Ich bin nun auch durch.
Mich nervt das mit Robbie. Nicht, dass die aufgegeben haben, sondern dass das überhaupt versucht wurde. Die haben ihren ersten Hund, einen Dackel und gar keine Ahnung von solchen Fällen Das ist nicht schlimm, aber das Risiko, dass es schief geht, wäre mir deutlich zu hoch gewesen. Robbie ist ja vermutlich kein Hund, der niemalsiemals eine Beziehung zu einem Menschen eingehen wird, aber er braucht dafür länger und damit sie stabil wird nochmals länger. Wenn der Mann diese Bindungsperson ist und dann nach drei Wochen wieder als Konstante "wegbricht", ist das auch einfach schwierig für so einen Hund. Über den wurde doch am Anfang gesagt, dass er mit seinem Herrchen cool war, nach dessen Tod aber problematisch wurde... Der braucht einfach diesen einen Bindungspartner und Konstanten als Eckpfeiler dafür, dass überhaupt irgendwas geht. Ich finde es ganz schlimm, dass der Kerl wieder einen Bruch erlebt hat, kann mir vorstellen, dass er das schlechter wegsteckt, als andere, offenere Hunde.
Und bei Sophie - ich muss sagen, dass ich das anders trainiert hätte und erstaunt bin, dass das Trennen der Hunde so gut funktioniert hat. Ich hätte eher die Distanz beim Spaziergang Stück für Stück in Babysteps vergrößert und die auch immer mit was richtig Gutem verbunden. Der Megasnack, den es jeden Tag ein Stückchen weiter weg gibt und nur in diesem Zusammenhang. Das hätte sicher viel länger gedauert, ich wäre aber vermutlich trotzdem so vorgegangen. Stelle ich mir stressfreier vor. Aber mag falsch sein, keine Ahnung.