Wollteufel Tut mir leid, wenn du das als Angriff empfunden hast. War nicht meine Absicht, hier eine Seite mehr als die andere oder beide, oder drei, wenn ich mich dazuzähle, über Gebühr durch den Kakao zu ziehen. Ernsthaft, Gefühle zu verletzen lag null in meiner Absicht.
Beiträge von Momo und Lotte
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Ich habe ein neues Wort gelernt: Equidenpass.
Ich nehme an, Equiden sind Pferde.
Oder alles, was da so zu gehört.
Also, jetzt will ich's genau wissen, haben Esel auch einen Equidenpass? Und auch Miniponys?
Und Rinder haben auch Pässe, hab ich gelernt. Haben Schweine auch Pässe?
Alle Säugetiere?
Auch Zootiere?
Hat dann so ein riesiger Betrieb da hunderte von Pässen?
Haben Rinder deshalb oft so Marken in den Ohren?
Aber es gibt doch auch Rinder und Ziegen in Europa, die so durch die Gegend laufen dürfen, wie sie wollen. Haben die auch Pässe?
Und - omg! - haben Pferde deshalb diese Brandzeichen? Das hab ich mal gesehen, wie das gemacht wurde, als ich klein war und hab total angefangen zu heulen. Müssen Pferde Brandzeichen haben? Findet ihr das schlimm? Oder gut?
Ich fordere Aufklärung!

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guter Punkt.
Aber ist einem das so klar, wenn man keine richtigen Vergleiche hat?
Ich bin z.B. mit Yorkshire Terriern aufgewachsen. Die haben immer gehechelt und hatten immer bestialischen Mundgeruch. Ich hab das nie in Frage gestellt, das war einfach so. Ich hab das tatsächlich auch vor gar nicht allzu langer Zeit erstmalig reflektiert, dass ich jetzt sofort wahrnehme, wenn Bolle in einer Ruhephase hechelt und mich direkt frage, was los ist. Früher wusste ich nicht, dass es nicht normal ist, dass Hunde die ganze zeit hecheln.
Ich kann mir tatsächlich bis jetzt keinen nichthechelnden Yorkie vorstellen, weil sich das Bild in mir so natürlich anfühlt. Versteht ihr, wie ich meine?
Dass man das einfach nicht in Frage stellt, sich dran gewöhnt, keinen Vergleich hat?
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Oha, falscher Hals, ich versuche den digitalen Heimlichgriff Wollteufel
ich habe lediglich gesagt, dass ich das so gar nicht gedacht hätte und das voll verrückt finde. Nicht, dass es nicht sein kann. Und ich würde gerne mal solche Papiere sehen, die Bildersuche spuckt da echt nur Sachen aus, die mega unseriös aussehen.
Ich würde halt gern wissen, wo das alles verankert ist, also im TschG oder wo? Oder das mit dem Pferdetransport vermutlich eher irgendeine Verkehrsverordnung oder so? Ist das bundesweit einheitlich? Oder sind das Länderbestimmungen? Oder ist das EU-weit so geregelt? Ich weiß solche Sachen einfach nicht weil ich - wie erwähnt - schon meine eigenen Papiere nicht im Griff habe und damit noch nie ein ernstes Problem bekommen habe, keine Hunde habe, die irgendwas außer Impfausweisen hätten und kein Pferd besitze.
(Nun interessiert mich darüber hinaus, ob das auch für Esel gilt. Aber ich verbringe das in den Fragen-Thread)
Naja, der Beitrag war auch eigentlich hauptsächlich an Raphaela adressiert, da die ja beide Seiten kennt und deshalb wahrscheinlich einen guten Eindruck vermitteln kann. Es ging ja explizit um Papiere ihrer Rassen, da hätte ich gern einen genaueren Einblick gehabt.
Weißte, es ist halt nicht so, dass ich hier sitze und mich irre gut mit Zucht auskenne oder mit Gebrauchshunden. Mit beiden sogar gar nicht. Da interessiert mich die andere Seite. Ich lerne gerne neue Perspektiven. Aber ich bleibe dabei in meinem schriftsprachlichen Duktus.
Dass dich das derart nervt, unwirsch werden zu müssen, weil ich hier (wie immer, wie du weißt!) nicht ganz ernst schreibe und dann daraus auch noch machst, dass in meinem ersten Abschnitt (der ja offensichtlich einfach Spökes ist) viel Wahres wäre - finde ich insgesamt irgendwie schwer nachvollziehbar. Aber alles gut, von meiner Seite aus.
