Beiträge von Momo und Lotte

    Ich bin jetzt erst da, wo die Trainerin (Melle?) zu Ajax kommt. Und die (bittebitte, lass die gut sein) ist so jemand, der mir direkt in mein Herz springt. Das ist so voll der Typ Mensch, den ich sofort total mag. Ich würd ja eigentlich nicht unbedingt mit jemanden aus dieser Riege trainieren wollen, aber die finde ich so bomben-sofort-blitz-sympathisch, dass ich sie buchen würde. Ich will sofort ein Radler mit Melle trinken!

    Melle hat ja schon eine Dolores. Mein Herz wird schwer. Mensch Melle!

    (bin jetzt erst bei der Doggenübergabe. Und trink mein Radler jetzt allein. Ach weh.)

    Für mich ist es unvorstellbar, dass jemand seinen Hund, seiner Mutter/Bruder/Schwester/Ehepartner vorziehen würde.

    Das trifft für mich Vermenschlichung nicht so recht. Es ist eher eine andere Priorisierung, die ich aber nachvollziehbar finde. Bzw - warum sollte ich darüber urteilen wollen, wem was wichtiger ist? Das ist ja auch nicht durchgehend eine Entscheidungsfrage sondern entsteht irgendwie.

    Meine Mutter hat mir letztens gestanden, dass sie ihren Hund eigentlich schon genauso lieb hat wie mich. :D

    Finde ich überhaupt nicht schlimm - und wir haben ein sehr enges Verhältnis.

    Es ist mit der Liebe ja nicht so, dass sie irgendwem abgezogen wird, nur weil ein anderes Lebewesen davon mehr bekommt. Zeit vielleicht, die muss man aufteilen. Aber Hierarchisierung all derer, die einem wichtig sind finde ich schwierig und irgendwie auch immer konstruiert.

    Aber den Zusammenhang zur Ursprungsfrage hab ich nicht so richtig auf den Schirm gekriegt.

    Und das Zitat finde ich - also, das will ja klingen wie eine Definition - echt sehr wenig bezogen auf die zugrundeliegende Problematik. Und irgendwie mag ich das nicht, wenn Leute Definitionen erfinden, die dann auch noch so eng sind.

    Ich bin jetzt erst da, wo die Trainerin (Melle?) zu Ajax kommt. Und die (bittebitte, lass die gut sein) ist so jemand, der mir direkt in mein Herz springt. Das ist so voll der Typ Mensch, den ich sofort total mag. Ich würd ja eigentlich nicht unbedingt mit jemanden aus dieser Riege trainieren wollen, aber die finde ich so bomben-sofort-blitz-sympathisch, dass ich sie buchen würde. Ich will sofort ein Radler mit Melle trinken!

    "Geretteter" Straßenhund - der wäre bestimmt lieber weiter auf der Straße geblieben

    Sollte er aus Osteuropa kommen:

    In Osteuropa ist es Pflicht, Straßenhunde einzufangen (wenn es gut läuft). Eingefangene Shelterhunde dürfen von Gesetzes wegen nicht wieder auf die Straße. Die werden vermittelt oder bleiben und sterben im Shelter.

    Für Südeuropa weiß ich es nicht genau, würde aber eher davon ausgehen, dass das Aussetzen nicht erlaubt ist - Momo und Lotte Weißt Du da mehr?

    Dieses of geäußerte „auf der Straße wären sie glücklicher“ hat leider keinen realistischen Hintergrund.

    Ich stimme dir zu, was Osteuropa betrifft, kenne aber die Gesetze und auch die gelebten Regelungen in Südeuropa nicht. Ich glaube nur, dass in Spanien Hunde häufiger erst dann eingefangen werden, wenn es Beschwerden gibt, während in Rumänien die Hunde von Gesetzes wegen weg müssen, was aber auch je nach Landstrich unterschiedlich vehement gehandhabt wird und es auch massive qualitative Unterschiede zwischen den Tierheimen gibt, was zum Teil daran liegt, ob sie durch die Kommunen betrieben werden oder privat und bei den kommunalen wiederum auch davon, welche Anforderungen von der Stadt gestellt werden und wie die Finanzierung gesichert ist. Und leider auch hier und da, wie mit den Finanzen umgegangen wird.

    In Italien sind die Caniles glaube ich überwiegend kommunal, so wie hier auch und die Tierheime bekommen Gelder pro Tier (ich bin mir unsicher) - aussetzen ist aber auf jeden Fall verboten und auch unter Strafe gestellt, es ist sogar halbwegs schwierig, einen Hund aufzunehmen und tierärztlich versorgen zu lassen oder zu behalten weil es sozusagen keine herrenlosen Hunde gibt - die gehören nämlich im Prinzip der Kommune.

