Beiträge von Momo und Lotte

    Ich hab hier nämlich drei große Säcke offen, drei verschiedene Trockenfutter.

    mit der eigentlichen Frage kann ich nicht helfen, aber: seit ich hier Lebensmittelmotten hatte, ist bei mir immer alles umgefüllt und luftdicht verschlossen. wirklich alles.

    Die sind auch echt die Pest, die Viecher, hatte ich hier auch mal. Ich fülle halt immer so 1kg pro Futtersorte in Eimachgläser und verschließe die Säcke wieder. Ich kann bei der Masse an Futter hier leider nicht alles in Gläser umfüllen, dafür fehlt der Platz. Und ich brauche ja leider so unterschiedliche Sorten.

    Hat bisher auch immer gut geklappt. Aber beim Bosch Soft ist was faul, das ist staubig und ich hab das Gefühl, dass es fast ein bisschen warm ist in dem Sack (ist aber auch höhere Luftfeuchtigkeit, weil semimoist)


    Sind denn Futtermilben überhaupt ein Problem für Hunde, die keine Allergie darauf zeigen? In dem Fall, gut, dann kommt es eben weg. Aber wenn ich's einfach noch mal backen könnte oder so und wieder abfüllen, das wäre mir schon lieber, 12kg Futter wegzuwerfen ist ganz schlecht für mein Ökoherz.

    Wie sieht Futter aus, an dem sich Futtermilben zu schaffen gemacht haben?

    Ich hab hier nämlich drei große Säcke offen, drei verschiedene Trockenfutter. In dem einen (Boch Soft) ist alles ganz krümelig, das ist normalerweise nicht so. Alle Bröckchen sind von einer leichten Panade umzogen.

    Das nervt mich ja jetzt total, der Sack ist noch fast voll. Und ich will das nicht wegwerfen.

    Also

    Frage 1: Ist das typisch für Futtermilben

    Frage 2: Warum sind die anderen Säcke nicht betroffen (kein Soft Futter, sondern Bosch bio senior und ein Bosch proteinreduziert)

    Frage 3: Wie rette ich den Sack? Kann ich das irgendwie einfrieren (hahaha, ich hab nur zwei Eisfächer) oder portionsweise überbrühen oder so?

    Was würdet ihr denn machen? (also, außer wegwerfen, das will ich echt gern vermeiden)

    Also, ich denke, dass das von so vielen Faktoren abhängt, ob ein Hund nach Deutschland kommen sollte oder nicht, dass man einfach nur hoffen kann, dass die Leute, die die spezifische Entscheidung treffen, das aus einem guten Grund und mit einem offenen Auge tun.

    Ich hatte noch keinen richtigen Angsthund. Einen Unberührbaren, der aber nur geschnappt hat und nicht wirklich ernst gemacht hat und eine mit schlimmen Anpassungsschwierigkeiten bei Außenreizen, die sich bei vorbeifahrenden Autos vor Panik komplett entleert hat. Beide sind/waren nach ca einem Jahr völlig unauffällig und wirklich gut drauf. Aber für einen absoluten Extremfall fehlt mir die Erfahrung.

    Dass die beiden eine Chance bekommen haben, darüber bin ich wirklich froh.

    Es gibt aber auch für mich durchaus die Hunde, von denen ich denke, dass es humaner wäre, sie in einem großen Außengehege halbwegs wild leben zu lassen, mit Futter zu versorgen und die medizinische Versorgung auf das Notwendigste zu beschränken.

    "Mein" Verein baut gerade ein Gehege für diejenigen, die eher keine Chance haben, die aus einem öffentlichen Shelter dahin gebracht wurden und von denen sich ziemlich deutlich abzeichnet, dass sie sich wohl eher nicht an die Anwesenheit von Menschen gewöhnen werden. Das finde ich total gut, es erspart ihnen langfristig eine Menge Stress und sie sind trotzdem weg von der Straße bzw. raus aus dem öffentlichen Shelter ohne Freigang und vernünftige Versorgung mit Futter. Aber es bleibt eben eine individuelle Entscheidung und Einschätzung der jeweiligen Vereine, von denen man nur hoffen kann, dass die die Hunde nur herholen, wenn der vermeintlich richtige Platz wirklich frei ist und wirklich genau dieses Päckchen tragen kann. Und dass der Verein eben nach Möglichkeit zu klein ist, dass er die Hunde kennt und gut einschätzen kann.

    Wie sieht es denn eurer Erfahrung nach mit, es will mir kaum über die Tastatur, "will to please" bei unseren verschiedenen Charakteren aus?

