Beiträge von Momo und Lotte

    Mmmmhhh ich bin halt künstlerisch vollkommen unbegabt und unbedarft. Dachte man kauft n Set dieser Stifte in ner Box damit auch alles beisammen bleibt?

    Wie gesagt sie ist ja auch erst acht.

    Feine saubere Linien/Konturen sind wohl unabhängig vom Stift eher noch schwierig 🤣 ich dachte ihr ist es lieber im Zweifel rasieren zu können 🙈

    kauf ihr mal einfach zwei verschiedene Bleistifte, damit sie merkt, dass die unterschiedlich "Stoff" geben.

    Schattieren muss man erst lernen, man kann aber tatsächlich mit den vielen verschiedenen Härten gar nicht unbedingt was anfangen.

    Mit 2B und 5B hat sie alles, was man braucht.

    Damit kann man konturieren und bis in die Schwärze schattieren.

    Das reicht für 8 Jahre vollkommen. :)

    Alles unter 2B ist für technisches Zeichnen und Mathematiker*innen.

    Und nächstes Jahr kaufst du noch Reisskohle dazu und einen Radierstift.

    Und übernächstes Jahr mitteltoniges Papier und eine helle Kreide.

    Sagt die Kunstlehrerin.

    Die hat auch eine Begründung: man muss das Handwerkzeug erst lernen, bevor die Mittel versuchen, es einem abzunehmen. Das fördert dann nämlich nicht die feinmotorischen Skills.

    hasilein75 sag ich ja.

    Aber ich bin mir auch nicht sicher, was sozusagen das Hauptpotenzial dieser Fragebögen ist.

    Ist es, um dem Verein die Möglichkeit zu geben, zu sortieren? Oder ist es nicht auch ein "die Fragen erst mal bei den Interessierten ins Bewusstsein holen"?

    Bei mir hat das auf jeden Fall die Reflexion angeregt.

    Bei einem Verein stand nämlich mal die Frage, mit welchen kynologischen Theorien ich mich bisher befasst habe, da sollte ich Autor*in und Titel angeben. Das ist schon ziemlich lange her, aber da hab ich mich richtig blöd gefühlt. :lol:

    Naja, das ist vielleicht etwas extrem, aber wenn da steht "ist ihr Garten eingezäunt?" denken manche vielleicht zum ersten Mal darüber nach, dass so ein Hund ja stiften gehen könnte...

    Ob das so evoziert ist, keine Ahnung, vielleicht aber ein positiver Effekt...?

    Ich hab den Interessentinnenbogen schon die ganze Zeit offen und ausgefüllt und überlege grade echt. Das Zweithundthema steht ja schon doll im Raum, aber eigentlich frühestens ab Frühjahr und eigentlich weiß ich noch viel zu wenig, was ich wirklich möchte, das ist keine gute Voraussetzung. Deswegen hab ich mich vor einem halben Jahr schonmal dagegen entschieden, obwohl ich da auch schon eine andere TS-Hündin im Blick hatte...


    Ich würde aber zumindest gerne mal mit der PS telefonieren und ein paar Fragen stellen. Ich find sie nämlich wirklich toll. Ich hab offensichtlich eine Schwäche für die kleinen Hasenfüße. Aber am Ende fürchte ich, mein Umfeld ist grade alles andere als ideal für sie und sie wäre sicherlich weniger trubelig besser aufgehoben. Ach Menno.

    Kein Mensch zwingt dich, sie zu nehmen, wenn du den güldenen Bogen ausgefüllt hast. Quatsch doch einfach mal mit der Pflegestelle, vielleicht erledigt es sich von ganz allein und du findest sie plötzlich wirklich total unpassend. Oder die Pflegestelle findet dein Umfeld unpassend. Oder Kesuki und Anja Ohrenwurst finden sich unpassend. Aber vielleicht passt auch alles. Kann man eh nicht im Vorfeld entscheiden. Im Vorfeld entscheidet man nur, ob man bereit ist, eine Entscheidung zu treffen.

    :smile:

    Mach doch einfach und versuch, dich emotional nicht zu sehr einzulassen.