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Du meinst also, dass Menschen ihre Hunde kaufen wie eine Avocado? Dann sollte der Gesetzgeber vor den Kauf tatsächlich so was vor setzen wie eine Informationsveranstaltung von fachlich versierten Leuten mit klar definierten Inhalten.
Mein Segen hätte das auf jeden Fall. Gern darf diese Informationsveranstaltung ein zweiwöchiges Blockseminar mit Prüfung sein. Gern dürfen anschließend draußen auch nur jene Menschen die Hunde führen, die die Teilnahme nachweisen können.
Ja, ich glaube das schon. Ich glaube, dass viele Menschen nahezu alles in einem Warenwert bis X% des Jahreseinkommens mit der gleichen Inbrunst entscheiden wie den Kauf einer Avocado und einen Fellbommelschlüsselanhänger, der vermutlich ca das gleiche kostet, wie eine Avocado. Die haben dann natürlich auch ihre Expertisen. Die einen kaufen besonders informiert ein Handy, die anderen einen Hund, wieder andere Mode oder Funktionskleidung... nur kann man nicht in allen Bereichen Expertise haben und in allen, in denen man keine hat, macht man einfach irgendwas, was alle anderen auch machen. Ohne dabei kalt zu sein und bewusst zu sagen "ich nehme deine Krankheit und die Krankheit deiner Verwandten in Kauf, denn ich finde dich drollig und angenehm langsam!" - es sagt ja auch keiner "ist mir wirklich von Herzen scheißegal, wie das Tier, das ich hier esse/verfüttere gelebt hat." - man weiß es nur nicht so genau und will es lieber auch nicht so genau wissen, glaube ich.
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Ich sehe das Problem vielmehr darin, dass den Menschen Empathie fehlt. Ich sehe das Problem darin, dass die Menschen egozentrischer werden. Sie kümmern sich um ihre eigenen Bedürfnisse. Hunde dienen dabei lediglich der Befriedigung der eigenen Belange. Es geht nicht darum, es einem Lebenwesen schön zu machen, sondern sich selber. Deshalb ist es völlig egal wie es dem anderen geht.
aber das war eigentlich schon immer mehr oder weniger so, oder?
So ca seit "macht euch die Erde Untertan".
Und ich glaube doch, dass Empathie und "erkennen" viel miteinander zu tun hat.
Ich glaube, niemand würde Pelzbommel am Schlüsselanhänger haben, wenn er*sie sehen könnte, wie der Pelz gemacht wird.
Aber es ist irgendwo zwischen nicht-wissen-wollen und nicht-sehen-können.
Ich mein, die Leute informieren sich doch alle nicht, wo egal-was herkommt. Das wäre auch enorm viel Input. Und deshalb denken die auch einfach nicht darüber nach.
Das ist doch bei Qualzuchten nichts anderes. Ich glaube, dass die wenigsten sagen "is mir egal", sondern dass die es eben nicht sehen (weil das Niedliche eben stärkere Affekte auslöst und die Krankheit tatsächlich genau das Kümmern bedient, das im Kindchenschema schon angesprochen wurde), dass sie vielleicht auch keine Vergleichshunde haben und dass sie nicht informiert sind. Und Aufklärung erfahren ja auch nur die, die danach suchen. Was wie gesagt niemand macht, weil ey, wie anstrengend: woher kommt das Fleisch, woher kommt der Turnschuh, woher kommt die Avocado, woher kommt der Hund - das macht ja das Leben ganz schön schwer, wenn man sich jetzt über alles informieren soll, wo es doch wirklich einfacher ist, einfach das zu machen, was der Mainstream auch macht.
Ich find's also nicht unbedingt egozentrisch, sondern faul oder (selbst-)konfliktscheu. Und nicht unempathisch, sondern unfähig, das wahrzunehmen...verblendet vielleicht.
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Jajaaa, aber ihr dürft nicht vergessen, dass die Tierschutzuschis auch ihre Vorgaben haben. Zum Beispiel, dass sie sich jedes Jahr zur Walpurgisnacht versammeln, um Papiere zu verbrennen und sehr schäbig in die Nacht zu lachen, weil sie's denen endlich mal so richtig gezeigt haben. Meistens schließen sie den Abend damit, in Windeseile alle Einträge in "RasseX-Mischling" abändern, auch um den echten Charakter der Tiere zu verschleiern. Und dann gehen alle einen saufen mit den Gewinnen, die sie einheimsen, weil die Züchter*innen nicht kontaktiert werden und sie so einen netten reinrassigen Superschnupsi mit krasser Gewinnmarge verhökern konnten.
