Beiträge von Momo und Lotte

    bad_angel, ich pack das Zeug in den Warenkorb und lass es dann da liegen, teilweise verschwindet es auch nach 1-2 Tagen wieder und wenn es mir dann zu blöd ist, dass Zeug noch mal rauszusuchen, dann brauche ich es in Wahrheit gar nicht!

    Richtig schlimm ist das bei Momox. Denn da steht dann immer noch der Artikel und darunter "bereits verkauft" - und das löst bei mir ganz starke Gefühle von "ich hätte das ganz dringend gebraucht!" aus.

    Übrigens: Momox kann ich hier bei der Rücksendegeschichte mal positiv erwähnen, während ja viele Unternehmen Zurückgesendetes einfach zerstören (weil tatsächlich spenden teurer wäre, als die Zerstörung! Verrückt, oder?) landet es da wieder im System. Weiß ich weil ich mal was zurückgesendet habe und das tauchte dann ein paar Tage später wieder auf

    (und ich dachte ein zweites Mal "ooooh, das sind aber schöne Stiiiieeefel!")

    ich muss noch was hinterher hauen. Ich mach da nämlich auch dem Schulsystem einen Vorwurf.

    Werken, Reparieren, Nähen, Hauswirtschaft auch Anbau im heimischen Garten - das sind Sachen, die man mal in der Schul gelernt hat. Das wurde aus dem Gymnasien weitgehend gestrichen. Es ist keine curriculare Voraussetzung mehr.

    Ich finde das bescheuert weil es die Menschen in vielerlei Hinsicht handlungsunfähig macht.

    Menschen sollten lernen dürfen, etwas selbst zu machen. Wertschätzung für die Dinge lernen. Sie reparieren können.

    Mir ist klar, dass z.B. Apple seine Geräte inzwischen so baut, dass man da selbst nicht mehr völlig ohne Angstgefühle das eine oder andere Teil austauschen kann. Dass Ikea seine Möbel so konstruiert, dass die einen zweiten Umzug evtl nicht überleben und dass Primark-Kleidung nicht darauf angelegt ist, dass man hier mal etwas flickt oder dort mal einen Saum nachfasst.

    Aber ich sehe da trotzdem die Schule in der Verantwortung, Menschen zu erziehen, die sich selbst helfen können.

    Ich mein, ich hab mal in der 9. Klasse Lampen gebaut. Und niemand aus drei Parallelklassen wusste, wie man eine Lüsterklemme benutzt. Ja, dann sind die Leute wirklich darauf angewiesen, dass sie andere Menschen dafür bezahlen, die Dinge für sie zu machen. Aber das macht halt auch unfrei. Und fördert nicht unbedingt die Wertschätzung gegenüber der geleisteten Arbeit und dem Produkt.

    Kinder müssen wieder mehr selber-machen lernen. Die binomischen Formeln retten nur die wenigsten von uns in der Zombie-Apokalypse.

    Ich finde das furchtbar. Ich habe letztens eine Doku gesehen, da ging es darum, dass selbst die Afrikanischen Länder kein Bock mehr auf Klamotten haben, weil es zu viel gibt.

    Voll.

    Nigeria, Äthiopien, Südafrika (...) hatten mal eine gut funktionierende Textilindustrie (Baumwolle).

    Also, ja, klar, auch viele Billigunternehmen (Kik, glaube ich) lassen in Äthiopien, Ghana usw. produzieren, aber ich meine wirklich die Herstellung von Stoffen und das Nähen von Bekleidung, die im Land vertrieben wurden, das war mal ein florierender Markt.

    Diese eigene Textilindustrie ist nicht mehr lukrativ bei den Mengen an 2nd-Hand-Kleidung, die dort landet und auf den Märkten verkauft wird und für die eben der Produktionsweg wegfällt.