    Auch da muss ich ehrlich gestehen: für einen guten Realschulabschluss reicht's dicke.
    Meine Spanierin hatte mehr Spaß am Tricks lernen, aber bei den meisten der Rumänchen hier hab ich das Gefühl, dass die schon auch Bock haben, es mir recht zu machen - bis zu einer gewissen Grenze, die individuell unterschiedlich ist, aber so richtig unkooperativ sind die alle nicht (außer Elsa, die ist halt anders).

    Na gut, eigentlich fand ich meine Erfahrungen ja nicht repräsentativ, aber wenn wir jetzt hier eh so viele zusammentragen, dann wird's ja vielleicht irgendwann belastbarer!

    Meine Spanierin gehörte zu einer französischen Laufhunderasse. Sie war anfänglich ängstlich bis panisch was Außenreize anging, mit Menschen war's von Anfang an ganz gut aber vorsichtig. Ihr fehlte es total an Umweltsicherheit, das hatte sich nach ca 1,5 Jahren aber total gegeben und sie war später wahnsinnig entspannt und allen Menschen wirklich zugetan. Natürlich Jagdtrieb aber ableinbar (mit Abhau-Zwischenfällen) und super im Sozialkontakt mit Artgenossen. Recht eigenständig war sie, keine, die bei mir Hilfe gesucht hat. Hat nie angeschlagen.

    Meine Rumänchen waren ziemlich unterschiedlich. Alle zunächst eher schüchtern, aber nix wirklich Wildes. Sogar der Nichtanfassbare ist inzwischen von Fremden anfassbar.

    Alle relativ gelehrig (außer Elsa, die besteht nur aus Willen und Unwillen) und zwar etwas sturer und etwas durchsetzungsfähiger aber wirklich problematisch oder offensiv gegen Menschen war keiner. Mit Artgenossen sind die alle nicht ganz astrein, brauchten und brauchen da aber völlig unterschiedliche Hilfestellungen. Alle würden Fremde melden.

    Ich merke gerade, ich kann die nicht über einen Kamm scheren, geht einfach nicht. Die waren auch vom Typ her alle unterschiedlich. Zwei vllt. Wolfsspitzmixe, drei vllt. Terriermixe, ein vllt. Schäfimix, ein vllt. Drahthaarmix, ein vllt. Pointermix... die wollen irgendwie alle ganz unterschiedliche Dinge vom Leben. Wirkten allerdings alle eher unbestechlich. Was nicht gewollt wird, wird auch nicht für Leberwurst gemacht.

    Das war bei meiner Spanierin anders.

    Als Max schlecht gefressen hat, habe ich natürlich auch alles versucht damit er frisst. Auch eine Freundin hat einen mäkeligen Hund und auch sie tut alles. Dadurch entwickelt sich natürlich ein Kreislauf. Ich weiß wirklich wie schwer das ist und gerade weil die medis ja auch in den Hund müssen aber man muß versuchen ihm zu vermitteln, dass es einem egal ist ob er frisst oder nicht. ist denn auch leberwurst ohne Medis bäh oder Käse und Fleischwurst? Ansonsten wirklich erstma 2-3 Stücke ohne und dann 1 Stück mit Tablette

    Bei mir jetzt? Alles bäh. Leberwurst - früher Garant für fast Unmögliches - ist jetzt bäh, zumindest morgens. Heute ging Käse, man weiß nicht, ob's morgen noch so ist. Ist einfach ganz, ganz schwer. Also, wie gesagt, verschiedene Erklärungsansätze habe ich, das hilft aber leider nicht. Die Unmengen an "Probier ich aus, vielleicht mag sie das" füllen ganze Schränke. Thunfisch, Lachscreme, Katzenfutter, Katzensnacks, ungelogen 7 Sorten Trockenfutter und 10 Sorten Nassfutter, und Rindfleisch, Schweinefleisch, Pansen, Hühnerfleisch, Pute und alles, was man so für den menschlichen Verzehr bekommt - ganz oft ist alles bäh und was am Vortag noch okay war, geht am Folgetag auf keinen Fall mehr.

    Das dumme ist, je weniger sie essen, desto weniger haben sie Hungergefühl. Also muss ich hier echt immer die fünf-Sterne-Hundeküche auffahren. Das Dschungelcamp könnte bei mir lernen. Meine anderen Hunde halten das für einen Segen (und ich sehe mit Bestürzung ihre Taillen schwinden)