Na gut, eigentlich fand ich meine Erfahrungen ja nicht repräsentativ, aber wenn wir jetzt hier eh so viele zusammentragen, dann wird's ja vielleicht irgendwann belastbarer!
Meine Spanierin gehörte zu einer französischen Laufhunderasse. Sie war anfänglich ängstlich bis panisch was Außenreize anging, mit Menschen war's von Anfang an ganz gut aber vorsichtig. Ihr fehlte es total an Umweltsicherheit, das hatte sich nach ca 1,5 Jahren aber total gegeben und sie war später wahnsinnig entspannt und allen Menschen wirklich zugetan. Natürlich Jagdtrieb aber ableinbar (mit Abhau-Zwischenfällen) und super im Sozialkontakt mit Artgenossen. Recht eigenständig war sie, keine, die bei mir Hilfe gesucht hat. Hat nie angeschlagen.
Meine Rumänchen waren ziemlich unterschiedlich. Alle zunächst eher schüchtern, aber nix wirklich Wildes. Sogar der Nichtanfassbare ist inzwischen von Fremden anfassbar.
Alle relativ gelehrig (außer Elsa, die besteht nur aus Willen und Unwillen) und zwar etwas sturer und etwas durchsetzungsfähiger aber wirklich problematisch oder offensiv gegen Menschen war keiner. Mit Artgenossen sind die alle nicht ganz astrein, brauchten und brauchen da aber völlig unterschiedliche Hilfestellungen. Alle würden Fremde melden.
Ich merke gerade, ich kann die nicht über einen Kamm scheren, geht einfach nicht. Die waren auch vom Typ her alle unterschiedlich. Zwei vllt. Wolfsspitzmixe, drei vllt. Terriermixe, ein vllt. Schäfimix, ein vllt. Drahthaarmix, ein vllt. Pointermix... die wollen irgendwie alle ganz unterschiedliche Dinge vom Leben. Wirkten allerdings alle eher unbestechlich. Was nicht gewollt wird, wird auch nicht für Leberwurst gemacht.
Das war bei meiner Spanierin anders.