ZitatIch glaube kaum, dass man immer und überall 100% Rücksicht nehmen kann.
lg
Wenn ich sowas lese, geht mir die Hutschnur hoch! Mal abgesehen von den ganzen Risiken die sich durch einen jagenden Hund ergeben (verursacht Unfall beim Überqueren von Straßen, erschreckt Kinder auf Fahrrad die dann umfallen und sich verletzten oder sonst etwas), hat ein Jäger das Recht, deinen jagenden Hund ungefragt zu erschießen. Wäre da an deiner Stelle nicht so großkotzig.
Ich habe auch einen kleinen Jäger. Glücklicherweise "nur" einen Sichtjäger, aber dafür keine Dackelbeine, sondern über 50cm Schulterhöhe, Statur Laufhund. Bei der hab ich immer Angst, dass sie den Feldhasen den sie hetzt nicht doch irgendwann noch mal kriegen würde.
Ich habe jetzt über 1 Jahr geübt. Mit Schleppleine fast heulend im Regen gestanden, habe verzweifelt, geschimpft und doch immer weiter gemacht. Ich bin jetzt so weit, dass ich auf meiner Heimrunde an den 4 Hasenecken vorbeikomme, die Biester können sogar auf dem Weg sitzen und mein Hund ist entweder abrufbar oder steht nur vor und ignoriert ansonsten.
Jetzt arbeite ich an der Generalisierung für andere Gegenden, denn dort versucht sie es noch. Darum gibt es immer wieder Ecken, wo mein Hund an der Schlepp geht.
Ich habe mit dem Dummi gearbeitet, Impulstraining gemacht, Grundgehorsam ausgebaut, dem Hund Ruhe beigebracht. Ich bin noch lange nicht an meinem Ziel, aber ich weiss, dass es mit Arbeit möglich ist, meinen Hund auch an Wild kontrollierbar zu machen. Solange das nicht geht, oder bei Hunden, wo man es in bestimmten Situationen nicht garantieren kann, gibt es halt die Schleppleine. Janz einfach....