Beiträge von Momo und Lotte

    Es ist einfach ein Unterschied, ob man in moralisierendem Sprech die Wege zur Richtigkeit der Handlung mehr oder weniger implizit vorgibt oder ob man sagt "ich würd das machen" (wenn man danach gefragt wurde, was ja hier der Fall ist).

    "Ich verstehe nicht, wie man sich überhaupt auf die Idee kommen kann Fleisch zu essen, wir wissen doch alle..."

    "Dein Kind darf industriell verarbeitete Lebensmittel essen? Dürfte mein Kind niemals, mir ist einfach seine Gesundheit wirklich wichtig!"

    "Ich unterstütze lieber lokale, kleine Unternehmen und finde es erstaunlich, wie viele hier immer wieder zu Amazon raten und damit die Lebensgrundlage von so vielen Menschen zerstören..."

    "Jede*r weiß doch: Lügen haben kurze Beine! Das lernt man doch in der guten Kinderstube! Wer nicht immer die Wahrheit sagt, ist konfliktscheu und menschlich verarmt, ich bin froh, dass meine Eltern mir die nötige innere Stärke vermittelt haben"

    und letztlich auch das, was hier so zum aktuellen Thema gesagt wurde, haben eben einen anderen Duktus als

    "ich esse kein Fleisch/ ich kaufe nur regional/ ich lüge nicht weil find ich (nicht) gut..."

    Es ist halt immer nicht der krasse Sympathieträger, wenn man sich ganz offen als moralisch überlegen hinstellt bzw. ja vor allem die anderen als moralisch unterlegen.

    Das kann man schon machen, das führt aber nicht dazu, dass dann ein netter Austausch darüber entsteht, wer was weshalb denkt weil jemandem wenig unverblümt gesagt wird "ich finde deine Haltung moralisch verwerflich"

    Ihr Lieben moralisch Verkommenen, Nietzsche und ich sind mit euch.

    Liebe Musterschüler*innen, find ich trotzdem gut, dass es euch gibt und dass ihr die Händler*innen im Blick habt.

    Liegt finanziell nicht drin und meine Partnerin will erst einen Zweithund wenn Vespa alt wird.

    Und wenn wir alleallealle zusammenlegen? Ich meine, die meisten von uns haben nur popelige Euros aber Kleinvieh und so. Soziale Hängematte Dogforum, wir werden alle Pat*innen für den hübschen Superhund.

    Und "alt" ist ja eine reine Auslegungssache, das kriegt man argumentativ ganz schnell in die richtige Bahn gelenkt.

    Meinen Segen habt ihr! 💕

    11.02.: Wie bist du heute zur Arbeit gekommen?

    Den größten Teil des Weges wurde ich chauffiert, da Freund mit Bolle zur Tierärztin musste. Das letzte Stück bin ich gelaufen und hab mir vorgestellt, dass mich jetzt alle sehen und denken "oh, wow, guck, die Ökokunstlehrerin läuft zur Schule."

    Hat dann aber niemand gesehen und anerkennend getuschelt.

    Ab Montag dann halt wieder mit Auto. Püh!

    Alle Allergien sind bekannt und Desensibilisierung auf alle Hauptquellen läuft seit ca 8 Monaten oder so. Und es wird einfach alle 6-8 Wochen immer mal wieder schlechter, völlig unabhängig von der Jahreszeit.

    Die Näpfe sind aus Keramik, die Verschlüsse des Sicherheitsgeschirrs aus Plastik - ich hatte über solche Sachen zwar noch nicht nachgedacht, aber das sind auf jeden Fall Materialien, die unstressig sein dürften.

    Mit Putzmitteln ist die Mutti sparsam. Aber vor allem bestand das Hautbild so ja auch schon in Rumänien, da wurde die Anlage eher nicht mit Putzmitteln gereinigt.

    Futtermilben sind nicht ausgeschlossen. Aber dass jetzt alle Säcke Futtermilben hatten, das wäre ja auch komisch, oder? Vielleicht mal nur Nassfutter füttern?

