Nur fix zum letzten punkt: es gab hier im forum schon mal eine geschichte, wo ich die halterin irgendwann damit abgefubnden hat, dass der hund nicht alleine bleiben kann. die hatte auch alles, inklusive trainer probiert. das cheint es wirklich, wenn auch selten, zu geben.
Beiträge von Faesa
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Ich möchte definitiv nicht über einen Kamm scheren, sondern nur dazu anregen, sich Gedanken zu machen und darauf aufmerksam machen, dass man immer ehrlich zu sich selber sein sollte.
Ich kann dir ja mal kurz schildern, wie ich meinen Hund gesucht habe. Als erstes habe ich mich hingesetzt und mir Kriterien überlegt. Was ist mir wichtig an einem Hund, was möchte ich mit dem Hund machen, wieviel Zeit möchte und kann ich realistisch (also langfristig) in den Hund investieren.
Ich habe viele Rassebeschreibungen gelesen, auf vielen Züchterseiten die Rassebeschreibungen (die oftmals sehr schön ausführlich sind) gelesen und immer wieder bin ich auf Charaktereigenschaften gestoßen die ich dann entweder in "wäre ok", "will ich unbedingt" oder "geht gar nicht" kategorisiert habe.
Dazu kamen Kriterien wie ich will ihn noch alleine heben und tragen können, also waren 15-18 Kilo mein Wunschgewicht (sind dann 23 kilo geworden, aber das ist auch noch tragbar für mich).
Farbe, Fellstruktur etc, war mir unwichtig. Klar hatte ich auch Favouriten vom Aussehen, aber ich habe mich davon bewusst distanziert, denn was bringt mir der schönste Hund, wenn er einfach nicht zu mir passt.
Mit diesen Überlegungen habe ich angefangen, die Tierheimseiten der Heime in meiner Umgebung abzusuchen.
Der erste Hund der lt. Beschreibung passte, war schon weg. Der zweite erwieß sich nach einer Unterhaltung mit der Pflegerin vor Ort als doch nicht passend. Der dritte Hund passte dann. Im Tierheim habe ich sehr konkret gesagt was ich suche, was ich möchte und was nicht und nachdem man mir dann alle Infos von Lena (die das Tierheim hatte) gegeben hatte, bin ich Abends im Internet gesessen und habe den Rassemix gegoogelt, habe noch mal mich vergewissert, dass die Rassen grundsätzlich auf das passen, was ich suche, dazu die Info vom Tierheim und nach dem nächsten Gassigehen war es für mich entschieden. Lena hatte es ja schon viel früher entschieden

Edit: Ach ja, nur als Randnotiz: Ich hatte 3 Backups für wenn ich mal nicht kann, davon sind mittlerweile 2 weggefallen. So schnell können sich Alternativen in Luft auflösen..... (meine Freundin -Option1- ist zu weit weggezogen und vor dem Hundekindergarten -Option2- hat Lena Angst).
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Ich mag die wirklich, sind das aber robuste Hunde? Ich kenn iwie nur Golden Retriever die Epilepsie haben oder Hüftprobleme oder iwas...
Das liegt bei Golden Retrivern zum größten Teil daran, dass sie leider zu Modehunden verkommen sind und von vielen "gezüchtet" werden, die eine ach so tolle Hündin haben, die sogar Zahlen bellen kann und doch einmal Welpen haben soll. Am besten noch bevor sie dann sinnfrei Kastriert wird. Und das ganze deshalb, weil es eben noch mehr Leute gibt, die nicht bereit sind, für einen Hund einen vierstelligen Betrag auszugeben, sondern einen Goldie für 350 Öcken haben wollen.
Bitte verzeih, dass das ganze etwas sarkastisch klingt, aber gerade die Erbkrankheiten kann man sehr gut ausschließen, wenn man sich mit Zucht beschäftigt und eben zu einem guten VDH Züchter geht und sich nicht vom irgendwelchen Dissidenzvereinen und selbstgedruckten Papieren blenden lässt.
So, und jetzt noch was positives: Meine Tierheimhündin (war 10 Monate alt) würde ich um nichts in der Welt hergeben und mangelnde Bindung kann ich weiss gott nicht beklagen. Klar hat sie Macken, aber ganz ehrlich: Der Hund meiner Eltern (als Welpe bekommen) hat genausoviel Macken. Nur weil mal ein Besen als Welpe neben ihm umgefallen ist, hat er bis heute panische Angst davor, man könnte meinen, der sei geschlagen worden (was er definitiv nie ist). Ich habe lange nach "meiner" Hündin gesucht, war mir sehr genau im Klaren darüber, was ich wollte, was ich leisten kann, welche Kompromisse ich eingehen kann (z.B. galt Lena als schwer vermittelbar weil hyperaktiv - das war etwas, mit dem ich umgehen kann, einen Hund der schnappt hätte ich nicht mitgenommen) und habe mich nicht von süssen Fellnasen blenden lassen, wenn es nicht gepasst hat. Darum habe ich auch ein halbes Jahr gesucht.
