Beiträge von Faesa

    Zitat

    Wir haben seit einigen Wochen das Halti, sind fleißig damit am Üben und sind bis jetzt gut damit gefahren, ohne Gewalt, ohne alles...

    Aber auch ein Halti ist ein Hilfsmittel, bei dem hinterher je nach Trainingsmethode die Gefahr besteht, dass der Hund weiterzieht, sobald er das Teil nicht anhat. Ich habe 2 Hunde in der Nachbarschaft, die 1 Woche am Halti gehen, dann eine Woche nicht. Montags gehts noch mit dem brav laufen, zur Wochenmitte fängt das Ziehen an, und zum Wochenende wird wieder gezerrt was das Zeug hält. Dann ist wieder eine Woche Halti drauf, der Hund ist der liebste von allen, und der Kreislauf läuft nun so schon seit 2 Jahren....

    Meiner Meinung nach ist die Methode ohne Hilfsmittel immer noch die Erfolgreichste. Ein schönes Video dazu:

    http://www.youtube.com/watch?v=sFgtqgiAKoQ

    Irgendwo hier im Forum gab es die Tage einen Thread über ein ähnliches Hilfsmittel wie das Halti. Jemand schrieb dort, dass sie dieses Teil nutzten, was dazu geführt hat, dass der Hund anfangs prima lief, aber wenn es "um die Wurst" oder den Erzfeind ging, den Druck komplett ignoriert hat und trotzdem in der Leine hing. Sie üben jetzt ohne Erziehungshilfe.

    Naja, langweilig nicht. Hab ja genug zu tun :D

    Das ist mein Brot:

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    Von oben:

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    und die Schnittkante (gibts jetzt zum Abendbrot):

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    Es ist ein Brot aus 700g Mehl und 100g Haferflocken. Sehr lecker.

    In 10 Minuten kommts aus dem Ofen, dann kann ich knipsen.

    Tanja: die Backmischung vom letzten mal war ein Roggenbrot. Ich find das einfach optisch schön. Das Roggenbrot war auch mit 4 Strängen geflochten, das heute der Versuch mal mit 6 Strängen. Wenn Challah dem deutschen Hefezopf gleichzusetzen ist, würd ich das auch immer kaufen und nicht selber versauen *lach*

    Nachdem ich auf Youtube so schöne Flechtvideos gefunden hatte, musste ich das letzte Woche mal ausprobieren.

    http://www.youtube.com/watch?v=22p3wIHLupc&feature=related

    Angefangen habe ich letzte Woche mit einer Backmischung von Seitenbacher, mit Sauerteig, Brot ist sehr lecker geworden, mit toller Kruste (hab auch streng nach Rezept gebacken mit Temperatur ändern und Einpinseln etc), aber leider kaum aufgegangen. Möglicherweise hab ich es vorher nicht warm genug stehen gehabt zum gehen.

    Gerade eben habe ich Versuch 2 im Ofen, allerdings keine Mischung und auch ein Hefebrot. Ich bin mal gespannt.

    Hat jemand erprobte Rezepte, am liebsten mit Sauerteig? Auf Chefkoch findet man mega viel, aber da taugt ja leider nicht alles was.

    Ich habe auch diverse Sauerteigrezepte gefunden. Gibt es da arge Unterschiede? Ich wollte einfach mal einen kaufen gehen, ich bin doch zu ungeduldig für 3 Tage warten :-)

    Bei der Backmischung war zum Sauerteig noch Hefe drin. Ist das normal? Oder geht auch nur mit Sauerteig?

    Einen Brotbackautomaten hab ich zwar auch, aber da sieht das Brot nicht so schön aus, das gibt immer so Riesenscheiben. Aber zum Rühren und gehen lassen ist der super genial.

    Zitat

    Bei meinen Airedales heisst "sit!" = will die was? hat'se was gesagt? Lohnt sich das sitzen fuer mich? Jo....ich mach gleich....2 Minuten spaeter = hmmmm, die wollte doch was von mir, oder? Moment Frauchen...ich ueberleg' mir das gerade noch mit dem sitzen....melde mich dann zurueck.

    Hier habe ich absolut den Airedale meiner Eltern wiedererkannt. So ein sturer Esel, aber auch durch nichts aus der Fassung zu bringen. Hat Nachteile, aber auch Vorteile. Beim Reh läuft im Airedale Hirn etwa folgender Monolog ab: "oh, da ist ein Reh. Das ist nicht mal weit weg von mir über den Weg gelaufen. Da könnte ich ja hinterher, das wäre schon was. Dafür müsste ich mich jetzt in Bewegung setzen, sprinten sozusagen. Das würde mich Energie X kosten. Die Wahrscheinlichkeit dass Herrchen ruft oder ich das Vieh nicht kriege beträgt 99,999%. Kosten Nutzenfaktor also unter 1%. Ach, ich lass das lieber."

