich gegenseitig verstehen wollen, nett sein, dem gegenüber nicht immer das Schlechteste unterstellen, das ist meine Devise. Das sind halt Menschen, die in diesen Vereinen komplett ehrenamtlich in ihrer meist gesamten Freizeit arbeiten. Das sind keine profitgeilen, bösartigen Piranhas, denen alles scheißegal ist. Das heißt nicht, dass sie unbedingt guten Tierschutz machen.
    Aber man muss sich nicht zwangsläufig überwerfen und den Himmel immer ganz schwarz malen.

    Die TS soll offen mit dem Verein sein und die bitten, sich zu bemühen, dass jemand gefunden wird, ggf. auch als PS.
    Ist die Kröte schon wieder auf deren Seite in die Vermittlung aufgenommen, auf den üblichen Kanälen inseriert?

    Avocado wie kommunizieren die besprochenen Kleinteile, dass die große Stunk machen soll? Weil: gesehen hab ich das bei Pflegehunden von mir auch schon. Bzw. plötzlich warf sich mein großer (mal ruhig, mal aufgebracht) vor Fremdhunde - ist nullkommanull seine Art, wenn wir allein unterwegs sind. Da hatte ich auch schon öfter das Gefühl, dass ihn jemand zu Kanonenfutter machen wollte - aber gesehen hab ich da nichts, woraus ich das hätte lesen können.

    Zitat

    Würdest du es als Versuch der Hunde sehen, eine für die unangenehme Situation, aus der sie nicht rauskommen, zu deeskalieren? Oder als Übersprungshandlung?

    Weder noch halte ich für zwingend - es kann auch mal heißen "Gut, dass wir mal drüber gesprochen haben, gehen wir zur Tagesordnung über".

    Das war jedenfalls bei unseren beiden großen Rüden so. Die Brüder - einer lebte bei uns ,einer kam regelmäßig längere Zeit in Pflege - kloppen sich am Anfang immer genau einmal ,egal, wie man aufpasste. Das war dann allerdings nicht besonders bösartig, sondern eher so eine Riesenlärm-kein Schaden - Geschichte. Danach leckten sie sich gegenseitig die Ohren (was sie sonst nie taten) und waren den Rest der Zeit völlig entspannt miteinander. Das kam mir wirklich immer vor wie zwei Typen ,die sich erst kloppen und dann zusammen ein Bier trinken gehen.

    Ist denn Bier trinken deeskalierend oder Übersprungshandlung? :D
    Bei mir jedenfalls beides.

    Ich glaube bei den beobachteten spanischen Rüden nicht an eine Übersprungshandlung. Es war zu unaufgeregt. Ich empfand es als deeskalierend.
    Dass der alte Rüde sehr sicher nicht mehr lebt, ist für mich eigentlich kein Geheimnis. Er war wirklich alt wie Methusalem und wenn das die dritte Attacke auf den Hund war, von der er wirklich Wunden davongetragen hat und der Mann da nicht proaktiv handelt, sondern sich darauf beschränkt, zu trennen wenn er hört, dass da die Fetzen fliegen - nee, dann glaube ich nicht daran, dass der Hund da noch viel Zeit hatte.
    War halt sehr spanisch. Frei lebende, riesige Hunde - keine Zäune, ein riesiges Revier, weit und breit keine Tierarztpraxis.

    Boah, 18 Uhr! Ich deeskaliere mich mal im Garten!

    Erstmal zur Orga und der Planung: Ich finde es gut, dass gemeinsam (!) die Entscheidung getroffen wurde, den Hund erst mal vor Ort zu lassen, bis jemand gefunden wurde, der den Hund adoptiert.
    Und ja, es gibt Orgas, die bauen Mist - aber man muss sich ja nun schon fragen, ob der kleine Knösel jetzt ausbaden soll, dass die Orga kein Auge darauf hatte.
    Meine Arbeit im Auslandstierschutz gibt mir da etliche Einblicke in unterschiedlichste Sachlagen und habe daraus die Erkenntnis gezogen: nee, es ist nicht immer der böse Tierschutz schuld. Manchmal ja, manchmal nicht, aufgrund dieser Sachlage hier kann ich nicht beurteilen, ob die Orga als Sündenbock herhalten darf/kann/soll.

    Da nun nicht klar ist, wie lang der Junghund nun noch in der Obhut der TS sein wird, bis sich jemand gefunden hat, der/die einen mutmaßlichen Listenhund haben will und darf, möchte ich nochmals unterstreichen: hol dir jetzt Unterstützung. Unter Umständen dauert die Vermittlung noch ein paar Wochen. Wenn dir bis dahin jemand helfen würde, wäre das doch sicher extrem hilfreich. Hier wurde ja schon jemand aus dem Kreis Baden empfohlen.
    Versuch doch bitte mal, da Kontakt aufzunehmen.

    Zur Kastra, die aber eh noch nicht ansteht: in den Verträgen steht oft, dass die vermittelten Hunde sich nicht fortpflanzen sollen und dafür Sorge getragen werden soll, dass es nicht zu Nachkommen kommt. (Also, die Formulierung ist etwas anders) Auf jeden Fall geht daraus nicht zwangsläufig eine Kastration hervor, das darf nämlich einfach gar nicht sein. Ich interpretiere diesen Passus gern als "Management reicht, Hauptsache keine Babies".

    megaspannend! Ich profitiere gerade enorm von euren Beobachtungen.
    Vor allem das "als Spiel getarnte provozieren" bei ChatSauvagee hilft mir gerade, bei den Spielaufforderungen meiner Alma gegenüber meiner Elsa genauer hinzusehen - da hatte ich nämlich schon länger ein etwas unsicheres Gefühl.

    Lagurus - das Video kommt mir so bekannt vor, war das schon mal im Körpersprache-Thread? Auf jeden Fall sehe ich daran total gut, dass meine Antennen noch nicht fein genug sind. Aber ich übe!

    Vielleicht stelle ich hier auch mal Videos rein, an denen man mal versuchen kann, Konfliktpotenziale zu erkennen. Allerdings bin ich als Vorschülerin in dem Bereich vielleicht auch nicht diejenige, die da die guten Videos aussucht.
    Grundsätzlich finde ich es aber total hilfreich, wenn man hier bewegtes Bildmaterial einstreut, um den Blick etwas zu schärfen.

    Das ist ein interessantes Thema.

    Ich war mal dabei als ein Hund dem anderen die Schnute leckte und es dann zur Beißerei kam. Was mir dabei aufgefallen ist:

    Es war irgendwie penetrant und die Hunde standen direkt Kopf an Kopf. Die Körper waren unbeweglich etwas steif vielleicht. Die Rute des "Täters" war still die des "Opfers" wedelte.

    Mir war irgendwie klar das es gleich knallt.

    Danke dir! Erinnerst du dich noch, ob der, der den Angriff gestartet hat, der war, der geleckt hat?