Beiträge von Momo und Lotte

    Unser Spezi ist draussen nicht zu belohnen (also mit nix, was ihm etwas bedeutet). Bei ihm wird halt verbal gelobt, aber das ist wohl eher was fuer den Menschen. Und kraulen gibtsb auch. Das findet er ok, mehr aber auch nicht.

    Dadurch das man ihn nicht belohnen kann, ist das Training echt....bescheiden.

    Wer is'n der Spezi? :)

    Und hast du ne konkrete Trainingssituation, die dadurch erschwert wurde, die du sonst mit Belohnung trainiert hättest?


    Hier läuft's auch bescheiden. Elsa ließ sich eine zeitlang belohnen, dann ging es nur noch situativ (nicht kalkulierbar) und jetzt geht's gar nicht mehr. Drinnen findet sie ein Lob ganz okay - aber ganz ehrlich, das ist jetzt nix, wofür die sich überwinden würde. Ist ein schlechter Tausch. Seh ich ein.

    Und draußen ist es ihr erst recht Latte. Übrigens auch auf Abbruch.

    Ich muss sagen, ich hab jetzt einfach aufgegeben und akzeptiere, wie's ist, was die Zeit ist, bringt die Zeit, was nicht, das nicht. Aber frage mich trotzdem, wie andere damit umgehen, wenn der Hund so völlig unwillig ist und/oder nicht belohnbar.

    Hahaha, auf der Seite des Tierheims ist die Bildunterschrift zu Back

    Zitat

    Back ist ein arbeitsfreudiger Rüde im besten Alter. Rassebedingt benötigt er erfahrene Menschen mit Spaß an der Ausbildung von Hunden. Dann wird er zum perfekten und loyalen Begleiter.

    Also, im kompletten Text steht noch mehr und das klingt nicht ganz so easy-shneasy, aber ich find's superlustig, erst den Pulitzer-Preis verdächtigen Artikel des Nordkuriers zu lesen und dann diese Kurzbeschreibung.

    "Belohnung ist das, was der Hund als Belohnung empfindest" sagt man ja fast schon sprichworthaft.

    Es muss sich also lohnen, sonst ist es eben keine Belohnung und kein Verstärker für gewünschtes Verhalten.

    Und damit fallen fast alle guten Tipps und was man sich so zurechtgelegt hat ins Wasser.

    Habt ihr (oder hattet ihr schon mal) einen Unbelohnbaren?

    Einen, der draußen nicht auf Futter steht, nicht auf Beute und auf verbales Lob nicht anspringt?

    Oder einen, bei dem einfach nicht kalkulierbar war, wann er sich belohnen lässt und wann nicht? Der es mal nimmt und mal nicht? Einen, der vielleicht Jahre lang oder ein Leben lang zu angespannt blieb, um sich belohnen zu lassen?

    Wie seid ihr vorgegangen?

    Trotzdem gelobt?

    Trotzdem Wurst hingehalten, auch wenn sie konsequent ignoriert wurde?...?

    Habt ihr dann nur "negativ" gearbeitet?

    Interessiert mich mal. :)

    Hexling - du bist unverzichtbar! Also bitte immer schön auf Zehenspitzen um die Munition herumtänzeln, das wär mir wichtig.


    FRAGE:

    Das Wort Deprivation(sschaden) ist ja den meisten Menschen bekannt. Es ist scheinbar auch (grob?) definiert. Aber gibt es da verschiedene Abstufungen? Kann ein Hund ein bisschen depriviert sein oder volles Mett depriviert? Oder depriviert in Bezug auf Reize von Art A, in Bezug auf Reize B aber nicht? Oder ist er entweder depriviert oder nicht?

    Hexling - ich war da zwar noch nicht, das ist aber Naturschutzgebiet/Naturentwicklungszone, meine ich. Das hieße dann Leinenpflicht.

    Soweit ich das sehe, ist das ganze Gebiet durchzogen und Abschnitten mit feuchter Heide. Vermutlich siehst du sie also eh, die Wege scheinen da ja sehr eng vorgeschrieben zu sein und viele Bereiche dürfen gar nicht betreten werden wegen alter Munition - oder sehe ich das falsch?

    Hm - ich glaub, würd ich da hinwollen, ich würd bei der NSG-Verwaltung anrufen und fragen, wo am besten parken und wie am besten wandern mit Hund.

    https://www.nsgkoenigsbrueckerheide-gohrischheide.eu/files/nsg/koeheide/koehei.pdf