Alles anzeigenAbsolut. Ich bin ja eh (auch wenn unpopuläre Meinung) niemand, der Zucht jemals verstehen wird. Aber insbesondere beim Qualzuchtthema ist nur ein Tierschutzhund tragbar.
Ehrlich gesagt weiß ich es nicht wirklich. Ich glaub, sie hatte auch als Kind immer schon Bulldoggenstofftiere und ich glaube, es ist dieses "tonnige" Aussehen und auch die Falte über der Nase. Möglicherweise ist das auch dadurch bestärkt, dass sie selbst niemand ist, der sich gern viel bewegt und da hat das vielleicht schon sehr früh was getriggert. Es ist einfach unbestimmt ihr optisches Idealbild eines "süßen Hundes".
Sie kennt tatsächlich auch nur eine über die sie selbst sagt, dass sie total krank ist und ihr total leid tut
Super, den zweiten Verein kannte ich gar nicht! Danke, das hilft mir sehr!
Absolut. Ich hab ihr das sogar eben vorgebetet. Worst Case, alle Operationen und die geringe Lebenserwartung. Und sie sagte "mmmh...ja, ich weiß. Aber es muss doch auch gesunde geben?" (woraufhin ich auch vorgebetet habe, dass selbst der Versuch, die Rasse gesund zu züchten den Weg über viele, viele kranke Welpen gehen
Was ist, wenn sie keine gesunde Bulldogge (an die ich so sehr glaube wie an Einhörner) erwischt? Ist sie bereit die ganzen Kosten zu übernehmen? Kann sie sich das leisten? An ihrer Stelle würde ich mich vorher bei einem Tierarzt erkunden, was so eine Bandscheiben OP, die Atmungsgeschichten usw so kostet. Nach der neuen Gebührenordnung natürlich.
Wenn überhaupt würde ich nur zu einer aus dem Tierschutz raten.
Leisten kann sie sich das schon. Sie wusste sogar schon, dass sie in keiner Tierkrankenversicherung aufgenommen würde. Und ich hab ihr das echt vorgerechnet, also zumindest Gaumensegel, Nasenlöcher, Augen, Hüfte und ihr auch gesagt, dass das nicht im Vorbeigehen passiert, sondern drastische Eingriffe sind und man Dauergast beim Vet wird weil man sich auch noch mit Unverträglichkeiten, Haut- und wiederkehrenden Augenproblemen befassen muss.
Aber sie war nicht schockiert oder so. Eher traurig aber nicht überrascht. Sie muss das alles schon wirklich oft gelesen haben. Sie will es nur nicht wahrhaben, glaube ich.
Dann oute ich mich mal als super verantwortungsbewusster und mega überlegter Hundekäufer.
Kennst du kein Tierheim oder Pflegestelle, wo man mal ganz unverbindlich Kaffee trinken kann? Passender Hund auf den Schoß, ein paar Herzchen und der geplante Traumhund ist zwar nicht vergessen, aber der Platz leider schon belegt. Hirnlos bin ich zwar nicht, aber sehr anfällig für kenne ich persönlich und war jetzt da.
Nur mal gucken hat ja nicht ohne Grund seinen Ruf. Und man kann ja nicht nur Qualzuchten gucken.
Das ist eigentlich eine extrem naheliegende Überlegung.
Ich kenne in ihrer Umgebung leider niemanden aber da lässt sich bestimmt etwas finden. Eigentlich hilft es ja schon oft, wenn man sich einfach mal im Tierheim beraten lässt und ein paar Hunde kennenlernt. Ich glaube, ich schicke sie da mal unverbindlich hin.
Wenn so eine Bulldogge ein Kindheitstraum ist bei jemand, den man als klug und informiert schätzt, dann wird das vermutlich sehr schwer wegzuargumentieren sein. Warum der Verstand dann so blockiert, weiss ich nicht.
ich auch nicht. Sie ist irgendwie einfach ein Trotzkopf.
Und ich finde das auch voll schwierig... ich mag sie wirklich sehr. Aber der Punkt geht mir gerade so gegen den Strich. Gegen ein betroffenes und ehrliches "ich weiß, das ist alles schlimm, aber ich kann nichts dagegen tun, das sind einfach meine Traumhunde" kann man ja irgendwie auch nichts sagen. Aber bei ihr die Schwelle zu halten zwischen "ich stimme dir nicht zu, mach das nicht" und "ich bin deine Freundin und berate dich gern" an der sie nicht schon allein aus Dickköpfigkeit einfach "jetzt erst recht" sagt, ist echt ein Tanz auf dem Drahtseil. Zumindest ist das so meine Einschätzung bei dem Thema.