Das ist nämlich auch so ein Punkt der mir aufgefallen ist: 6 Wochen Ferien sind zwar schön und gut. Aber da müsste ein Wurf ja schon mehr als passend fallen, damit ihr ihn zu Beginn der Ferien holen könnt. Daß das dann was taugt zweifel ich mal an. Mit einem solchen Zeitfenster wird man schnell zu überschnellen Entscheidungen "genötigt", aber für einen Begleiter für die nächsten 10 Jahre sollte man sich Zeit nehmen.
Ach, und auch wenn ich die TE dieses Threads nicht verstehe (ich bin da halt anders) magst du dir vielleicht das mal durchlesen, wie sich Meinungen die man mit 16 hatte ändern können.... https://www.dogforum.de/ftopic101430.html
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Leider kann ich meinen Parcour nicht aufgebaut lassen, da der Garten nicht am Haus ist und dort gerne lose Dinge geklaut werden.
Ich habe allerdings auch keine gekauften Teile, sondern selbstgemacht.
Holzstangen bunt bemalt einzeln für den Slalom, mit nem Winkel versehen und ne Stange aufgelegt als Hürden und an der Sache mit dem Ring arbeite ich noch. Dazu gibt es zwei Baumstümpfe zum draufspringen/absitzen und 2 Bäume zum umkreisen.
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Eigentlich haben wir Winter.
Eigentlich finde ich dieses Wetter absolut gigantisch. Wann hatten wir das letzte mal so schönen Schnee.
Eigentlich könnte das noch einige Zeit so bleiben.Aber ja, auch mir gehen die Eisplatten langsam arg gegen den Strich. Lena wird nur noch 2-3 mal die Woche richtig bewegt, weil ich mit dem Zwerg einfach nicht weiss, wie ich noch gehen soll. Kinderwagen unmöglich (vorgestern wieder mich mehrfach durch knietief zusammengewehten Neuschnee gekämpft), Bauchtrage mit dem Eis extrem gefährlich. Bin mit meinem Latein etwas am Ende was das angeht......
Es könnte einfach einmal abtauen und dann wegen mir wiederkommen. Aber hauptsache weg mit dem Eis!
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Jo, Lena hat sich die Kralle auch bis aufs Leben aufgerissen. Aber noch nicht blutig, darum habe ich nur den losen Teil abgeschnitten und nach jedem Gassigang kontrolliert. Heilt gut, langsam wächst der Nagel nach.
Das Wetter kann da schon dran schuld sein. Wenn ich sehe, wie oft Madam auf irgendwelchen Eisplatten sich langlegt wunderts mich nicht, wenn sie irgendwo hängen bleibt oder drüber schrammt. Tempo drosseln ist, zumindest für meinen Hund, ein Fremdwort.
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Wir haben schon so ziemlich alle Futtermarken durch (ob billig oder teuer )
Welche Marken hast du denn schon probiert? Ich vermute mal die gängigen aus den Tierläden? Wenn ja, sind das leider, egal ob billig oder teuer, vermutlich nicht sehr hochwertige Futter gewesen.
Schau mal hier rein: https://www.dogforum.de/ftopic61358.html
Da findest du viele hochwertige, empfehlenswerte Futtersorten. Leider kann dir keiner sagen, was dein Hund verträgt. Getreidefreie Sorten gibt es auf jeden Fall von Platinum und Bestes Futter sowie GranataPet.
Ich bestelle übrigens mein Futter bei Futterfreund.de, Versandkostenfrei direkt vor die Haustüre.
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Das Klischee das Manu anspricht ist das größte Problem der Labbies. Und die Tatsache, dass es absolute überzüchtete Modehunde geworden sind, die zu Hauf von selbsternannten Züchtern nachproduziert werden und an Famillien zu Schleuderpreisen abgegeben werden, die am Ende nicht wissen, ob sie da einen eher Show-Labbie oder Arbeitstier zuhause liegen haben, wo viel Aufklärung über das wahre Wesen der Labradore fehlt und daher viele dieser tollen Tiere unter nicht Rassegerechten Bedingungen (ich hoffe, das ist eine akzeptable Umschreibung) sich fügen müssen.
