Beiträge von Momo und Lotte

    Ich weiß nicht.

    Also, man muss schon sehr drastisch werden, um visuell Qualzucht sichtbar zu machen.

    Und dieses extrem Drastische führt eben dazu, dass sich das niemand mehr angucken möchte, dass es nicht geteilt wird, zensiert wird, was auch immer.

    Ich will einfach mal mitbrainstormen.

    Einfach "Menschmops" sieht leider eher niedlich aus. Hab ich gerade ausprobiert.

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    Aber vielleicht müsste man akustisch arbeiten.

    Das wäre halt sehr "simpel" und sehr reißerisch, ist aber ein bewährtes Prinzip in der Werbung und kriegt genug Menschen abgeholt. Man muss ja nicht alles intellektualisieren.

    Als Spot in dem gesprochen wird. "Paula hat dies..." "Paula kann nicht..." "Paula ist erst so und so alt" blabla, sodass man aber durch den Namen ohne Bild automatisch die Konnotation Mensch annimmt. Und zum Schluss dann: Paula wurde absichtlich so geboren, so wie XXX andere Hunde dieser Rasse auch" - das wäre vielleicht weniger vernutzend Menschen gegenüber, die gesundheitliche Einschränkungen haben, die ähnlich geartet sind... oder vielleicht auch nicht? Ich bin unsicher.

    Ich kann aber auch eh keine Videos. War nur ne wahrscheinlich blöde Idee.

    Man könnte auch eine "Get the pug-feeling"-Station aufmachen und diese Nasenclips vom Synchromschwimmen an Leute verschenken.

    Man könnte wahrscheinlich auch (vier Musikerinnen haben wir ja hier!) ein Lied aus Röcheln und Hecheln schneiden. "dogs were harmed (irgendwas)" - da hätte man dann erst mal dieses mitgehen, weil's lustig klingt, weil die Melodie vielleicht irgendwie süß ist und zum Schluß kriegt man die Lucille-Bratpfanne um die Ohren.

    Frage 1: Haben Manche Hunde eine grundlegend andere Fettverteilung (unabhängig von Übergewicht?) Also dass man rassebedingt die Rippen einfach nicht so gut spüren kann? Welche Rassen wären das?


    Frage 2: Warum liegt ein Hund eigentlich gerne den ganzen Tag beim Menschen, abends vor der Menschenschlafezeit aber auch mal neben dem Bett aber verlässt das Körbchen neben dem Bett fluchtartig, wenn sich Mensch ins Bett legt?


    Frage 3: Wenn ein Herzvorhof sich massiv vergrößert ist, übt er ja Druck auf die Luftröhre aus, wenn ich das richtig verstanden habe. Kann der auch (indirekt) Druck auf den Magen ausüben und so zu Übelkeit, Appetitlosigkeit oder Erbrechen führen?

    Frage 4: Wie schleicht ihr Prednisolon aus? Ich kenne zwei unterschiedliche Schemata, entweder immer wieder halbieren bis man bei der Minimalstmenge angekommen ist oder direkt beim Ausschleichen auf "alle zwei Tage" gehen und gleichzeitig immer weiter reduzieren.

    Tonic - es ist superschwierig. Textilrecycling funktioniert noch nicht so richtig gut. Container für Textilien, aus denen Füllstoffe gemacht werden, sind wirklich rar, da es derzeit noch ökonomischer ist, das Material nicht vorher sortieren zu müssen.

    Altkleidercontainer sind aber auch für noch nutzbare Kleidung häufig problematisch. Auch da muss man sich eigentlich vorher informieren, dass alles "was nicht mehr ganz so toll ist" nicht planlos nach Ghana oder so verschifft wird. Und das machen leider viele Unternehmen oder nehmen es in Kauf. Das Gleiche mit Elektroschrott.

    Ich rate deshalb bei gut erhaltener Kleidung an einem Regentag mal zu recherchieren, welche lokalen Einrichtungen sich über Spenden freuen. In Wupprtal ist das die Obdachlosenhilfe und eines von fünf Sozialkaufhäusern, die ein wirklich gutes Konzept haben.

    Textilreste bleiben ein Problem, schau mal auf der Website eures Abfallunternehmens, manche Städte haben Container speziell für Textilabfälle. Aber das ist ziemlich selten.

    Schau mal hier oder bei FairWertung.

    Ich hätte Lust, die Besucher der Installation ein bisschen zu quälen. Und deswegen die "Escape-Variante" wählen und eine Verarsche eines corona-themed Escape-Rooms bauen

    Erzähl mir mehr, ganz uneigennützig. Was müssten die Menschen tun, um zu entkommen? oder müssen sie einfach so lange eingesperrt werden, bis Herdenimmunität hergestellt ist?

