Beiträge von Momo und Lotte

    Kara's Family  @Zweizylinder - eigentlich super Idee, aber: zu viele Tabletten, das wird nicht fein genug. Ich hab's mal in einem Gefrierbeutel mit ner Eisenpfanne versucht, das funktioniert mit den ganz harten Tabletten nicht, die sind echt wie Steinchen.

    Der Häcksler war das ideale Werkzeug. Aber ne Kaffeemühle krieg ich tatsächlich günstiger (wäre auch nur dafür) als so'n blöden Philipps Aufsatz für meinen Pürierstab. Vielleicht sollte ich in den sauren Apfel beißen und mir einfach doch das Ersatzteil holen.

    Kann man wohl in einer elektrischen Kaffeemühle auch Tabletten zerkleinern?

    Ich würds ausprobieren, auch wenn ich glaube, dass es da eine gewisse Menge für braucht.

    Ich zerdrück Pillen immer mit einem Löffelrücken, die anderen Finger so drumgelegt, dass nix wegspringen kann.

    Ja, stimmt, bei den richtigen Medikamenten mach ich das auch so. Aber wenn ich die Nahrungszusätze vorbereite, da mach ich immer viel auf einen Schwung, dann sind das halt so 30 Tabletten MSM, 30 Tabletten Tryptophan usw. Zum Teil superhart und die Menge mit dem Mörser zu zerkleinern, würde mich wahnsinnig machen.

    Übrigens hab ich gehofft, dass du mir zu den Futtermilben sagst "du musst denken wie eine Bäckerin ab 150g zerfallen Futtermilbenproteine zu völlig unallergenem Crunch"

    Wenn draußen ein Martinshorn vorbeitönt - und das ist hier häufig, wir befinden uns auf der vierspurigen Straße, die zum Krankenhaus und zur Feuerwehr führt und ganz nah an der Autobahnauffahrt - ist Elsa gewissermaßen verpflichtet, enthusiastisch mitzutönen.

    EauEaaaauuuEauEaaaaaauuuu -meeeeeeh - iiiep. EAUEAUUUUU! Kopp in' Nacken, mit Feuerwehr schnacken.

    Kennen wir schon.

    Nun ist aber hier irgendwo die Kacke am dampfen und seit 20 Minuten fahren die Einsatzfahrzeuge hier im 2-Minuten-Takt vorbei.

    Elsa ist aber müde.

    Und Elsa hat eigentlich keinen Bock mehr.

    Und sie ist eigentlich genervt von ihrem pflichtschuldigen Gejaul.

    Sie liegt also auf der Seite im Körbchen und döst so vor sich hin, hebt das Köpfen nicht mehr und macht nur noch sehr halbherzig mit zufallenden Augen "öööööö-ört" - weil ganz unkommentiert kann man das ja auch nicht stehen lassen.

    Mawww. ❤️

    Ich hab hier nämlich drei große Säcke offen, drei verschiedene Trockenfutter.

    mit der eigentlichen Frage kann ich nicht helfen, aber: seit ich hier Lebensmittelmotten hatte, ist bei mir immer alles umgefüllt und luftdicht verschlossen. wirklich alles.

    Die sind auch echt die Pest, die Viecher, hatte ich hier auch mal. Ich fülle halt immer so 1kg pro Futtersorte in Eimachgläser und verschließe die Säcke wieder. Ich kann bei der Masse an Futter hier leider nicht alles in Gläser umfüllen, dafür fehlt der Platz. Und ich brauche ja leider so unterschiedliche Sorten.

    Hat bisher auch immer gut geklappt. Aber beim Bosch Soft ist was faul, das ist staubig und ich hab das Gefühl, dass es fast ein bisschen warm ist in dem Sack (ist aber auch höhere Luftfeuchtigkeit, weil semimoist)


    Sind denn Futtermilben überhaupt ein Problem für Hunde, die keine Allergie darauf zeigen? In dem Fall, gut, dann kommt es eben weg. Aber wenn ich's einfach noch mal backen könnte oder so und wieder abfüllen, das wäre mir schon lieber, 12kg Futter wegzuwerfen ist ganz schlecht für mein Ökoherz.

    Wie sieht Futter aus, an dem sich Futtermilben zu schaffen gemacht haben?

    Ich hab hier nämlich drei große Säcke offen, drei verschiedene Trockenfutter. In dem einen (Boch Soft) ist alles ganz krümelig, das ist normalerweise nicht so. Alle Bröckchen sind von einer leichten Panade umzogen.

    Das nervt mich ja jetzt total, der Sack ist noch fast voll. Und ich will das nicht wegwerfen.

    Also

    Frage 1: Ist das typisch für Futtermilben

    Frage 2: Warum sind die anderen Säcke nicht betroffen (kein Soft Futter, sondern Bosch bio senior und ein Bosch proteinreduziert)

    Frage 3: Wie rette ich den Sack? Kann ich das irgendwie einfrieren (hahaha, ich hab nur zwei Eisfächer) oder portionsweise überbrühen oder so?

    Was würdet ihr denn machen? (also, außer wegwerfen, das will ich echt gern vermeiden)

    Also, ich denke, dass das von so vielen Faktoren abhängt, ob ein Hund nach Deutschland kommen sollte oder nicht, dass man einfach nur hoffen kann, dass die Leute, die die spezifische Entscheidung treffen, das aus einem guten Grund und mit einem offenen Auge tun.

    Ich hatte noch keinen richtigen Angsthund. Einen Unberührbaren, der aber nur geschnappt hat und nicht wirklich ernst gemacht hat und eine mit schlimmen Anpassungsschwierigkeiten bei Außenreizen, die sich bei vorbeifahrenden Autos vor Panik komplett entleert hat. Beide sind/waren nach ca einem Jahr völlig unauffällig und wirklich gut drauf. Aber für einen absoluten Extremfall fehlt mir die Erfahrung.

    Dass die beiden eine Chance bekommen haben, darüber bin ich wirklich froh.

    Es gibt aber auch für mich durchaus die Hunde, von denen ich denke, dass es humaner wäre, sie in einem großen Außengehege halbwegs wild leben zu lassen, mit Futter zu versorgen und die medizinische Versorgung auf das Notwendigste zu beschränken.

    "Mein" Verein baut gerade ein Gehege für diejenigen, die eher keine Chance haben, die aus einem öffentlichen Shelter dahin gebracht wurden und von denen sich ziemlich deutlich abzeichnet, dass sie sich wohl eher nicht an die Anwesenheit von Menschen gewöhnen werden. Das finde ich total gut, es erspart ihnen langfristig eine Menge Stress und sie sind trotzdem weg von der Straße bzw. raus aus dem öffentlichen Shelter ohne Freigang und vernünftige Versorgung mit Futter. Aber es bleibt eben eine individuelle Entscheidung und Einschätzung der jeweiligen Vereine, von denen man nur hoffen kann, dass die die Hunde nur herholen, wenn der vermeintlich richtige Platz wirklich frei ist und wirklich genau dieses Päckchen tragen kann. Und dass der Verein eben nach Möglichkeit zu klein ist, dass er die Hunde kennt und gut einschätzen kann.