Beiträge von Momo und Lotte

    Hi.

    Hiiiiii.

    Na? Sonntag Nachmittag, blödes Wetter und ihr denkt euch: "wenn doch nur jemand ne Immoilienfrage stellen würde, dann wäre mir nicht so fad!"

    Ich kenn euch doch!

    Hier eine kleine Aufgabe:

    Zitat


    Dargestellt werden in dieser Übersicht rechtsverbindliche Bebauungspläne und weitere gültige Satzungen sowie Bebauungspläne und Satzungen, die sich im Aufstellungsverfahren befinden.

    Flächen, welche nicht farbig hinterlegt sind, liegen nicht im Geltungsbereich eines Bebauungsplanes bzw. einer Satzung. In diesen Fällen wird die Zulässigkeit von Bauvorhaben nach den §§ 34 oder 35 Baugesetzbuch beurteilt. Wenn Sie Fragen zu den Beurteilungskritierien haben, sprechen Sie uns gerne an.

    Die Fläche, die uns interessiert, ist nicht farbig hinterlegt. Darauf steht ein Haus, das als EFH genutzt wurde.

    Das Ganze liegt im Außenbereich, damit fällt das ganze unter § 35.

    In der direkten Nachbarschaft existieren mehrere Häuser, die nicht zu einem landwirtschaftlichen Betrieb gehören und die recht unterschiedlich aussehen. Es handelt sich zum Teil um relativ neue EFH und MFH.

    Das interessante Haus ist genehmigt errichtet (1971), allerdings ohne Genehmigung für einen Anbau, der aber schon ewig steht und scheinbar geduldet wird. Ebenso scheinen Keller und Ausbau des Dachgeschoss nicht genehmigt zu sein, aber geduldet zu werden.

    Gehe ich richtig in der Annahme, dass meine Chancen nicht so wahnsinnig schlecht stehen, dort bauliche Veränderungen vorzunehmen? Das klingt doch erst mal nicht so extrem abwegig, oder?

    (jaha, ich ruf ja morgen beim Bauamt an. Aber ich bin so hyper gerade)

    Aber zumindest für mich kann ich sagen, dass - sobald mir das bewusst war, was Menschen mit diesen Rassen anstellen durch Zucht - mir alles andere als "niedlich" in den Kopf schießt, wenn ich Mops und Frenchie sehe!

    Finde ich nachvollziehbar, ist aber auch ein Lernprozess, dem eben viele Menschen nicht durchlaufen haben. Aber es geht tatsächlich einfach um unbewusste Lernprozesse.

    Menschen, die die Hunde nur durch die Gesundheitsbrille sehen, sehen eben jedesmal den kausalen Zusammenhang Mops und krank. Sie bestätigen sich dieses Bild bei jeder Konfrontation (oder bekommen es bestätigt oder beides).

    Menschen, die Hunde unreflektiert auf der anderen Straßenseite sehen oder in der Werbung gewöhnen sich einfach an das Bild - und ein gewöhntes Bild hat das Potenzial, als hübsch empfunden zu werden. (Hier bestätigt sich eigentlich nur die Akzeptanz des Anblicks, die aber Voraussetzung für eine Präferenz ist)

    Menschen, die mit den Hunden leben, sehen täglich ungleich mehr Dinge an den Hunden, die sie lieben oder lustig finden, die gehen eine soziale Bindung ein und machen eben täglich die Erfahrung, dass Hunde dieses Typs den persönlichen Pleasure-Button betätigen. Das hätte auch jeder andere Typ Hund, nun ist es aber halt genau der. Und das macht reflektiertes Zurücktreten ungleich schwerer - und "umlernen" auf "krankes Tier" nochmals mehr.

    Das ist also eigentlich kein Unvermögen, sondern generiert sich aus den kleineren und größeren Bubbles, in denen man lebt. Deshalb werden auch solche Suntis immer aussortiert. Die Gleichzeitigkeit von Wissen über und Wollen/Lieben führt zu sehr unangenehmen inneren Konflikten, denen sich ja kaum jemand gern stellt.

    Wer von Herzen gern Fleisch isst, sieht nicht bei jedem gekauften Chicken Nugget direkt das Leid, das hinter diesem steht. Wer's in der Kindheit gern getan hat, findet auch nach 20 Jahren Vegetarismus noch, dass der Grill im Nachbargarten großartig riecht. Die sensorische Erfahrung ist hier durchaus näher, als die inneren Bilder von Viehtransporten. Wer von Herzen gern seine Hunde verwöhnt, dem schaudert es beim ersten Mal, ein Kaninchenohr zu füttern, beim zweiten Mal schon nicht mehr so, der Bindungspartner freut sich, das überschreibt das theoretische Wissen in dem Moment. Zack -> Lernerfahrung.


    imho.

    Ich merke gerade wirklich, wie es sich auswirkt, wenn man viele Bilder einer Rasse sieht. Durch den Bandscheibenvorfall meiner Hündin bin ich in entsprechenden Gruppen und sehe am laufenden Band Frenchies in meiner Timeline. Und langsam wandelt sich mein Gefühl von "hässlich" zu "ach wie niedlich". Schon krass...

