... ich hatte schon zwei Rüden gleichzeitig und da gab's solche Geschichten nicht. Aber da war auch keiner in der Pubertät. Mit pubertierenden Hunden kenne ich mich einfach gar nicht aus.
Aber was ich spannend finde, ist dass das Schnappen nacheinander immer in Verbindung mit Fremdhunden auftritt. Ich kann mir schon vorstellen, dass sich das ritualisiert hat. Insofern finde ich es schon mal total nachvollziehbar, dass du sie in solchen Situationen trennst. Aber wenn man davon ausgehen kann, dass sich das einfach zur Verhaltenskette ausgewachsen hat, könnte man dann nicht ein Ritual initiieren, das das alte überschreibt? Zum Beispiel: immer, wenn du einen anderen Hund siehst tu X (nimm die Leine in die Schnüss, trag deinen Dummy, mach einen Handtouch, tanz den Ententanz...?) - das müsste man natürlich wieder separat aufbauen, was bedeuten würde, dass das vermutlich am besten geht, wenn du mit deinem Mann gemeinsam gehst.
Das wäre natürlich ziemlich aufwendig.
Ich weiß auch nicht, ob das klappen kann.
Bei Alma und Bolle funktioniert es ganz gut, Verhaltensketten zu durchbrechen wenn ich den Auslöser an eine andere Verhaltenskette binde.
Bei Alma ist es jetzt z.B. so, dass eine Katzensichtung aus dem Schafzimmerfenster dazu führt, dass sie zu mir kommt und mich anstubst um sich dann aufs Sofa zu legen. (Das war vorher: schreiend am Fenster stehen)
Bei Bolle ist es, nachdem sein Napf leer ist, in die Küche kommen (das war vorher seine Nase in Elsas Napf schieben und dafür Ärger kriegen).