    Meine Mama sagt immer, da geht jeder Befehl von den Ohren erst mal zur Schwanzspitze und danach erst ins Hirn zur Verarbeitung.

    *kram kram* Die Zusammensetzung von Markus Mühle ist mittlerweile etwas geändert, Grund 1 warum dieser Test zu ignorieren ist. Und Grund 2 ist das hier. Diesen Text habe ich schon ungefähr 20 mal in diesem Forum gepostet. Aber immer gerne wieder, denn der Test ist einfach nur Schwachsinn.

    Stiftung Warentest:

    Es wurde folgendes getestet:

    55% der Bewertung sind auf die Ernährungsphysiologische Qualität entfallen, im Detail, ob alle wichtigen Vitamine und Mineralien in ausreichender Menge und richtigem Verhältnis zueinander, vorhanden sind.

    20% der Bewertung sind auf Schadstofffreiheit entfallen. Hier wurde auf Schwermetalle, Arsen und Schimmelpilze untersucht.

    15% sind auf den Punkt Deklaration entfallen. Im Detail wurde geschaut, ob die Packungsdeklaration den lebensmittel- und futtermittelrechtlichen Kennzeichnungsvorschriften entspricht, die Werbeaussage bewertet und ob eine Fütterungsempfehlung (Gewichtsabstufungen sowie allgemeine Infos wie Hinweise auf Wasser zur freien Verfügung) auf der Packung ausgewiesen ist.

    10% sind auf Mikrobiologische Qualität entfallen. Im Speziellen wurde hier auf Salmonellen und Colibakterien untersucht.

    Im begleitenden Text gebründet die Stiftung Warentest den Test auf Schimmelpilze damit, dass Getreide ein wichtiger (großer) Bestandteil von Trockenfutter ist, und dieses eben die Pilze einschleppen können. Desweiteren weißt die Stiftung darauf hin, dass die beworbene Fleischmenge in der Regel unter 10% am Futter ausmacht, die Packungsaufmachung wäre hauptsächlich Marketing. Zudem wird erklärt, dass die genutzen Fleisch- und Nebenproduktanteile sich danach richten, was der Markt anbietet. Wird also eine Fleischsorte (Rind, Schwein, Geflügel) aufgrund eines Skandals oder Seuche wenig auf dem Markt angeboten, wird sie auch entsprechend weniger für die Hundefutterproduktion genutzt.

    Spätestens hier wird deutlich, der Hundefuttermarkt liegt am Ende der Verarbeitungskette von Nutztieren, alles was dann noch übrig ist, wird für diese Futter vararbeitet.

    Die genutzten Analysen sind sehr objektiv und jederzeit nachvollziehbar. Gerade bei der Ernährungsphysiologischen Qualität fällt auf, dass es kaum ein Mittelfeld, sondern hauptsächlich gut/sehr gut und mangelhaft gibt. Entweder es ist alles drin oder eben nach den genutzten Maßstäben nicht.

    Desweiteren gibt es diverse Kriterien für Abwertungen. So kann kein Futter jemals besser werden als die Note aus dem Punkt Ernährungsphysiologische Qualität, und sogar eine fehlende Futterempfehlung führt zu einer Abwertung um eine komplette Note. Es muss also wirklich im Detail geschaut werden, warum ein Futter eine gute oder nicht so gute Note bekommen hat.

    Allerdings gibt es natürlich auch so einiges, was nicht getestet wurde.

    Es wurde nicht getestet:
    - welche Inhaltsstoffe sich im Futter befinden (Getreide heisst das Gerste, Hafer oder Weizen? Fleisch und Nebenprodukte – was für Fleisch und was für Nebenprodukte von welchem Tier?)
    - in welcher Menge die verschiedenen Inhaltsstoffe vorhanden sind (zum Beispiel Getreide und Fleischanteil, anteil des Fleisches und Anteil der tierischen Nebenprodukte etc.)
    - welcher Qualität die verarbeiteten Inhaltsstoffe entsprechen (Lebensmittelqualität oder gerade noch so mit dem Tierfuttermittelgesetz vereinbar, alles vom Huhn oder nur das Muskelfleisch etc.)
    - woher die Vitamine und Mineralien stammen (aus dem genutzten Inhaltsstoffen oder künstlich zugesetzt)


    Daher testet dieser Test leider nicht die wirkliche Qualität des Futters, sondern nur, ob der Hund mit allem ausreichend versorgt wird. Was sicherlich auch wichtig ist, aber auch wir Menschen wären mit einer Vitaminpille am Tag optimal versorgt und dennoch ist uns eine ausgewogene Ernährung wichtig und, wie wir wissen, auch gesünder.

