Beiträge von Momo und Lotte

    Mein Senior Bolle hat sich gerade ganz seltsam verhalten. Wir haben moderate 13° und Sonnenschein. Ich war mit ihm allein eine unspektakuläre, kleine Freilaufrunde ohne Steigungen in seinem Tempo. Fand er gut, glaube ich.

    Er durfte 5 mal den Dummy suchen und auch mal kurz zergeln und wir sind gemütlich gebummelt, er wie immer nah bei mir. Und plötzlich war er weg, wie vom Erdboden verschwunden. Es dauerte ein bisschen, bis meine Augen ihn gefunden haben - er lag unter einem Auto, das da auf einer Wiese geparkt war, im Schatten und hechelte.

    Ich bin zu ihm, hab ihn angesprochen, ihn unter dem Auto heraus und neben das Auto gelockt, da war auch Schatten. Sein Penis war etwas ausgeschachtet, das zeigte er oder zeigt er nur selten, wenn er wirklich überfordert ist.

    Wir haben dort ein wenig gesessen und abgewartet, nach ein paar Minuten konnten wir ganz normal weitergehen. Fand ich sehr seltsam.

    Jetzt benimmt er sich wieder völlig normal...

    Ich kann's nicht einordnen. Für heute hat der erst mal Pause, zur Mittagsrunde lass ich ihn lieber hier...

    Mehrhund Natürlich ist das mehr als "Spitzen schneiden".

    Ich habe gesagt, dass unter all dem ein schöner - natürlich verwahrloster, aber eben schöner - Hund steckt und seinen Zustand nicht als hinnehmbar bezeichnet oder so. Ich hoffe, das ist bei dir nicht falsch angekommen?!

    Zur Beruhigung des Gemüts: so wie ich die Leute im Casa kenne, ist der vermutlich bereits geschoren wenn nicht gerade Holland in Not ist, die Parvostation sämtliche Kapazitäten frisst oder sonstige Dramen zunächst bewältigt werden müssen oder die Helfer*innen vor Ort gerade wegen der Ukrainekrise keine Unterbringungsmöglichkeiten finden, was ich mir auch vorstellen könnte...

    Denn die kümmern sich bei jedem Hund sagenhaft schell um die tierärztliche Versorgung, egal ob angefahren, verfilzt, krank, mit Tumorgeschehen und auch egal, ob der Hund anfassbar ist oder nicht.

    Die Hunde werden kurz nach Abgabe oder Ankunft fotografiert und gefilmt und dann wartet man wieder auf den nächsten Helfer*inneneinsatz. Und bei ca 200 Hunden ist es auch da nicht zu schaffen, alle stets mit neuen Fotos auszustatten.

    Ich kann aber gern mal fragen, wie's dem Kerl inzwischen geht. Vielleicht bekomme ich zügig eine Antwort... ich probier's mal und sag dir, wie die Lage aussieht, wenn ich was höre.

    Terri-Lis-07 - das wäre eh ein Träumchen, wenn du da mal hinfahren könntest. Ich weiß nicht, ob das für dich möglich wäre? Man kann sich da einfach melden für einen Hilfseinsatz. Das wäre gerade vorm Sommer bestimmt megatoll, wenn da mal jemand mit der gezückten Schermaschine durch die Hunde gehen würde. Man darf nur leider keine eigenen Hunde mitbringen. Aber da mal einen Fellpflegeprofi zu haben wäre wirklich total klasse! Jaaaaaaaa - Traumvorstellung! Casaeigene Hundecoiffeurin!

    Ach - noch eine Frage:

    Wenn man eine Immobilie kauft, die vorher mal der Pferdehaltung diente und über 7000m2 hat, davon 6000 Weideland - ist es wahrscheinlich, dass man das Weideland gut verpachtet bekommt?

    Und wenn nicht, was muss mit dem Weideland passieren? Also müsste man das z.B. mähen oder abweiden lassen oder dürfte man es einfach der Natur überlassen? Kann man das irgendwo nachlesen?

    In ganz vielen Immobilienanzeigen steht ja so etwas wie "Besichtigung nur bei Finanzierungsbestätigung" oder ähnlich.