    Es ist echt absurd, auf wie vielen Ebenen der Konsum von Wegwerfartikeln Schaden anrichtet. Der Raubbau an den Ressourcen, die Verhältnisse, unter denen sie hergestellt werden, die z.T. krankmachenden Chemikalien, die nach der Produktion auch die Kaufenden und das Wasser abbekommen, wiederum der Verbrauch von Ressourcen bei der Entsorgung oder dem Verschiffen auf andere Kontinente, wo Wirtschaftszweige einfach überflüssig gemacht werden.

    Und das ist ja nur ein kleiner Aspekt in dieser riesigen Konsummaschine. Krabben, die von Norddeutschland nach Marokko verschifft werden, weil sie dort billiger gepult werden, um dann wieder ohne Schale nach Deutschland zurückzukommen.

    Tomaten, die von Italien nach China verschifft werden, weil man dort aus ihnen billiger Tomatenmark herstellen kann, das dann zurück nach Europa verschifft wird.

    Äpfel, mitten in unserer Apfelsaison, die aus Südafrika den Weg zu meinem Lidl auf sich genommen haben, natürlich verpackt in Plastik. Biokartoffeln aus Israel, wo sie doch hier wirklich gut wachsen.

    Das "PlastikMeer" in Almeria, in dem in moderner Sklaverei Menschen aus Nordafrika arbeiten, um dort in schlimmsten Arbeitsbedingungen, wo es weder fruchtbare Erde noch Wasser gibt, vorwiegend das Gemüse anzubauen, das in all unseren Supermärkten liegt.

    Der Elektroschrott, der z.B. in China produziert wurde, in Deutschland bis zur Sollbruchstelle genutzt wurde und nach Ghana verschifft wird, um dort in riesigen Müllhalden zu liegen, aus dem Menschen versuchen, Rohstoffe zu gewinnen (wobei sie ihre eigene Gesundheit verkaufen und giftige Dämpfe beim Verbrennen einatmen. Die freigesetzten Giftstoffe landen aber nicht nur in den Lungen, sondern in der Luft, in der Erde, im Meer). Die gewonnenen Rohstoffe landen dann wieder in den Industriestaaten.

    Man möchte sich doch einfach nur fragen: Wo und wann ist denn alles so schief gelaufen? Diese Wege sind so irrational, sie wirken völlig absurd.

    Ich mein, klar, wer kein Geld hat, soll natürlich nur kaufen, was bezahlbar ist. Aber diese Industrie(n) leben nicht nur von denen, die keine andere Wahl haben.

    Bolle:

    Bääär und Blödbär, Oppa, Flauschminister, Let's Fetzelin (oder Fetzelino), Boltanski, Dickmann

    Alma:

    Almi, Jagdschwan, Kind der Liebe, Shmoudzemaudz, Arschmade

    Elsa:

    Elsbert, Kalaschnikowka, Pupipap, Papipap, Papsipup und Papi. "Papi" kommt je nach aktueller Situation schon mal seltsam.

    "War Papi im Garten?"

    "Ja, hat auch gekackt."

    Und meine Lotte hieß vor allem Schnucki Bunse, Spasti (was ich aber immer nur aus Versehen gesagt habe, wenn ich Spatzi sagen wollte) und zum Schluss Ömmeken Skywalker.

    13.10. Du hast keine Geduld für:

    Den Beitrag über Portaltage zu lesen, bin ich ganz schnell dran gescheitert.

    Und die Cookie-Einstellungen angucken und nicht einfach immer sofort auf "ja, mach einfach" klicken.

    Ich glaub, irgendwann wird das bei mir zum Problem. Ich war z.B. letztens auf einer Fußfetisch-Seite, habe aber gar keinen Fußfetisch, wollte nur mal wissen, was Leute so für alte Sneaker ausgeben. Das wollte ich SO dringend wissen und SO dringend SOFORT diesen richtig ekeligen Text der "Recklinghauser Studentin", die diese anbietet, dass ich direkt alle Cookies akzeptiert habe. Aber bisher hat es sich nicht auf meine Werbung ausgewirkt.