ZitatIch mag die doch sehr eigene Art der Labbis. So eine Mischung aus Zirkusclown, Mittelstreckenrakete, Biotonne, Schmusekatze und Esel. Dazu einen Augenaufschlag, der jede Kühlschranktür zu öffnen vermag.
Darüber hab ich grad sehr geschmunzelt!

Mein Labbiemix hat einen sehr ordentlichen Jagttrieb, nach 1 Jahr Arbeit sind wir soweit, dass sie die Kaninchen in unserem nahegelegenen KurzGassigeh-Gebiet ignoriert und mein Vater sie vom Wild im Wald noch in Sichtweite abrufen konnte (Rehe haben wohl 20 Meter hinter ihnen den Weg gekreuzt und sie ist nachgesetzt).
Apportieren ist Madams Leidenschaft, sie bringt mir auf Kommando alles. Selbst den ausgeleerten Gelben Sack musste sie letztens selber wieder einräumen *lach*. Hat zwar 10x länger gedauert als wenn ich es gemacht hätte, und teilweise kam ich mir vor wie der letzte Hampelmann, aber sie hat mir jedes Deckelchen und jede Verpackung gebracht. Ich habe schon überlegt, sie zum Taschendiebstahl in Festzelten einzusetzen
(logischerweise nicht ernst gemeint)Die Morgenrunde besteht in der Regel aus Apportieren, zu 90% mit ihrer heissgeliebten Frisbee. Dazu gehören auch erst loslaufen auf Kommando, im Lauf stoppen, diverse Befehle im Lauf ausführen etc. Sprich, viel Impulskontrolle ist dabei (Teil meines Anti-Jagt-Trainings). Ansonsten gibts die Frisbee nur, wenn eine Runde mal ganz fix gehen muss und ihr ein wenig Bewegung verschafft werden soll (also eher selten).
Madam ist zwar Verfressen, und würde für ein Leckerlie auch fast ihre Seele verkaufen, aber trotzdem habe ich draußen sehr wenig Probleme. "aus" funktioniert prima, "nein" sitzt, die halben Schulbrote fressen in der Regel die anderen Hunde während die Halter machtlos daneben stehen und Pferdeäpfel interessieren meinen Hund nicht die Bohne.
Milchprodukte verträgt sie nicht sonderlich gut, daher gibt es maximal einen Joghurtbecher zum auslecken (also von mir vorher leer gegessen) oder mal die leere Milchtüte mit Wasser ausgeschwenkt in den Napf.
Getreide verträgt sie von der Sache her (keine Verdauungsprobleme), liebt sie auch (Brötchen sind was ganz tolles), aber bekommt sie wenig, da sie meinem Empfinden nach mit Getreidefütterung noch hibbeliger wird, als sie eh schon ist.
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Hmm. Hundebesitzer sind 3-4 mal täglich draußen zur Gassirunde. Hundebesitzer bringen ihren Hunden bei, alleine zu bleiben, damit sie abends mit Freunden auch mal in die Kneipe gehen können. Hundebesitzer bringen ihren Hunden bei, sich unter Leuten ruhig zu verhalten, damit man im Sommer sie mit ins Eiscafe nehmen kann.
Nicht-Hundebesitzer gehen selten spazieren, genauso oft in die Kneipe und seltener ein Eis essen (weil man dafür ja spazieren gehen muss
).Folglich haben Hunde Besitzer eine wesentlich höhere Chance, ihrem Traumprinzen (oder Prinzessin) über den Weg zu laufen.
Fazit: Humbug was dein Kollege da erzählt.
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Tiany: Ich habe in Restaurants die Erfahrung gemacht, dass Zitronengras sehr geschmacks-dominierend ist. Wieviel machst du da ran, damit es noch nach etwas anderem als dem Gras schmeckt?
Kokosmilch ist bei mir oft ein Bestandteil von Resteverwertung. Sprich, sämtliche Gemüsereste nach Garzeit sortiert in einen Topf schmeissen und mit Kokosmilch und Curry/Chili/Koriander aufkochen. Dazu Reis oder Baguette, was halt da ist.
Wenns ganz schnell gehen muss schäl ich 5 Zwiebeln, hau sie in die Küchenmaschiene damit sie klein gehäckselt werden und dazu Kokosmilch. Auch sehr lecker. Gewürzt mit Koriander, Chili, viel Curry und Senfkörnern.