    :no:

    Echt? Bei mir ist es umgekehrt. Mir tun diese Tiere inzwischen so leid, dass ich kaum noch etwas positives denken kann, wenn ich eins sehe.

    Ja, das funktioniert tatsächlich mit jeder Mode so. Mir geht's war bei Frenchies auch nicht so, ich finde die echt gar nicht süß und die meisten auch "unsympathisch" aber es ist wirklich so, dass man sich an Anblicke gewöhnt und sie ggf., je nach persönlicher Prädisposition, irgendwann auch schön findet. Frenchies, Schulterpolster, Chunky Sneaker oder Riesenschlauchbootlippen, alles startet mit einem "Wiedererkennen", das ist der Anker von Geschmack und Trends. Deshalb ist es mMn ein absolut nachvollziehbares Anliegen, dass die Hunde aus dem Marketing verschwinden.


    Darf ich ne blöde, theoretische Frage stellen?

    Kriegen Plattnasen, die nicht operiert werden, häufiger Karsivan oder Theophyllin oder irgendwas? Würde denen das (geringfügig) helfen?

    Besichtigen heute auf eigene Faust eine Immobilie. Nur von außen. Ziemlich marode. Eigentlich tausend Fragen.

    Kommt eine Anwohnerin vorbei:

    "aaaah, gut, dass wir Sie treffen! Wir überlegen, dieses Haus zu kaufen."

    (nun hätten die üblichen Fragen zur Wohnlage, zu den Vorbesitzern, zum Haus kommen müssen, es kam einzig und allein: )

    "Oh! Ist das ein Kooikerhondje? Süß!
    Wissen Sie, ob die Hofhunde da vorne immer frei laufen?
    Wie kommt ihr Hund mit den freilaufenden Hühnern klar? Kann man hier denn schön spazieren gehen?"

    Superfail, immobilienblöde Momo. Ich brauch ne Betreuungsperson, so so dringend.

    05.02.: Was hörst du aktuell obsessiv/sehr häufig?

    Die Vorlesungen von Daniela Hammer-Tugendhat auf Youtube.

    Und Björk. Nämlich am liebsten: Hyperballad.

    Obwohl nicht das beste Lied, weil eigentlich nicht so geil kompliziert, vielleicht gerade eines der besten. Und das im Auto auf dem Weg zur Arbeit ganz schief und krumm mitsingen ist ganz toll (bis zur ersten roten Ampel).

    Und - gibt's leider nicht ohne Werbung am Anfang - : PeterLicht Fluchtstück - das geht immer. Der gute, gute PeterLicht.

    Sie ärgert sich da immer über strikte Verbote von Z. B. Süßigkeiten oder deftigem Essen usw. Sie sagt, ein 90 jähriger Mensch soll doch essen was er möchte. Leider müssen viele eine vom übereifrigen Hausarzt verhängte strikte Diät einhalten, eben des Alters wegen.

    Ich verstehe, was du meinst. Ich hab meine demente Großmutter gepflegt, sie hatte einen diabetischen Fuß. Natürlich haben alle Medizin-Menschen gesagt, dass man auf ihren Zucker achten muss. Aber Oma hat zum Schluss nur noch gelacht, wenn ich ihr ein Stück Kuchen gebracht habe. Das war schwer. Aber ich konnte ihr ihre wenigen glücklichen Momente nicht verwehren, sie hat sonst so viel geweint, da konnte ich die ärztlichen Ratschläge nicht durchziehen.

    Irgendwie fühle ich mich, wenn jetzt auch anders, an die Situation erinnert. Ich frag mich einfach immer, was jetzt richtig(er) ist.
    Fühlt sich halt beides falsch an. Könnte sich vermutlich auch beides richtig(er) anfühlen, dafür bin ich aber nicht der Typ. Vielleicht einfach Mimimimomo.

    Und ich hab eine Frage:

    1.) wie lange kommt ein Hund damit klar, fast nur Proteine und Fette zu sich zu nehmen? Elsa will im Moment nur Muskelfleisch, angebraten (und angebratene Leber) und Kauartikel. Alles andere lässt sie stehen. Ab wann muss ich mir Sorgen wegen Mangelernährung machen?

    2.) Soll ich auf Kauartikel verzichten? Damit sie nicht ihren Hunger mit den Proteinbomben stillt, sondern irgendwann "aus Not" auch ihr richtiges Futter wieder problemlos nimmt? Oder soll ich sagen "Hauptsache, etwas ist im Hund"?

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    das Kleingedruckte, ihr wisst's eh schon, Elsa ist schwer herzkrank, sehr schnöggelig, ist normalgewichtig aber sehr schlank und ich muss zum Frühstück was in sie reinkriegen, weil sie dann die Tabletten nehmen muss, deren Wirksamkeit davon beeinflusst wird, dass sie mit Futter genommen werden.