Beiträge von Momo und Lotte

    Hej,

    Bolle hat heute früh etwas auf dem Friedhof aufgenommen, was nicht nach Pausenbrot oder Pizzarändern aussah.

    Mein Freund war mit ihm unterwegs und hat ihn schnell weggezogen, da war aber schon einiges geschluckt.

    Ich war mit dem Auto in der Schule und gerade im Unterricht, als mein Freund mich aufgelöst anrief, er war mit Bolle sofort zum Tierarzt gelaufen, der war aber nicht da, zu dem Zeitpunkt war die Aufnahme schon 30 Minuten her. Also hab ich mich ins Auto gesetzt, hab die beiden abgeholt und sie sind zu einer anderen Tierärztin (da jemanden zu finden war enorm schwierig!). Als sie dort ankamen, war die Aufnahme wahrscheinlich schon 60 Minuten her.

    Bei der Tierärztin gab es dann die Kotzspritze, eine Probe des Gefressenen hatte Tim auch dabei. Sie fand, dass es sehr verdächtig aussieht.

    Bolle geht's sowiet okay, die Schleimhäute sehen in Ordnung aus, Temperatur ist in Ordnung, er ist halt sehr schlapp.

    Kommt das Schlappsein von der Kotzspritze?

    Muss nicht eine Probe des Materials eingeschickt und untersucht werden? Hat sie nämlich nicht. Wir haben aber noch etwas davon hier.

    Am Freitag zum Blutcheck, da könnten wir das Zeug hinbringen, soll/kann es so lang im Kühlschrank bleiben?

    Auf was muss man jetzt verstärkt achten?

    Anbei Fotos des Zeugs - was kann das sein? Lag auf dem Friedhof, ist weich/teigig/matschig, riecht säuerlich. Dort, wo es lag, gab es Spuren in der Graberde, als hätte da jemand oder etwas gegraben.

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    Was verstehst du als Training Bzw. Was ist damit gemeint ?

    mmmh, das hatte ich mir jetzt gar nicht genauer überlegt. Ich nehme an, dass es für viele was ganz Unterschiedliches sein kann. Für Leute, die tricksen wollen oder Hundesport machen, ist schwere Belohnbarkeit sicher eine große Hürde. In meinem speziellen Fall geht es aber nur um Training von Alltagstauglichkeit bei sehr geringen Ansprüchen. Zum Beispiel: nicht ausrasten, wenn man andere Hunde sieht oder zu mir kommen, um jemanden passieren zu lassen. Solche Kleinigkeiten halt. Wir schaffen ein "Elsa!" und ein dadurch evoziertes Umorientieren zu mir oder sogar ein Herankommen in maximal 50% der Fälle, würde ich sagen. Dafür funktioniert ein "da lang" - also, dass ich vorgebe, wo wir jetzt weitergehen, inzwischen ganz gut. Bei mir ist Training mit Elsa also echt eher Niveaulimbo.

    Und das ist eben noch weiter gesunken, seit sie beschlossen hat, nun auch die besten Leckerchen zu verschmähen. Aber mich interessiert das Thema durchaus allgemein.

    Vielleicht erweitert sich ja mein Köfferchen - bei allen anderen bin ich bisher immer so gut mit positiven Verstärkern gefahren, dass ich da vielleicht etwas verarmt bin.

    @Langstrumpf - negative Verstärkung kann ich mir im Hundetraining einfach so schlecht vorstellen, wenn es um Alltagstraining geht. Die Situationen sind ja leider nicht unter Laborbedingungen. Ich erinnere mich von früher natürlich an solche Dinge wie "ins Sitz/Platz drücken" - das kommt vielleicht noch am ehesten daran.

    Aber das Belohnungsgefühl, dass sich ja punktgenau einstellen muss, ist ja bei Hunden, die z.B. Stress mit Artgenossen haben, schwer herbeizuführen. Selbst wenn man im Timing alles richtig machen würde, der Hund hätte noch nicht ausgelöst, man wäre in der idealen Zeitspanne, in der idealen Distanz - ich kann's mir so schlecht vorstellen...