    Es ist glaube ich ziemlich kompliziert in Italien.

    Wenn ich mich recht entsinne, ist es in vielen Tierheimen dort wie in vielen in Rumänien: die Versorgung ist nicht gut, es wird trotzdem subventioniert und es ist schwer nachzuvollziehen, wohin die Gelder fließen.

    Die Tierheime, die "so" wirtschaften, sind allerdings eher nicht die, die Tiere ins Ausland vermitteln.

    Zähne sind ok?

    Danke dir.

    Ja, die Zähne sind okay. Sie ist ja auch noch jung, höchstens 6 Jahre, eher erst 4.

    Es ist zum Teil einfach "alles bäh" als wäre sie einfach übersättigt. Keine Übelkeit, kein Schmatzen, einfach "alles bäh".

    Vielleicht staut sich das Blut in den Magenvenen... Vielleicht ist ihr Herz aber auch so groß, dass es physisch Druck ausübt, könnte ja auch sein.

    Sie ist klein und zart, hat ca 10kg, ihr Vorhof ist aber schon über 7,5cm groß. Das ist ne Menge. Vielleicht verschieben sich da auch einfach die Organe...?

    Oder es liegt eben wirklich an den Diuretika.

    Zum anderen bin ich aber auch zum Teil selbst Schuld. Erlernte Anorexie ist bei uns ziemlich sicher auch ein Thema. Inzwischen ist es ein regelrechtes Ritualfeuerwerk, das gezündet werden muss, damit sie isst.

    jeder Hund, der einzieht, ein Individuum, mir feht da auch eine reliable Vergleichsbasis

    Das geht mir auch so.
    Ich hatte bisher eine Spanierin und sechs rumänische Hunde, ist so für mich leider nicht vergleichbar. Zudem kenne ich mich einfach erstens mir Rassen und Schlägen nicht gut aus und darüber hinaus weiß ich auch relativ wenig über das tatsächliche Leben der Hunde im jeweiligen Land.

    Ich glaub, Tourismus gibt's in Rumänien auf dem Land sicher weniger, als z.B. in Andalusien oder auf Sizilien. Folglich ist es dort vielleicht ein weniger großer Nachteil, wenn man mit fremden Menschen nicht kooperieren möchte, wohingegen vielleicht diejenigen Hunde in Südeuropa einen Vorteil davon haben und sich auch stärker vermehren, wenn sie dem Menschen zugewandter sind...? Vielleicht ist das auch Quatsch weil Menschenbezogenheit vielleicht gar nicht so vererbt wird. :)

    Und dann frag ich mich auch, ob z.B. Galgos und Podencos insgesamt sensibler sind, weicher, nervöser. Oder ob die Rumänen vielleicht eher kerniger sind (ist ja von meinen keiner) weil da vielleicht ungleich mehr Wach- und Hofhunde gehalten werden. Oder ob da bei richtigen Straßenhunden vielleicht die bessere Überlebenschancen haben, die extrem misstrauisch sind und Menschen meiden und so nicht eingefangen werden können. Aber keine Ahnung. Ich hab zwar ne klischeehafte Vorstellung vom dickfelligen, ruppigen, misstrauischen, eigenständigen, durchsetzungsfähigen Karpatenköter, aber ob die stimmt?
    Und ich hab auch ne klischeehafte Vorstellung vom nervösen, dünnen, ruhigen, jagdpassionierten Andalusientölchen, aber auch hier weiß ich nicht mal, wo die herkommt.

    Von meinen Hunden kommen diese Vorstellungen jedenfalls nicht.

    Wenn das Thema nicht hier hin passt, gern verschieben!

    Ich hab nun schon häufiger gelesen, dass sie spanischen Tierschutzhunde eher sanfter und freundlicher sind als die rumänischen.

    Unterschiedliche Lebensumstände in Griechenland, Spanien, Italien, Kroatien, Rumänien, Bulgarien und wasweiß ich können hierzu beigetragen haben. Oder auch die unterschiedlichen lokalen Rassen?

    Würdet ihr dem zustimmen? Mit welcher Begründung?

    Also, habt ihr bestimmte (mehr oder weniger bestimmte) Klischees zu den Ländern, aus denen die Tierschutzhunde stammen?

    z.B. einfach, weil irgendwelche Wahrscheinlichkeiten (Jagdhunde, Herdenschützer, Anbindehaltung, Gruppenhaltung, Wachen, sich durchschnorren müssen...) höher sind?