Beiträge von Momo und Lotte

    und dieses Vorkaufsrecht ist ja auch, wie mir vor einigen Seiten erklärt wurde, derart gestaltet, dass die Abgebenden ja einen mehr oder minder beliebigen Preis aufrufen könnten und dann lediglich zu dem den Hund zuerst dem Verein anbieten müssten, oder?

    Hm, rechtlich: keine Ahnung. Kann ich mich nicht reindenken. Aber menschlich finde ich das, was Runa geschrieben hat, total richtig: "Wir verpflichten uns, den Hund zurückzunehmen oder bei der Vermittlung zu helfen..." - schützt natürlich nicht in Fällen, wo durch Weiterverkauf - wenn auch kleine - Gewinne erzielt werden könnten, wenn da jetzt jemand die 450 Euro unbedingt wieder reinkriegen will. Denn ich glaube irgendwie nicht, dass ein Verein die sog. Schutzgebühr zurückzahlen würde, oder?

    Hatte den Fall noch nicht, kann's mir aber irgendwie schwer vorstellen.

    Ohje, das hört sich schlimm an. Du Arme. Und arme Amy.

    Ich würde auch zum Tierarzt. Am besten auch direkt in eine Praxis/Klinik, die auch ein Herzultraschall anbietet oder zumindest dort schon mal einen zeitnahen Termin zusätzlich (!) ausmachen.

    Die Synkopen (Kreislaufkollaps) hier sehen zwar wirklich ganz anders aus (umfallen, Beine ausgestreckt, nach wenigen Sekunden vorbei) aber wenn die bei Knabbermöhres P ähnlich aussehen, wie ein Krampfanfall, würde ich das auf jeden Fall auch checken lassen, zumal man darauf Einfluss nehmen kann.

    Aber deine Praxis soll auf jeden Fall schon mal tun, was sie kann. "Kommt schon mal vor" wäre mir nicht genug Diagnose.

    Hat Amy denn bekannte Vorerkrankungen?

    Alles Gute euch!

    Oh Gott ist der niedlich! Vielleicht sieht ihn ja hier jemand und kann seine Herzgeschichte aushalten :verzweifelt:

    https://www.galgo-hilfe.de/adoption/hunde…mixe/4976-kevin

    Ich kenne mich mit Herzkrankheiten nicht aus, hat ein Hund mit einer Herzinsuffizienz Beeinträchtigungen im Alltag oder geht es "nur" darum, dass ihm so wenig Lebenszeit vorausgesagt wird?

    Ist unterschiedlich, manche klappen ab und zu zusammen. Manche husten. Manche sind schlapp.

    Aber vielen merkt man es nicht so an.

    Meine Elsa zum Beispiel, da glaubt niemand, dass sie krank ist, seit sie medikamentös gut eingestellt ist. Und die hat ihre Prognose schon überschritten, sie ist einfach schon recht lange "im Endstadium" - benimmt sich aber ganz normal, ist nur zwei Mal zusammengeklappt und darf sich nicht über Gebühr aufregen. Aber die flitzt und frisst und spielt und nervt.

    Was gruselig ist, ist dass man nicht so abschätzen kann, wie es dann zu Ende geht. Lungenödem, plötzlicher Herztod? Wird's sehr plötzlich sein oder wird man selbst noch entscheiden müssen/dürfen, dass es an der zeit ist, Abschied zu nehmen...

    Bei manchen Hunden geht übrigens sogar ein Herzschrittmacher, finde ich richtig krass. Bei Elsa war das nicht drin, das hätte ihre Lebenserwartung nicht verlängert und die Lebensqualität wohl auch nicht verbessert.

    Oh Gott ist der niedlich! Vielleicht sieht ihn ja hier jemand und kann seine Herzgeschichte aushalten :verzweifelt:

    https://www.galgo-hilfe.de/adoption/hunde…mixe/4976-kevin

    meeeegasüß! Wie toll, dass der Verein die Kosten dauerhaft übernehmen würden - das ist nämlich alles nicht ganz billig. Da findet sich ganz sicher jemand. So viele Leute nehmen auch ältere Hunde mit einer ähnlichen verbleibenden Lebenserwartung. Da wird ganz sicher irgendwer dabei sein, der das stemmt.

    Was für ein Hübscher.

    Ich glaub auch, dass du damit nichts falsch machen kannst über einen kurzen Zeitraum und wenn es keine Unverträglichkeit gibt und wenn das Futter dann noch genommen wird - aber es wird euch vielleicht/wahrscheinlich auch nicht weiterbringen, klingt ja eher nach einer Verletzung und nicht nach Arthritis oder Arthrose... oder kann es auch sowas sein?

    Es braucht halt relativ lang, bis sich eine Wirkung bei Grünlippmuschel zeigt. Wenn sie sich überhaupt zeigt. Bei Bolle bringt's (vielleicht) was, aber in Kombination mit gefühlt tausend anderen Sachen, die ich nach und nach ergänzt habe (darunter zeigte die deutlichste Wirkung die Zugabe von Kollagen).

