Beiträge von Momo und Lotte

    Zum Eis auch wenn es bestimmt schon weg ist.

    hab eben eine Postkarte erhalten: Milli Vanilli ist jetzt in einer festen Partnerschaft mit Spongebob und trägt die Klopapierhaube als Schleier bei der anstehenden Vermählung.

    Gerade schreiben die beiden wohl "just married" auf den Popo eines Delfins und binden ihm klimpernden ozeanischen Plastikmüll an die Schwanzflosse.

    Ich soll euch alle ganz lieb grüßen von Bob und Milli Vanilli-Sponge.

    happy end!


    Ich glaube: Fett, aber auch die Lufteinschlüsse und diese zähe Hülle aus Zucker und Fett, die entsteht, wenn Eis mal angetaut war und dann wieder eingefroren wurde, war das Problem. Aber genauer muss ich das eigentlich gar nicht wissen, es ist ein Sonderfall, dass ich Eis verkommen lasse.

    Da sind die 50 Euro Medikamentenkosten wirklich noch das geringste Übel.

    Wie viel wiegt dein Ömchen? Ich hätte gedacht, sie und Elsa sind ca gleich schwer. Elsa wiegt so 10kg, hier kosten die Medikamente 100 Euro im Monat. Zahlt bei mir aber auch der Verein. Glaube aber, dass das für viele schon eine krasse Hemmschwelle oder eben einfach finanziell nicht zu stemmen ist und dass das viele potenzielle Interessent*innen abgeschreckt hat.

    Das alles würde ich mir nicht bewusst mit einem jungen herzkranken Hund ins Haus holen wollen. Es würde mir die Freude an allem nehmen wenn man nie weiß wann der letzte Tag sein wird.

    Ja, es ist schon echt belastend und ich kenne auch die Ängste.

    Trotzdem würde ich es wieder machen, also, wenn ich speziell diesen Hund total gern mögen würde. Dann würde mich das nicht so sehr abschrecken. Ich bin davon geprägt, dass es mit meiner alten Lotte, deren Herz voll in Ordnung war, am Ende auch dramatisch war, da war es dann halt die Lunge und die Nebenniere. Man konnte nicht abschätzen, wann was passieren wird. Bei allen Hunden hier war es so, dass das Ende schlimm war und sich auch zog, sodass man hätte vorbereitet sein können, mich dann aber doch aus den Latschen geworfen hat. Und der Schmerz über den Verlust und auch die Angst vor dem Verlust, die einen ja oft lange begleitet, war immer unbeschreiblich.

    Ich würd's trotzdem wieder tun. Meine Erfahrung ist, dass es einem eh immer das Herz zerfetzt und die Sorgen schwer zu fassen, riesig und ungreifbar sind. Mal mit jungen Jahren, mal betagt. Und wenn ich mich darauf einstellen kann, dass der Hund eben nur fünf wird, geht das für mich glaube ich irgendwie klar. Weil's halt eh nie klar geht.

    Naja, wenn ich auch mal - obwohl kinderlos - meinen OT-Senf dazu geben dürfte.

    Urvertrauen erwerben und Selbstwirksamkeitserfahrung sammeln schließen sich ja nicht aus.

    Man legt sich oft genug allein auf die Schnauze, um zu lernen "ich schaff es auch allein, das zu bewältigen" aber man muss auch, vor allem in jungen Jahren, die Lernerfahrung machen können, dass man sich darauf verlassen kann, nicht durch alles allein durch zu müssen.

    Erlernte Hilflosigkeit - oder zumindest ein ungünstiges Attributionsmuster - kann aus beiden Extremen (!) (die hier niemand verfolgt!) genährt werden.

    Und die Unfähigkeit in den sozialen Dialog zu gehen, Erwartungen an sich selbst zu stellen und auf Forderungen sowohl reagieren, als auch sie stellen zu können, andere Menschen lesen und sich selbst adäquat ausdrücken zu können, die wird auf jeden Fall durch viel mehr Faktoren geprägt, als durch das Trostverhalten der Bezugspersonen. Das sehe ich auf einem ganz anderen Blatt.

    Ich hab schwer das Gefühl, dass ihr alle eure Kinder lernen lasst:

    - ich hab dich lieb, no matter what

    - ich bin für dich da, no matter what

    - ich bin auch ein Mensch mit Grenzen und Bedürfnissen und Gefühlen und Stimmungen

    - das gilt auch für andere Menschen

    - dein Verhalten hat Konsequenzen, du bist wirksam

    - aber ich hab dich halt trotzdem lieb und bin für dich da und froh, dass dir nix passiert ist, auch wenn die Konsequenz deiner Handlung jetzt die kaputte Matschhose ist.

    Ich versetze mein Taschengeld darauf, dass das bei euch allen so ist.


