Beiträge von Momo und Lotte

    Dohlen haben tatsächlich eine ähnliche Stimme, aber diesen Doppelruf (Doppelruf-Pause-Doppelruf) konnte ich jetzt via youtube nicht ausmachen.

    Und Kolkraben, da sarrich nur: im Sauerland kling' de Laser anners.

    Also zumindest verglichen mit dem, was ich jetzt im Netz gefunden habe.

    hmmm... was sagt denn wohl die Chefornitologin McChris zum uitt-uitt?

    Die kennt ja alle Vögel mit Vor- und Nachnamen auf Latein.


    Zur Höhenwahrnehmung, falls relevant: Mein Freund sagte, der Sound käme eher aus Baumkronenhöhe, ich hatte das Gefühl, dass er eher vom Boden kam.

    Kraftquarz sei ab jetzt sein Name!

    (hast du vielleicht den Ton bei Youtube aus? Der ist bei mir irgendwie standardmäßig ausgeschalten...)

    Wenn man ein spannendes Hörbuch einfach nicht mehr weiterhören kann, weil der Protagonist zusammen mit der Leiche seiner Geliebten und seinem treuen Hund von Wölfen bedroht wird und es danach klingt, als würde er den Hund den Wölfen opfern wollen. (Und es ist ausgerechnet noch ein Schäferhund :no:)

    oh Gott. Wirf es aus dem Fenster. Wenn es nur digital vorliegt samt Abspielmedium. Das sollte niemand hören müssen.

    Ich bin total bei dir. Will auch gar nicht wissen, wie's bei Scott und Amundsen ausgegangen ist und ob jemals jemand am Südpol war.

    Könnt ihr nur Bilder oder auch Sounds? Was ist da fr ein Vogel zu hören?

    Hier das Video, es ist sehr leise, deshalb muss man vermutlich die Boxen etwas aufdrehen.

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    Für die, die nur optisch können: hab ich nicht schönfarbige Wanderschuhe? Ja, ne?

    Fortgeschrittene dürfen der Farbe einen Namen geben.

    puh... ganz schön großes, langsames Herz. Krass, wie man es schlagen sieht, oder? Macht mich immer wieder traurig... Meine Elsamaus. s schlägt übrigens immer so langsam, selbst in Momenten von Anstrengung und großem Stress.


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    Hasilein und tinybutmighty - nee, so rabiat bin ich nicht. Wir kennen uns seit knapp 34 Jahren, haben die gesamte Kindheit und Jugend miteinander verbracht. Da macht man nicht einfach einen Strich drunter aus erzieherischen Maßnahmen. Der Mensch ist für mich zunächst ein hoffentlich mündiger und freier. Und es ist für mich ganz normal, dass Leute nicht meinem Ethos entsprechen, darüber muss man reden können und darf sich auch ärgern, aber "mach wie ich sage oder ich spreche nicht mehr mit dir" halte ich für eine Instrumentalisierung der Beziehungsebene, die ich nicht richtig finde. Ich kenne Leute die Fleisch essen, sogar das billige. Leute, die sich wie ne ökologische Vollkatastrophe verhalten. Oder die sexistisch sind oder ihre Alltagsrassismen mit sich herumtragen und diese auch noch rechtfertigen. Menschen, die ständig fliegen, von Köln nach Wien, von Düsseldorf nach Berlin... ich finde das alles richtig schlimm. Das sind für mich Gründe, mit Menschen zu sprechen, aber, je näher sie mir stehen, desto stärker, kein Grund, Menschen aus meinem Leben zu streichen.

    Das kann ich durchaus verstehen, jeder zieht seine Grenzen halt woanders. Eine so lange Vorgeschichte ist natürlich heftig. Dass man da die Beziehung nicht abbrechen möchte, absolut nachvollziehbar.