    Teufelskralle ist ein Schmerzmittel, das ist auf jeden Fall wirksam und gut - aber du gibst ja bereits Analgetika (vermutlich irgendwas, was auch entzündungshemmend ist), deshalb kannst du dir das eigentlich auch sparen.

    Ich glaub, ich würd's mir an deiner Stelle sparen. Je mehr man gibt, desto weniger weiß man nachher, was von was kam. Wenn er jetzt z.B. Durchfall kriegt, ist es ja gut zu wissen, dass der zum Beispiel von den Schmerzmitteln kommt und nicht erst überlegen zu müssen, ob der auch von einem Nahrungsergänzungsmittel kommen könnte.

    I wuas net. Gute Besserung jedenfalls.

    scat = Silbengesang ohne Inhalt, auch: hasten, auch: Kot.

    bort = so eine Art Rohdiamant

    einzig sinnvolle Lesart: der Hund wird daran gewöhnt, freiatmend Rohdiamanten zu kacken.

    (ich hab auch ziemlich lange den Kopf schief gelegt, bis ich verstanden habe, was die sagen wollen. Zumal ich Skateboarding gar nicht ganz oben in meinem inneren Welpensozialisationsprogramm hatte. Ich fänd jetzt Auto relevanter. Aber auf jeden Fall besser, die können im Sommer skaten, als dass sie mit den kurzen Näschen gar nicht voran kommen!)

    Ich selektiere nach persönlichen Kriterien. Ob die richtig, falsch, verständlich, allgemein üblich sind ist dabei egal, weil sind ja meine Kriterien :ka:

    Und jemand Anderes wird immer sagen, verstehe ich nicht, dass sind doch keine Gründe, also ich würde das ja ganz anders entscheiden.

    Ja, mein ich auch. Also, dass es ja keinen Sinn macht, Prinzipien/Kriterien zu vergleichen. Allerdings weil sie zu ungleich sind in den Beweggründen. Wie "ich spende nicht an Sachen, die mit der katholischen Kirche zusammenhängen" und "ich spende, wenn mir der Spendenzweck gut erscheint, egal, wer die Kollekte verwaltet" - da kann man ja unterschiedliche Prinzipien haben, die Prinzipien aber nicht gegeneinander abwägen.

    ----

    Konstruierte Situation, interessehalber: Wäre es bei euch so, dass wenn ihr euch in einen Hund wirklich verlieben würdet, ihr über eure Prinzipien hinausgehen würdet?

    Also, z.B. in einem blöden Verein/total blöder Vorbesitzer, der in euren Augen alles falsch macht, der aber nun einen Hund hat, der euch total packt, von dem ihr irgendwie erfahren habt (was weiß ich, der wurde mit Papieren abgegeben und der kommt genau aus der Superlinie oder der sieht genau aus, wie ein alter Hund von euch oder ihr kennt den Hund von früher...was weiß ich, gibt ja verschiedene Gründe) - würdet ihr dann über eure persönlichen Kriterien hinweggehen?

    Irgendwie bin ich wohl irgendwo ausgestiegen. Aber ich versteh's nicht.

    Ist der Vergleich nicht:

    1.) Verein hat super Hund, super Text, super Vermittlung aber auf der Website steht "adopt don't shop" -> Lachmöve schließt aus, den super Hund von dort zu nehmen

    und

    2.) Verein hat super Hund, blöden Text, blöde Vermittlung und auf der Website nervt alles weil sie einfach nicht gut gemacht ist -> Cindychill sagt, sie will den Hund, Rest egal ?


    Dann verstehe ich die Argumentation nicht. Dann ist doch der Vergleich nicht, dass man Grenzen zieht, sondern ob man sie aus Prinzip zieht (Ich mag solche Leute/Verhalten/Ausdrucksweisen nicht) oder aus Gründen der überwindbaren Entfernung. Das ist doch irgendwie was anderes imho...?

    8.1. Welchen Ohrwurm hast du gerade

    Ich hätte ja gerne einen, der "kleidsamer" wäre, es ist allerdings:

    und dort schüttel dein Haaaaar für mich.
    Little Girl schüttel dein Haupthaar für mich,
    Wildes Mädchen schüttel dein Haaaar für mich,
    Wildes Mädchen schüttel dein Haaaar...

    (ich tanze auch ein wenig. Probiert's mal.)

    Helge Schneider: es gibt Reis

    hähähähä-hähäh- dödödödödö

    nahnahnahnahnaha - sag deinen Eltern nichts davon, es ist besser so! ddadadadadap!

    yeah, yeah und nochmals yeah.

    (...)

    Die Verbindung ist ideaaaaaal!

    Natürlich sucht man in Frage kommende Vereine auch darüber aus, wiesie sich präsentieren.