    Nun frage ich mich: reicht es, wenn man da so eine unverbindliche Finanzierungsbestätigung hat, in der die Bank sinngemäß formuliert, dass man eine Finanzierung einer Summe X unverbindlich zustimmt? Oder muss es immer eine verbindliche sein? Man kann ja jetzt nicht für jede Immobilie, die man erst mal ansehen möchte, eine verbindliche Finanzierung beantragen.

    Also klar, für den Kauf und bei ernsthaftem Interesse, natürlich braucht man da was Verbindliches in der Hand. Aber für einen Besichtigungstermin wäre mir das ehrlich gesagt etwas viel Anmach...

    Da müsste doch eine unverbindliche, immobilienunabhängige Finanzierungsprognose reichen, oder?

    Oh wow, was für ein imposanter Schönling (leider noch ohne Beschreibung zum Wesen)

    Wie langsam er sich in den Videos bewegt... huh, krieg ich glatt Gänsehaut.

    Maximo

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    Er sieht aber sehr unglücklich aus. :pleading_face: Man möchte ihn gleich durchknuddeln.

    ist vermutlich auch eine harte Umstellung. Abgegeben mit zwei anderen Rüden, alle sitzen einzeln in Zwingern (was da selten ist und deshalb vielleicht auch echt nichts Gutes heißt) und vermutlich hatten die vorher etwas mehr Fläche als Wirkungskreis. Zumindest sind alle drei Jungs so Typ "groß, imposant, wachhundig".

    Schade, dass da noch keine richtige Beschreibung steht. Aber auch wenn er wirklich nett wäre, wäre der ne Nummer zu groß für mich. Ich brauch einfach einen Hof.

    Ich finde ja, das wäre einer für Die Swiffer - das ist ja sozusagen ein Riesenswiffer. Ein sogenannter Swoffer.

    Ich habe zwar selbst keine Erfahrung als Pflegestelle, würde aber vorher klären welche Kosten der Verein übernimmt. Zahlen sie, wenn Training auf Grund von Verhaltensproblemen notwendig wird? Also nicht die Sitz-Platz-Fuß-Hundeschule, sondern einen ordentlichen Trainer? Oder bin ich selbst in der Lage und gewillt diese Kosten zu tragen?

    Was passiert, wenn der Hund für mich als Pflegestelle nicht händelbar ist? Ich denke da an starke Ressourcenverteidigung aller Art, Ausbrecherkönige oder Hunde mit sehr, sehr kurzer Zündschnur und Umweltunsicherheit. Hat die Organisation dafür einen Plan B?

    Das tun die Vereine in der Regel nicht. Manche der größeren haben aber ein ganz gutes Netzwerk an Trainer*innen, mit denen man sich dann connecten kann, die arbeiten häufig unentgeltlich für den Verein - oder eben für eine kleine Summe.

    Wenn der Verein nicht völlig Banane ist, schicken die auch einfach erst mal irgendwas beurteilbar Unkompliziertes. Schon allein, weil viele Organisationen kaum genug Backup-Pflegestellen haben, falls etwas schief läuft und umgesetzt werden muss. Also wird versucht, das Umsetzen so unwahrscheinlich wie möglich zu machen und man schickt, bis man sich besser kennt, irgendein liebes, kleines Seniörchen oder so, damit auch die Orga sehen kann, wie die PS mit (den nahezu immer auftretenden kleinen) Problemen umgeht.

    Wenn in dem Verein kundige Vermittlerinnen arbeiten, schauen die schon, dass es erst mal möglichst unkompliziert ist, selbst wenn die Pflegestelle glaubhaft macht, dass sie über ausreichend Sachkenntnis und Erfahrung verfügt - weil: erzählen kann man viel.

    Aber es gibt mit Sicherheit auch Vereine mit wenig Ahnung und wenig Hilfestellung und nicht nachhaltiger Vermittlungsarbeit.

    Sag mal, @Tweenie, wie schätzt du denn so deine Hundeerfahrung ein? Und welche Vereine sind für dich interessant?