    Aber ich denke schon, dass es helfen könnte, wenn du die Beziehungsebene nicht "instrumentalisierend" nutzt (das tue ich auch nicht, jeder kann seine eigenen Entscheidungen treffen - aber ich finde, er muss dann halt auch die Konsequenzen seines Handelns tragen...), aber sagst: "Hey, eigentlich fühle ich mich zwar total geschmeichelt, dass Du meine Erfahrungen und meine Unterstützung möchtest und bin da auch voll gerne dabei, aber es stimmt mich schon sehr traurig/frustig/whatever, dass Du eine Qualzucht in Erwägung ziehst, weil ich es sehr schade fände, so einem kaputtgezüchteten, kranken Lebewesen dem Vorzug zu geben über X gesunden Hunden oder bereits im Tierheim sitzenden Qualzucht-Individuen, kannst Du verstehen, dass es mir sehr schwer fällt, dies zu akzeptieren und ich mir Sorgen mache, dass du das ganze Drumherum mit einem so kranken Tier unterschätzt?" Irgendwie so halt, frei aus dem Bauch heraus, eben wie dein Empfinden ist.

    Ach so! Na klaaar, das muss auf jeden Fall sein, das hab ich mir auch nicht nehmen lassen. Sie fragte mich gestern auch "glaubst du denn, eine Welt ohne Englische Bulldoggen wäre eine bessere Welt?" "Ja, das glaub ich wirklich." - also, sie kennt meine Haltung dazu komplett und hat das auch gut angenommen, ohne sich angegriffen zu fühlen. Das erwarte ich schon auch, dass eine Beziehung ein bisschen unbequeme Wahrheit aushält. :smile:

    Hasilein und tinybutmighty - nee, so rabiat bin ich nicht. Wir kennen uns seit knapp 34 Jahren, haben die gesamte Kindheit und Jugend miteinander verbracht. Da macht man nicht einfach einen Strich drunter aus erzieherischen Maßnahmen. Der Mensch ist für mich zunächst ein hoffentlich mündiger und freier. Und es ist für mich ganz normal, dass Leute nicht meinem Ethos entsprechen, darüber muss man reden können und darf sich auch ärgern, aber "mach wie ich sage oder ich spreche nicht mehr mit dir" halte ich für eine Instrumentalisierung der Beziehungsebene, die ich nicht richtig finde. Ich kenne Leute die Fleisch essen, sogar das billige. Leute, die sich wie ne ökologische Vollkatastrophe verhalten. Oder die sexistisch sind oder ihre Alltagsrassismen mit sich herumtragen und diese auch noch rechtfertigen. Menschen, die ständig fliegen, von Köln nach Wien, von Düsseldorf nach Berlin... ich finde das alles richtig schlimm. Das sind für mich Gründe, mit Menschen zu sprechen, aber, je näher sie mir stehen, desto stärker, kein Grund, Menschen aus meinem Leben zu streichen.

    Gerade beim Auslands-TS kommen die Tiere ja aus gezielter Vermehrung, nicht von der Strasse.

    MMMMH... schwierige, verallgemeinerte Aussage, die ich aus keinem der Vereine, mit denen ich gearbeitet habe, bestätigen kann. Oder meinst du damit, dass irgendwelche Leute z.B. auch mal Welpen übern Zaun werfen? Das kommt durchaus mal vor, wenn auch selten.

    Ist hier ja auch nicht Thema, aber ich fühl mich absolut unwohl, wenn solcherlei immer wieder in irgendeiner Form auftaucht und dazu führt, dass vermutlich wahnsinnig viele Menschen ohne Bezug zum Auslandstierschutz denken "jaja, so sindse alle! Eigentlich Welpenmafia unter dem Namen Tierschutz". So ist es nämlich nicht. Das gibt es mit Sicherheit auch, aber alle in einen Topf zu werfen, ist wie Puppy Mills mit jeder Form von Zucht in einen Topf zu werfen.

    Blöde Frage : Wie viele Rassen kennt sie eigentlich?

    Gibt ja genug Leute die meinen sie hätten einigermaßen nen guten Überblick und kennen dann nur die üblichen Verdächtigen ( Schäferhund, Labrador, Golden Retriever, Beagle, Mops, Bulldogge, Jack Russell, Chihuahua und da hörts auf, oder so ähnlich). Und dann wird sich auf einer dieser Rassen eingeschossen, bis aufgezeigt wird dass es noch so viel mehr gibt und man eine findet die dann doch ( vielleicht auf den 2. Oder 3. Blick) mehr überzeugt.

    Boah, wenige. Glaub ich. Sie hatte in der Kindheit einen Dobermann, in der erweiterten Familie gab es noch einen Beagle, ihre Schwester hatte später mal einen Boxer. Das sind so die persönlichen Bezugspunkte. Ich glaube, Rassen "kennen" wie "aufzählen" wird vermutlich nicht allzu weit über das hinausgehen, was du genannt hast.