    Autoimmun müsste ja durch Kortison erst mal ganz gut gedeckelt werden, das funktioniert aber mal mit Kleinstdosierungen und mal mit realtiv hohen Dosierungen nicht - also scheint die Verbesserung/Verschlechterung an anderen Dingen zu hängen.

    Wie ich gerade erfahren ab, gibt es seit Monaten keine Kauartikel mehr, höchstens 2 Mal im Monat, sonst immer nur Möhrchen.

    Und es wurden wohl schon verschiedene Antihistaminika ausprobiert, die aber alle keinen Erfolg brachten.

    Hmp.

    Habt ihr mal ein Shampoo bekommen das Haut beruhigend, bzw Juckreiz lindernd und Entzündungshemmend wirkt?

    Es gibt mittlerweile echt gute Allergikershampoos. Wenns zumindest ein wenig hilft ist das ja schon ein Fortschritt.

    Ja, er hat da irgendwas von der Dermatologin, dass sie speziell für ihn mischt.
    Es ist halt sooo komisch, dass es mal besser und mal schlechter wird, mal hat er überall Haare und es ist Ruhe, dann fängt es plötzlich wieder an, ohne, dass etwas verändert wurde. Ich leb ja nicht mit dem Hund und sehe ihn nur sehr selten, wir wohnen nicht so nah zusammen.

    Aber wenn ich Fotos oder Videos bekomme, es ist schon fast absurd, wie extrem das wechselt. Auch dass mal Cytopoint besser wirkt, dann wirkt es plötzlich nicht mehr, dann Apoquel, dann wirkt das plötzlich nicht mehr, dann hilft Kortisonerhöhung, dann wieder nicht mehr.. es ist echt zum Mäusemelken.

    Meine Mutter ist auch nicht blöd, was all das angeht, sie liest viel, ist selbst Pharmazeutin, die kennt sich schon gut aus. Aber manchmal gibt es ja irgendwelche Hints aus den gesammelten Erfahrungen, die man so nicht auf dem Schirm hat. Wie z.B. der Proteinhaushalt...


    danach war die Empfehlung Ceterizin

    Aaaah, Ceterizin ist ein Antihistaminikum? Ich bin blöd, das hatte ich nicht auf dem Schirm, ich bin bisher so verschont von Allergien geblieben und hab das irgendwie falsch verknüpft gerade. Ich glaube, dann hatten sie das doch schon probiert, aber ich frage mal nach.


    Mir tut der Kerl leid. Komisch eigentlich, mein Freund hat Neurodermitis und kratzt sich auch regelmäßig und kauft sich immer alles mögliche, da bin ich viel weniger mitfühlend. Muss ich mal drüber nachdenken. 🙈

    Hej,

    der Pflegi meiner Mutter kam vor 14 Monaten zu ihr, es hieß, er habe Demodikose und wurde dagegen behandelt. Wurde aber nicht besser.

    Ein Tierarzt sagte dann, es sei eine Malassezia-Dermatitis, es hab ein Shampoo gegen die Pilze, wurde aber auch nicht besser.

    Eine weitere Tierärztin machte dann weitere Untersuchungen und legte sich auf atopische Dermatitis fest. Allergietest wurde gemacht, Umweltallergien gegen verschiedene Gräser liegen vor.

    Deshalb bekommt Arni nun seit geraumer Zeit eine Desensibilisierung, die aber irgendwie auch nichts bringt.

    Selbst im Winter kratzt er sich stark, verliert viel Fell, die haut sieht zum Teil übel aus.

    Cytopoint oder Apoquel in Kombination mit Kortison helfen zwar, aber nicht so, dass wirklich alles perfekt wäre.

    Das Futter ist irgendein Hypoallergenes.

    Aber irgendwie kann's so nicht weitergehen. Habt ihr noch irgendwelche Tipps? Der arme Kerl kratzt sich regelmäßig blutig.