    Quellen:

    http://www.test.de/filestore/t200…ABDEF701607CA8F

    http://www.test.de/themen/haus-ga…&col=16&col=all

    Wenn sich das Halti nicht zuziehen würde, hätte es ja keinen Sinn. Das ist ja der Sinn des Halti - dass es eben Zug ausübt.

    Edit: Ich habe mir eben mal ein Video zu dem Teil angeschaut. Da wird noch nicht einmal erwähnt, dass man das irgendwann abbaut - das klingt für mich so, als ob die Hunde für alle Ewigkeit nun an dem Teil geführt werden, statt einem normalen Halsband. "Sie sind sehr glücklich mit ihrem Hund und ihrem C*nny Collar ". Das geht ja mal gaaaar nicht.

    Zitat

    Unsere Emma wollte nicht aufhören zu ziehen wie ne Blöde, wir haben das Übliche probiert, aber es hat nicht geholfen.
    Mit dem Canny Collar ging es sofort perfekt. Aber sie mochte das Ding nach einiger Zeit nicht und versuchte ständig es abzustreifen. Es scheint sich wohl mit der Zeit dauerhaft zuzuziehen und löst sich bei Entspannung nicht sofort und nicht vollständig.
    Es war auch blöd, wenn sie irgendwo unbedingt hintoben wollte (z.B. Katze) da ist sie dann reingerannt ohne Rücksicht auf den Druck.
    Aber seitdem läuft sie ohne ohne das Collar besser und ich mach es ihr nur dann dran, wenn sie mal wieder sehr zieht.
    Seitdem läuft sie super, ggf. um das Ding nicht drumzukriegen (sie kann den Druck wohl dem Collar zuordnen, zumindest dreht sie den Kopf weg wenn ich es ranmache)

    Das ist doch genau das Beispiel dafür, dass diese Teile nicht wirklich den Erfolg bringen. Der Hund zerrt trotz Schmerz weiter und verbindet nun das Teil mit Schmerz, geht also nur deshalb bei Fuss, um dem zu entgehen und nicht weil er gelernt hat, wie toll es ist, bei Frauchen zu bleiben.

    (Und das von einer, die seit 2 Tagen und Kinderwagen mal wieder mit der Leinenführigkeit kämpft - Futter gibts nur noch unterwegs, der Clicker gehört wieder zum Standartwerkzeug...)

    Klar, Obst und Gemüse sind Vitaminliferanten die schon in gewisser Menge nötig sind, ob das nu 30/70 oder 20/80 ist - da bin ich überfragt - bin kein Barfer. Aber in den Alleinfuttermitteln die ja alle in irgendeiner Form erhitzt sind um haltbar zu sein (Trockenfutter sowieso) sind die nötigen Vitamine oftmals künstlich zugesetzt. Was es nicht besser macht, aber die schöne bunte Banderole mit Granatäpfeln und Gartenkräutern drauf, dient mehr den Werbezwecken als wirklich der Bereitstellung von allen Vitaminen und Mineralien.

    Warum ich trocken fütter? Ich bin 2/3 meines Lebens Vegetarier, ab und an ne Dose geb ich gerne (meist wenn sie den Tag über besonders toll war oder ich ein schlechtes Gewissen habe, weil sie zurückstecken musste - rein menschliche Gründe) aber dauerhaft wärs mir nix. Sooo gerne matsch ich dann doch nicht mit frischem Fleisch oder Dosenfutter rum. Hat also nix mit "besonders tollem Futter" zu tun, sondern schlicht damit, dass mir Trofu da einfach lieber ist vom Handling.

    Ein gescheites Nassfutter liefert alles, was der Hund braucht. Und ja, ein Hund braucht letztlich nicht viel mehr als Fleisch und Reis, in der Natur würde er ja neben Fleisch auch kaum etwas anderes Fressen. Die Werbung suggeriert uns immer nur, dass man dem Hund Gemüse und Obst geben muss, in Anlehnung an den Menschlichen Speiseplan.

    Die Alleinfuttermitteldosen enthalten alles wichtige, die kannst du also sorglos füttern, wenn du auf Nassfutter umsteigen willst.

    Gutes Nassfutter findest du in der Knowlegebase (die hast du sicher schon gefunden, wenn du hier schon quer gelesen hast).

    800g bei 10 Kilo kommt mir viel vor, von den Kiening Dosen die ich hier habe, bekommt Lena 1 400g Dose als Mahlzeit - bei 23 Kilo Hund und 2 Mahlzeiten am Tag. Sprich, sie bekäme 800g am Tag - aber bei doppeltem Gewicht.

    Nassfutter finden fast alle Hunde gigantisch viel besser als Trocken. Ich füttere trotzdem trocken und ab und an ne Dose zur Abwechslung. Und ja, sie rennt den Tag dann noch 3 mal an den Napf und guckt, ob noch was nachgekommen ist :D