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Hallo Verena,
Du gehst einen Umweg, während ich den direkten Weg wähle.
Warum erst wieder ins alte Muster in die Unsicherheit fallen lassen, wenn ich doch gleich auf den entspannten Zustand hinarbeiten kann?
Aber natürlich funzt die "Methode" nicht bei jedem Hund.
Wo ich persönlich aber sehr gute Chancen sehe sind sensible, ängstliche und unsichere Hunde.
Warum freue ich mich, daß mein Hund unsicher ist?
Manchmal kann ich die Gedankengänge nicht nachvollziehen 
Gruß
Bianca
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Ich sehe das etwas anders.
Ich finde, dass ich den direkten Weg gehe. Ich nehme meinem Hund das Instrument der Aggression, indem ich diese blockiere. Denn sonst komme ich gar nicht erst an die Unsicherheit heran, da sie diese nicht zeigt.
Unsicherheit darf sie durchaus zeigen, dann helfe ich ihr gerne. Sie darf sich auch hinter mir verstecken, gar kein Thema. Sie soll einfach lernen, dass ihr nichts schlimmes passiert, wenn sie nicht aggressiv reagiert.
Dass ich mich über die Unsicherheit meines Hundes freue, war blöd ausgedrückt. Ich freue mich darüber, dass sie die Unsicherheit zeigt, anstatt Aggression drüber zu legen. Denn damit kann ich arbeiten.
Bei Dir ist es so, dass Du wieder etwas konditionierst, dem Hund aber die Entscheidung überlässt, ob er es annimmt oder nicht. Damit kann sich er Hund überlegen, ob er auf Dein Entspannungssignal eingeht oder nicht. Sie kann sich genauso dafür entscheiden auszuflippen.
Ich möchte aber, dass es kein Wenn und Aber gibt.
Ist halt alles ´ne Einstellungssache. Solange wir alle mit unseren Methoden klar kommen, ist es doch in Ordnung. Ich finde den Austausch übrigens super interessant.