Beiträge von Faesa

    1,5h täglich ist zwar jetzt nicht besonders viel, das war heute mal wieder nur die Mittagsrunde. Dazu kommen noch mal 2 Runden morgens und Abends...

    Arbeit ist für mich, Arbeit mit dem Hund. In welcher Form auch immer. Suchspiele, kurze Apportiereinheiten, Gehorsamsübungen, all das ist für mich Arbeit - und all das findet auf den Gassirunden statt.

    Klar, zusätzliches an Hundesport ist auch Arbeit und würde ich auch obendrauf rechnen, aber für mich ist eine Gassirunde zum Teil auch damit bestückt, den Hund auszulasen, und zwar kopfmäßig, und eben nicht nur stumpfes Gehen. Da wird den Hunden nämlich schnell langweilig und für einen Golden kann das ganz schnell heißen, er geht jagen.

    Mir ist also (wie schon gesagt, vielleicht einfach nur noch nicht ganz konkret dargestellt) noch nicht ganz klar, wie diese Gassirunden aussehen sollen, wie der Hund konkret ausgelastet wird.

    Mit 1.5h täglich stumpfen Gassigehen und alle paar Tage Arbeiten - da würde ich persönlich glaub keinen Hund aus einer Arbeitslinie holen...

    Ich hab ja einen kleinen "Workaholic", der schon seine Beschäftigung braucht. Klar, es geht auch mal nen Tag ohne, aber nur stumpf Gassigehen wär nicht dauerhaft drin.

    Mir macht eher folgende Aussage Sorge. Vielleicht ist das auch nur blöd formuliert:

    Zitat

    Trotz dieser sportlichen und aktiven Wünsche werden sie nicht jeden Tag Zeit haben den Hund mindestens 2 Stunden zu arbeiten, sondern eher 2-3 mal die Woche einige Stunden am Stück.

    Nicht mal 2 Stunden täglich? Alles darunter ist für einen Hund dieser Größe aber schon fast Quälerei. Ich mein, das sind 30 Minuten morgens, abends und eine Runde von "immerhin" 1 Stunde Mittags/Nachmittags, und das ist dann nicht mal drin?

    Das wird dir keiner beantworten können, da das an den Geschmacksnerven sowie Magen und Darm deines Hundes liegt ob er es mag und verträgt.

    Meine verträgts gut, aber du wirst genauso viele finden, deren Hund das nicht verträgt oder nicht mag.

    Bestes Futter verschickt für 10 Euro doch Testpackungen, ich habe damals zum Testen von 2 Sorten jeweils ein oder zwei Kilo bekommen, mach doch das und probier es aus.

    Zitat

    Und so würde ich es immer wieder machen: Bei der Versicherung einreichen, sagen wie es passiert ist und das die Versicherung selber klären lassen, was sie zahlen und was nicht.

    Und was, wenn der Gegenüber aber den Schaden ersetzt haben will, und ansonsten mit Anzeige droht? Ich hätt da glaub immer Schiss, wenn meine Versicherung es nicht übernimmt, dass mir das Ordnungsamt dann auf den Fersen ist. Und wie dämlich das manchmal entscheiden kann, haben wir hier im Forum ja schon oft genug gelesen.

    Wie schon geschrieben, Tierheimhunde haben nicht alle durchweg einen an der Klatsche. Ich habe eine ganz tolle Hündin, mit relativ wenig Problemen. Ich wusste um die Problematik des Alleine bleibens (war versaut vom Vorbesitzer, daher ganz heikles Thema bei mir, wenn das einer übers Knie brechen will) und wusste darum, dass sie als schwer vermittelbar da extrem hibbelig galt.

    Alleine bleiben haben wir ihr alle Zeit der Welt gegeben, 6 Monate haben wir dann effektiv gebraucht bis wir 4h hatten. War halt ein wenig Organisationsaufwand in der Zeit.

    Hibbelig und Aufgedreht ist sie heute noch. Sie wird nie ein ganz ruhiger, gelassener Hund werden. Ist sie aber auch weder vom Hund, noch von Statur, noch von Temprament. Aber es ist dank sinnvoller Auslastung in einem gut handelbarem Rahmen, der in der Wohnung fast nur pennen beinhaltet.