    Ich bin ja selbst kein Rassen-Lexikon, ich denk, bei ihr ist's vielleicht noch mal weniger.

    Ich könnte mir vorstellen, dass Corgis ihr gefallen könnten - aber die sind kernig, oder? (Aber Tierschutzmischlinge, die aussehen wie Corgis gibt's ja häufiger...)

    Alle Brachys wegsperren, damit sie keine Werbung für ihre Rasse machen, halte ich für absolut falsch. Nach der Logik sollten auch Gebrauchshunde, HSH und Co nicht mehr draußen rumlaufen dürfen, könnte ja sonst bei den falschen Menschen Begehrlichkeiten wecken. Am Ende ist jeder Käufer selbst dafür verantwortlich sich zu informieren und hier können die Brachy-Halter durch Aufklärung auf den einen oder anderen Einfluss nehmen.

    Denke ich auch, auch wenn ich die Argumentation des Werbelaufens nachvollziehen kann. Es ist irgendwie auch schwierig, wenn man anderen Menschen die Verantwortung für ihre Entscheidungen "aberkennt". Wenn man davon ausgeht, dass jeder Mensch das, was er sieht und gut findet, kontrolllos sofort konsumieren muss, dann verliert sich ja das letzte bisschen Vertrauen in den Menschen als Wesen, der bewusste und begründete Entscheidung treffen kann. Das wäre eigentlich schon mein Ziel für erwachsene Menschen. Man kann Menschen die Verantwortung eigentlich nicht (gänzlich) abnehmen, sonst verlieren sie einen ganz elementaren Teil ihres Menschseins.

    danke für dein Edit Hundundmehr !

    Jemand der es nicht selbst erlebt hat macht sowas nicht "bewusst". Das ist ja das Dilemma an der Geschichte. Die meisten Menschen glauben sowas Fremden nicht sondern halten die Warnung entweder für übertrieben oder "nicht gönnen".

    Die müssen es selbst erleben wenn der Hund nicht laufen kann, tausende Euros beim TA kostet und dann irgendwann stirbt.

    Ich glaube, und das halte ich auch nicht für völlig weltfremd, dass es tatsächlich so gute Menschen gibt, die das machen, weil sie einem Tier helfen wollen.

    Vielleicht spricht das über Bande etwas an, was ich ihr gegenüber mal plastischer deutlich machen sollte. Denn sie kennt zwar die kranke Englische Bulldogge eines Arbeitskollegen, meinte aber, die sei auch einfach zu fett (ich habe das so interpretiert, als würde sie denken, dass sie mit weniger Gewicht plötzlich gesund sei) - aber eigentlich habe ich hier ja einen sehr drastischen fall von krankem Hund sitzen. Und ich hab ihr davon zwar erzählt, aber eben nicht in aller realen Dramatik, wie es sich anfühlt, sich ständig Sorgen zu machen und ständig "mitzuleiden". Vielleicht sollte ich ihr das ganz unabhängig noch mal erzählen.

    Aber ich muss sagen, dass ich es ehrenwert finde, wenn sich jemand bewusst eines solchen bereits eingeschränkten Tieres aus dem Tierschutz annimmt.

    Diese ehrenwerte Motivation trifft aber in diesem speziellen Fall auf die besagte Freundin eben nicht zu.

    Diese Freundin will einen Welpen mit Qualzuchtmerkmalen, weil sie es schön findet. Dabei ist sie sich der fatalen gesundheitlichen Auswirkungen durchaus bewusst - und will es trotzdem.

    Individuell empfundene Schönheit wird da über Gesundheit gestellt - und wenn es keinen Welpen aus dem Tierschutz gibt, wird der eben vom Züchter geholt.

    Da finde ich nix drin, was auch nur in Richtung "Ehrenhaft" geht.

    ist es auch nicht. Aber es ging @DORFKINDER ja auch nicht um meine Freundin, sondern um das generelle bewusste Aufnehmen eines kranken Tiers.

    Und die Ehrenhaftigkeit meiner Freundin ist ja irgendwie kein Punkt, den wir diskutieren sollten, wenn's recht ist. Hilft ja jetzt nicht konkret weiter und mag Ursache des Problems sein aber eben nicht Teil der Lösung.