Muahmuahmuahmuah!
(ich schnei' hier eigentlich nur alle 10 Seiten mal rein, um zu sagen, dass es blöd ist, immer irgendwelche Räuberpistolen zu erzählen und dass es eben überall Arschlöcher gibt, das aber keine Diskussionsgrundlage ist. Aber ich hab mich jetzt umentschieden und möchte auch lieber gruselige Bilder zeichnen. Ist doch okay, oder? Ich will mich auch mal umentscheiden!)
Aber zum Sinn und Unsinn von Papieren. Also, verstehe ich das richtig, dass ich den Hund besser einschätzen kann, wenn ich weiß, aus welcher Linie er kommt, als wenn ich ihn angucke und die Beschreibungen der überforderten Besitzer*innen anhöre?
Also, was steht denn in so einer Ahnentafel?
Steht da "Schäferhund"?
Steht da "Schäferhund LZ"?
Oder stehen da nur viele klangvolle Namen und Kontakt zur Züchterin und ich ruf dann da an und sag "Hallo Frau Bohde, hier wurde der Ascii abgegeben, der stammt aus Ihrer Zucht. Wie sind denn die Elterntiere so drauf?"
Weil wenn da steht "Bumsbirne von Busenbäcker aus Antonius an der Abbruchkante und Hella von Sinnen" sagt mir das ja einfach mal gar nix, außer dass ich denke "Herrschaftszeiten, was für wahnsinnig bescheuerte Namen".
Und wenn da solche Sachen drin stehen wie "Leistungszucht" kann ich das irgendwie auch so halbwegs einordnen wenn ich die Leute dann frage, wie sie mit dem Hund gearbeitet haben.
Aber letztlich sagt mir "Ja, der hat leider gebissen, als wir ins Haus wollten" mehr über das aktuelle Problem mit dem Hund.
Ich finde das mit diesen Papieren sowieso hier irgendwie erhellend. Ich wusste nicht, dass das etwas so krass offizielles ist. Das klingt alles so staatlich wie ein Fahrzeugbrief oder Fahrzeugschein oder wie das heißt.
Aber ist es in Wirklichkeit nicht, glaube ich, oder?
Ich mein, kann mal jemand ein Bild davon posten? Also von sowas, wie das in offiziell aussehen soll?
Das was ich im Netz finde, sind so richtig schlechte Word-Dokumente mit schlecht freigestellten Bildern von Hunden oben oder irgendwelchen Druckgrafiken, bei denen man sich fragen muss, ob da eigentlich die Bildrechte bei denen liegen, die diese Dokumentpapiere basteln. Und wo man einfach jeden erfundenen Scheiß reinschreiben könnte, wenn man wollte. Das kann jedenfalls nicht das sein, was ihr meint. Ehrlich, würde ich sowas kriegen, würd ich auch nicht denken "jucheißa, das ist sicher sehr wichtig!"
Erst recht nicht, wenn's auf marmoriertem Papier ausgedruckt wird.
Wird das denn von irgendwem gestempelt? Veterinäramt oder Zuchtverbandsoberwartin oder so?
Ein total Kuriosum für mich. Ich hab all sowas noch nie gesehen.
Naja, jedenfalls hab ich meine Geburtsurkunde schon zwei Mal verschlampt. :)
Hunde-EU-Heimtier-Impfausweise musste ich auch schon drei Mal neu ausstellen lassen. Und mir wurde mal mein Portemonnaie mit Ausweis, Führerschein und allem geklaut.
Und ich habe sowohl mein Abiturzeugnis, als auch mein Bachelorzeugnis verloren. Wo mein Examen ist weiß ich gerade auch nicht. Ich weiß aber: man kriegt immer alles noch mal ausgestellt oder man braucht es eigentlich eh nicht. Und wenn ich das alles neu beantragen kann, dann kann die Welt gar nicht so fragil sein, dass es ernsthafte Probleme gibt, wenn Pferde oder Hunde 'identitätslos' sind... also jetzt so von der rechtlichen Seite her. Also so von wegen "Impfpass und Papiere gehören immer zum Hund" - ich würd eher sagen "joar, nice to have aber eigentlich auch nicht superwichtig". Ich würd mir auf jeden Fall im Leben keine Gedanken über solche Dinge machen. Vielleicht bin ich zu unpreußisch.

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Ich kenne mich da leider nur mit der inneren Anatomie des Menschen näher aus. Das kann beim Hund ja auch wieder etwas anders sein.
Möglicherweise hat es die Tierärztin auch nur vereinfacht erklären wollen. (Mache ich bei meinen Pat. auch manchmal wenn wenig Zeot ist oder ich das Gefühl habe, es ist gerade nur eine Kurzfassung erwünscht etc.) ABER ich bin auch nur Physio und da liegt es meist an den Ärzten ins Detail zu gehen.
Aber die Herz-Lungenmechanik läuft in etwa gleich ab. Gebt ihr Cortison und/oder was zum entwässern.
Wenn du Lust hast musst du dich mal in die Thematik Herzinsuffizienz und Lymphgefäße einlesen.
Das sind zwei verschiedene Hunde.
Kortison ist Alma wegen einer Colitis. Ich komm aus einer Medizin und Pharmazie-Familie und wir hatten da letztens eine Diskussion über das richtige Modell zum Ausschleichen, da die Tierärztinnen unterschiedliche Modelle vorgeschlagen haben. Hat fast zu Streit geführt. Aber ich wollte da eigentlich nur wissen, wie die anderen hier ausschleichen. Da meine letzte Hündin zwischen den Diagnosen Addison und Cushing Pingpong spielte, bin ich ein bisschen nebennierenneurotisch.Ich glaube tatsächlich, dass meine Tierärztinnen mir eher weniger Dinge verkürzt erklären. Dafür bin ich zu anstrengend. Elsa, die andere Hündin, bekommt zur Diurese UpCard und Cardalis. Ihr Herz ist im Endstadium, sie hat ihre Prognose bereits überlebt. Ihr Vorhof ist laut Ultraschall vom November bei 7,5cm, sie hat eine Schulterhöhe von 37 cm und ist sehr schmal, wiegt insgesamt knappe 10kg. Ihr Brustkorb besteht quasi nur noch aus Herz. Man sieht es schlagen, so sehr gehen die Rippen mit.
Aber Ödeme hat sie tatsächlich gar nicht. Auch der Husten, den ich gut kenne aus ihrer ersten Zeit hier, als sie noch "Wasser in der Lunge" hatte, klingt nun völlig anders, er sitzt nicht so tief.
Naja, seit zwei Tagen frisst sie mäkeliger, heute morgen hat sie gebrochen, nach dem Essen stößt sie 1-2 Mal auf. Alles nichts Wildes, ist nicht untypisch für sie und sie ist eben schwer krank. Ich hab mich nur gefragt, ob ein konkreter Zusammenhang bestehen kann. Oder ob ich eher von einer Magen-Darm-Verstimmung, einem Infekt oder einer Unverträglichkeit ausgehen muss...
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Mir fällt gerade PETA ein. Gerade hier im DF sind da ja eher "Gegner". Aufgrund einerseits dem drastischen Vorgehen und dann noch selbst (zumindest in den USA) keine reine Weste habend.
Hat PETA schon nachhaltigen Erfolg gehabt? Wurde diejenigen, die es zu überzeugen galt, so zu Änderungen animiert? Ich habe da keinen Überblick.
Mich jedenfalls stößt diese "Werbung" und das Vorgehen ab und ich befasse mich dann damit nicht mehr. Würde ich zu der Zielgruppe gehören, wäre das jedenfalls nach hinten los gegangen (was Änderungen betrifft).
Ich denke nicht, dass es da Studien gibt, das wäre ja nicht nachzuprüfen.
Aber Entwicklungen brauchen ihre Zeit.
Ich war in jungen Jahren ziemlich beeindruckt von der Animal Liberation Front, die ja tatsächlich kriminell waren, und, glaube ich, auch irgendwann als terroristisch eingestuft wurden.
Peta macht vieles gut und vieles schlecht, Animal Peace hatten auch ihre Skandale - aber egal, das Thema hat mich durch eben diese Drastik gekriegt, so um 2000 rum, so richtig dann um 2002/2003, ich war da ziemlich wild und ziemlich bereit, mich zu radikalisieren. Und damit war ich sicher Teil einer Randgruppe.