    Im Alltag ist man ja der Mensch, der dann die Distanz vergrößert, was aber wiederum dazu führt, dass der Unbelohnbare sich vom Stressor abwenden muss, was ja vermutlich erst mal nicht als Belohnung empfunden wird, wenn man den gerade vermöbeln oder ihn mindestens im Blick behalten wollte. Und die Trainingssituation so zu gestalten, dass man Fremdhunde engagiert, die sich im fruchtbaren Moment immer von selbst entfernen, sodass die "erzwungene Umorientierung" als unbequemer Reiz wegfallen würde, halte ich zwar für möglicherweise fruchtbar, aber sehr konstruiert - und ob sie dann als wirklich kräftiger Verstärker funktionieren würde (oder nur als Gewöhnung) - hmhmmmm, ich muss da noch mal drüber nachdenken.
    Kommt mir gerade noch irgendwie konstruiert vor.

    Magst du mal von der BC-Frau erzählen?

    Anekdote: Unser Salbeigrün wirkte dank Licht und Nordfenster übrigens an einer Wand Mint. Seeeehr mint. Jetzt isses Patinagrün. Und an der Wand damit jetzt Salbeigrün.

    Das wirft die Frage auf: warum überhaupt streichen, wenn man so vieles über Beleuchtung regeln kann?

    Das wäre ein zeitsparender Ansatz!

    Was bin ich froh um meine Erfurter Rauhfaser auf die ich nur Weiss drauf klatschen muss.

    Ha, Erfurter Raufaser, die Wuppertaler Beulenpest. Schlimm!

    Kriegste nie mehr ab, den Kram.

    Aber die haben da am Werk (ich gehe da immer spazieren) so geile riesige Altpapierwürfel, sortiert nach verschiedenen Weißtönen. Das ist aber auch das einzig optisch erfreuliche, was Erfurt der Welt zufügt.

    Ist es denn so, dass sie draußen vor Stress dicht macht, einfach in völlig ignorantes Verhalten verfällt oder ist sie zu sehr mit Anderem beschäftigt?

    Ach, hier muss es gar nicht um mich gehen, ich dachte einfach, dass das allgemein interessant sein könnte.

    Elsa steht draußen eigentlich immer ziemlich unter Strom. Wo sind Eichhörnchen/was war das für ein Geräusch/welcher Idiot hat hier hingepinkelt/ist das da hinten ein Hackenporsche oder ein anderer Hund?

    Mit mir ist sie da relativ selbstsicher unterwegs - lässt sich aber extrem ungern Entscheidungen abnehmen. Fällt mir schwer zu beschreiben. Sie wirkt dabei meistens eher aufgebracht als ängstlich, ich glaube aber, dass es eine Mischung aus beidem ist.

    Mal ist sie dann total im Tunnel und beschäftigt (scharren, markieren, aufplustern, schnuppern, ziehen) und mal friert sie einfach ein. Ich weiß oft nicht, ob dann überhaupt noch was zu ihr durchdringt. Dazu kommt aber auch, dass der Freund und ich da nicht einheitlich operieren, das macht es ungleich schwerer.

    Und seit sie so eine Phase hat, in der ihr eh nichts mehr schmeckt, ist mir ein wichtiges Werkzeug abhanden gekommen.


    Ich hab noch eine (multifunktionale?) Frage!

    Glaubt ihr wirklich, dass es für den Hund Belohnung sein kann, sich vom Stressauslöser zu entfernen? Ich bin mir da unsicher. Also, dass das als Bestätigung funktionieren kann.

    Dazu weiß bestimmt auch Lagurus was, die weiß solche Sachen immer. (keine Angst, musst nicht alles lesen!)

    ab so lut.

    An der Uni Wuppertal kann man FRO (Farbtechnik Raumgestaltung Oberflächentechnik) studieren - die haben tolle Seminare mit klangvollen Namen wie "Beschichten und Lackieren auf mineralischen und nicht mineralischen Untergründen" - das würde ich zunächst mal besuchen und dann erst den Flur streichen.

    Zum Mahlen der Pigmente bieten Swiffer und ich dann eine kleine Aufbauveranstaltung als Blockseminar an und informieren eindringlich über die Unterschiede zwischen Titanweiß, Zinkweiß und Bleiweiß.

    Wir nennen es "aufeinander zugehen, von einander abgehen - Bindemittel und Lösungsmittel emotional betrachtet". Vertiefend gibt es "Im Dunkeln sah's besser aus! - Eine Einführung in die Gegenreflexion" und "additive und subtraktive Farbmischung - wir rechnen mit Blau!"