Beiträge von Momo und Lotte

    Bei mir hat Bolle nach meistens gar keinen richtigen Radius sondern trottet hinterher. Ihm ist das eigentlich am wichtigsten: immer als letzter gehen. Wenn er mal seine dollen 5 Minuten hat, fetzt er auch mal 200m vor, aber dann hat sich die Sache auch schon wieder. Ehrlich gesagt würd ich ihm gern beibringen, vor mir zu laufen, aber man kann's vergessen, es ist einfach nicht seine Natur.


    Alma ist eigentlich nahezu immer an der Schleppleine und an der merke ich, dass sie bei 15-20 Metern oft die Schlepp auf Spannung bringt, bei der 30 Meter Schlepp passiert das eigentlich nie. Deshalb glaube ich, dass das für sie ein angenehmer Radius ist. Meistens 30, am Ende des Spaziergangs eher so 10 und wenn sie richtig gut drauf ist, wird's eher größer, das könnten auch 40, 50 Meter sein, aber dann pendelt sie auch in engerer Taktung.

    Ich hab probiert, den Radius zu verkleinern um mich wohler zu fühlen, bin aber gescheitert. Oder vielleicht kommt's noch und dauert einfach ewig. Das muss dann die Zeit zeigen.

    Elsa ist kein Maßstab, die würde mit Oona morgens das Haus verlassen und anschließend Oona durchgehend Prügel androhen und dann würde ein Eichhörnchen vorbeikommen und Elsa würde verloren gehen. Elsa kann aber auch einfach keinen Rückruf oder sonstigen Schickimickikram.

    Meine Lotte hatte einen riesigen Radius, ich glaube, die hätte sich so ab 60, 70 Metern erst richtig wohl gefühlt.

    Klingt ein bisschen nach "wer hat den längsten?" meine ich aber hochgradig ernst.

    Hunde haben ja vermutlich rasse- und individuumsbedingt einen unterschiedlich großen Radius.
    Wie groß ist (oder wäre) der eures Hundes?
    Passt der zu eurer Wohlfühldistanz? Oder arbeitet ihr an einem Kompromiss? Oder an der Umsetzung des von euch als ideal empfundenen Radius?
    Und wie tut ihr das?

    Okay, da ich ja die gesamten Herbstferien in irgendeiner Form mit Formularen verbringe, habe ich die nächste Nerv-Erwachsenenleben-Frage!

    Wie läuft das mit Arbeitszeugnissen? (Ich glaube, im ÖD heißt das Dienstzeugnis) - was muss mein Chef beachten, damit da das möglichst perfekte-keine-Luft-nach-oben-Zeugnis rauskommt? Und sind das nur Formeln und Satzbausteine, die da fallen müssen? Oder ist es doch halbwegs spezifisch? (ich hab noch nie ein Arbeitszeugnis angefordert, deshalb weiß ich nur, dass es so ein bisschen ist wie in Hotelbeschreibungen "verkehrsgünstige Lage" und "landestypische Ausstattung" und so)

    Habt ihr Tipps?

    Oder weiß ein Schulleiter das von allein? Da der ja nicht so viel Fluktuation hat, denke ich, dass er das nicht so oft machen muss. Ich brauche aber wegen der Chance auf Höhergruppierung irgendwas parfümiertes mit einigen Tränen der Verlustangst darauf.

    Gibt es für euch Dinge, die ihr schon immer mochtet? Vorlieben (oder auch Abneigungen) für Menschen/Tiere/Blumen/Tätigkeiten/Farben/Essen/wasauchimmer, die sich nie geändert haben?

    Ich glaube, die meisten Sachen haben sich bei mir irgendwann geändert, zumindest in der Stärke der Ausprägung.

    Natürlich mochte ich immer Männer mit Schnurrbärten, Hunde, Vergissmeinnicht, baden, Türkis und Schokolade aber ich muss sagen, dass die Leidenschaften sich dann irgendwie doch noch mal differenzieren.