    Nicht doch! Du hast bestimmt grandiose Ideen!

    Und abschließend muss noch Beuys zitiert werden:

    "Jeder Mensch ist ein Künstler!" - da könnt ihr euch gar nicht vor drücken, egal, was ihr arbeitet oder gelernt oder studiert habt.

    Kannst du das für dumme Nichtkünstler (also mich) noch mal Übersetzen?

    Was ist ungegenständlich |) und was ist eine Raumgestalltung? und was ist Cocooning? Was ist eine Öffnungsperspektive ?

    Gar nicht dumm!

    Das sind berechtigte Fragen!

    gegenständliche Kunst ist Kunst, die etwas darstellt. Egal ob hyperrealistisch oder abstrahiert, sofern noch ein Gegenstand oder eine Figur oder eine Landschaft zu identifizieren ist, ist es gegenständlich. Ungegenständliche Kunst ist Kunst, die nichts Physisches abbildet oder zum Vorbild hat. Zum Beispiel kann man eine Plastik zum Wort "fragil" machen ohne dabei etwas abzubilden, was fragil ist (z.B. ein Glas). Man könnte einfach mit sehr leichten, dünnen, zerbrechlichen Materialien arbeiten, vielleicht ein Ungleichgewicht reinbringen, sodass man denkt "oha, das fällt gleich um, dann wird es zerbrechen". Es ist dann sozusagen nur die Wirkung, die durch formale Entscheidungen (Form, Material, Komposition, Oberflächen, Farben...) erzeugt wird.

    Eine Rauminstallation ist eine plastische Arbeit, die für einen bestimmten Raum gemacht wurde und auf diesen Bezug nimmt. Eine kleine plastische Arbeit kann man verkaufen, auf verschiedene Sockel stellen, in verschiedene Wohnzimmer. Eine Installation dagegen sagt: aha, der Raum ist 5 Meter breit aber 10 Meter lang, ich werde mit dieser länglichen Form arbeiten. Oder: aha, die Tür ist da, als ist das die erste Ansicht und die Hauptansicht, wenn man reinkommt. In einer Rauminstallation kann man sich ggf. bewegen. Sie kann auch interaktiv sein, z.B. wie das, was Runa-S vorgeschlagen hat.

    Weitere Beispiele sind Katharina Grosse oder Olaffur Eliasson (falls du netflix hast, der kommt da in einer Folge von Abstrakt vor, sehr spannend).

    Cocooning ist ein Wort aus dem Corona-Glossar. Wenn man sich zuhause sozial isoliert, sich einen Kokon baut, es sich gemütlich macht und abkapselt.

    Öffnungsperspektive kommt auch aus dem Corona-Glossar und meint z.B. "Einschränkungen lockern, wenn Faktor X eintritt".

    Würde man die beiden letzten Worte installativ umsetzen wollen, könnte man bei cocooning z.B. wirklich kleine Kapseln bauen, in die jeweils ein Mensch passen würde. Wie Bienenwaben. Oder nur einen großen Kokon, in den aber immer nur eine Person darf, um die soziale Isolation stärker zu verdeutlichen.

    Bei Öffnungsperpektive würde ich eher mit der Tür arbeiten, durch die man den Raum betritt und den Raum zu einem Trichter umarbeiten, sodass man erst durch einen engen Schlauch geht oder ein enges Geflecht, dass sich in der Raumlänge immer weiter öffnet, immer heller wird, die hintere Wand dann vielleicht komplett leuchten lassen. Man könnte auch mit Geräuschen und Gerüchen arbeiten.

    Beide Installationsvorschläge machen das, was eine Installation soll: die Betrachter*innen körperlich einbeziehen, eine Erfahrung aus der Kunstbetrachtung machen.

    Momo und Lotte

    Ich würde es Rauminstallation nennen |)

    Ich weiß schon warum ich Mathe und nicht Kunst studiert habe ...

    Du kannst es auch nach irgendwelchen konvexen oder konkaven Hauptformen benennen, das geht bestimmt mit Zahlen und Pi.

    Ist doch eh voll künstlerisch. Man macht einfach gar nix physisches und nennt den Raum einfach nach irgendwelchen Berechnungsmöglichkeiten für Wellen und deren Brechung. Du stehst dann mit Taschenrechner und Stoppuhr im Raum und schreist einfach immer nur "JETZT!" (die 70er wären da auf deiner Seite!)