    Ich bin total allergisch darauf, wenn Vereine übertrieben mit den Emotionen spielen, Beschreibungen des Hundes in der Ich-Perspektive verfassen und dessen vermeintliche Gefühle total aufbauschen. Ich würde niemals bei so einem Verein anfragen, weil mir diese Art zuwider ist.

    Oh ja, darauf reagiere ich auch eher verwundert. Hatte dazu hier auch mal einen Thread aufgemacht mit den absurdesten Vermittlungstexten.

    Ich muss sagen, dass das auch eine Form der Sprachlichkeit ist, von der ich nicht glaube, dass sie zielführend ist, da sie eben über rein emotionale Momente versucht zu funktionieren und dadurch auch Hundehaltung nicht gut repräsentiert, weil sie das Bild des dankbaren Tierschutzhundes, der gequälten Kreatur, die aus reinem Rückblick heraus selbsterziehend wird, um den neuen Sofastatus nicht zu gefährden, insbesondere bei den Leuten prägt, die sich Hundehaltung einfacher vorstellen, als sie oft ist.

    Es stimmt natürlich, dass solche Texte unter Umständen nichts über die tatsächliche Vermittlungsarbeit aussagen. Es ist durchaus möglich, dass irgendwer, der weder die Hunde kennt, noch einen Schreibstil hat, der der Sache zuträglich wäre, diese Texte verfasst, die Vermittlungsgespräche aber vielleicht von anderen geführt werden. Ich finde aber, dass man an den Texten einen Eindruck davon erhält, wie viele Informationen über den Hund vorliegen. "die traurige Fellnase mit den großen Augen, die einfach nur geliebt werden möchte und mit ihrem Wuschelfell ein echter Hingucker für Wuschelfans ist" beschreibt einen Hund, von denen die Texter*innen offensichtlich auch nur das Foto kennen. Aber mir wäre es lieber, wenn da stehen würde "Informationen folgen, konnte noch nicht eingeschätzt werden". Beides heißt, ich darf mich überraschen lassen, ob es passt. Nur soll der erste Textentwurf eben ein Gefühl generieren und der zweite Gedanken oder Fragen.

    Ich halte auch nicht viel davon, Vermittlungstexte zu beschönigen, um erst mal "Kundschaft" zu aquirieren, um dann bei weiteren Gesprächen auszupacken, was eigentlich Phase ist. Das machen glaube ich viele so. Ich verstehe nur nicht, weshalb man die eigene Zeit dafür verschwendet. Ist ja nicht so, als würde jemand Lust drauf haben, den ganzen Tag mit hoffnungsvollen Menschen zu telefonieren um denen dann zu sagen "ja, die flauschige Fellnase ist leider positiv getestet auf X und schnappt deutlich ab, wenn man das Halsband anlegt" damit die Interessierten sich dann nie mehr melden. Es macht einfach keinen Sinn Verliebtheit zu evozieren und erst später einzuräumen, dass es vermutlich nicht passt. Im Endeffekt verliert man genau darüber Leute, denn die sind ja nicht unbedingt gewillt, sich jetzt sofort noch mal die Kartei anzugucken und neu zu verlieben. Deshalb ist das für mich nicht nachhaltig. Da sollte man als Vorstand oder Vermittlung wirklich besser aufpassen.

    Obwohl ich auch verstehe, dass man selbst einfach betroffen ist und denkt, dass blinder Aktionismus besser wäre, als einer, der keine Effekte erzielt. Ich verstehe die Leute also auch irgendwie, finde es trotzdem nicht richtig.

    Wozu ich noch keine richtige endgültige Meinung habe, ist, ob eine unpassende Vermittlung einer Nicht-Vermittlung vorzuziehen ist. Natürlich ist das Ideal die passende Vermittlung. Aber ich muss sagen, dass ich da immer hin und her gerissen war. Wenn ich einen Vermittlungshund hatte, dann hatte ich den oft länger als nötig, da ich immer darauf gewartet habe, das ich mir sicher war mit der Mensch-Hund-Konstellation. Und das kam mir für den Hund immer richtig vor. Ich habe auch allen Menschen bei der Übernahme gesagt, dass sie immer anrufen können und ich im Problemfall den Hund zurücknehme. Das gilt auch immer noch. Aber ich hab dadurch - und das darf man ganz klar kritisch sehen - eine Pflegestelle blockiert, in die ein anderer Hund hätte reisen können, wenn ich früher hätte fünfe gerade sein lassen. Finde ich nicht leicht, einzuordnen.

    Ebenso schwierig erscheint mir, wie viel Geld ich für die medizinische Versorgung (und Futter und Stuff) der bei mir lebenden Hunde ausgebe in dem gleichzeitigen Wissen, dass ich das in Kastrationsprojekte stecken könnte oder eben gerechter investieren könnte.

    (Sorry, Hölzchen auf Stöckchen)