Ja, es waren wirklich 0,05l Bier. und es war schon schwer genug, diese geringe Menge in den Hund zu bekommen, bzw. diese Menge einem der Herren abzuschwatzen (trinke selber kein Bier). Aber dann hat Madam völlig relaxt knapp ne Stunde auf dem Sessel gepennt und alles war gut. Würde ich also immer wieder so machen, aber natürlich nicht als Dauerlösung um den Hund ruhig zu stellen. ![]()
Beiträge von Faesa
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Bei uns war 0,05l Bier an Sylvester die Rettung, leider habe ich mich das erst zu spät getraut und so habe ich Lena leider erst nach 15 Minuten totaler Panik erlösen können, dieses Jahr gibts das um 23:45 und der Hund kommt prima dösend ins Neue Jahr. Aber an mehr als diesem Tag wäre Alkohol absichtlich nix in meinen Augen.
Dass die Kräuter darin in irgendeiner Form helfen können, mag ich gerne glauben, aber ich denke, um wirklich zu helfen, müsste die Dosierung die verträgliche Alkoholmenge um Längen übersteigen. Von daher kann ich mir da keine "heilende" Wirkung vorstellen. Maximal dass es eben kurzfristig den Kreislauf hochputscht. Aber dafür kann Alkohol sicher keine Dauerlösung sein.
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Eine schöne weitere Übung für Impulskontrolle ist auch die Übung an einer Türe. Die meisten Hunde wollen wenn eine Türe sich öffnet direkt hindurch, trainieren, dass der Hund eben nicht durchgeht, sondern sitzen bleibt bis du den Befehl gibst.
Mache dich aber frei von dem Gedanken, dass das Nicht-mehr-jagen innerhalb von wenigen Wochen funktioniert, der Reiz einem Wild nachzugehen ist riesig, da muss der Hund schon sehr gut im Gehorsam stehen, dass er abrufbar/stoppbar ist. Freunde dich mit dem Gedanken, dass die Schleppleine und die Leine an sich in der nächsten Zukunft einfach deine Begleiter werden. Mit der Zeit wird es immer mehr Ecken geben, wo du Freilauf deinem Hund gewähren kannst, aber vielleicht wird es zeitlebens Ecken geben, wo es nicht gehen wird.
Ich habe auch immer gehofft, komplett leinenlos leben zu können, kenne das so vom Hund meiner Eltern. War relativ gefrustet teilweise, oder zumindest ein wenig traurig. Mittlerweile habe ich mich einfach damit abgefunden, mein Hund muss nicht 100% Freilauf tauglich sein, solange Freilauf im guten Rahmen geht. Ich habe eine für mich gute Kombination aus Schlepp, Führleine und Flexileine gefunden, mit der ich sehr gut zurecht komme, mit der ich sehr gut leben kann und mit der mein Hund ausgelastet ist, geistig, wie körperlich. Seit dem frustet mich der Jagttrieb auch nicht mehr so wie er es zu Beginn getan hat.
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Das alleine bleiben lernt der Hund aber nicht vom einfach alleine lassen. Das muss langsam aufgebaut werden.
Mit Nachts würde ich einen Kompromiss suchen. Stell das Körbchen neben dein Bett, für sagen wir mal, 1 Woche. Dann das Köbchen immer weiter Richtung Türe, solange, bis es draußen steht. Dann gewöhnt er sich langsam daran, alleine zu bleiben nachts.
Kein Hund muss im Schlafzimmer sein. Aber wenn es Probleme gibt, kann es einfach helfen - selbst wenn man es zeitlich begrenzt.
Das Körbchen von meinem Hund stand auch zu Beginn vor der Schlafzimmertüre. Konnte allerdings immer durch die offene Türe zu uns reinkommen. Kam Nachts 3-4 mal und hat uns kurz angestupst oder übers Gesicht geleckt, offensichtlich um zu gucken, ob wir noch da sind. Ist dann immer wieder im Körbchen verschwunden. Seit dem wir das Körbchen im Schlafzimmer stehen haben, neben der Türe, nicht mal direkt am Bett, ist Ruhe. Sie sieht uns die ganze Nacht, wir können nicht verschwinden, alles ist gut in Hundeaugen. Wir haben uns daran gewöhnt, und haben seit dem ruhige Nächte.
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Wichtig ist bei einem Jagtliebenden Hund und Dummi, dass es wirklich DummiARBEIT ist und eben nicht das stumpfe "Bällchen Werfen" (ob das nun Ball oder Dummi oder wat wees ick is, is ja wurscht).
Sprich, vom Hund wird auch in der Reizsituation fliegender Dummi oder versteckter Dummi noch Gehorsam gefordert. Der Impuls loszurennen wird unterbunden - so hat man hinterher eben die Chance, dass genau dieses einem in einer Jagtsituation hilft - eben dass der Hund auch dann noch im Gehorsam steht und eben der Impuls loszuflitzen so stark sein muss, dass man noch eine Chance hat, vorher abzurufen/abzulegen.
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Oh wie knuffig!
Meine würde den Kleinen auch am liebsten von oben bis unten abschlecken, aber darf sie nicht, nur Füsse schnuppern - der Kleine ist aber auch noch keine 3 Wochen alt.