    Männer mit Schnurrbärten sind zumindest jetzt nicht mehr ungeprüft per se gut.

    Und Schokolade ist noch gut, aber Eis ist z.B. viel besser.

    Ich glaub di einzig ungebrochene Leidenschaft empfinde ich für Nüsse. :???:

    Ich weiß Kunst einfach nicht zu schätzen, da hab ich's wieder. Die gestrandeten Nilpferde find ich toll, der Adler ist aus meinen Alpträumen (die aus diesen Horrorfilmen bestehen, in denen japanische langhaarige Frauen vorkommen).

    Stell dir mal vor, dass es noch irgendwo auf der Welt herumgeistert - aber niemand weiß, woooo...

    Vielleicht baut es jemand heimlich nachts vor deinem Schlafzimmer auf. Ein Berümpelungstrupp.

    Ich würde den Nilis gerne aufhelfen wollen, ihnen leckeres Futter hinstellen und eine schöne Badestelle anbieten. Für Kunst bin ich definitiv zu harmoniesüchtig.

    Das finde ich gut. :)
    Ich hab mein praktische Abschlussarbeit über das Thema "Das Tier in der Malerei als Hinweis auf Akte der Gewalt" geschrieben und auf 79 Seiten die Hintergründe zu meiner 280 x 370 cm großen Ölmalerei mit ertrunkenen (?) Schafen erläutert. Das wär bstimmt was für dich! :nicken:

    aber nimm doch mal den Materialwert und deinen Stundenlohn, den du dafür bekommen würdest. Oder geht vom aktuellen Mindestlohn aus. Vielleicht hilft das?

    Das wollte ich auch vorschlagen. Aber, bwahahaha, Mindestlohn, ich wette, wenn man es sich so ausrechnet, sind wir im sechsstelligen Bereich.

    Wobei man das für sich selbst, als oberen Referenzwert, ja ebenfalls ausrechnen könnte.

    Ich mal ja auch nicht mit Stoppuhr. :tropf: Ich könnte auch gar nicht sagen, was wie lange gedauert hat.

    Das hier ging z.B. recht schnell, vielleicht 2, 3 Tage, obwohl das 2,50 breit ist (ist nicht weg, die Skizze hatte ich schnell fertig)

    Während das hier ewig gedauert hat, da hab ich sicher 10 Tage dran gewerkelt (ist weg)

    Und da kommt man einfach mit Stundenzeiten nicht weit.

    Ich hab von vielen Sachen Fotos, ja. Zum Teil aus dem Entstehungsprozess, zum Teil die Ausstellungsansichten.

    Und ich bin in der Kunstwelt ja total zuhause, mein Freund ist ja sehr erfolgreich im Business und ich unterrichte ja Malerei an der Uni und hab natürlich auch einige Kontakte ins Galerieumfeld und so.

    Aber Materialwert und Mindestlohn, nee, dann würde ich echt eher nichts wollen, das würde sich echt zu unprofessionell anfühlen. So läuft das einfach nicht in der Kunstwelt und ich würde mich damit total mies fühlen weil ich das ja eben studiert habe und echt auch ziemlich gute Ausstellungen nachweisen kann und so.

    Da bin ich aber bei allem so, ich mach für Bekannte zum Beispiel auch mal was umsonst, aber ich würd's nie zum Mindestlohn machen, danach fangen wir wieder bei regulären Preisen an.
    Zum Beispiel beim Mediendesign, das hab ich ja auch gelernt und studiert. Da wäre der netteste vorstellbare Stundensatz 60 Euro. Ich mach hier und da mal was umsonst, als Freundschaftsdienst. Aber ich würd's einfach nicht für 10 Euro pro Stunde machen, da käm ich mir "unter Wert verkauft" vor.

    Vermutlich tu mich deshalb auch so schwer damit gerade. :verzweifelt: