Beiträge von Momo und Lotte

    Mir schmeckt die NotMilk! von Alpro echt zu dolle nach Kuh. Also nach meiner Erinnerung an Kuh. Und man kann die nicht aufschäumen, das ist für mich ein Problem. Aber ich glaub eigentlich, dass die vermutlich schon für die meisten Menschen die unproblematischste Alternativ sein dürfte.

    Ich mochte früher, da war die Auswahl noch nicht so riesig, ausschließlich die Light von Alpro und zwar die frische aus der Kühlung - ich glaub, die gibt's gar nicht mehr, oder?

    Ich gebe dir da grundsätzlich recht. Und es ist jetzt ziemlich OT und für keinen Menschen nachvollziehbar, worüber wir jetzt hier sprechen und ich finde es auch nicht so gut, wenn die Diskussion sich jetzt hier wiederholt, denn in diesem Thread soll es eigentlich um die Frage gehen: "wie wünscht ihr euch Tierschutz?" ^^

    Trotzdem mag ich darauf auch antworten, mach das aber im Spoiler.

    Spoiler anzeigen

    Eigentlich müsste es zu jedem geschlossenen Thread einen "Nachbespechungsstuhlkreis" geben, aber dann so eine Woche später. ^^

    Der*die TE war argumentativ nicht so gut aufgestellt oder hatte keine Lust auf die Diskussion. Daher war das nicht so gewinnbringend. Aber wie tinybutmighty den Punkt erläutert hat, fand ich komplett nachvollziehbar, fair und aus meiner persönlichen Perspektive auch richtig im Sinne von "würde ich so unterschreiben". Und ich verstehe auch die Gemütslage der*des TE irgendwie. Natürlich muss man für sich selbst entscheiden, wie man handelt und die Konsequenzen dafür selbst tragen. Aber wenn ich mir vorstelle, mein Partner käme jetzt auf die Idee, einen Hund vom Züchter zu uns zu holen, daran hätte ich auch zu knabbern und würde das auch mit ihm diskutieren wollen. Wohlgemerkt mit ihm. Eine gute Freundin von mir will sich eine Qualzucht holen, im Grunde ist das ihre Entscheidung. Aber ich versuche trotzdem, sie davon abzuhalten. Auch das hab ich sogar schon hier im Forum besprochen - und da hat niemand protestiert.
    Man hat eben eigene Wertvorstellungen und Ideale und es macht das Leben nicht einfacher, wenn die mit denen geliebter Mitmenschen kollidieren.
    Ich für meinen Teil wünsche den Paar jedenfalls, dass sie einfach den passenden Hund finden und alle damit glücklich werden. Und ich fand's ziemlich rau, wie da gegen Ende recht bösartig über die Wahl des zu hübschen Aussie-Mixes gefrötzelt wurde und ähnliches. Keine feine Diskussionskultur. Und eigentlich hätte der Thread auch spannend werden können, wenn man überlegt hätte, was denn wirklich Argumente für Tierschutztiere gegenüber Tieren aus der Zucht sind. Mich hätte das interessiert und ich fand's sehr schade, dass das auf Grundlage der provokativen Sprachlichkeit der Ursprungsfrage nicht geklappt hat. Mich juckt es ei bisschen in den Fingern, den Thread mit engerer Fragestellung neu zu eröffnen, wenn sich die Gemüter beruhigt haben. :lol:

    Okay, ich hab ja gesagt ich zeig lieber nicht was meine Achtjährige macht… aber sie zeichnet auch nicht wirklich bisher

    Ich fänd halt genau das toll, wenn sie durch die Neugier jetzt das für sich entdeckt und sich gewisse Techniken aneignet.

    Buch wird notiert, vielleicht wär das was für ihren Geburtstag.

    aber eher so ab 14, 15 :)

    Für Kinder ist das langweilig.

    Am besten findest du jetzt erst mal alles, was sie macht, richtig super und guckst immer auf die Fortschritte.

    Talent ist enorm selten. Übung ist alles. Und üben macht nur Spaß, wenn einen dafür jemand feiert.

    "wooooow, du machst ja super Fortschritte!" ist der ultimative Katalysator.

    Zumindest wenn man grell auf Lob ist. Ich hab im Kindergarten nicht besser gezeichnet als andere Kinder, unsere Kindergärtnerin hat uns vermutlich auch alle gleich gelobt. Aber ich hab halt immer gedacht, dass sie das nur zu mir sagt und ich eine very special snowflake bin. Und dann hab ich einfach nur ständig gezeichnet, weil ich gelobt werden wollte. Ich sag doch, ich bin ein Labrador. Und weil ich dann so viel gezeichnet habe, wurde ich schnell immer besser. Das ist nicht komplizierter als Fahrradfahren, Schwimmen, Toaster reparieren, kochen, ein Instrument lernen oder eine Sprache... einfach machen, machen, machen: wird.

    Grüß sie mal lieb und sag, dass ich das super finde, wenn sie zeichnen lernt, wir brauchen viel mehr gute Zeichner*innen auf der Welt. ^^

    Erinnert ihr euch daran, dass eine Kindheitsfreundin von mir unbedingt eine Englische Bulldogge haben wollte?

    Sie hatte sich ja nun innerlich darauf eingelassen, dass nur eine 2nd-Hand-Bulldogge in Betracht käme, schon ausgewachsen und so dass man einfach weiß, welche Operationen schon jetzt mit kleinen Post-Its am Tier markiert sind.

    Im Tierheim Dellbrück sitzt gerade eine, sie heißt Uschi und ich hab sie ihr geschickt, denn sie liest sich in dem kurzen Text nicht sehr kompliziert. Und nun hat sie geantwortet, dass sie doch keinen Hund mit unbekannter Vorgeschichte nehmen könnte wegen ihres Sohnes. Ja gut, das verstehe ich auch.

    Aber ich weiß einfach, worauf das hinausläuft.

    Und ich hab zwar damals gesagt, dass das für mich kein Grund ist, ne Freundschaft zu kündigen, aber gerade fühl ich mich doch so, als würd das einen ganz schönen Bruch reinbringen.

    Also, ich - auch aus vollem Herzen unvernünftig - kann bestätigen, dass drei Hunde ne andere Hausnummer sind als zwei. Das soziale Gefüge verändert sich und bis man die richtigen Zuständigkeitsbereiche raus hat, kann es schon mal dauern.

    Wir haben einen liebtrotteligen, unkomplizierten Trödler (Bolle), der nicht mehr so spritzig ist und nach einer gewissen Strecke auch nicht mehr so flott gehen mag. Eine wilde Hummel (Alma) mit Jagdpassionen und nicht unbedingt ein Vorzeigebild an Souveränität im Hundekontakt. Aber das ging, denn die beiden haben sich gut verstanden und wenn wir als Paar mit den beiden unterwegs waren, war auch immer klar: ich nehm Alma, mein Freund nimmt Bolle.

    Es war ziemlich easy.

    Wenn ich allein unterwegs war, hatte ich meine Aufmerksamkeit mehr bei Alma, größeres Potential für Katastrophen, und Bolle ist so mitgezockelt.

    Und dann kam Elsa dazu. Wir haben nun zwei Jahre gebraucht, um herauszufinden, welche Konstllationen am besten passen. Wer nimmt zwei Hunde - und welche zwei Hunde? Und wer läuft dann vorn und wer hinten? Welche Strategie in Stresssituationen bewährt sich am besten?

    Es war ziemlich anstrengend.

    Jetzt haben wir den Dreh raus. Aber das war ein längerer Weg.

    Ich würde es trotzdem wieder mit drei Hunden wagen und dies hier :

    Der Sprung von zwei auf drei Hunde ist halt doch schon ein großer (danach ists nicht mehr so schlimm :tropf: )

    lässt mich auch gerade darüber nachdenken, ob Nr. Vier nicht vielleicht auch... irgendwie ... irgendwann...

    Was ich nun an deiner Stelle tun würde: wenn sie mir nicht aus dem Herzen ginge, würde ich sie kennenlernen, um dann ein für mich glaubhaftes Argument an der Hand zu haben, warum es eben nicht geht. Mir hilft das, um den Gedanken loszulassen.

    Und wenn es einfach wirklich alles easy ist, dann muss ich noch mal mit mir ins Gericht, ob es für meine Familie und für meine vorhandenen Hunde ein Gewinn ist, oder nicht.

    nunja sie hat vollkommen ohne Bezug ein Buch geschenkt bekommen, mit dem man step by step lernen kann das zu zeichnen. Es geht weniger darum, dass sie jetzt unbedingt Mangas malen möchte, sondern darum, dass sie versucht Tiefe und Perspektive aus diesem Buch nachzuzeichnen. Aber ja die Mangas sprechen sie auch an, sonst hätte sie sich ja nicht nen Bleistift geschnappt… Ich würde ja mal die ersten Werke zeigen, aber sowas find ich grenzwertig

    Lieben Dank jedenfalls für den ganzen Input von allen. Aufstocken fürs Mäppchen ist ja schnell gemacht.

