Beiträge von Momo und Lotte

    muss das denn einer sein oder nur so aussehen? Und muss der aus einem deutschen Tierheim kommen oder geht auch Ausland? Und muss der noch jung sein oder darf der auch schon ein paar Jahre haben? :)

    Ehrlich? Er muss nur so aussehen. Optimalerweise auf einer Pflegestelle schon, aber Ausland geht notfalls auch. Darf auf jeden Fall ein paar Jährchen haben, sollte aber noch kein Senior sein. =)

    dann weiß ich ja jetzt, wie ich meinen Feierabend verbringe! :lol:

    https://www.tierheim-alsfeld.de/2021/11/butterblume/

    Die ist ja großartig. Wenn die Beschreibung so stimmt (und die anderen lesen sich knackig ehrlich) - boah, das klingt nach einem Träumchen von Hund. Und wie süß sie auf dem Video ist. Buhu.
    Ich verstehe gar nicht, warum die zurück musste. Da steht gar nix, was meine Neugier befriedigen würde.

    Aber mal davon ab, das Tierheim macht einen echt guten Eindruck so von der Internetpräsenz her. Bin ich auch nur drauf gekommen, weil ich gerade etwas von denen bei Ebay gekauft hab. Wohnt jemand von euch in Alsfeld? Die sind mir extrem sympathisch da.

    Macht sie eine schulische Ausbildung? Du hast geschrieben, dass sie zur Schule geht. Und ALG II und Ausbildung geht natürlich, allerdings wird natürlich bei schulischer Ausbildung im Vorfeld der Anspruch auf Schülerbafög geprüft und dann würde das angerechnet werden und bei betriebl. Ausbildung, wäre BAB vorrangig und auch das würde dann auf das ALG II angerechnet werden

    Die geht ganz normal aufs Gymnasium. Und musste alles zurückzahlen, sie hat keinen Anspruch auf ALGII, kam mir nachvollziehbar vor, denn ich kenne genau diese Situation aus privatem Hintergrund:


    Mein bester Freund hat während seiner schulischen Ausbildung (Berufsausbildung) weder Bafög noch ALGII-Ansprüche gehabt und hat in dieser zeit ohne Krankenkasse, ohne Strom und hoch verschuldet gelebt. Ich hab mir damals die Finger wund telefoniert und uns wurde von allen Stellen gesagt, dass er keine Chance hätte, wenn er in der Ausbildung bliebe. ALGII nur wenn keine Ausbildung, kein Praktikum, kein irgendwas gemacht würde, weshalb man dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen würde.
    Bafög ging aber auch nicht, er hatte keinen Anspruch.
    Das ist jetzt viele Jahre her, er hat sich erst letztes Jahr jetzt von den entstandenen Schulden (vor allem Miete und Krankenkasse, die man ja nachzahlen muss) erholt.

    Aber gut, ich geb ihr das mal so weiter, dass sie da hartnäckig sein soll.

    Zitat
    • 243 Euro monatlich erhalten Schülerinnen und Schüler, die noch keine Ausbildung abgeschlossen haben, wenn sie bei ihren Eltern wohnen. Sie erhalten 580 Euro, wenn sie nicht mehr zu Hause wohnen können.

    dieses "nicht mehr zuhause wohnen können" wer beurteilt das denn? Reicht es, wenn die Mutter z.B. auch einfach schriftlich festhält, dass sie das nicht mehr möchte? (Selbst dann kommt man mit 580 Euro ja nicht viel weiter. Aber mit Kindergeld zusammen und vielleicht einem kleinen Job - oder Wohngeld oder so...)

    Danke euch.
    ALG II funktioniert nicht in der Ausbildung. Den Fall hatte ich auch schon, man muss dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen (das schließt Ausbildung aus). Leider hatte sie den Fehler am Anfang nach ihrem Auszug auch gemacht, während Corona-Startschwierigkeiten wurde ja alles durchgewunken, sie hatte aber auch niemals Anspruch und musste dann alles zurückzahlen.
    Das Kindergeld bezieht derweil die Mutter, man müsste es doch direkt an die Tochter überweisen lassen können, oder?
    Bei den Eltern ist absolut gar nichts zu holen, beide beziehen Sozialhilfe.
    Krankenversicherung läuft aber irgendwie mit über die Versicherung der Mutter, das funktioniert alles.

    Das Ding ist, dass doch eigentlich klar geregelt sein muss, worauf sie Anspruch hat und wie das jetzt läuft. Aber sie hat erstens keine Ahnung, an wen sie sich wenden muss und zweitens ja auch einfach gar keine Zeit für Amtsgänge, dann bliebe sie noch weiter der Schule fern, verpasst noch mehr Stoff. Sie hat bereits das letzte Jahr wiederholt und darf nicht noch mal wiederholen. Und sie möchte sehr gern ihr Abi erreichen.
    Ich stelle mir vor, dass es doch Betreuer*innen geben muss, die sich mit all dem auskennen, die wissen, was zu tun ist und wo man einfach nur sagen kann "Liebe X, ruf da an, da kriegst du jemanden, der dir hilft!"
    Ist da das Jugendamt wirklich die richtige Adresse?

    Und für die Hunde braucht man einfach auch noch eine Lösung. Aber das sieht sie gar nicht ein. Sie wollte sogar letztens noch Pflegestelle für irgendwelche anderen Hunde werden (da war ich kurz davor, sie mit Wurfdiscs abzuwerfen)

    Wir haben ja hier so viele aus der sozialen/juristischen/ichliebegelbebriefe Ecke,

    von denen bräuchte ich mal Schlagworte, mit denen ich die Suchmaschine füttern kann.

    Mädel, 18, lebt allein, geht noch zur Schule, hat nebenbei zwei Jobs und mindestens 2 Hunde und Katzen.

    Die Eltern leben noch, zum Vater besteht kein Kontakt, die Mutter ist selbst hilfsbedürftig und das Verhältnis zu ihr sehr schwierig.

    Natürlich schafft sie bei zwei Jobs (einer davon mehrfach die Woche bis 3 Uhr nachts), grundsätzlicher Unorganisiertheit, dem zeitweise Kümmern um die Belange der Mutter und den Haustieren die Schule ganz und gar nicht.

    Auf was für Gelder hat sie Anspruch?
    Kindergeld? Bafög? Sozialhilfe?

    Auf was für Hilfen hat sie Anspruch? Wie bekommt man jemanden, der ihr z.B. bei Lebensorganisation, Amtsgängen, Formularen etc. hilft? Sie schafft das so alleine nicht.
    Unser Schulsozialarbeiter ist keine riesige Hilfe, der druckt mit ihr die Sachen aus, die sie glaubt zu brauchen, da muss aber mal jemand eine Hand drauf haben, wie das zuhause läuft und dass sie bis zum Abi nicht zwei Jobs machen muss, dass sie ihr Geld bekommt (und einfach Zeit hat, sich um ihre Tiere zu kümmern, das bringt mich nämlich parallel mit auf die Palme)