Beiträge von Momo und Lotte

    Flohhalsband is back! :smile:
    Merci.
    Ja, recht haste, das ist nämlich eigentlich der unspektakulärste Wald, den ich auserkoren hatte, weil Alma da eben am entspanntesten ist.

    Hab mich heute trotzdem nicht getraut und mich stattdessen lieber ins Naturschutzgebiet begeben, in dem wir zwei Rehe, einen Marder, ein Eichhörnchen und zwei Feldhasen in unmittelbarer Nähe sahen. :ugly:
    Hat aber alles ganz gut geklappt, Alma stand bombenfest round about drei Minuten die Hasen anstarrend an lockerer Leine). Ist halt ein rumänischer Vorstehterrier, machste nix (naja, und ich kniete direkt neben ihr).

    Und als die todesverachtenden Hasen irgendwann gemütlich abgehauen sind, hat sich Alma direkt ihrem Hundefutter zugewendet, dass ich ihr hingestellt hatte.
    fand ich ganz gut!

    Nach 3 Stunden im Wald ist sie jetzt körperlich ganz schön platt (und vom Kopf her ein bisschen matschig).

    Awww, ich finde es ultrasympathisch, wie du das beschreibst. Und "Antichristel" made my evening.
    Wird schon, ist doch ganz normal, alles muss sich erst mal setzen und die kleinen Erfolgserlebnisse geben dir nach und nach mehr Sicherheit im Umgang mit unplanbaren Situationen. Und du bist ganz sicher absolut nicht alleine mit spontanen Überforderungen.

    Hat das Problem vielleicht noch jemand? Bei einer meiner "Hundejacken" hat sich rund um die Tasche, wo ich immer Trockenfutter als Leckerchen bei habe, ein riesen, vermutlich Fettfleck gebildet. Es sieht immer aus wie feucht und ist schmierig. Durch normales waschen wurde der Fleck nicht besser, nur größer. Nach Behandlung mit Kernseife und Spülmittel wieder etwas besser. Im Allgemeinen wirkt es aber schon ziemlich unschön. Hat noch jemand einen Tipp, wie man das raus bekommen könnte?

    Da es nur eine Hundejacke ist, wäre es nun auch kein Weltuntergang, wenn es so bleibt. Aber schöner, wäre natürlich anders.

    Oh ja, hab ich auch immer. Aus Baumwollstoffen ging es hier ganz gut, den Fleck mit Natron oder so einem Oxypulver einzuweichen, dann ging der in der anschließenden normalen Wäsche (30°) raus. Das war diese Standard-Arbeitsjacke in Bundeswehtgrün, die alle älteren Männer besitzen...weißt du, welche ich meine?

    Bei einer Jacke mit mehr synthetischem Anteil (Bomberjacke, so ein beiger Blousonstoff) hab ich per Hand mit Spüli vorgewaschen, weil das Oxyzeug da nicht funktioniert hat.

    An Ni Ich würde im Regelfall auch eher nicht loslassen, wenn ich vorher entschieden habe, dass es eine Festhalt-Situation ist. Habe ich aber auch schon, als ein Hund wie verrückt auf uns zugesprintet kam und Alma zum Wegrennen ansetzte. Da sie mir kurz zuvor schon mal ins Ende der Schlepp geknallt war und ich davon derartige Rückenschmerzen hatte, dass mit schwarz vor Augen wurde, sah ich keine andere Chance als Alma loslassen, Fremdhund irgendwie ausbremsen.
    Da bin ich aber auch tausend Tode gestorben, sie war noch nicht lange hier, wir kannten uns noch nicht gut. Sie hat zum Glück einfach ein Stück weiter sehr schüchtern gewartet.

    Auch meine alte Hündin musste ich mal mitten im Wald losmachen und sogar wegschicken, um einen anderen Hund abzuwehren, der sie wirklich zerlegen wollte.

    Manchmal steckt man einfach nicht drin. Auch nicht in der Qualität der Karabiner. Deshalb bin ich echt ganz froh um diese zusätzliche Möglichkeit mit dem Tracking. Leute, die es halt statt Training benutzen, sind halt bescheuert. Ich seh's mehr als Worst-case-Option, wenn der Hund schon in den Brunnen gefallen ist. Ist halt absurd, dass das so teuer ist.

