Beiträge von Momo und Lotte

    ich krame den alten Thread mal raus.

    Durch Elsa hatte ich ja immer eine große Palette ausgewählter Futtersorten hier. Nun ist Elsa nicht mehr und ich werde das natürlich alles noch verfüttern, stelle dann aber auf vegetarisch für die Hauptmahlzeiten um, Fleischsachen soll es dann nur noch als Belohnung geben.

    Nun habe ich gerade Insectdog und Veggidog bestellt und frage mich, ob es Sinn macht, das jetzt schon peu a peu beizumengen, obwohl ich noch Trockenfutter für mindestens 8 Monate hier habe (wenn ich mich nicht total verschätze).

    Eher nicht, oder?

    Ich finde das sagenhaft. Ehrlich jetzt. Meine gehen nicht mal offene Treppenstufen. Oder überhaupt Treppen in fremden Häusern. Oder in fremde Häuser.

    Alma findet selbst die Fliesen im Bad unheimlich.

    Dafür können sie jetzt unnötigerweise den Kühlschrank öffnen, wenn der Fellzergel daran hängt.

    Ich hab mich jetzt entschieden, da kein Video hochzuladen.

    Hab da doch etwas Bedenken. Nicht, dass die uns doch nehmen sollten … ich hätte da Schiss, dass Arielles Art uns in ein falsches Licht rücken könnte. Das möchte ich als angehender Hundetrainer nicht.

    aber uns könntest du das Video doch zeigen...? 🥸

    Nee, Quatsch, versteh ich. Was ist denn Arielles Art?


    Ich finde ja am aller krassesten das mit dem Gitter. Ich hatte noch nie einen Hund, der freiwillig auf ein Gitterrost gegangen wäre.

    Haben eure alle da gar kein Problem mit oder sind meine einfach besonders empfindlich?

    Hier fehlt ja jetzt auch ein Hund. Die omi, die Queen, die die im Zweifel das sagen hatte. Sie fehlt. Die anderen gucken immer wieder warum sie nicht raus kommt, warum sie nicht bellt, warum sie sich nicht einmischt. Unsere andere Hündin ist grade recht kiebig, schlecht gelaunt. Obwohl die beiden immer mal aneinander geraten sind und sich anzicken mussten. Der Rüde rennt beim warten aufs Futter durchs Haus und sucht sie.

    Dazu kommt ganz klar meine Trauer. Meine Ungeduld. Nicht völlig mit den Gedanken da zu sein.

    Wir trauern grade einfach alle :-(

    Ich kann das sehr gut nachfühlen.

    Alles Gute euch.

    Hej,

    Viele von euch haben es ja mitbekommen. Ich musste meine Elsa am 5. Februar gehen lassen.

    Alma und Bolle haben ihren toten Körper noch gesehen, sie lag noch eine Nacht in ihrem Körbchen, sie lagen bei ihr. Am nächsten Tag haben wir Elsa beerdigt und auch da waren Alma und Bolle dabei.

    Bolle ist recht unverändert. Bei Alma tut sich aber einiges. Sie ist schreckhafter, sucht mehr Nähe, ist draußen stärker abgelenkt, lässt sich mehr und vehementer auf Jagdverhalten ein. Sie ist ein wenig gehemmt, wenn es darum geht ins Auto zu steigen, vor allem auf Rückfahrten von Spaziergängen.

    Auf meinen Freund hört sie irgendwie gar nicht mehr.

    Mit Bolle ist sie ungnädiger geworden. Es sind nur korrigierende Blicke ihrerseits, die ich registriere, aber die sind auf jeden Fall da und ich breche das dann ab.

    Auch bei Fremdhunden ist sie etwas zarter besaitet. Ich hab das Gefühl, sie ist einfach dünnhäutiger als sonst. Und fahriger. Vielleicht spiegelt das auch nur genau meinen Zustand und ich unterstelle ihr das, glaube ich aber nicht so ganz.

    Ich versuche, einfach Routinen aufrecht zu halten, so gut es geht. Sonst trainiere ich nicht anders, sondern so wie zuvor, vielleicht drei Schritte zurück. Den Rückpfiff baue ich zum Beispiel komplett neu auf.

    Irgendwie weiß ich nicht, ob ich einfach so weitermachen soll… und darauf warten, dass die Zeit die Wunden heilt.

    Wie würdet ihr vorgehen?