Heute hat zum ersten mal ein anderer Hund gucken wollen, was da aus meinem Tragesäckchen "maunzte" und Lena ging sofort dazwischen - muss ich mal beobachten, zu stark will ich nicht, dass sie mich verteidigt.
Ist das mit dem Kinderwagen nicht ab und zu arg blöd, wenn der Hund den so verteidigt? Eigentlich soll doch ich die Situationen regeln und nicht der Hund oder? Wenn ich zulasse, dass der Hund das Kind, den Kinderwage oder mich mit Kind verteidigt, überlass ich doch die Verantwortung in dem Moment dem Hund - oder seh ich das verkehrt?
Bin wie gesagt noch "Neu" auf dem Gebiet und auf Erfahrungen gespannt

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Zitat
Oder sind alle Hundebesitzer ganztags zu Hause?
Das ist mein absoluter Lieblingssatz, :ironie3: ein Totschlagargument erster Güte.
Nein, nicht alle Hundebesitzer sind 24h für ihre Viecher da. Aber die meisten nehmen sich 3 Wochen Urlaub und dann der Partner noch mal versetzt 3 Wochen - so dass man 6 Wochen hat, um das Alleine bleiben richtig aufzubauen.
Argumente wie "da muss sie jetzt durch" oder so, können beim alleine bleiben funktionieren, tun sie aber nur in einem kleinen Prozentsatz der Fälle, in den meisten Fällen wird das Zerstören schlimmer, bis man die Kette unterbricht, sich Frei nimmt, den Hund in Betreuung gibt oder ähnliches, bis man das alleine bleiben richtig aufgebaut hat.
Einen jungen Hund, so schnell alleine zu lassen, und auch noch so lange, birgt vorprogrammierten Ärger.
Grrrr.... Ja, ich bin mega sensibel, was das Thema angeht, aber nur mal als Beispiel: Mein Hund (Tierheimhund) war vom Vorbesitzer in Sachen alleine bleiben "da muss sie durch" so versaut, dass ich 6 Monate für 4h gebraucht habe. Versau es nicht, lass den Hund nicht mehr so lange alleine bis sie es wirklich auch kann!
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Die Stiftung Warentest Argumente lassen sich immer ganz einfach ausschalten - nämlich n dem man erklärt, was da getestet wurde.
https://www.dogforum.de/ftopic93530.html Hier hab ich das unter anderem mal aufgelistet - für die, die es interessiert.
Zu dem füttern vom Tisch früher: ich bin nach wie vor der Meinung, dass das Abfallessen von früher artgerechter war/ist als viele Futter heute sind. Früher wurde ein Huhn geschlachtet - und der Hund hat die Abfälle bekommen. Im Klartext, er hat frische Innereien, Knochen mit Fleischresten, Sehnen etc. bekommen. Ausserdem gab es die Reste vom Tisch in moderner Sprache also Pflanzenkram (Kartoffeln wohl hauptsächlich in der Nachkriegszeit) in Nahrungsmittelqualität. Welches Hundefutter kann das von sich behaupten? Nahrungsmittelqualität zu sein?
Die meisten Hundefutter im Handel beinhalten das, was man bei Wikipedia unter Tierischen Nebenprodukten findet, und das ist genau all das, was eben nicht mehr an Menschen gelassen werden darf, der Müll, den man sonst nirgends mehr zu Geld machen kann, der kommt ins Hundefutter.
Und das war früher eben nicht so. Früher gab es für den Hund das, was es für den Menschen gab. Die gleiche Qualität des Futters. Und das war meiner Meinung nach sicher hochwertiger als fast alles, was man so im normalen Handel kaufen kann. Vielleicht war es nicht immer perfekt ausgewogen, im genau berechneten Ca/Ph Verhältnis etc, ob man da immer eine Wissenschaft draus machen muss, steht ja auf einem anderen Blatt, aber die Qualität der verwendeten "Abfälle" die zu Hundefutter werden, sind eben hochwertiger als das, was heute im Billig-Futter ist.
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Mir ist grad nicht ganz klar, ob nur zerstört wird, wenn sie alleine ist und nachts, oder auch tagsüber.
Denn du schreibst, dass das der Raum ist, wo sie auch ist "wenn sie mal alleine ist" und dass sie Nachts dort eingesperrt ist (ohne das jetzt negativ zu bewerten).
Der Hund ist gerade mal 3 Wochen bei euch, und ihr redet von Nachts alleine lassen und überhaupt alleine lassen? Ist vielleicht das das Problem, und nicht irgendwelche Zähne?
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Was erwartest du jetzt?
Kein Hund ist wie der andere, nur weil es mein Hund verträgt, heisst das noch lange nicht, dass deiner das auch tut. Nur weil mein Geldbeutel ein Futter nicht zulässt, ist dir der Preis es vielleicht wert. Das ist doch alles komplett individuell.
Die Futter aus der Liste sind alle empfehlenswert und sicherlich wird es zu jedem Futter davon jemand aus dem Forum geben, der es überzeugt füttert.
Aber letztlich musst du es selber ausprobieren, ob es für dich bzw. deinen Hund passt.
100x "das ist das beste Futter" hilft dir nix, wenn deiner davon die Kotzeritis kriegt.