    Ansonsten hat man halt immer mal die Situation, dass sie z.B. Männer anbellt. Nicht jeden, aber ich habe noch kein Muster feststellen können. Bzw. stimmt nicht, eines schon. Biergeruch an fremden Männern mag sie nicht.

    Oder letztens haben wir rausgefunden, dass sie fürchterliche Angst vor der Fliegenklatsche hat. Ist sie mit so etwas evt. geschlagen worden? Wer weiss...

    Aber man darf solche Macken nicht nur auf Tierheimhunde beziehen. Meine Eltern haben einen Hund, seit er 9 Wochen ist, vom Züchter, lange gesucht und fast 6 Monate auf den Hund gewartet. Der Hund hat massive Angst vor Besen. Keiner weiss warum, er traut sich nicht mal an seinen Wassernapf, wenn Mama den Besen nicht ins letzte Eck gestellt hat. Er wurde nie geschlagen, es ist keinem bewusst, dass der Besen mal umgefallen wäre, nichts, aber reagiert schlimmer als mein Hund. Das Teil ist ihm einfach absolut unheimlich. Kann dir also auch mit einem Welpen vom Züchter passieren, dass er "Macken" hat.

    Ach ja, ich war übrigens auch Hundeanfänger und habe trotzdem die Madam aus dem Tierheim genommen. Habe aber auch lange nach "meinem" Hund gesucht, viele Tierheime besucht und fast 1/2 Jahr lang immer wieder die Internetseiten etc. durchforstet. Ich wusste genau was ich wollte und nicht wollte, und da musste der Hund auch reinpassen ins Bild.

    Zitat

    Habe ich als Hundehalter nicht eine Aufsichtspflicht und habe dafür zu sorgen, daß mein Hund weder andere Menschen noch Hunde belästigt ?

    Wenn es das wirklich gäbe, müsste man 70% der Hundehalter in meiner Nachbarschaft den Hund entziehen. Denn davon haben die alle noch nix gehört.

    Ich vermute einfach, dass ich meinen Hund auch so zu sichern habe, dass er niemandem schaden kann. Und wenn er an der Leine beißt, habe ich versäumt, ihm einen Maulkorb anzuziehen.

    Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren.

    Ich bin mal auf weitere Antworten gespannt, denn soweit ich weiss, haftet immer der schadensverursachende Hund. In wieweit man dem anderen eine Teilschuld geben kann, weiss ich nicht, würde mich aber nicht darauf verlassen.

    Blödes Beispiel ist z.B. wenn jemand in dein Haus einbricht, und dein Hund verteidigt sein Revier, haftest du. Dein Hund hat den Einbrecher nicht zu beißen.

    Ähnlich stelle ich mir das an der Leine vor. Bin aber gespannt, denn ich habe eine mittlerweile (anerzogen durch ignorante andere Hundehalter) leichte leinenaggressive Madam, und leider lauter Hundebesitzer in der Nachbarschaft die der Meinung sind, ihr Hund würde ja nix machen und der dürfte überall hin (inklusive massivem Bedrängen von meinem Hund trotz Abwehrversuch und bitte um Anleinen meinerseits) und ich würde a) übertreiben und b) wäre das mein Problem und nicht ihres.

    Ja, hab auch 3h Abwesenheit für das erste Semester verstanden. Aber ansonsten sind es mindestens 6-8h, (siehe)

    Zitat

    dass er unter der Woche vormittags und nachmittags mindestens 3-4 Stündchen alleine bleiben müsste.

    und das Wort mindestens impliziert, dass es auch mal länger werden kann. Vielleicht nicht am Stück, aber dennoch bleibt für den Hund dann neben Lernen etc. nicht mehr allzuviel Zeit.

    Von 6 Wochen um einen Welpen Stubenrein für 3h zu kriegen und das Alleine bleiben für diesen Zeitraum hinzukriegen würde ich Abstand nehmen. Das kann klappen, und kann aber auch ganz gehörig in die Hose gehen.