    Oder Momox-Fashion bietet mir seine Stiefel jetzt mit Hintergedanken an.

    Sonst hab ich keine Geduld für Papierkram und Bürokratie. So wenig, dass ich heute im Auto aus lauter Empathie ein bisschen erleichtert gejauchzt habe, als ich gehört habe, dass die Grundsteuersache nun doch später abgegeben werden darf.

    Ich hab ja gar keine Grundsteuer.

    Aber ich bin für euch alle total erleichtert weil ich mir das so, so schrecklich vorstelle, das machen zu müssen.

    Und ich hab auch echt keine Geduld für Erwachsene im engeren Umfeld, die nicht richtig zuhören und denen man dann alles drei Mal erklären muss. Mein Umfeld ist ja sehr klein. Nennen wir's beim Namen: es ist mein Freund.

    Jessas, regt der mich auf. Mindestens 5 Mal täglich. DENK SCHNELLER LEBOWSKI!

    Es wäre, um ehrlich zu sein, sehr viel schneller damit getan die Dinge aufzuzählen, bei denen ich Geduld habe.

    Hunde, Kinder. Ende.

    Kesuki

    ich würd auch eher möglichst schnell gucken lassen, was da los ist. Nicht weil es unbedingt was Schlimmes sein muss, aber weil auf jeden Fall deine Angst sonst wächst... also mach, dann hast du's aus dem Kopf.


    ich sammle einfach mal die Forumsdiskussionen dazu. Vielleicht hilft es dir ja, hier uns da mal einzulesen. Dann kannst du ja schon mal gucken, wer evtl gute Ansprechpartnerin sein könnte. Schade dass Pinky4 nicht mehr aktiv ist zur Zeit. Die hätte dich bestimmt supergut beraten können.

    Tuuka
    21. Januar 2016 um 19:10
    Neclord25
    24. November 2020 um 12:28
    wilmasaunt
    5. Februar 2018 um 18:36
    tassut
    17. Dezember 2021 um 11:59

    Alles Gute euch! Ich drück die Daumen für was Harmloses!

    Thema Suppenhuhn:

    Bitte bitte sagt mir es gibt eine Methode alle Knochen rauszusammeln, die schneller geht 😭 und nicht beinhaltet, dass man Wirbelknöchelchen zählen muss 😤🤣

    Fjäll kriegt jetzt morgens Brühe übers Trockenfutter weil sies dann wenigstens auch noch am Morgen aufisst. Also die Brühe funktioniert wahnsinnig gut, mir graut nur davor das immer wieder machen zu müssen 🙈

    Suppenhuhn pulen ist auch nerviger, als Brathähnchen pulen, die sind einfach zäher.

    Ich koch auch im Moment jeden zweiten Tag Hühnersuppe.

    Mein persönliches Hauptproblem ist dabei die Leidenschaft, mit der ich versuche meinen Ekel zu überspielen. Stell dir eine extatische Frau am Piano vor. Oder Dr. Frankenstein im Mondlicht.

    Leider fallen mir dabei immer die Haare ins Gesicht, die ich ebenso leidenschaftlich zurück auf ihren Platz verweise. Hühnerfett in den Haaren, kann man machen, hilft aber gegen gar nichts und riecht auch nicht unbedingt nach Aprilfrische.

    Wie das Fleisch am besten abgeht ist meiner Meinung nach: aufgetaut kurz aufkochen, Deckel drauf, eine Stunde auf Stufe 1, dann Herdplatte ausmachen und wenn die Restwärme verpufft ist, den ganzen Topf in eine Decke einwickeln und mindestens noch eine Stunde ziehen lassen. Dann geht's ziemlich leicht ab.

    Und alles, was nicht leicht abgeht, von den Karkassen usw, kommt bei mir komplett in den Häcksler und wird püriert. Samt Knochen. Das bewahr ich separat auf und mach davon immer einen Esslöffel mit in die Hühnersuppe.

    Hach, ich bin ein ekeliger Mensch.