    Und: dass Leute, die vielleicht nicht sehr "kümmerige" Bezugspersonen hatten und das aus heutiger Sicht gut finden, ist doch Bombe, für die war das so richtig. Ist aber genauso okay, wenn sie's bedauern und da noch einen Kampf auszutragen haben oder es selbst ganz anders machen wollen.

    (ich wäre übrigens so ne ganz überzogene heititeiti-ichtragdichüberalleprobleme-Muddi. Ich wäre sogar ein ungesundes Extrem. Deshalb voll gut, dass ich keine echte Muddi bin!)

    und dieses Vorkaufsrecht ist ja auch, wie mir vor einigen Seiten erklärt wurde, derart gestaltet, dass die Abgebenden ja einen mehr oder minder beliebigen Preis aufrufen könnten und dann lediglich zu dem den Hund zuerst dem Verein anbieten müssten, oder?

    Hm, rechtlich: keine Ahnung. Kann ich mich nicht reindenken. Aber menschlich finde ich das, was Runa geschrieben hat, total richtig: "Wir verpflichten uns, den Hund zurückzunehmen oder bei der Vermittlung zu helfen..." - schützt natürlich nicht in Fällen, wo durch Weiterverkauf - wenn auch kleine - Gewinne erzielt werden könnten, wenn da jetzt jemand die 450 Euro unbedingt wieder reinkriegen will. Denn ich glaube irgendwie nicht, dass ein Verein die sog. Schutzgebühr zurückzahlen würde, oder?

    Hatte den Fall noch nicht, kann's mir aber irgendwie schwer vorstellen.

    Ohje, das hört sich schlimm an. Du Arme. Und arme Amy.

    Ich würde auch zum Tierarzt. Am besten auch direkt in eine Praxis/Klinik, die auch ein Herzultraschall anbietet oder zumindest dort schon mal einen zeitnahen Termin zusätzlich (!) ausmachen.

    Die Synkopen (Kreislaufkollaps) hier sehen zwar wirklich ganz anders aus (umfallen, Beine ausgestreckt, nach wenigen Sekunden vorbei) aber wenn die bei Knabbermöhres P ähnlich aussehen, wie ein Krampfanfall, würde ich das auf jeden Fall auch checken lassen, zumal man darauf Einfluss nehmen kann.

    Aber deine Praxis soll auf jeden Fall schon mal tun, was sie kann. "Kommt schon mal vor" wäre mir nicht genug Diagnose.

    Hat Amy denn bekannte Vorerkrankungen?

    Alles Gute euch!

    Oh Gott ist der niedlich! Vielleicht sieht ihn ja hier jemand und kann seine Herzgeschichte aushalten :verzweifelt:

    https://www.galgo-hilfe.de/adoption/hunde…mixe/4976-kevin

    Ich kenne mich mit Herzkrankheiten nicht aus, hat ein Hund mit einer Herzinsuffizienz Beeinträchtigungen im Alltag oder geht es "nur" darum, dass ihm so wenig Lebenszeit vorausgesagt wird?

    Ist unterschiedlich, manche klappen ab und zu zusammen. Manche husten. Manche sind schlapp.

    Aber vielen merkt man es nicht so an.

    Meine Elsa zum Beispiel, da glaubt niemand, dass sie krank ist, seit sie medikamentös gut eingestellt ist. Und die hat ihre Prognose schon überschritten, sie ist einfach schon recht lange "im Endstadium" - benimmt sich aber ganz normal, ist nur zwei Mal zusammengeklappt und darf sich nicht über Gebühr aufregen. Aber die flitzt und frisst und spielt und nervt.

    Was gruselig ist, ist dass man nicht so abschätzen kann, wie es dann zu Ende geht. Lungenödem, plötzlicher Herztod? Wird's sehr plötzlich sein oder wird man selbst noch entscheiden müssen/dürfen, dass es an der zeit ist, Abschied zu nehmen...

    Bei manchen Hunden geht übrigens sogar ein Herzschrittmacher, finde ich richtig krass. Bei Elsa war das nicht drin, das hätte ihre Lebenserwartung nicht verlängert und die Lebensqualität wohl auch nicht verbessert.

    Oh Gott ist der niedlich! Vielleicht sieht ihn ja hier jemand und kann seine Herzgeschichte aushalten :verzweifelt:

    https://www.galgo-hilfe.de/adoption/hunde…mixe/4976-kevin

    meeeegasüß! Wie toll, dass der Verein die Kosten dauerhaft übernehmen würden - das ist nämlich alles nicht ganz billig. Da findet sich ganz sicher jemand. So viele Leute nehmen auch ältere Hunde mit einer ähnlichen verbleibenden Lebenserwartung. Da wird ganz sicher irgendwer dabei sein, der das stemmt.

    Was für ein Hübscher.