    Wenn sie auch gerne Manga lesen möchte, kannst du ihr ja welche zur Unterstützung kaufen. Da lernt man mehr damit als nur mit so einem Buch - Manga ist halt ein bisschen mehr als in einem bestimmten Stil nen Comic zu zeichnen.

    In dem Alter wird sie viel durch abzeichnen und ausprobieren lernen können. Ob man da wirklich schon nützliche Kritik geben kann, weiß ich ehrlich gesagt nicht (da weiß Momo und Lotte bestimmt mehr), da Proportionen halt nach meiner Erfahrung noch schepps und schief sind und vor allem die Übung das verbessert.

    Puh, hm. Ich konnte mit 8 schon relativ gut Pferde und Katzen aus dem Kopf und alle möglichen Disneyfiguren und Asterix und Obelix.

    Also das hier hab ich mit 6 Jahren gezeichnet, ich hab gern und viel gezeichnet hab aber kein besonderes Talent oder so:

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    Was man da sehen kann:

    ich beginne zwischen Kontur und Binnenstruktur zu unterscheiden, das heißt, ich beginne aus der Fläche heraus Formen zu entwickelt (Tiger, Löwenkopf) nutze aber bei komplexen Formen mit Kontur (Gepard, Löwenkörper).

    Das ist spannend, weil man daran zwei wesentliche Schritte erkennen kann, die für den Prozess des Zeichnenlernens wichtig sind:

    1.) Wo die Konturlinie fehlt, muss mich einer Art Schraffur oder "Schattierung" gearbeitet werden, um Flächen voneinander zu differenzieren.

    2.) Konturen helfen bei der Schema-Bildung.

    Schemata beim Zeichnen entwickeln sich immer weiter. Einfachstes Beispiel dafür: der Baum in der Kinderzeichnung. Das erste Schema ist langes Rechteck und Kreis obendrauf. Das entwickelt sich irgendwann zu: langes Rechteck mit zwei bis vier Ästen und dann feineren Verzweigungen.

    Bis zu einem gewissen Grad bleibt man immer im Schema hängen, es wird nur differenzierter.

    Insbesondere das Zeichnen von Mangas folgt bestimmten Schemata ganz deutlich. Bis zu einem gewissen Grad ist das gut, denn es liefert recht schnell Erfolgserlebnisse und man lernt solche Dinge wie Überschneidungen usw.

    Irgendwann allerdings ist da ein natürliches Ende erreicht, weil es eben zwei relevante Eckpfeiler des Zeichnenlernens ausklammert:

    - Wissen

    - Beobachtung

    Wenn wir beim Beispiel "Baum" bleiben:

    Das Schema kann schon recht ausgefeilt sein, die Zeichnung wird sich aber zwangsläufig verbessern, wenn das Kind Wissen über Bäume erwirbt. Zum Beispiel, dass Rinde Strukturen aufweist, die nach oben weist oder dass die Äste überwiegend nach oben wachsen, weil sie "zur Sonne wollen" usw.

    Die Zeichnung wird sich nochmals verbessern, wenn wir die Schemata durch reine Beobachtung "ausschalten" und konkrete Bäume abzeichnen, denn dann fällt die Idealisierung weg.

    Man kann das selbst, wenn man nicht total bewandert in dem Gebiet ist, damit ausprobieren, dass man versucht ein Fahrrad ohne Vorlage zu zeichnen, denn die meisten Menschen haben kein Schema für "Fahrrad" im Kopf.

    Ich empfehle für Jugendliche und junge Erwachsene zum Zeichnenlernen das Buch "garantiert zeichnen lernen" von Betty Edwards. Darin sind nur kleine Übungen, wie etwa das Blindzeichnen oder falsch herum zeichnen - und es ist recht strukturiert aufgebaut. Es produziert keine guten Bilder, aber schult die Fähigkeiten ungemein, außerhalb der Schemataabbildung (und damit auch außerhalb der Idealisierung) Fähigkeiten zu entwickeln, die der Zeichnung in allen Bereichen verbessern können.

    Kleiner Monolog am Rande. ^^