Beiträge von Momo und Lotte

    Kauf dir Geräte die du anrufen kannst, gibt es ja auch schon.

    eröffnet völlig neue Möglichkeiten, Sozialkontakte vorzutäuschen, um andere zu umgehen.

    Kann ich zur Waschmaschine auch sagen "küss mich mal, der Typ dahinten belästigt mich auf die schmierige Art und ich möchte in der Öffentlichkeit nicht verbal gewalttätig werden?"

    Kann ich sie bitten, die Schwiegereltern anzurufen, um zum Geburtstag zu gratulieren?

    Kann sie mich nicht einfach anrufen, wenn sie Wäsche gewaschen hat?

    Kann ich sie Domian nennen?

    Meldet sie den Verschmutzungsgrad meiner Kleidung an google und ich krieg nur noch greige-melierte Kleidung in meiner Werbung angezeigt?

    Ich bin skeptisch und bleibe bei: ich habe so viele Klamotten, dass ich nur sehr selten waschen muss. Und wenn ich doch waschen muss, verteile ich einfach alles so pittoresk um die Maschine, dass mein Freund sich darum kümmert. (Der hat allerdings ein absolut unsinniges Sockensystem. Eigentlich hätte ich gern eine Maschine, die mit ihm darüber redet. Wird also vielleicht doch die Miele Domian OS2620.)

    Verzögerter Start, fertig in… 17 Stunden, Tür zu, das war‘s.

    Wenn irgendein Elektrogerät von mir Kopfrechnen erwarten würde, wär ich gnadenlos raus.

    "Schaaatz, ich will Milch in der Mikrowelle erhitzen, wie lang hab ich heute Schule, was muss ich danach einkaufen, finde ich da einen Parkplatz, ist Kasse 2 geöffnet und wie geht die zweite binomische Formel?"

    Nee, danke.

    Dann lieber Febreeze.

    Hier leben im Moment drei Hunde. Das erste Mal in meinem Leben habe ich dauerhaft drei Hunde.

    Und ich finde das ehrlich gesagt schwierig und anstrengend. Das mag aber an der Konstellation liegen.

    Sie wiegen 18, 15 und 11 kg, sind altersmäßig wahrscheinlich nicht so weit auseinander, weiß man aber nicht.

    Eigentlich war ich gern Einzelhundhalterin. Lotte war auch gerne Einzelhund.

    Aber als meine Lotte vor etwas mehr als zwei Jahren starb, zog bald darauf Bolle ein.

    Und Bolle kam aus Rumänien. Und plötzlich habe ich alles über das Thema "Hunde aus Rumänien" verschlungen, was ich so finden konnte. Mich hat das alles wahnsinnig mitgenommen, da ich noch so sehr um meine Lotte getrauert habe und sie in jedem Hund gesehen habe - und ich wollte irgendwas machen.

    Bolle war so unkompliziert und nett mit anderen Hunden, dass ich Pflegestelle geworden bin, denn ich kann Hunde eigentlich ganz gut "ans hiesige Leben gewöhnen".

    Und alle Hunde, die kommen und gingen, waren auf ihre Art super. Bolle war mit allen auch irgendwie richtig gut, die Interaktion war wirklich schön.

    Es blieb dann tatsächlich Alma, die eigentlich die komplizierteste der Pflegehunde war und auch am wenigsten mit Bolle interagierte. Mein Freund hatte sich in sie verliebt, allerdings nicht die Aufgabe gesehen, die Alma schon damals gut sichtbar für uns androhte zu werden. Aber sie ist wunderbar. Und sie riecht so gut.

    Also gut, dann hatten wir fix zwei Hunde. Einer easy, eine nicht ganz so easy aber machbar.

    Ein fremder Verein meldete sich und bat mich, kurzfristig eine Pflegehündin aufzunehmen, die schnell wieder vermittelt werden sollte.

    Das war vor etwas mehr als einem Jahr - und es fand sich niemand für Elsa.

    Elsa hätte ich mir niemals ausgesucht. Ich hab sie lieb, sie passt aber einfach nicht gut zu Bolle und Alma und auch nicht so gut in unser Leben. Aber sie ist schwer krank und auch ziemlich anstrengend. Also bleibt sie wohl in Dauerpflege bei uns. Hergeben könnten wir sie jetzt halt auch nicht mehr.