    :bussi:

    Bisher hatte ich nicht das Gefühl, dass irgendwer mich sehr übergriffig fand.

    Und ich fand die Vorkontrollen bei mir auch nicht schlimm, nervös war ich trotzdem immer.

    Dann komm zu mir zum kontrollieren, dann können wir das ändern. :D

    Ne, im Ernst. Das ist einfach ein Problem von mir, ganz generell. Ist auch bei Handwerkern und Co. nicht anders. Das liegt, zumindest was meine Beitrag angeht, also absolut nicht an den Damen, die waren top.

    ach du, ich lass in der Regel sogar meinen (ebenfalls hier lebenden) Freund zu ungewöhnlichen Zeiten ungern rein, ich versteh schon, was du meinst. :lol:

    Hm.

    Also ich muss sagen, dass ich auch irgendwie sehe, dass sie Fragebögen nicht viel bringen. In unseren steht dann so etwas wie:

    "haben Sie Erfahrung mit Hunden?"

    "was passiert mit dem Hund im Krankheitsfall oder im Urlaub?"

    "wohnen Sie in der Stadt, am Stadtrand oder auf dem Land?"

    "ist Ihnen bewusst, dass der Hund sich bei Ihnen völlig anders zeigen kann, als im Tierheim oder in der Pflegestelle und dass Ängste oder aggressives Verhalten vorkommen können?"

    "ist ihnen bewusst, dass auch trotz vorheriger Testung und medizinischer Kontrolle unerkannte Krankheiten vorliegen können?"

    "Ist dem Interessenten bewusst, dass es sich um Rassenmixe handelt und somit nichtausgeschlossen werden kann das evtl. Hüteeigenschaften, Herdenschutzeigenschaften oder andere rassebedingten Eigenschaften nach Eingewöhnung auftreten können?"

    usw. - das Problem ist, dass die meisten Menschen diese Fragen ja irgendwie beantworten, aber ja unter Umständen nicht einschätzen können, ob sie "hundeerfahren" sind, dass man Ängste nicht "mit Liebe" wegkriegt, was Herdenschutzeigenschaften sind usw.


    Wenn also dieser erste Fragebogen jetzt nicht aufzeigt, dass das wirklich gar nicht passt, kommt's zu einem Telefonat. In diesem Telefonat erzählen Menschen mir meist ungefragt ihre halbe Lebensgeschichte und das erwartet schon viel Feingefühl. Wenn es da auch passt (und ich hatte auch schon Telefonate, wo sich herausstellte, dass es gar nicht passt, ganz hohe Ansprüche gestellt werden oder ganz falsche Vorstellungen existierten), treffe ich mich mit den Leuten.

    Wenn es um einen Pflegehund geht, der bei mir ist, treffen wir uns auf neutralem Boden für einen gemeinsamen Spaziergang. Wenn die Menschen den Hund gut finden, komme ich mit dem Hund mal bei denen vorbei, da hab ich dann den nächsten Fragebogen an der Hand, an dem ich mich orientieren soll.

    Da frage ich dann Dinge wie "Wie würdest du dich verhalten, wenn der Hund die Einrichtung zerstört, wenn du einkaufen bist?" oder "Würdest du eine Hundetrainerin in Anspruch nehmen?" und solche Dinge. Ich beantworte aber auch viele Fragen zum Verein, zum Shelter in Rumänien, zu Mittelmeerkrankheiten und natürlich zum Hund, wenn ich den kenne ist das natürlich irgendwie das Kernthema.

    Wenn ich das Gefühl habe, dass die Leute eigentlich schon Hundemenschen sind, aber eben dieser angefragte Hund nicht passt, mache ich andere Vorschläge. Zum Beispiel ein jüngerer Hund, der etwas fitter ist. Oder ein älterer, der gemütlicher ist. Manchmal schlage ich auch Hunde von ganz anderen Vereinen vor, das soll einfach auf helfen, klarzumachen, dass es eben darum geht, den passenden Hund für diese Lebenssituation zu finden.