Vegan leben war damals auch eher "exotisch". Man wurde ziemlich schräg angeguckt. "Ich esse nichts, was einen Schatten wirft" fanden alle Omnis wahnsinnig lustig sarkastisch zu entgegnen. Oder "du isst meinem Essen das Essen weg". Jaha. haha.
Auch vegan sein empfanden damals viele Leute als "too much", zu radikal, zu anders, zu "vorwurfsvoll" auch wenn man gar nicht vorwurfsvoll war.
Einige Jahre später war es noch radikal, vor einem Wanderzirkus mit Großkatzen und Elefanten zu flyern, Mahnwachen vor Delfinarien zu machen oder vor einem Duisburger Zoohandel darüber aufzuklären, dass man da bitte keine Hunde- und Katzenwelpen kaufen soll.
Jetzt ist es so, dass es den Veganuary gibt, es ist total gesellschaftsfähig geworden. Bio ist keine Randware. Containern ist irgendwann so en vougue gewesen, dass plötzlich auch Aldi die Tafel bedient hat. Viel mehr Leute verstehen - glaube ich- dass man Großkatzen, Meeressäuger und Elefanten so nicht halten sollte (und eigentlich gar nicht halten sollte). Viel mehr Leute wären heute wahrscheinlich kritischer gegenüber dem Schaufenster-Puppy als beim ersten Hype. Massentierhaltung ist als Problem allen Menschen bekannt. Vor wasweißich 10 Jahren wusste niemand aus Ottonormalhausen, was Kükenschreddern ist. Oder Kastenstände. Oder dass eine Kuh gar nicht Milch gibt, weil sie das ineffizieteste Tier der Welt ist, sondern weil sie ein Kalb hat. Oder was Hörnerziehen ist. Oder das Ferkel ohne Narkose kastriert werden.
Was ich damit sagen will: die Dinge entwickeln sich einfach sehr langsam. Es gibt keine Maßnahme, um eine Bevölkerung schnell umzuerziehen. Es ist der eher stete Tropfen. Es gibt einige, die sich von extremen Messages, Handlungen, Werbungen kriegen lassen und sich identifizieren können. Das sind aber meist nicht die Leute, die selbst genau das am liebsten machen, was diese Werbung anprangert, sondern Leute, sie eh schon ähnlich ticken, die sich identifizieren können. Und ab da braucht es dann Jaaahre, bis das so in die breite Gesellschaft sickert.
Noch so ein Beispiel ist der Klimawandel. Guckt mal "Berlin Ecke Bundesplatz" wie lange vor unserer jetzigen Zeit schon sehr deutlich vom Klimawandel gesprochen wurde. Nur so richtig angekommen ist es bei der breiten Masse erst vor ein paar Jahren (als Phänomen).
Ich glaube, irgendwann werden Qualzuchten verboten sein. Aber es wird halt noch dauern. Umdenken dauert. Und platte Nasen und krumme Beine sind einfach kein Hauptproblem für unsere derzeitige Gesellschaft, sondern nur für die Hunde die deren überraschte Halter*innen.
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Zitat
Ich weiß nicht wie das beim Hund ist, eigentlich kann der Vorhof die Luftröhrenschnitt nicht abdrücken.
Wenn du auf die Atemnot und Husten hinaus willst… das liegt tatsächlich am veränderten Druck, dadurch wird Flüssigkeit zurückgestaut und entweder in der Lunge angelagert (Atemprobleme) oder in den Gliedmaßen (Dicke Beine).
Beim starken Rückstau können auch hier andere Organe und natürlich auch der Verdauungstrakt mit betroffen sein.
Und zumindest beim Menschen kann Sodbrennen auch auf einen Herzinfarkt hindeuten.
Hm. Also mir haben sowohl die behandelnde Tierärztin als auch die Kardiologin der Tierklinik gesagt, dass der Husten, der nach optimaler Einstellung der Diuretika noch bliebe, durch die physikalische Reizung des Herzmuskels an den Atemwegen verursacht würde.
Aber darum geht's ja auch eigentlich gar nicht, sondern um die etwaige Übelkeit/Inappatenz/Aufstoßen/Erbrechen. Ich kann mir nicht erklären, wo das herkommt, aber wenn es mit der Herzvorhofvergrößerung zusammenhängen kann, kann ich es besser für mich einordnen. Danke!