    Aber drei Hunde - es ist schon sehr teuer. Und es ist sehr viel Dreck und kostet sehr viel Zeit. Und mit dreien rausgehen finde ich oft sehr anstrengend. Oft bin ich zu wenig bei mir und mache dann Einzelrunden. Es gibt Tage, an denen das 9 Runden bedeutet.

    Die Gruppendynamik hat zwischen den Mädels selten Vorteile. Und die Interaktion mit Bolle existiert eigentlich nicht mehr. Die Mädels kommunizieren viel, Bolle ist eher außen vor.

    Ich mach mir ständig Sorgen um diesen oder jenen Gesundheitszustand, diesen oder jenen Trainingsstand oder dass einer zu kurz kommt oder ich ungerecht bin...

    Manchmal tut es mir leid, dass ich damals so schnell "ja" gesagt habe. Aus heutiger Sicht würde ich das vielleicht nicht mehr tun. Andererseits weiß ich, dass sie sonst nicht überlebt hätte und ich gönne ihr das Leben, das sie gerade bei uns führt, von Herzen.

    Ich glaube, hätte ich drei Hunde wie Bolle, würde ich es super finden, drei Hunde zu haben.

    Von seiner Sorte könnte man wahrscheinlich auch sieben haben.

    Würde ich irgendwo in den Karpaten (oder einfach echt sehr, sehr ländlich) wohnen, würde ich viel Platz haben und viel Zeit und wären diese ständigen Sorgen weg, keine anderen Hunde treffen zu wollen und wäre ich einfach ein bisschen gelassener, dürften es bei entsprechender Konstellation gern auch mehr Hunde sein. Aber eben nur dann.

    Und wenn Elsa nicht mehr ist, bleibt's auf jeden Fall erst mal bei zwei Hunden. Da brauche ich erst mal eine Verschnaufpause. Und würde irgendwann auch gern mal wieder richtig in den Urlaub. Das ist gerade mit dieser Konstellation nicht vorstellbar.

    Oh wow, wird das Muttertier direkt mit abgegeben? Oder ist das eine andere? Die haben ja auch ne Mopshündin und einen Rüden wegen "Zuchtaufgabe" im Angebot.

    Mann ey, was für Arschgeigen.

    Und dass es ein tolles Prädikat ist, dass die Hunde von einer deutschen Tierärztin geimpft wurden ... da haste ja auch offensichtlich nix zu bieten, wenn du das hervorhebst.

    Mich nerven die Leute einfach so. Echt, was ist denn in deren Leben falsch gelaufen?

    Also, nicht nur im Leben dieser Leute aus Overath, sondern auch in dem Leben all der anderen hier geposteten, die es einfach 12 Mal nicht hinkriegen, dass die Hündin nicht gedeckt wird, die es nicht hinkriegen, auch nur ansatzweise darüber nachzudenken, was die da für einen Mist machen, wenn die denken, dass die Welt noch einen Akita-Border-Mali gebraucht hat oder wenn sie annehmen, dass es einfach einen akuten Notstand an Hunden gibt, der dringend durch genau diese Leute gestillt werden muss.

    Boah, hab ich gerade schlechte Laune. Hab mich lang nicht mehr so über bekannte, bestehende Probleme aufgeregt.

    Nutz hier jemand ein Vibartionshalsband für seinen tauben Hund ?

    Wenn ja, welches ist empfehlenswert ?

    Balin reagiert noch auf lautes Klatschen wenn man ca 10-20m entfernt ist, aber ganz zuverlässig ist das auch schon nicht mehr. So kann ich ihn hier im Grunde nur noch an wenigen Stellen frei laufen lassen, es gibt einfach zu viele Fussgänger/Radfahrer/Reiter etc. so das wir einen zuverlässiges Signal doch brauchen. Ich bin mir nur unsicher ob mir ein direkter Rückruf bei der Vibaration oder nur Sichtkontakt aufnehmen besser gefällt. Bei Zweiterem hätten wir den Vorteil das er viele Sichtzeichen bereits beherrscht, Nachteil wäre dann falls er irgendwann schlechter sieht bringt mir das auch nix mehr...

    Ich hatte mit Toktok ein Vibrationshalsband, die war allerdings taub und blind weshalb wir das nur im Garten meiner Mutter nutzen konnten. Rückblick hatten wir natürlich nicht aufgebaut, die hatte ja nix zu gucken.

    Trotzdem hatten wir zwei Signale "bleib stehen" hieß lange drücken, das habe ich auch in der Wohnung genutzt, da sie ständig in Menschen reingetapst ist und die dann direkt geschnappt hat, wenn die nicht ich waren.