    Bisher hatte ich nicht das Gefühl, dass irgendwer mich sehr übergriffig fand.

    Und ich fand die Vorkontrollen bei mir auch nicht schlimm, nervös war ich trotzdem immer.

    Trotzdem, obwohl ich echt versuche, so genau wie möglich hinzugucken und so gut wie möglich aufzuklären, gab es auch schon einen Fall, da musste der Hund wieder umziehen. Ich hab mich damit echt mies gefühlt. Aber der Hund musste da wieder weggeholt werden, weil die Frau (sie wollte Gnadenplatz für einen schwerkranken Hund werden) sich sehr überschätzt hat und ich ihr das vollkommen abgekauft habe.

    Das war ne schlimme Situation für alle.

    Ist schon schwierig alles.

    Eigentlich finde ich die Arbeit mit Pflegestellen auch am sinnvollsten. Aber das kann kaum ein Verein so flächendeckend zahlen. Und wie gut die Pflegestellen sind - pfff, die unterliegen ja sozusagen dem gleichen Procedere der Prüfung.

    Schwierig alles.

    Die berührt mich total, die Anja. So eine süße kleine Ohrenwurst, die dürfte sofort hier einziehen und dann müsste sie sich nicht mehr so rumzerren und dermaßen übergriffig und dämlich begrabbeln lassen die ganze Zeit. Schlimmes Video. Aber jetzt ist sie ja auf Pflegestelle. Und gar nicht weit weg... Hach.

    Ohrenwurst! Was ist das denn für ein Superwort!

    Ja, die ist echt richtig entzückend (und schlimmes Video, ja). Wirst du sie angucken gehen?

    Ohrenwurst.

    Anja Ohrenwurst.

    Ich find, das klingt nach einer Kinderbuchheldin. 💕

    "Anja Ohrenwurst rettet den Wald." mawww.

    Momo und Lotte Schau Dir die Kennzeichnung der Palette an. Früher™ wurden EPALs zur Schädlingsbekämpfung mit mittlerweile verbotenen Methoden behandelt. Stichwort IPPC.

    Die sind mittlerweile Sondermüll, werden aber trotzdem noch gerne Unbedarften (Palettenbett, haha... nicht) untergejubelt oder einfach so "entsorgt".

    ah, okay. Hmmmm....

    Es ist halt definitiv keine Europalette, da ist kein Zeichen drauf.

    Aber sie ist relativ neu, stand vor einem Fliesengeschäft am Container.

    Aber das Risiko scheint mir dann recht hoch, dass sie belastet ist, oder?

    Mist. Ich sah mich hier schon schleifen und lackieren und das perfekte "Lattenrost" gefunden haben. Dann wohl besser beim nächsten Sperrmüll weghauen... schade. Hätt gar nicht gedacht, dass die behandelt sein könnten.

    Hej!

    Mir fallen zwei Dinge bei der Tierschutz-Hund-Thematik immer wieder auf.

    Das eine ist, dass viele Menschen mit dem Vorgehen von Vereinen unzufrieden sind, die Ansprüche seien zu hoch (z.B. Eigenheim mit Garten oder nicht außerhäusig berufstätig, beides hab ich hier schon mal gelesen), dass man sich "nackt" machen müsse und irgendwie nachweisen müsse, dass man die finanzielle Belastung stemmen kann, dass Vor- und ggf. Nachkontrollen durchgeführt werden, dass die Übernahmeverträge zu eng oder sogar rechtlich unhaltbar sind usw.)

    Das andere ist, dass ja ebenfalls ein nachvollziehbarer Aufreger ist, dass Hunde an unpassende Stellen vermittelt werden und dann wieder ausziehen müssen.

    Ich kenne beide Seiten. Und nun frag ich mich (bzw. euch) wie ihr euch das idealerweise vorstellen würdet. Wie würdet ihr es machen, wenn ihr der vermittelnde Verein wäret?

    Wie kriegt man unter einen Hut, dass man den Intressierten nicht zu sehr auf die Pelle rückt und gleichzeitig nachhaltig und gut und passend und dauerhaft vermittelt?