Beiträge von Momo und Lotte

    Via nebenan.de jemanden suchen, der die gleiche Kamera hat und dann testweise die Komponenten kreuztauschen?

    kannte ich nicht - jetzt hab ich aber direkt ein Angebot gefunden, über das ich jetzt erst mal ganz viel Lachen muss. Wie absurd sind denn bitte die Angebote da?!

    Geil, in direkter Nachbarschaft kann jemand kontaktlos meine Energie heilen. Mach ich. Das scheint mir ein Schnäppchen zu sein.


    - ey, die Kamera ist halt eeecht alt. Meinst du, die hat noch jemand?

    Oder kann ich irgendwie rausfinden, ob andere, neuere Kamaras die gleichen Akkus nutzen?

    Ich hab eine ziemlich alte digitale Spiegelreflex, eine Nikon D50 oder so. Auf jeden Fall hab ich die schon eeeeewig, seit 2005 oder so, schätze ich.

    Nun nutze ich sie aber seit Jahren nicht mehr weil, wie meine polnische Oma gesagt hätte "issichkapuut".

    Aber eigentlich ist die glaube ich nicht unbedingt wirklich kaputt.

    Vielleicht ist es nur der Akku.

    Oder nur das Ladegerät für den Akku.

    Vielleicht ist es aber auch was Ernstes.

    Wie finde ich denn jetzt möglichst investitionslos heraus, wo das Problem liegt?

    Wasserspritzpistole würde ich nur nutzen, wenn ich nicht nur schneller ziehen, sondern auch schneller rennen kann wie der andere HH :rolling_on_the_floor_laughing:, also Model Oma mit Tutnix

    Zum Glück kam es bisher nicht vor, dass ich gejagt wurde.

    Aber ich frag mich, warum Leute (scheinbar, mag nur mein Gefühl sein) es schlimmer finden, wenn man ihren Hund mit einer Wasserpistole fern hält, als mit einer Wasserflasche... ist es weil es eben die Konnotation "Waffe" mit sich bringt? Oder dass man das zum Spaß macht? Ich weiß es nicht. Aber sie sind sehr praktisch.

    Wasserbomben sind aus Umweltschutzgründen leider keine Option, obwohl das bestimmt auch effektiv wäre.

    harter Bruch mal kurz, ich gehe mal vom Spray zurück Richtung Wasser:

    ich hab im Sommer eine einfache Wasserpistole dabei, die ich mir an einer Leine umhänge. Meine dröppelt zwar ein wenig, es gibt bestimmt auch welche, die dicht halten.

    Und ich ziehe schneller als mein Schatten. Hab extra so eine, wo man nicht pumpen muss, die man mit einer Hand auslösen kann.

    Pew Pew!

    (löst allerdings neben schnellen Reaktionen auch krasse Aggressionen bei den anderen Hundehalter*innen aus. Die finden einen dann völlig gestört.)

    Luigi kann nach 3 Jahren noch keinen zuverlässigen Rückruf

    Na wenn er doch auch Wichtigeres zu tun hat, was soll man machen? :)

    Naja, von Zuverlässigkeit zu sprechen, wäre hier auch vermessen. Sie bleibt in der Nähe, weiß, wie sie heißt und kommt in den meisten Fällen schnell angewetzt wenn man sie ruft. Das ist natürlich trotzdem abhängig von Außenreizen, Hungergefühlen und der aktuellen astrologischen Konstellation.

    Aber Rückruf-Schmückruf, das eigentlich zu Feiernde ist ja die Ansprechbarkeit. Es ist toll, dass ich einen Fuß in der Tür habe und es ist toll, dass ihr das mehr Freiheit ermöglicht.

    Und diese Freiheit wiederum nutzt sie tatsächlich für mehr Orientierung an uns, das war ja vorher gar nicht richtig nötig.

    Und letztlich ist die Ursache auch toll, denn sie muss plötzlich einfach sehr viel weniger Stress haben, wodurch auch immer, sonst wäre ja bestimmt die Möglichkeit der Futteraufnahme draußen, das Abrufen können von Gelerntem und auch das gelassenere Bewegen in der Umwelt nicht so viel leichter für sie.