    Zwei mal kurz drücken hieß "komm zu mir", was oft lange gedauert hat weil sie sich immer erst mal orientieren musste (und ich glaube, ihre Nase war einfach nicht so super).

    Ich würde also auf jeden Fall zwei verschiedene Signale etablieren! Wenn irgendwann die Blindheit lauert, wird's mit dem Freilauf eh nach und nach schwieriger... aber für den Übergang hast du dann noch den Zurücksummer. Oder den Stehenbleibensummer, der irgendwann mal das wichtigste werden könnte.

    Das, was wir damals hatten, war nicht empfehlenswert, es war total groß und schwer und die Fernbedienung war blöd und hatte eine Antenne. Ich weiß aber die Marke nicht mehr. Inzwischen gibt's kleine, leichte, deren Akku ne Woche hält oder so - klingt für mich traumhaft.

    Oder er muss dann "zweisprachig" sprechen - mit seinen Freunden kann er sprechen, wie er möchte - und mit mir bitte "normal"

    Die Situation hörte ich mal aus dem Bekanntenkreis.

    Mutter Modedesignerin, Vater Psychotherapeut, die älteren Schwestern studierten Kunst und Medizin, der jüngere Bruder ging noch aufs Gymnasium.

    Eine Familie mit überaus klangvollem deutschen Namen, die gern geschlossen ins Tanztheater geht. Ein Intellektuellen-Klischee, das man plakativer nicht zeichnen könnte.

    Sie holten sich irgendwann eine Katze als der Sohn Geburtstag hatte.

    Sohn telefonierte mit einem Freund aus der Schule und die Mutter hörte ihn nur sagen:

    "Diggi! Habisch Katze! Unnormal süß!"

    Die Mutter lachte sich kaputt und fragte ihn, seit wann er so spreche

    "Mama, meine Freunde verstehen mich nicht, wenn ich mit denen spreche wie mit euch."

    Finde ich extrem liebenswert.

    01.01. was ist deine Berufung?

    Ich glaube, meine Aufgabe ist es, mich zu kümmern und zu verstehen, wie andere denken und mich da einzufühlen um mich dann besser kümmern zu können. Aber ich glaube auch, dass ich das eigentlich nur mache, um weniger Zeit zu haben, mich um mich selbst kümmern zu müssen. Deshalb ist vielleicht meine Berufung zu lernen, mich vernünftig um mich zu kümmern.

    02.01. können Menschen sich ändern?

    Die grundlegenden Persönlichkeitsmerkmale - die "big five" nicht so richtig, nein. Die sind glaube ich relativ stabil. Aber ich wäre gern ein bisschen weniger neurotisch und hätte ein angemesseneres Level an Gewissenhaftigkeit. Ist jetzt die Frage, ob ich aufhören soll, dagegen anzukämpfen, wenn diese Merkmale relativ stabil sind - oder ob die einfach nicht stabil sind. Hm.

    hej rinski und Deern89 - mich interessiert das jetzt aber auch mit der Leinenlänge.

    Ist die für so einen Husky (ich kenne keinen) relevant?

    Bei Alma, die ja vermutlich kein Huskygen in sich hat, ist es so, dass ich wirklich Leinen switchen muss, je nach Erregungslage. Wir sind zum Beispiel gerade im Sauerland, hier ist alles megaaufregend und die Arschkrampe zieht wie verrückt an der 8m-Flexi. Sowohl die 2m-Leine als auch die 20m-Leine funktionieren hier einfach besser, hier sind 8m ein problematischer Radius.

    Zuhause sind die 8m meistens perfekt für die Alltagsrunden.

    Wir wechseln auch mal - aber sehr selten - von Karabiner am Geschirr auf Karabiner am Halsband (oder Ring am Rücken zu Ring an der Brust), das heißt dann recht nachdrücklich "jetzt ist wirklich anderer Modus" - aber das geht ja bei der TE nicht, wenn die Hündin kein Geschirr tragen mag.

    Aber mich interessiert einfach, ob Huskys da auch manchmal besser mit mehr oder weniger Raum klar kommen.

    Übrigens empfinde ich dieses "Gegenstemmen" wenn man selbst Zug ausübt, als normal. Haben bei mir zumindest alle gemacht. Da hilft hier nur: selbst nicht ziehen (jetzt mal Gefahrensituationen ausgeklammert), sondern lockern und über Stimme ranholen und über Ansprache im Kopf nah bei sich zu halten. Aber wie gesagt: ich weiß nichts über Huskys.