    Ein Welpe vom Züchter kostet 800 Euro aufwärts, das ist dir klar oder? Neben den Tierarztkosten, die hoffentlich niedrig bleiben. Falls nein, hast du Geld als Rücklagen oder jemand der dir aushilft? (Eltern?)

    Ein Hund aus dem Tierschutz kostet weniger, oft bekommt man auch hier schon sehr junge Hunde/Welpen. Klar ist, dass man bei einem älteren Hund die Vorgeschichte nicht kennt. Ich weiss von meiner Fellnase (10 Monate als ich sie bekam) viel, wusste um einige ihrer Probleme, um andere weiss ich nicht und rätsel bis heute, warum sie in manchen Situationen reagiert wie sie reagiert. Wobei das natürlich nicht heisst, dass in Tierheimen nur Problemhunde sitzen, ganz und gar nicht, sondern einfach nur, dass man eben nicht alles miterlebt hat mit dem Hund (und ich würds trotzdem immer wieder so machen).

    Abstand nimm bitte direkt von Zeitungsanzeigen, liebevolle Privataufzuchten oder sonstigen Billigwelpen (am besten noch mit Papieren) aus dem Internet oder Postwurfsendungen. Gerade erst wieder ist hier im Forum jemand einem absolut skrupellosen Vermehrer aufgesessen, aber so geschickt getarnt, dass es auf den ersten Blick nicht erkennbar war.

    Ein Hund, der bei seinem Vorbesitzer alleine bleiben konnte, kann das übrigens nicht zwingend von Tag 1 an bei dir. Das musst du auch bedenken. Der Hund braucht ja erst mal seine Zeit, sich bei dir einzuleben. Und dann lernen Hunde Situations/Zeit und Ortsgebunden. Sprich, etwas, was bei Person X geht, geht noch lange nicht bei dir. Konnte er also alleine bleiben, muss er erst kapieren, dass das bei dir in der Wohnung genau das gleiche ist. Also dafür musst du in jedem Fall Zeit einplanen.

    Nunja, Open Office ist eine kostenfreie Version die Office ähnlich aufgebaut ist. Praktisch die Konkurrenz. Das mag einfacher zu bedienen sein in manchem, hat dafür aber auch nicht all die Möglichkeiten, die Excel hat. Wenn du Excel hast, brauchst du meiner Meinung nach Open Office nicht. Denn du hast das gleiche - nur noch mehr.

    Just my two cents...

    Den Link für empfehlenswerte Futtersorten hast du ja schon bekommen. Die Schuppen können (nicht müssen, aber können) von dem minderwertigen Futter herkommen, dass du derzeit fütterst. Getreide können Hunde, die es vertragen, schon fressen, also ist die Aussage auf jeden Fall getreidefrei von weiter oben nicht unbedingt haltbar, aber Getreide sollte natürlich nicht der Hauptbestandteil sein - und das ist es von dem Futter, es steht an erster Stelle der Zutatenliste. Das Nassfutter könnte ein wenig als Ausgleich herhalten für den geringen Fleischanteil, aber dadurch, dass du noch Flocken wieder beigibst, machst du dir das auch gerade wieder kaputt.

    Auch das Nassfutter von Aktivia ist nicht sehr hochwertig.

    Preisgünstig und in einigen Futterhäusern und Fressnäpfen erhältlich ist Markus Mühle und Josera. Beides wesentlich hochwertiger als was du gerade fütterst.

    Wenn dein Hund Nassfutter nicht verträgt, würde ich es auch erst mal weglassen. Allerdings kannst du in einer Weile mal probieren, ob er mit einer anderen, hochwertigen Sorte besser zurecht kommt. Abwechslung ist immer fein :-)

    Von den Eierschalen wurde dir ja schon abgeraten. Kauf lieber ein anständiges Welpenfutter (Josera Kids oder ein anderes aus der empfehlenswert - Liste) anstatt selber rumzuprobieren mit Futterzusätzen. Mit einem hochwertigen Futter sollte er die Zusätze nämlich nicht brauchen.

    Zur Menge fällt mir noch ein: Die Angaben sind doch für Endgröße auf den Packungen oder? Und ein Labbie Mix wird doch mehr als 10 Kilo am Ende haben. Vielleicht daher das Missverhältnis zwischen Angabe und Hunger?