    Ich hab keine Ahnung, wodurch da der Knoten geplatzt ist, das wissenschaftliche Bedürfnis der Aufklärung bleibt leider unbefriedigt. Aber ich seh's jetzt wie ein versonnenes Kind den Weihnachtsmann: keine Ahnung wie er das macht, aber super, dass er es macht.

    Schon wieder sind ganz viele Monate vergangen, seit ich zuletzt geschrieben habe.

    Elsas Diagnose damals maximal 12 bis 18 Monate.

    Elsa ist heute im 16. Monat und manchmal ist das Schicksal ein wunderbarer Verbündeter und kein Verräter, denn Elsa geht es unheimlich gut. So gut wie noch nie.

    Sie frisst wie ein Scheunendrescher und nimmt brav ihre Medikamente. Ich habe anfangs zwei Portionen pro Tag gefüttert, das waren Bolle und Alma so gewöhnt. Dann habe ich immer wieder häppchenweise Angebote gemacht - ihr wisst ja, es ging zum Teil nur Handfütterung.

    Und dann hab ich irgendwann ziemlich radikal gesagt, dass es ab jetzt nur noch eine Mittagsportion gibt - das war letztlich der Durchbruch.

    Ich habe einfach aufgehört, okkulte Riten und esoterische Tänze ums Futter aufzuführen, habe alle Rituale weitestgehend eingestellt, einen neuen Ort für den Napf ausgewählt, statt Napf einen Teller hingestellt und wurde zügig zur schlechtesten Kellnerin der Welt. Zu verlieren hatte ich ja weder Trinkgeld noch sonstige Anerkennung für meine vorherigen Bemühungen.

    Und nach einigen Tagen - inzwischen seit Wochen - frisst sie richtig gut und bittet auch abends um eine zweite Portion (da ist dann aber leider die Küche bereits geschlossen, kann man nix machen).

    Seit einigen Wochen nimmt sie draußen auch wieder Belohnungen an - getrocknete Hühnermägen sind der Schlüssel zu ihrem Entgegenkommen gewesen und das hat etwas ermöglicht, was bisher nicht auszudenken war: der Giftzwerg kann mit schleppender, leichter Schleppleine freilaufen, denn nach einer Rekordzeit von nur 14 Monaten hat sie verstanden, was der Rückruf bedeutet.

    Die macht doch noch ihr Hunde-Abi, ich sag's euch.

    Das Video von Ende März hatte ich hier kürzlich schon mal im Freuthread gepostet - aber hier gehört es auch noch mal hin. Ich bin einfach so glücklich über die derzeitige Entwicklung.

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    Gut, natürlich ist nicht alles bombig. Ich weiß, dass bei Elsa alles in Phasen und Schleifen verläuft, ähnlich einer zur Unkenntlichkeit vertüddelten Schleppleine. Und ich ahne, dass wir auch wieder Rückschritte haben werden. Aber das Ding ist: jetzt gerade hab ich zum ersten Mal das Gefühl, dass das Leben sich für sie anfängt zu lohnen. Und auch wenn wir nicht wissen, wie lang es noch geht, wir haben jetzt gerade die Wochen und Monate, in denen es sich für sie erstmals richtig befreit anfühlen kann. Und das ist ein großartiges Geschenk.

    Könnte es sein, dass ihn was gepiekst oder gestochen hat?

    Ach, darauf bin nicht noch gar nicht gekommen! Das wäre natürlich möglich...

    Ich hatte sogar schon das SpotOn in Verdacht, das ich heute morgen aufgetragen habe (das scheinbar bei allen Hunden zu kleineren Depressionen und Unsicherheiten führt) - aber ein Stich ist viel naheliegender. Das ist gerade erst mal ein erleichternder Gedanke...

    Ich werde den Opa jetzt mal untersuchen. Ist bei den Fellmassen nicht ganz einfach, da eine kleine Wunde oder einen Stich zu finden. Würde mich aber gerade deutlich erleichtern.