    Sagt mal, soll ich genau dieses Wäldchen jetzt lieber erst mal meiden oder direkt wieder für's Training nutzen?
    Oder lieber generell erst mal drei Schritte zurück und für ein paar Tage Waldabstinenz?

    Wie meinst du das?

    was davon? :ugly:

    Das Fettgedruckte.
    Ich nehme an, dass es darum ging, dass Anlauf in die Schlepp für Hand und Rücken (oder was man sonst so eingewickelt hat) einfach gefährlich werden können. Und wenn man sich schon ein Mal fast die Hand gebrochen hat, wird's wohl die Sorge um dieses nicht zu verachtende Werkzeug gewesen sein. :D

    OT: Eine entfernte Bekannte von mir hat ihren Daumen durch einen Führstrick an einem Pony verloren. :shocked:

    Bei meiner Hündin hilft ne schleppende Schlepp halt auch nicht. Zweimal ist sie mir auch damit abgehauen und weil sie so blitzschnell ist, hatte ich da keine Chance, die Schlepp zu greifen/drauf zu springen.
    Bzgl. nem Tracker überlege ich immer mal - aber eigentlich will ich ja nicht, dass sie überhaupt weg ist sondern versuche das tunlichst zu vermeiden...

    Verstehe ich total gut. Ich dachte auch schon so oft, dass es ja bescheuert ist weil ich ja gar nicht zulasse, dass sie abhaut. Oder dass sie, seit es den Tracker gibt, nie wirklich Freilauf mit Tschüsspotenzial hatte.
    Aber heute war er einfach Gold wert. Und passieren kann ja immer etwas, was man so nicht hat kommen sehen.

    Ich hab den Schock jetzt halbwegs verdaut und betrachte Almas Laufmuster, die Darstellung könnte genauer sein, das haben die von der App nicht so gut gemacht. Und so 20-30 Meter liegt die Lokalisierung auch mal daneben, gerade da, wo die Wege nur Trampelpfade sind.
    So sieht so eine Darstellung dann in etwa aus, Straßennamen hab ich mal rausgemacht und die einzelnen Etappen ergänzt, sonst versteht man das irgendwie nicht.

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    Flexi nutze ich auch mal ganz gern, ist mir aber oft auch zu kurz. Ich glaube, 8 Meter habe ich, das ist für Alma schon ganz schön wenig.
    Aber egal welche Leine, das Ziel ist ja eh wahrscheinlich bei uns allen: Wenn möglich Freilauf durch guten Gehorsam und größere Fähigkeiten, sich zu entspannen. Wäre jetzt gelogen, wenn ich sagen würde, dass ich das Ziel schon sehen kann, aber immerhin stimmt die grobe Richtung. Hoffentlich.

    Ja, das klingt echt traumatisch. Ich nutz die schleppende Schlepp auch eher nur als Übergang. Und auch nur, wenn der Tracker dran ist, der kann zum Glück im Notfall auch Piepsen um den Hund genauer zu orten - wäre halt nur pfiffig, wenn man dann das Handy auch auf Akkukapazität gescheckt hätte.

    Allerdings bin ich dafür auch dadurch sensibilisiert, dass mir eine alte Pflegehündin mal im Wald abhanden kam. Die hatte gar keinen Bock auf Jagd und war super verlässlich (warum zum Henker hab ich die nicht behalten?!), Schlepp schleppte hinten dran, ich quasselte mit meiner Mutter, mein Ersthund immer dicht bei uns - irgendwann stellten wir fest, dass der Pflegi uns nicht wie üblich an den Hacken klebte. Da hatte sich die Schlepp auf dem Weg unter einer Wurzel verhakt und die Kleine saß einfach da... und saß und saß und guckte uns hinterher. Sie machte keinen Mucks.
    Wir hatten uns nicht weit entfernt, waren aber außer Sichtweite. Sie hat einfach stoisch ertragen, dass sie nicht mehr weiterkonnte. Da ist mir erst mal richtig bewusst geworden, dass das echt gefährlich werden kann.

    Aber da ich mit einer 30m Schlepp einfach nicht klar komme, brauche ich die 15m Schlepp, um einen Übergang zum Freilauf hinzukriegen, ohne mir permanent in die Hose zu machen. Wobei das meist mehr für meine Psyche ist als dass es tatsächlich nutzen würde, wenn das Ende 10 m von mir entfernt ist.